Die Himmelstafel von Tal-Qadi/ Die Plejaden

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Die Plejaden gehören mit dem Mond und den fünf mit bloßem Auge sichtbaren Planeten, zu den auffälligsten Objekten am Nachthimmel, die ohne Hilfsmittel beobachtet werden können.

Die Sterne der Plejaden[Bearbeiten]

Die Plejaden bestehen aus insgesamt über eintausend einzelnen Sternen. Sie gehören zu einem offenen Sternhaufen und sind unserem Sonnensystem zwar nicht so groß und so nah wie der ebenfalls im Sternbild Stier (Taurus) gelegene Sternhaufen der nur 153 Lichtjahre entfernten Hyaden, mit einer Entfernung von rund 400 Lichtjahren sind sie dennoch nah genug, dass einzelne der helleren Sterne mit bloßem Auge unterschieden werden können.

Diese beiden Sternhaufen bilden das Exkurs Das Goldene Tor der Ekliptik, durch das im Laufe der Zeiten immer wieder alle Wandelgestirne hindurchziehen.

Die hellsten sieben Hauptsterne der Plejaden sind im Folgenden aufgelistet:

Die sieben Hauptsterne der Plejaden
Eigenname Scheinbare
Helligkeit
Alkione 3,0m
Atlas 3,5m
Electra 3,5m
Maia 4,0m
Merope 4,0m
Taygeta 4,0m
Pleione ≈5,0m
Anmerkung: Die numerische Größenklasse der scheinbaren Helligkeit wird durch ein nach- und hochgestelltes m (für magnitudo beziehungsweise kürzer auch mag) gekennzeichnet. Eine um eine Größenklasse höhere Zahl, bedeutet eine Abnahme der scheinbaren Helligkeit um einen Faktor von rund 2,5. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten Stern des Nachthimmels Sirius (-1,5m) und den dunkelsten gerade noch mit unbewaffnetem Auge sichtbaren Sternen (6m) entspricht demzufolge einem Verhältnis von 1000 zu 1. Die scheinbare Helligkeit sagt nichts über die Größe, Entfernung oder absolute Helligkeit eines Sternes aus.

→ Siehe auch Exkurs Zur Sieben.

Atlas ist in der griechischen Mythologie der Vater und Pleione die Mutter der sieben Plejaden. Zwei weitere, etwas dunklere Sterne des Sternhaufens haben die Eigennamen der beiden anderen Plejaden aus der Mythologie, nämlich Celaeno (5,5m) und Asterope (6,0m). Alle weiteren sichtbaren Sterne sind deutlich dunkler. Für den Sternhaufen resultiert insgesamt eine scheinbare Helligkeit von ungefähr 1,5m.

Sichtbarkeit[Bearbeiten]

Die Plejaden stehen heute sowohl am 20. Mai (in Konjunktion zur Sonne sind sie dann unsichtbar) als auch am 18. November (in Opposition zur Sonne und um Mitternacht mit maximaler Höhe über dem südlichen Horizont) im Meridian. Der Meridian ist der gedachte Großkreis, der sowohl durch die beiden Himmelspole als auch durch den Zenit und den Nadir läuft. Im Winter und im Frühjahr sind die Plejaden am Abendhimmel in westlicher Richtung und im Sommer und im Herbst am Morgenhimmel in östlicher Richtung zu beobachten.

Die Plejaden beim Abendletzt (akronychischer Untergang) von Berlin aus gesehen. Die effektive scheinbare Helligkeit zu Beginn der nautischen Abenddämmerung betrug 3,7m (Alkione) bis 6,4m (Celaeno), die Höhe über dem nordwestlichen Horizont 8 Bogengrad.

Seit jeher hatten die zu beobachtenden Auf- und Untergänge der Plejaden eine hohe kulturelle und wissenschaftliche Bedeutung. Heliakische Aufgänge sind hierbei "zur Sonne gehörend", also in Nähe zur aufgehenden Sonne (Morgenerst), und akronychische Untergänge befinden sich "am Rand der beginnenden Nacht", also in Nähe zur untergehenden Sonne (Abendletzt). Für die Beobachtung der Plejaden muss die Sonne allerdings unter dem Horizont stehen, und der Abstand zur Sonne (also die Elongation) muss mehr als 18 Bogengrad betragen, damit das in der Atmosphäre gestreute Sonnenlicht die Sterne des Sternhaufens nicht überstrahlt.

Die akronychischen Aufgänge (Abenderst) sowie die heliakischen Untergänge (Morgenletzt) spielen für Fixsterne (und somit auch für die Plejaden) keine Rolle, da diese im Gegensatz zum Mond, zu den Planeten und zu Kometen in den Nächten zwischen Morgenerst und Abendletzt immer zu sehen sind.

Um 2320 vor Christus befanden sich die Plejaden genau auf der ekliptikalen Länge des Frühlingspunkts und der akronychische Untergang fand demzufolge zirka 20 Tage vor Frühlingsbeginn also am Anfang des Monats März statt, der in alten Sonnenkalendern der erste Monat des Jahres war. Um 1000 vor Christus hatten die Plejaden eine ekliptikale Länge von rund 18 Bogengrad, so dass der akronychische Untergang genau zum Frühlingsbeginn erfolgte.

Der Zeitpunkt des heliakischen Aufgangs der Plejaden in Bezug auf die durch die Mondphasen bestimmten zwölf Monate machte diese im babylonischen Lunisolarkalender zu einem Kalendergestirn. Wenn der Aufgang sich bis in den dritten Kalendermonat (Simanu) verschoben hatte, wurde ein dreizehnter Schaltmonat eingelegt, womit die Kalendermonate wieder mit dem Frühlingsbeginn des Sonnenjahrs synchronisiert werden konnten.

Auch die neuseeländischen Māori orientierten sich am heliakischen Aufgang der Plejaden, um den Termin des Neujahrs festzulegen und mit der Aussaat zu beginnen.

Da die Pole der Ekliptik 3000 Jahre vor Christus in der Nähe des Meridians lagen, gingen die Plejaden überall auf der Erde exakt im Westen (bei einem Azimut von 270 Bogengrad) unter und exakt im Osten (bei einem Azimut von 90 Bogengrad) auf, und waren daher täglich und ganzjährig zur Bestimmung dieser ausgezeichneten Himmelsrichtungen geeignet.

Vor 5000 Jahren gingen die Plejaden auf der Linie des Horizonts ungefähr bei 7 Bogengrad nördlich der Ekliptik auf und bei 4 Bogengrad nördlich der Ekliptik unter. Heute gehen die Plejaden auf der Linie des Horizonts fast unverändert ungefähr bei 7 Bogengrad nördlich der Ekliptik auf und bei 5nbsp;Bogengrad nördlich der Ekliptik unter.

Vom Elsässer Belchen aus gesehen gehen die Plejaden heute beispielsweise immer über dem Kleinen Belchen auf, wo auch die Sonne bei der Sommersonnenwende aufgeht. Am 1. Mai, also an dem Tag, an dem die Plejaden in unserer heutigen Zeit in der maltesischen Abenddämmerung verschwunden sind, geht sie genau über dem höchsten Berg der Vogesen, dem Großen Belchen auf. Dieser wurde vermutlich dem keltischen Lichtgott Belenus geweiht, dessen Feiertag Beltane auf den 1. Mai fällt. Der Schwarzwälder Belchen befindet sich exakt in östlicher Richtung, also auf dem gleichen Breitengrad wie der Elsässer Belchen (47,82° nördliche Breite). An den beiden Tagen der Tag-und-Nacht-Gleiche beim Frühlings- und Herbstanfang gehen Himmelsobjekte, die sich in der Nähe des Frühlings- beziehungsweise des Herbstpunktes der Sonne befinden (also auch die Plejaden, die sich vor 5000 Jahren dort befanden), vom Elsässer Belchen aus gesehen genau im Osten über dem Schwarzwälder Belchen auf beziehungsweise vom Schwarzwälder Belchen aus gesehen genau im Westen über dem Elsässer Belchen unter.[1]

→ Siehe auch Das Belchen-System.

Als Bezugspunkt[Bearbeiten]

Die sieben hellsten feststehenden Himmelsobjekte in der Nähe der Ekliptik liegen zwischen den Sternbildern Stier (Taurus, rechts) und Skorpion (Scorpio, links). Zwischen den Hyaden und den Plejaden befindet sich das Goldene Tor der Ekliptik. Der Bogen der Ekliptik wird von den Wandelgestirnen vom Frühlingspunkt rechts zum Herbstpunkt links durchlaufen. In der Nähe der anderen, nicht dargestellten Bogenhälfte befinden sich keine hellen Fixsterne. Außerhalb des Bogens liegende Punkte befinden sich nördlich der Ekliptik und innen liegende südlich.

Die Plejaden liegen nahe der Ekliptik und sind eines der hellsten und aufgrund ihrer Form das auffälligste Fixsternobjekt an der Ekliptik. Sie sind ein "Pfosten" des Goldenen Tors der Ekliptik. Um 2300 vor Christi Geburt lag der Frühlingspunkt auf der Ekliptik bei der gleichen ekliptikalen Länge wie das Siebengestirn im heutigen Sternbild Stier (Taurus). Es hat eine nördliche ekliptikale Breite von gut Bogengrad. Damit kann es von den Wandelgestirnen bedeckt werden, deren Bahnen eine hinreichend große Neigung zur Ekliptik haben. Dies sind der Mond (Bahnneigung gut 5 Bogengrad) und der Merkur (Bahnneigung rund 7 Bogengrad). Letzterer ist wegen seiner permanenten Sonnennähe allerdings mit bloßem Auge nie gleichzeitig mit den Plejaden zu sehen. Bis heute hat sich der Frühlingspunkt gut 60 Bogengrad in westlicher Richtung verschoben, so dass er über das heutige Sternbild Widder (Aries) in das heutige heute Sternbild Fische (Pisces) weitergewandert ist.

Die beiden Roten Riesen Aldebaran und Antares liegen fast auf der Ekliptik und unterscheiden sich in ihrer ekliptikalen Länge um fast genau 180 Bogengrad. Die beiden äußersten Pole der Reihe sieben hellsten feststehenden Himmelsobjekte in der Nähe der Ekliptik, der Stern Antares und der Sternhaufen der Plejaden, werden in ihrer Eigenschaft als Kalendergespann auch als Plejaden-Waage bezeichnet.[2] Für die damaligen Menschen waren die beiden sehr hellen und rot leuchtenden Sterne Antares im Sternbild Skorpion (Scorpio) und Aldebaran im offenen Sternhaufen der Hyaden mit dem gegenüberliegenden Siebengestirn im Sternbild Stier (Taurus) ein Gespann, um auf einfache Weise die Zeitpunkte des Frühlings- und des Herbstanfangs im Sonnenjahr zuverlässig zu bestimmen. Der in Abbildung zu sehende Halbbogen der Ekliptik befand sich damals zum Frühlingsbeginn bei Sonnenuntergang und zum Herbstbeginn bei Sonnenaufgang vollständig oberhalb des Horizonts. Zum Sommerbeginn war dieser Halbbogen um Mitternacht vollständig unter dem Horizont und daher gar nicht zu sehen. Der sichtbare Teil der Ekliptik war zum Winterbeginn um Mitternacht vom Stern Antares Osten bis zu den Plejaden im Westen vollständig und fast gleichmäßig in 45-Grad-Schritten durch die weitern angegebenen drei ekliptiknahen Sterne Spica im Sternbild Jungfrau (Virgo), Regulus im Sternbild Löwe (Leo) und Pollux im Sternbild Zwillinge (Gemini) markiert. Die Ekliptik schnitt dann den Meridian im Süden bei maximaler Höhe und nahe des Sterns Regulus.

→ Siehe auch Die sieben hellsten Objekte der Ekliptik.

Der Mond durchläuft auf seiner monatlichen Bahn alle ekliptikalen Längen. Diese Längen wurden schon im Altertum in Mondhäuser eingeteilt, in denen sich der Mond jeweils genau einen Tag lang aufhält, bevor er in das nächste Mondhaus weiterwandert. Als Bezugspunkt diente auch schon im Altertum häufig der Frühlingspunkt. Um 700 vor Christi Geburt lag der Frühlingspunkt auf der Ekliptik bei der gleichen ekliptikalen Länge wie der Hauptstern Hamal des heutigen Sternbilds Widder (Aries). Bei den Beduinen wurden 28 Mondhäuser verwendet, und Hamal lag im ersten Mondhaus Scheratan ("die beiden Zeichen") oder Alnath ("das Horn" des Lammes). Wenn sich der Mond in diesem Mondhaus befindet, ist er einen Tag später im zweiten Mondhaus Albotayn ("das Bäuchlein" des Lammes, dort befindet sich auch der Stern Nair al Butain, auch Bharani genannt) und noch einen Tag später im dritten Mondhaus Thuraya, das sind die Plejaden.

Die in die Ebene projizierten 28 Mondhäuser (von rechts nach links) mit den wichtigsten Sternen entlang der Ekliptik (rote gestrichelte Linie, ekliptikale Länge von 0 Bogengrad bis 360 Bogengrad zur Epoche J0000.0 in horizontaler Richtung, senkrecht dazu die ekliptikale Breite). Die beiden seitlichen Ränder der Abbildung gehen im Kreisbogen der Ekliptik nahtlos ineinander über. Die Plejaden befinden sich im dritten Mondhaus.

Bei den Indern gab es nur 27 Mondhäuser und Hamal lag ebenfalls im ersten Mondhaus Ashvini ("die beiden Rosseschirrenden"). Das zweite Mondhaus heißt Bharani ("der Wegtragende") und das dritte Mondhaus Krittika, was wiederum Siebengestirn bedeutet.

Kreisförmige Darstellung der nördlichen Hemisphäre mit den 28 chinesischen Mondhäusern. Links der Frühling (Osten), oben der Winter (Norden), rechts der Herbst (Westen, in der Mitte der Asterismus Mǎo (昴 = haariger Kopf des Sternbilds "Weißer Tiger") und unten der Sommer (Süden).

Die Chinesen haben die Ekliptik ebenfalls in 28 Mondhäuser eingeteilt. Das Mondhaus mit den Plejaden heißt dort Mǎo ("haariger Kopf"), liegt in der Mitte des Herbststernbilds "Weißer Tiger des Westens" und markiert dort den Herbstpunkt auf der Ekliptik, der dem Frühlingspunkt genau gegenüber liegt. Im Altertum gingen die Plejaden zur Tag-und-Nacht-Gleiche beim Herbstanfang während des Sonnenuntergangs genau im Osten auf.

Darstellungen im Altertum[Bearbeiten]

Bei den Plejaden handelt es sich um einen äußerst auffälligen Asterismus in der Nähe der Ekliptik, und sie sind daher praktisch von jedem Ort der Erde viele Monate lang in der Nacht zu sehen. Die einzelnen Sterne können vom Mond bedeckt werden, und so ist es nicht verwunderlich, dass ihnen zu allen Zeiten und an allen Orten eine besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit am Sternenhimmel zugeordnet wurde.

Es wird diskutiert, ob die Plejaden innerhalb des Sternbilds Stier (Taurus) bereits in den steinzeitlichen Zeichnungen in der Höhle von Lascaux dargestellt sind.[3][4]

In der neolithischen Magura-Höhle in Bulgarien tauchen bei den Höhlenmalereien zum Beispiel sehr viele Figuren mit zum Himmel erhobenen Armen auf.[5] Viele Figuren ähneln deutlich dem heutigen Sternbild Orion. An der Wand eines Korridors gibt es eine mythisch anmutende Gruppe mit einer Siebengestalt. In einer anderen größeren Zusammenstellung sind in der oberen Hälfte zahlreiche Gestalten mit erhobenen Händen zu erkennen, wohingegen darunter eher eine irdische Szene mit Menschen und Tieren zu sehen ist. Auch mehrere sonnen- und mondartige sowie stierartige und stierkopfartige Figuren sind in der Nachbarschaft dieser Darstellungen zu erkennen. Es ist daher eine naheliegende Annahme, dass die erwähnte Siebengestalt die Plejaden oder vielleicht auch die sieben Wandelgestirne symbolisieren könnte.

Die Plejaden sind vermutlich auf der Himmelsscheibe von Nebra aus der frühen Bronzezeit (um 2000 vor Christus) als sieben goldene Scheibchen abgebildet. Auch das 1891 in Allach bei München gefundene keltische Eisenschwert aus dem dritten Jahrhundert vor Christus ist mit goldenen Tauschierungen ausgeführt, die die Plejaden zeigen.[6]

Sieben Kreise an der Kante des Randsteins 15 vom neolithischen Hauptgrabhügel Knowth in Irland.

Eine sehr ähnliche Darstellung findet sich auf einem Randstein des steinzeitlichen Ganggrabs Knowth im irländischen Boyne Valley in der Nähe von Newgrange. Der Hauptgrabhügel ist rund 5100 Jahre alt, etwa 12 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 67 Metern. Er enthält zwei in Ost-West-Richtung verlaufende Gänge, die ursprünglich von 127 Randsteinen umgeben waren, von denen 124 noch erhalten sind. Auf der ebenen Oberfläche von Randstein 15 (kerbstone 15), der sich am östlichen Rand der Anlage befindet, ist in der Mitte möglicherweise eine Sonnenuhr dargestellt, und am Rand des Steins taucht eine Darstellung aus sieben Kreisen auf.[7][8]

Zweispaltige MUL-APIN-Tafel aus Ton mit den astronomischen Abhandlungen zu Himmelsabschnitten, Daten von Auf- und Untergängen sowie 18 Mondstationen inklusive der drei ersten: die Plejaden, der Himmelsstier und Orion.

In Mesopotamien sind die Plejaden auf den aus Ton gefertigten assyrischen MUL.APIN-Keilschrifttafeln der Astrolab B Kalender verzeichnet.

Auch auf dem bronzezeitlichen Diskos von Phaistos von der Insel Kreta taucht 17 Mal ein kreisförmiges Symbol mit sieben innenliegenden Punkten auf, das mit den Plejaden in Verbindung gebracht wurde: Diskos.von.Phaistos.Siebenerkreissymbol.png[9]

Seit mehreren Jahren wird vermutet, dass auch auf dem zirka zwei Meter großen Stein mit becherförmigen Vertiefungen (französisch: "roche à cupules") auf der Hexenebene (französisch: "Plan des Sorcières") in der Gemeinde Lillianes im Aostatal die Plejaden abgebildet sind.[10]

Ähnliche Vermutungen gibt es für eine Anordnung von sieben Löchern beim Kalenderstein von Leodagger in Niederösterreich.[11]

Überlieferungen[Bearbeiten]

Die Plejaden sind das auffälligste Objekt im Asterismus des Himmelsstieres und auch des heutigen Sternbilds Stier (Taurus).

Die Plejaden hatten in vielen Kulturen also eine besondere Bedeutung und tauchen häufig in bildlichen Darstellungen auf. Sie sind ein Kalendergestirn, nach dessen Auf- und Untergängen schon im Altertum landwirtschaftliche und seefahrerische Tätigkeiten ausgerichtet wurden, wie es zum Beispiel schon bei den griechischen Dichtern  Hesiod um 700 vor Christus[14][15] oder  Aratos von Soloi (* zirka 310 vor Christus; † 245 vor Christus) belegt ist. Hesiod erwähnt in seinem Text auch, dass die Plejaden im Frühjahr für vierzig Tage und Nächte nicht zu sehen sind, da sie vom Sonnenlicht überstrahlt werden. Der Name Plejaden geht auf die sieben Töchter des Titanen Atlas und seiner Gattin, der Okeanide Pleione, aus der griechischen Mythologie zurück. Sie heißen: Alkyone, Halcyone, Asterope (oder Sterope), Kelaino, Maia, Merope und Taygete.

Die Plejaden werden im Deutschen auch Siebengestirn genannt, was den unmittelbaren Bezug zur magischen, mystischen und göttlichen Zahl Sieben herstellt.[16]

Für die Plejaden sind zahllose Synonyme im Gebrauch:[17][18][19][20]

Regensterne, Schiffersterne, Buschelsterni, Staubkörner, Sieb, Glucke, Henne, Tauben, Weintraube, Traube, Frühlingsjungfern, Sieben Schwestern, Töchter des Atlas (auch Atlantiden, Atlantiaden), ...
Zeichen für die Plejaden nach dem japanischen Kosmologen Abe no Seimei (* 921; † 1005).[21]

In den meisten Sprachen hatten und haben sie einen Eigennamen:

althochdeutsch thaz sibunstirri (das Siebenstirn), polnisch baby (alte Weiber), russisch baba (altes Weib), japanisch Subaru (Versammlung), türkisch Ülker, aztekisch Tianquiztli (Marktplatz), sumerisch Mul-Mul (Sterne), akkadisch Zappu (Haufen), lateinisch Vergiliae (Geflecht), griechisch heptasteros (Siebenstern), arabisch Al-Thurayya (Kronleuchter oder die vielen Kleinen)[22], hebräisch Kimah (Häuflein), indisch Krittika (sechs Nymphen, die ihren Sohn, den hinduistischen Gott Karttikeya, aufzogen), chinesisch Mǎo (昴 = haariger Kopf des Sternbilds "Weißer Tiger"), australisch Mormodellick[2], maorisch Matariki, polynesisch Matarii (Gesellschaftsinseln)[2], hawaiisch Makaliʻi, aragonesisch As Crabetas, walisisch Twr Tewdws, finnisch Seulaset (Siebchen oder Siebengestirn), ...

Bei der Chaldäern hießen die Plejaden Tamsil (zu Deutsch "Herde" beziehungsweise "Versammelte" oder "Genossen").[23]

Im Alten Testament wird der Sternhaufen drei Mal erwähnt, allerdings weisen die verschiedenen Übersetzungen keine einheitlichen Bezeichnungen oder Begriffe auf.[24][25]

Das 9. Kapitel „Gottes Macht und die Ohnmacht des Menschen“ des Buches Hiob erwähnt die vier auffälligsten Sternkonstellationen im 9. Vers:

Einheitsübersetzung (2016):
„Er macht das Sternbild des Bären, den Orion, das Siebengestirn, die Kammern des Südens.“

Vulgata:
„Qui facit Arcturum et Oriona et Hyadas et interiora austri.“

Septuaginta:
„ὁ ποιῶν Πλειάδα ("Pleiada") καὶ Εσπερον ("Esperon") καὶ Αρκτοῦρον ("Arktouron") καὶ ταμιεῖα νότου ("tamieia notou")“

Der erste Asterismus bei Hiobs Aufzählung lautet im Hebräischen "Aisch" ("איש"), was ebenso wie die entsprechende arabischsprachige Wurzel "Aouas" mit "einen Kreis machen" auch als "zusammenrotten" oder "versammeln" gedeutet werden kann.[24] Diese Interpretation steht im Einklang mit den entsprechenden Bedeutungen im Japanischen, Akkadischen oder Chaldäischen für das Siebengestirn (siehe oben).

Das altgriechische Wort "Esperon" beim zweiten Asterismus der Aufzählung bedeutet "Abendstern", und diese Bezeichnung taucht als "Vesperum" auch in einigen Versionen der Vulgata auf.[24] Im Hebräischen steht "Kimah" ("כימה"), was vom Wort "Kamah" ("כמה") abstammen könnte, welches wiederum soviel wie "begehren" oder "jubeln" bedeutet. Das arabische Pendant "Kaouam" beziehungsweise "Kam" charakterisiert den Frühling (Stichwort "Frühlingspunkt"). Das Wort "Kam" kann auch zur Veranschaulichung einer "Schar" oder einer "Vielfalt" dienen". Letzteres kann leicht mit der wörtlichen Bedeutung des altgriechischen Begriffs "Pleiada" in Bezug gesetzt werden.[24]

An dritter Stelle folgt im Hebräischen die Konstellation "Kesil" ("כזיל"). Die Wurzel dieses Wortes ist "Kasal" ("כזל"), was so viel wie "wechselhaft" bedeutet, wohingegen im Arabischen "starr" oder "kalt" die passenden Bedeutungen sind. Insofern kann in "Kesil" der Gegenpol zu "Kimah" am Sternenhimmel beziehungsweise bei den Jahreszeiten angesehen werden. Einige Interpretatoren gehen darauf basierend davon aus, dass es sich bei den Gegenpolen um zwei gegenüberliegende Sternbilder oder auch nur Sterne handeln könnte, wie der Rote Riese Aldebaran im Stier (α Tauri) im Wintersternbild Stier (Taurus) und der Rote Überriese Antares (α Scorpii) im Sommersternbild Skorpion (Scorpio).[24] Die Sternbilder Orion und Stier (Taurus) mit den Plejaden und den Hyaden werden auch Wintersternbilder genannt, weil sie im Winter um Mitternacht auf dem südlichen Meridian kulminieren, wo sie vollständig und besonders gut zu sehen sind. Umgekehrt ist es mit den zu den Wintersternbildern auf dem Lebewesenkreis diametralen Sommersternbildern Skorpion (Scorpio) und Adler (Aquila) in der Sommermilchstraße, die im Sommer um Mitternacht auf dem südlichen Meridian kulminieren.

Im Hebräischen steht bei Hiob "Mazzaroth" ("מזרות"), was mehrere Sternbilder oder speziell den Zodiak (Lebewesenkreis) meinen könnte, insbesondere wenn das ursprüngliche Wort "Nazar" ("נזר") zugrunde gelegt wird, welches "umzingeln" beziehungsweise "umkreisen" bedeutet. Schließlich könnten mit den (geheimen) Kammern des Südens auch alle Sterne gemeint sein, die zirkumpolar um den südlichen Himmelspol kreisen, somit nie auf der nördlichen Hemisphäre sichtbar werden und demzufolge verborgen sind.[24] Die Kleinschreibung in den alten Sprachen suggeriert, dass es sich bei den "Kammern des Südens" nicht um den Namen für einen Asterismus, sondern um südlich gelegene Mondhäuser (oder "Mondstationen" respektive "Mondkammern") handeln könnte, in denen sich der Mond in der Nähe des südlichen Meridians, wegen der dort auftretenden oberen Kulmination, gut erkennbar jeweils einen Tag lang aufhält.[23] Diese Annahme wird unterstützt durch den ähnlich klingenden assyrischen Begriff "manzaltu" für "Station". Andere Autoren gehen davon aus, dass mit den Kammern des Südens die Milchstraße gemeint ist.[26]

Im 31. Vers des 38. Kapitels des Buches Hiob heißt es dann:

Einheitsübersetzung (2016):
„Knüpfst du die Bande des Siebengestirns oder löst du des Orions Fesseln ?“

Vulgata:
„Numquid coniungere valebis nexus stellarum Pleiadum aut funiculum Arcturi poteris solvere?“

Septuaginta:
„συνῆκας δὲ δεσμὸν Πλειάδος ("Pleiados") καὶ φραγμὸν Ωρίωνος ("Orionos") ἤνοιξας“

Im Buch des Propheten Amos im Kapitel 5, Vers 8 heißt es zu den beiden benachbarten Konstellationen:

Einheitsübersetzung (2016):
„Er hat das Siebengestirn und den Orion erschaffen; er verwandelt die Finsternis in den hellen Morgen, er verdunkelt den Tag zur Nacht.“

Nova Vulgata:
„Qui facit stellas Pliadis et Orionem

Vulgata:
„facientem Arcturum et Orionem

Septuaginta:
„ποιῶν πάντα ("panta") καὶ μετασκευάζων ("metaskeuazon")“

Der offene Sternhaufen der Plejaden hat sieben Sterne, die eine scheinbare Helligkeit von dritter bis fünfter Größenklasse haben und somit gut mit bloßen Auge zu erkennen sind. Die Plejaden liegen auf dem Rücken des Himmelsstieres und könnten aus diesen Gründen als Urquell der sieben Wandelgestirne angesehen werden. Althochdeutsch wird der Sternhaufen mit „sibunstern“, „sibunstirni“, oder „sibunstirri“ bezeichnet.[27] Die Übersetzung ins Lateinische ist nicht eindeutig (siehe oben), da hier sowohl „Pleiades“ und „Hyades“ als auch „septemtriones“[28] („sieben Dreschochsen“) anzutreffen sind. Insbesondere bei den Wörtern für „sieben“ und für „Stier“ sind die Ähnlichkeiten in den uralten (proto-indoeuropäischen oder altsemitischen) Sprachen so auffällig, dass sie gemeinsame Ursprungswörter (Etyma) haben und somit Kognaten sein dürften.[29] Im Althochdeutschen wären die lateinischen „septemtriones“ die „sibunstiori“, was den althochdeutschen „sibunstirri“ wiederum sehr ähnlich kommt. Es wäre demzufolge denkbar, dass der Himmelsstier als "Geburtstrichter" der Thuraya mit seinem Siebengestirn als "Geburtshelfer" für die sieben Wandelgestirne angesehen wurde und dass die göttliche Zahl „Sieben“ mit den göttlichen Begriffen „Gestirn“ und „Stier“ im Laufe der Zeiten mit variierender Kombination, Bedeutung und Verwendung assoziiert wurde.

Anmerkung:
Eine Variante des lateinischen Wortes „septemtriones“ ist die lateinische Bezeichnung „septentrio“ für die nördliche Himmelsrichtung. Die vier Haupthimmelsrichtungen sind geographisch im Horizontsystem definiert. In Italien wurde das Sternbild Großer Bär (Ursa Major) "septentrio" ("Siebenfigur") genannt.[30] Der Asterismus Großer Wagen im Sternbild Großen Bär besteht aus sieben sehr deutlich zu erkennenden Sternen und befindet sich von der Erde aus gesehen immer zwischen Nordwesten und Nordosten. Der Große Wagen ist in nördlichen Breiten seit Jahrtausenden zirkumpolar, befindet sich also nie unterhalb des Horizonts und steht keineswegs immer dicht über dem nördlichen Horizont. Nur im Sommer erfolgt die untere Kulmination auf dem nördlichen Meridian um Mitternacht.
Es möge in diesem Zusammenhang zur Kenntnis genommen werden, dass sich die nördlichen Richtungen auch als Wohnstatt von sieben Gestirnen gesehen werden können. Hierfür kommen sowohl das Siebengestirn, als auch die sieben Wandelgestirne in Frage, die im Norden nie zu sehen sind, weil sich die Ekliptiklinie dort stets unterhalb des Horizonts befindet. Das gleiche gilt für den Himmelsstier. Unabhängig von der genauen Bedeutung könnte also durchaus erwogen werden, dass sich der Begriff „septentrio“ von der Richtung ableitet, in welcher die „septemtriones“ (die „sieben Ochsen“) nie zu sehen sind, sich also in ihrem Ruheort verbergen.

Der Begriff Quarantäne (vom Französischen „quarantaine (de jours)“ = „vierzig Tage“) soll mit den Plejaden zusammenhängen, da diese in den subtropischen Breiten (heute) vom 1. Mai bis zum 9. Juni, also vierzig Tage lang, von der Sonne überstrahlt werden und dann selbst der hellste Stern dieser Konstellation, Alkione (η Tauri), mit bloßem Auge erst kurz nach Sonnenuntergang nicht mehr und dann kurz vor Sonnenaufgang noch nicht wieder gesehen werden kann.

Nach der Unsichtbarkeit der Plejaden begann im alten Ägypten vierzig Tage lang das Nilwasser zu steigen und ebenso lange wieder zu fallen.[31]

Noah öffnete nach vierzig Tagen das Fenster seiner Arche[32], und Moses verbrachte vierzig Tage auf dem Gottesberg Sinai.[33] Es ist vor diesem Hintergrund nicht verwunderlich, dass im Neuen Testament Jesus dann auch vierzig Tage in der Wüste fastet[34][35][36], weswegen es in der österlichen Bußzeit heute ebenfalls vierzig Fastentage gibt.

Bei den Kiowa-Indianern geht die Sage, dass sieben Mädchen sich vor mehreren Bären auf einen Felsen flüchteten und ihn anflehten sie zu retten. Daraufhin sei dieser heute als Devils Tower bekannte Vulkankegelstumpf immer weiter in den Himmel gewachsen und brachte die Mädchen schließlich als die Plejaden an das Firmament. Die von den Bärenkrallen an den Flanken des Berges verursachten vertikalen Schrammen seien immernoch zu sehen.[37]

Die Inuit erzählen sich die Legende, dass ein großer Bär die Menschheit bedrohte und von Hunden an den Himmel verjagt wurde. Die Hundemeute würde als die Plejaden diesen Bären heute weiterhin verfolgen.[19]

Die australischen Ureinwohner der Loritja erzählen sich, dass sieben Mädchen während der Unsichtbarkeit der Plejaden auf die Erde kommen und einen Feuertanz aufführen.[38]

Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass der Kuckuck im Frühsommer aufhört zu singen und dass die Plejaden in den Breitengraden der klimatisch gemäßigten Zonen dann deutlich länger nicht zu sehen sind, gibt es eine deutsche Sage über einen hartherzigen Bäcker, der bis zur Sommersonnenwende 72 Tage lang vergeblich nach seiner Frau und seinen Töchtern ruft. In dieser Sage es heißt:

Vom Ursprung der Plejaden wird erzählt: Christus ging an einem Bäckerladen vorüber, wo frisches Brot duftete, und sandte seine Jünger hin, ein Brot zu erbitten. Der Bäcker schlug es ab, doch von Ferne stand die Bäckersfrau mit ihren sechs Töchtern und gab das Brot heimlich. Dafür sind sie als Siebengestirn an den Himmel versetzt, der Bäcker aber ist zum Kuckuck geworden und so lange er Frühjahrs ruft, von Tiburtii (Anmerkung: Namenstag  Tiburtii von Rom ist der 14. April) bis Johannis (Anmerkung: Namenstag  Johannes' des Täufers ist der 24. Juni (Johannistag)), ist das Siebengestirn am Himmel [nicht] sichtbar.[17]

In norddeutschen, ostpreußischen und böhmischen Sagen gibt es Varianten dieser Geschichte, bei denen der Kuckuck die geflüchteten Familienangehörigen nicht zurückrufen kann beziehungsweise deren Rache fürchtet.[18][39] Eine Mecklenburgische Volksüberlieferung lautet:

Viertig Dag un viertig Nacht darf de Kukuk sik man sehn laten, denn is dat Soebenstiern hier wech; wenn dat wedderkümmt, denn mööt de Kukuk wider.[40]

Bei zwei dänischen Varianten geht es um eine Frau mit sieben unehelichen Kindern und um ein zerstrittenes Ehepaar.[41][42]

Schlussbemerkung[Bearbeiten]

Indessen mögen diese Bemerkungen zur Bestätigung des Satzes dienen, dass die Schriften der Alten, wozu die blosse Sprachkenntnis nicht ausreicht, um so vollkommener verstanden werden, jemehr wir mit der Archäologie der Urwelt vertraut werden.

Schlusssatz aus:
Erklärung einer Stelle in Sanchuniathons Geschichte nach Philo Byblius Uebersetzung bei Eusebius (Praeparat. Evangel. L. I. cap. X) von  Gustav Seyffarth, ausserordentlicher Professor der Archäologie zu Leipzig.,
in: Neue Jahrbücher für Philologie und Pädagogik oder Kritische Bibliothek für das Schul- und Unterrichtswesen.,
herausgegeben von  Gottfried Seebode,  Johann Christian Jahn und  Reinhold Klotz,
zweiter Supplementband. Erstes Heft. Leipzig, Benedictus Gotthelf Teubner Verlag, 1833.

Es bleibt hinzuzufügen, dass die "Archäologie der Urwelt" mit Hilfe der Archäoastronomie ein wesentlich umfassenderes und somit nutzbringend erweitertes Bild des Altertums geben kann.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Walter Eichin und Andreas Bohner: Das Belchen-System, Universitätsbibliothek Freiburg im Breisgau, in: Das Markgräflerland: Beiträge zu seiner Geschichte und Kultur, 47, 1985, Heft 2, Seiten 176 bis 185
  2. 2,0 2,1 2,2 Ernst von Bunsen: Die Plejaden und der Thierkreis oder: Das Geheimnis der Symbole, Verlag von Mitscher und Röstell, Berlin, 1879
  3. Dirk Lorenzen: Astronomie in der Höhle, Deutschlandfunk, 11. September 2015
  4. Sternenkarten in der Eiszeithöhle – Astronomie in den Höhlenmalereien von Lascaux?, scinexx, 1. Februar 2008
  5. Kiril Kirilov: The origin of civilizations according to the prehistoric paintings of Magura cave, 29. Juni 2017
  6. Peter Kurzmann: Die Plejaden in Gold auf einem keltischen Schwert, Archäologische Informationen 39, 2016, 239-246
  7. Euan W. MacKie: Professor Challenger and His Lost Neolithic World: The Compelling Story of Alexander Thom and British Archaeoastronomy, Archaeopress Publishing Limited, Februar 2021, ISBN 9781784918347
  8. Euan W. MacKie: The Prehistoric Solar Calendar: An Out-offashion Idea Revisited with New Evidence, in: Time and Mind: The Journal of Archaeology, Consciousness and Culture, Band 2, Ausgabe 1, March 2009, Seiten 9 bis 46
  9. Angelika Merk-Schäfer: Der Diskos von Phaistos - ein Venus- und Mondkalender im Kontext der minoischen Altpalastzeit auf Kreta. Die mit Symbolen gestempelte Scheibe aus gebranntem Ton ist höchstwahrscheinlich ein Agrar- und Ritualkalender im Dienste der Mond- und Venus-Gottheiten im minoischen Kreta., drmerkschaefer.files.wordpress.com, Juni 2015
  10. Lillianes Plan des Sorcières, roche à cupules, La Società valdostana di Preistoria e Archeologia
  11. Irene Hager, Hans Katzgraber, Karl Aigner, Stefan Borovits, Ernst Bellant: Die Darstellung von (konkreten oder symbolischen?) Himmelsobjekten auf dem Plateau des Kalendersteins in Leodagger (Niederösterreich), in: Himmelswelten und Kosmovisionen, Imaginationen, Modelle, Weltanschauungen, Abstractbook 2019, Seite 5 und 6, Gesellschaft für Archäoastronomie, Wien
  12. The Pleiades carved by prehistoric people in the Alps, ANSA, Virgilio Notizie, 12 January 2008
  13. Friedhelm Pedde: Götter und Planeten im Alten Orient Die Sterne und ihre Götter, Mitteilungen, Ausgabe 13, Seite 7, Februar 2022, Wilhelm-Foerster-Sternwarte e.V. / Zeiss-Planetarium am Insulaner
  14. Hesiodos: Werke und Tage (ΕΡΓΑ ΚΑΙ ΗΜΕΡΑΙ), Egon und Gisela Gottwein, 13. Juni 2019
  15. Hesiod: Hauslehren II. (’Έργα καὶ ‛ημέραι), Projekt Gutenberg.de, übersetzt von Johann Heinrich Voß
  16. Ferdinand Freiherr von Andrian-Werburg: Die Siebenzahl im Geistesleben der Völker, in: Mittheilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien, Band 31, Seiten 225 bis 274, 1901
  17. 17,0 17,1 Jacob Grimm: Kapitel XXII - Himmel und Gestirne, Abschnitt Gestirne / Plejaden, in: Deutsche Mythologie, zweite Ausgabe von 1844
  18. 18,0 18,1 Siehe auch: Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Band 9, Sternbilder II, 3. Plejaden, Göschen'sche Verlagshandlung, 1941
  19. 19,0 19,1 The Pleiades in mythology, Pleiade Associates, Bristol, United Kingdom
  20. Siehe auch: Pleiades in folklore and literature in der englischsprachigen Wikipedia
  21. Teru Karasawa: Abe no Seimei, Doppelseite 58, Shinseikan, Tokio, 1912
  22. Emilie Savage-Smith: A Descriptive Catalogue of Oriental Manuscripts at St John's College, Seite 132, St. John's College, University of Oxford, Oxford University Press, 2005, ISBN 9780199201952
  23. 23,0 23,1 Ernst von Bunsen: Die Überlieferung. Ihre Entstehung und Entwicklung, sechstes Kapitel "Früheste astronomische Beobachtungen", Friedrich Arnold Brockhaus, Leipzig, 1889
  24. 24,0 24,1 24,2 24,3 24,4 24,5 Siehe hierzu auch: Upon the constellations which are spoke of in the book of Job, Dissertation III., Seite 395 ff., in: The Origin of Laws, Arts, and Science and their Prograss Among the Most Ancient Nations., Band I, Edinburgh, Alexander Donaldson and John Reid, 1761
  25. Emil G. Hirsch: Constellations, Jewish Encyclopedia, 2002-2021
  26. René Nyffenegger: Hiob 9, Kommentare zur Bibel
  27. Gerhard Köbler: althochdeutsch s, in: Althochdeutsches Wörterbuch, 6. Auflage, 2014
  28. Eduard Adolf Jacobi: septemtriones, Seite 830, in: Handwörterbuch der griechischen und römischen Mythologie, Band 2, Sinner'sche Hofbuchhandlung, Koburg und Leipzig, 1835
  29. Hermann Güntert: Indogermanisch und Semitisch, Kapitel V. Sprachliche Beziehungen der Indogermanen zu anderen Völkergruppen, in: Kultur und Sprache / Der Ursprung der Germanen, Seite 56, Carl Winter, Heidelberg, 1934
  30. Otto Keller: Zur lateinischen Sprachgeschichte - Septentrio, Seite 102 bis 104, Verlag Teubner, 1893
  31. Christian Schulz: Handbuch der Physik: für diejenigen welche Freunde der Natur sind, ohne jedoch Gelehrte zu seyn, Band 2, Kapitel 11, Seite 254, Hilscher, Leipzig, 1791
  32. Genesis, Kapitel 8, Vers 6, bibleserver.com, Einheitsübersetzung (2016)
  33. Exodus, Kapitel 24, Vers 18, bibleserver.com, Einheitsübersetzung (2016)
  34. Evangelium nach Matthäus, Kapitel 4, bibleserver.com, Einheitsübersetzung (2016)
  35. Evangelium nach Lukas, Kapitel 4, bibleserver.com, Einheitsübersetzung (2016)
  36. Evangelium nach Markus, Kapitel 1, Vers 12 und 13, bibleserver.com, Einheitsübersetzung (2016)
  37. First Stories - Devils Tower National Monument (U.S. National Park Service), Devils Tower National Monument Visitor Center, 17. März 2019
  38. Carl Strehlow: Mythen, Sagen und Märchen des Loritja-Stammes, Baer & Company, 1907
  39. Oskar Dähnhardt: 3. Entstehung des Kuckucks: 1 Aus Ostpreußen / 2 Aus Mecklenburg / 3 Aus Pommern, Natursagen. Eine Sammlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden]], 4 Bände, Leipzig/Berlin, 1907 bis 1912, Seiten 426 bis 428
  40. Richard Wossidlo: Mecklenburgische Volksüberlieferungen, 2 Die Tiere im Munde des Volkes, Verlag Hinstorff, Seite 411, 1899
  41. Oskar Dähnhardt: 3. Entstehung des Kuckucks: 4 a) und 4 b) Aus Dänemark, Natursagen. Eine Sammlung naturdeutender Sagen, Märchen, Fabeln und Legenden]], 4 Bände, Leipzig/Berlin, 11907 bis 1912, Seiten 426 bis 428
  42. Evald Tang Kristensen: Jayske Folkeminder IV, 335, Nummer 428