Diskussion:Wikijunior

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Diskussion:Wikijunior/ Archiv Diskussion:Wikijunior/ Archiv2 (07/2006 bis 12/2009)


Glossar oder was[Bearbeiten]

Fast alle Wikijunior-Bücher enthalten im Anhang eine Erläuterung wichtiger Begriffe. Das Kapitel wird so bezeichnet:

Das Wort Glossar ist IMHO nicht altersgerecht und sollte überall ersetzt werden. Das Problem ist, dass der Begriff in den meistens verwendeten Vorlagen nicht zu lang sein sollte. Ich möchte deshalb Alternativen besprechen. -- Jürgen 15:34, 17. Mai 2010 (CEST)

Vorschläge (mit Vermerk für die Präferenz):

  • Begriffslexikon: Jürgen
  • Begriffswörterbuch:
  • Begriffe:
  • Erklärungen:
  • Erläuterungen:

Vielleicht kommen genügend Anmerkungen zusammen, sodass wir danach die Kapitel umbenennen können. -- Jürgen 15:34, 17. Mai 2010 (CEST)

So erweitern Kinder en passant ihren Wortschatz: "Was ist denn bitte ein Glossar? <klick-drauf und guck> Ah, sowas nennt man also Glossar!" --84.131.136.239 15:44, 17. Mai 2010 (CEST)
Wörterbuch ist eine Liste von Wörtern mit deren Übersetzung. Ich bin für Begriffslexikon.-- Klaus 21:03, 17. Mai 2010 (CEST)
(Begriffslexikon) Habe Wikijunior Die Elemente an Wikijunior Computer und Internet angepasst--Wikiwau 13:07, 13. Jan. 2013 (CET)
Glossar Ich schließe mich da 84.131.x.y an. In dem Alter lässt sich der Begriff Glossar schnell lernen. Eine einleitende Erklärung in dem jeweiligen Kapitel kann dann die letzten Unklarheiten beseitigen. Übrigens, der Begriff 'Glossar' wird auch in gedruckten Sachbüchern für diese Altersklasse verwendet. --Meinf 23:46, 8. Sep. 2015 (CEST)

Kinderseiten in Wikipedia[Bearbeiten]

Hallo. Ich wollte euch nur kurz auf dieses Meinungsbild in Vorbereitung bei Wikipedia hinweisen.--ペーター 09:01, 27. Jun. 2010 (CEST)

Überarbeitung der Portalseite[Bearbeiten]

Wie zu sehen ist, habe ich das Wikijunior-Portal etwas überarbeitet. Auslöser dafür ist die derzeitige Überarbeitung der Katogorien: Es ist zu bezweifeln, ob die Kategorie:Wikijunior eine Existenzberechtigung hat, da alle Bücher über diese Seite zu erreichen sind. Lediglich neben Kategorie:Ab 14 Jahre und Kategorie:Zielgruppe ist sie nicht sinnlos – siehe auch die Vorlagen Geeignet Kinder ab 4, Geeignet Kinder ab 12 und Geeignet Erwachsene, die insgesamt nur einmal bei Wikijunior Großkatzen verwendet werden. Mit ziemlicher Sicherheit entfallen die Kategorien Die Welt der Menschen, Die natürliche Welt, Forschung und Technik, die für die Wikijunior-Bereiche gedacht waren, aber bisher nicht benutzt werden.

Im gleichen Zusammenhang muss die Vorlage:Infoleiste Wikijunior überarbeitet werden, wie ich bei den Bücherregalen erwähnte. Diese Änderungen sollten bei der Wikijunior-Portalseite berücksichtigt werden. Ich habe sie deshalb etwas überarbeitet und dabei folgende Gedanken berücksichtigt:

  • Die Begriffe, die als Unterkategorien gedacht waren und in der Infoleiste vorkommen, sollten bereits am Kopf der Seite auftauchen. Deshalb steht jetzt oben so etwas wie ein Inhaltsverzeichnis.
  • Texte und Logos dort sollten auf den Anfang des jeweiligen Abschnitts verweisen. Beides ist über je zwei Links auf Anker am Anfang des Abschnitts verwirklicht.
  • Die bisherige Aufteilung mit 2 Spalten, die etwa zur Hälfte Bild und Text enthielten, wirkte auf mich zu voll. Außerdem saßen die Bücher rechts und links ungleichmäßig nebeneinander. Deshalb habe ich drei Tabellen übereinander gesetzt.

Bisher gefallen mir folgende Punkte noch nicht; wem etwas Besseres einfällt, darf das natürlich ohne Rücksprache ändern:

  • Die beiden Kopfteile wollte ich eigentlich in eine Tabelle zusammenziehen. Aber mir gelang keine horizontale Trennlinie.
  • Hier wären eine Hintergrundfarbe sowie eine weitere Auflockerung vielleicht auch nicht schlecht. Wie wäre es mit abgerundetem Rahmen (ich weiß, der ist mit HTML schwieriger oder erst ab einer bestimmten Version möglich; Genaueres müsste ich erst suchen). Eine dashed-Umrandung sieht jedenfalls schlechter aus; gibt es eine Möglichkeit für einen Schmuckrahmen oder dergleichen?
  • Die Hintergrundfarben sind in allen Fällen zu dunkel. Ich habe aber auf die Schnelle nichts gefunden, wie die gesamte Tabelle einheitlich gefärbt werden kann; ein einfacher Parameter bgcolor bei style im Tabellenkopf funktionierte nicht.
  • Je breiter der Bildschirm bzw. der Browser ist, desto seltsamer wirken die im Vergleich zu den Bildern zu kurzen Texte der Bücher. Die Texte könnten verlängert werden, teilweise steht schon im Buchkatalog mehr dazu.

Ich hoffe, dass meine Veränderungen nicht als Verschlimmbesserung angesehen werden und die Problemstellen noch verbessert werden. -- Jürgen 13:50, 1. Aug. 2011 (CEST)

Ich habe einige Kleinigkeiten geändert. Falls nicht gewünscht, bitte einfach zurücksetzen. --NeuerNutzer2009 15:35, 1. Aug. 2011 (CEST)
Passt schon. Bei der nächsten Änderung sollte noch der Schreibfehler "Medziin" berichtigt werden; du hast auch im zweiten Anlauf noch zu schnell getippt. (Eine extra Änderung dafür lohnt sich nicht.) ;-] -- Jürgen 17:54, 1. Aug. 2011 (CEST)

Altersgrenzen[Bearbeiten]

Angesichts eines(!) Satzes wie "Durch Experimente und Simulationen hat sich gezeigt, dass in Umgebungen, in denen in einem geschützten Bereich wie porösem Gestein über gewisse Abstände über längere Zeit Temperaturunterschiede bestehen und Unterschiede in Materialdichten, dass beim Ausgleich dieser Ungleichgewichte sich wiederholende Prozesse stattfinden können, bei denen immer komplexere Moleküle und Molekülketten entstehen, welche als Vorläufer von den organischen Molekülen gelten können, die heute in Lebewesen zu finden sind" sollte man erwägen, auch die Obergrenze fallen zu lassen oder nur auf das beliebte "4 - 99" einzugrenzen. --Buchfreund 15:46, 28. Jan. 2014 (CET)

Nun ja, da würde ich eher den Satz einfacher formulieren. --Kersti Nebelsiek 09:42, 29. Jan. 2014 (CET)
Hast du (Kersti) schon mal etwas von Ironie gehört? Buchfreund hat den Kopf geschüttelt darüber, was für Texte manche Autoren "herauswürgen", und wollte natürlich auf bessere Lesbarkeit dringen. -- Jürgen 10:45, 29. Jan. 2014 (CET)
Oh - das war auch mal ein etwas ironischer Beitrag von mir, denn das betreffende Buch stagniert ja auch schon länger - auch mangels biologisch und archäologisch kompetenterer Autoren - aufgrund diverser Einflüsse gibt es dann auch ab und an mal Rückschritte in etwas weiter vorangeschrittenen Abschnitten.
Ich dachte, das könnte doch mal ein Ansporn sein, etwas reinzuschreiben, was das entsprechende Kapitel wenigstens inhaltlich weiterbringt, um jemanden zu finden, der da endlich mal weitermacht (in Schön dann eben, aber inhaltlich eben auch sinnvoll und haltbar - man kann fast alles einfach formulieren, auch ohne den Kindern allzu vereinfachende Märchen zu erzählen). Von daher zu 'Nun ja, da würde ich eher den Satz einfacher formulieren' - mach das und bringe am besten gleich das ganze Kapitel in einen Zustand, der eine hinreichende Menge Inhalt enthält - im vorherigen Zustand und auch im jetzigen ist das Kapitel jedenfalls weder für Kinder noch Erwachsene geeignet, einfach weil in den folgenden Unterabschnitten der Inhalt komplett fehlt. Wenn sich wer findet, der weiterschreibt, gucke ich mir das auch gerne an und bringe dann obigen Gedankengang auf ein ähnliches Niveau, wenn sich der biologisch kompetente Weiterschreiber das nicht zutrauen sollte (ist ja in dem Abschnitt noch mehr Physik wie im ersten Kapitel). Nur kenne ich mich inhaltlich mit Biologie nicht so gut aus, als daß ich das Kapitel zumindest schon einmal inhaltlich vervollständigen könnte, sobald es da um Lebewesen geht. Ich denke, Kinder sind einfach enttäuscht, wenn mit dem Buchtitel etwas versprochen wird, was aufgrund fehlenden Inhaltes nicht einmal ansatzweise gehalten wird - von daher könnte man solche Buchfragmente auch aus der Rubrikübersicht in einen gesonderten Teil (noch nicht lesbar) separieren, bis sich jemand ernsthaft drum kümmert. Insbesondere jüngeren Kindern wird man das Konzept nur schwer vermitteln können, daß hier Bücher in der Übersicht viel versprechen, dann aber tatsächlich erst noch geschrieben werden müssen. Mangels geeigneter Autoren mit guten Biologiekenntnissen steht in dem Buch jedenfalls bislang nahezu nichts, was den Titel und die Listung rechtfertigt.
Fazit - im jetzigen Zustand ist die Formulierung an der Stelle gar nicht so schlecht, so wird das interessierte Kind kontinuierlich darauf vorbereitet, daß gleich in dem Kapitel rein gar nichts Relevantes mehr folgt, nicht nur etwas, was schwer zu verstehen ist - und ich muß dann auch noch anmerken, daß das Zitierte bereits deutlich entschärft ist gegenüber einem angeblich allgemeinverständlichen Artikel zum Thema im Physik-Journal ;o) Doktorchen 12:23, 29. Jan. 2014 (CET)
Im Gegensatz zu dem dürftigen Inhalt vorher, den man ohne Skrupel löschen würde, wenn man meint, es besser zu können, bilden deine "Ergänzungen" ein Hemmnis (nicht nur in diesem Buch). Jemand, der das Thema für Grundschüler tauglich aufbereiten kann, kann ja das ja alles nur löschen wollen, wird aber kaum die Traute haben. Vorteil: Es schreckt nicht nur geeignete, sondern auch ungeeignete Autoren ab.
Zur Aufhebung der Altersgrenzen: Meines Erachtens ist das ein Fehler. "8-11" ist ja eine ganz bewusste Entscheidung. Das sind Bücher für wissbegierige Grundschüler mit Lesekompetenz, die diese auch nutzen wollen, um sich mit Themen zu beschäftigen, für die sich der Durchschnittsgrundschüler nicht interessiert. Das Profil der Marke "Junior" jetzt aufzuweichen, bedeutet einen Verlust an Verlässlichkeit. Wichtiger wäre es, das Profil zu schärfen. Ich kann mich noch erinnern an die WAS-IST-WAS-Bücher. Die bekam man geschenkt eben irgendwann Mitte Grundschule und hat sie mit Begeisterung gelesen und mit 12, 13 hat man sie klammheimlich entsorgt, weil diese "Kinderbücher" im Regal peinlich waren. Eben eine glasklare und vor allem verlässliche Alterseingrenzung, die vermutlich den Erfolg ausmachte. Nach dem Erfolg unter der Marke auch Kleinkinderbücher und Bücher zur Abi-Vorbereitung anzubieten, wäre vermutlich trotz erweiterter Zielgruppe verheerend gewesen. Naja, ist eh eher eine "akademische" Betrachtung angesichts der de.wikibooks-Gesamtsituation. --Buchfreund 10:06, 30. Jan. 2014 (CET)
Also gut, ich werde mal schauen - vielleicht am Wochenende - also jedenfalls genug Zeit für andere, es selbst zu versuchen - wie sich die Seite einfacher formulieren läßt und mit 'wikipedia-Wissen' jedenfalls so weit ergänzen läßt, daß da was drinsteht, was zum Titel des Buches paßt, denn ich denke, gerade die Seite wäre thematisch zentral für das Buch - und auch spannend (denn egal, ob Kind oder Wissenschaftler - den Sachverhalt versteht ja keiner so genau, daß man den einfach mal so eben mit ein paar kiloByte Länge und auch noch verständlich darstellen könnte). Ich glaube ja, wenn man das Kindern plausibel und einfach erklären kann, besteht die Gefahr, daß man es am Ende auch noch selbst verstanden hat ;o) Doktorchen 13:26, 30. Jan. 2014 (CET)
Ist denn die Frage, wie es los ging, so zentral? Ich finde, dass kann man in einem kurzen Absatz abhandeln und dann zu dem kommen, was wirklich spannend ist, also wie es aus dem Meer übern Strand auf die Bäume ging und wieder runter in die Autos - in the Nutshell. Gut, wenn du die verschiedenen Theorien anschaulich erklären kannst, ohne ein einziges mal das Wort "Theorie" ("Molekül" etc.) zu benutzen, wäre es natürlich gut. Die Kinder wollen Dinos und die in Farbe! :-) --Buchfreund 13:39, 30. Jan. 2014 (CET)
Ich denke, für das neugierige Kind (auch im Erwachsenen) ist das die Schlüsselfrage dabei ('Molekül' etc wird übrigens im vorherigen Kapitel eingeführt, fällt also nicht vom Himmel, einige andere Gedankengänge sind aber sicher vereinfachungsbedürftig). Wenn man den Brocken mit der Entstehung des Lebens geschluckt hat, kann man den Rest samt Evolution gut als glaubhaft abhaken - jedenfalls ist das deutlich glaubhafter als daß das Leben von selbst aus einem Haufen Schmodder entstanden sein soll ;o) Was die Dinos in Farbe anbelangt - wäre schön für das entsprechende Kapitel - bislang wurde da wohl noch nicht einmal ausgeschöpft, was wikimedia commons so zu bieten hat - mach doch einfach mal - auch im Kapitel davor, welches es immerhin bereits gibt ;o) Wie heißt es so schön - trau dich, mehr als schiefgehen kann es ja nicht - und selbst daraus kann man ja noch was lernen... Ansonsten ist es angemessener, sowas in der jeweiligen Buchdiskussion zu erörtern, denke ich. Doktorchen 15:31, 30. Jan. 2014 (CET)

Ich hatte den Scherz schon als Scherz verstanden. Meine spezielle Variante von Humor, bei der ich dann mit exakt denselben Worten antworte, als würde ich es todernst nehmen, ist ohne Smileys aber offensichtlich noch schwerer zu verstehen als der oben zitierte Satz.

Beim Lesen der Buchseite fällt mir auf, daß der Begriff der Entropie falsch verstanden ist, es aber richtig zu erklären, ist gar nicht so einfach. Entropie wird häufig als "Unordnung" erklärt, das ist aber nur näherungsweise richtig, denn der umgangssprachliche Begriff von Ordnung und Unordnung hat eben doch eine andere Bedeutung als der Entropiebegriff.

Es gibt natürlich Fälle, in denen der umgangssprachliche Begriff von Unordnung dem der Entropie entspricht. Wenn man in einer Kiste alle Äpfel auf die rechte Seite macht und alle Birnen auf die linke, kommt uns das ordnetlicher vor, wenn Äpfel und Birnen einfach durcheinander sind finden wir das unordentlicher. Wenn in einem Gas alle Wasserstoffmolekül auf der rechten Seite des Gefäßes sind und alle Sauerstoffmoleküle auf der linken Seite habe ist das weniger Entropie, wenn Wasserstoff und Sauerstoff vermischt sind, ist das mehr Entropie.

Es gibt aber auch Fälle, in denen der umgangssprachliche Begriff von Unordnung anders ist als die Bedeutung von Entropie. Wenn eine Eichel Sonnenenergie, Wasser, Luft und Erde verwendet um zu eine großen Eiche heranzuwachsen, finden wir daß Ordnung entsteht, die Entropie nimmt dabei jedoch zu.

Es ist daher richtiger zu sagen ein System mit wenig Entropie hat viel technisch nutzbare Energie, ein System mit viel Entropie hat wenig technisch nutzbare Energie und bei maximaler Entropie ist nichts von der Energie technisch nutzbar. Wenn man nun technisch nutzbare Energie hat, kann man sehr viel verschiedenes damit tun.

Sagen wir mal oben in einem Bergsee ist Wasser, dessen Lageenergie man nutzen könnte. Wenn man nichts tun würde, würde das Wasser alles durch einen Wasserfall hinunter ins Tal laufen und die Lageenergie wäre in einem Schritt verbraucht, das heißt in Energie verwandelt, die sich nicht mehr nutzen läßt. Stattdessen kann man das Wasser aber auch in einen Mühlgraben leiten und viele verschiedene Wassermühlen oder Turbinen damit antreiben, die Mehl mahlen, Strom erzeugen und ähnliche nützliche Dinge tun, während mit jedem Schritt das Wasser ein Paar Meter an höhe verliert, bis es ebenfalls im Tal angekommen ist.

Wenn man beispielsweise ein Stück Holz hat, kann das einfach verbrennen, dann ist die nutzbare Energie in einem einzigen Schritt verbraucht und nur noch Asche und Wärme übrig, die sich gleichmäßig in der Umgebung veteilt und danach technisch oder biologisch nicht mehr nutzbar ist. Wenn aber Lebewesen davon leben, ernähren sich zuerst Bakterien, später Insekten, insektenfressende Vögel, tiere die Vögel jagen davon. Die energie von dem Holsstück wird also in vielen kleinen Schritten nach und nach verbraucht.

Buchfreund: Zur Aufhebung der Altersgrenzen: Meines Erachtens ist das ein Fehler. "8-11" ist ja eine ganz bewusste Entscheidung. Das sind Bücher für wissbegierige Grundschüler mit Lesekompetenz, die diese auch nutzen wollen, um sich mit Themen zu beschäftigen, für die sich der Durchschnittsgrundschüler nicht interessiert. Das Profil der Marke "Junior" jetzt aufzuweichen, bedeutet einen Verlust an Verlässlichkeit. Wichtiger wäre es, das Profil zu schärfen. Ich kann mich noch erinnern an die WAS-IST-WAS-Bücher. Die bekam man geschenkt eben irgendwann Mitte Grundschule und hat sie mit Begeisterung gelesen und mit 12, 13 hat man sie klammheimlich entsorgt, weil diese "Kinderbücher" im Regal peinlich waren.

Von einem Produkt wie WAS-IST-WAS-Bücher unterschiedet sich Wikijunior dadurch, daß wir hier ehrenamtlich arbeiten. Jeder tut letztlich nur das, wofür er motiviert ist, niemand arbeitet nur deshalb, weil er dafür bezahlt wird. Und die Motivation, die nötig ist, um ein ganzes Buch zu schreiben, ist doch eine ganze Menge.

Wir haben also nicht die Frage, welche Arbeit wir unsere Autoren hier tun lassen, sondern wie wir unsere Arbeitsergebnisse präsentieren und verknüpfen.

Ich denke, das Peinliche-Kinderbücher-Problem wird so erst auftreten, wenn Wikijunior wesentlich größer und bekannter ist. Damit ein Kinderbuch peinlich wird, muß schließlich jeder wissen daß es ein Kinderbuch ist. So haben wir bis jetzt eher das Problem, daß jeder finden sollte, was er sucht, sofern wir es denn haben.

--Kersti Nebelsiek 22:58, 2. Feb. 2014 (CET)

Das Wort Entropie wird ja im Text gar nicht verwendet, wäre wieder etwas, wo man erst ein halbes Buch drüber schreiben müßte. Hinsichtlich dieser Größe oder auch der Energieerhaltung muß man natürlich immer ein abgeschlossenes Gesamtsystem betrachten, welches es in dem Zusammenhang praktisch nicht gibt, weil man da schlecht einen Teilbereich vom 'Ganzen' separieren kann, daher kann man da wohl nur qualitativ mit unschärferen Begriffen argumentieren und versuchen, anschaulich zu bleiben. Zudem geht ja aus dem Text qualtitativ hervor, daß anderswo mehr 'Unordnung' entstehen muß, damit in einem bestimmten Bereich mehr Ordnung oder Komplexität auftreten kann - zudem ergibt sich wohl die Notwendigkeit dieses Vulkanszenarios, oder wie es vorher dagestanden hat, die Notwendigkeit eines andauernden Nichtgleichgewichtszustandes in einem offenen System, um solch einen Generator zu betreiben. Ich denke, für ein Kinderbuch ist das schon alles kompliziert genug, auch ohne auf Entropie einzugehen.
Der Abschnitt 'Endosymbionthentheorie einfach erklärt' scheint mir dann auch der nächste Witz auf der Seite zu sein, oder hat Volker7 das wirklich ernst gemeint, dies und dann auch noch so erklären zu müssen, bevor da etwas darüber steht, was Zellen, Organellen oder Einzeller, Bakterien sind? Kannst du das so weit ergänzen, daß es einen Sinn ergibt, wenn man die vorherigen Abschnitte als gelesen voraussetzt? Für mich wird es allmählich kompliziert, weil ich mich mit dem Aufbau von Zellen bislang nicht beschäftigen mußte ;o) Doktorchen 09:38, 3. Feb. 2014 (CET)

Zwar wird das Wort Entropie nicht verwendet, aber sich durchaus auf den hinter dem Wort stehenden Begriff bezogen - und das eben falsch. Damit enthält der Abschnitt einen sachlichen Fehler und zudem einen didaktischen: Wenn man einen Begriff einführt, sollte man auch das Wort einführen, das den Begriff bezeichnet.

Ich denke schon, daß man die Endosymbiontentheorie tatsächlich einfach erklären kann. Schließlich ist es nicht wirklich schwer zu verstehen, daß sozusagen mehrere Zellen zusammenarbeiten. So ist es aber natürlich nichts Halbes und nichts Ganzes und zudem waren auch noch die Worte falsch übersetzt.

Ich denke allerdings, ich würde andersherum vorgehen: Ich würde zuerst erklären daß ein Einzeller und ein Bakterium beides schon sehr komplizierte Biologische Mechanismen sind. Danach würde ich erklären, was Forscher vermuten und wie sie vorgingen um herauszufinden wie das Leben entstanden ist.

Kersti Nebelsiek 12:47, 3. Feb. 2014 (CET)

Ich kann da keinen Fehler hinsichtlich der Verwendung der Begriffe 'Ordnung' oder 'Information' erkennen, von daher kann ich das auch nicht beheben oder verbessern. Bei einer Korrektur könnte ich aber wohl beurteilen, ob diese mit meinem Verständnis von verwandten Größen wie Entropie übereinstimmen. Da Buchfreund bereits andere relevante Fachbegriffe als unnötig für ein Kinderbuch kritisiert hat, schätze ich 'Entropie' in diesem Zusammenhang als etwas ein, was man als Fachbegriff nicht einführen muß, das kann man bei Büchern für Schüler der Oberstufe versuchen oder auch bei Büchern für Studenten - ist immerhin eine recht spezifische Begriffsbildung, die man von der Gastheorie großzügig auf Vieles überträgt, was von der elektromagnetischen Wechselwirkung dominiert wird, beziehungsweise von Van-der-Waals-Wechselwirkungen und ähnlichen Potentialen mit repulsiver Wechselwirkung bei kleinen Abständen. Doktorchen 16:04, 3. Feb. 2014 (CET)

Ich habe ganz bewußt zwischen dem Begriff und dem Wort, das zu seiner Bezeichnung verwendet wird unterschieden, mich dabei aber wohl nicht klar genug ausgedrückt.

Das Wort ist das, was eine Idee oder Vorstellung bezeichnet, beispielsweise sind Pferd und Horse Worte, die dieselbe Vorstellung bezeichnen.

Der Begriff ist die Idee oder Vorstellung, die hinter dem Wort steht. Beispielsweise gibt es mehrere Begriffe, die mit dem Wort Pferd bezeichnet werden. Das wäre einmal das Pferd aus dem Sportunterricht, dann die Familie der Pferde (Equidae), die Gattung der Pferde (Equus) und das Hauspferd mit seinen wilden Ahnen (Equus caballus).

Wenn man sich exakt ausdrücken will, kann man das auf sowohl auf deutsch als auch mit dem lateinischen Namen, denn sowohl die Bezeichnung "Gattung der Pferde" als auch Equus beziehen sich auf denselben exakten Fachbegriff und sind eindeutige Bezeichnungen dafür. Daß in wissenschaftlichen Texten immer mindestens einmal die Bezeichnung Equus dazu geschrieben wird, ist nur wichtig, weil niemand alle landessprachlichen Fachbezeichnungen für Spezialbegriffe kennen kann und ein Biologieprofessor mit Muttersprache englisch möglicherweise deutsch gut genug beherrscht, um deutschsprachige Fachliteratur zu lesen, aber bestimmt nicht alle deutschen Fachausdrücke für jedes noch so spezielle Detail kennt. Wenn zudem noch mit alten Fachtexten gearbeitet wird, ist man ohne den wissenschaftlichen Namen verloren, die aktuellen Bezeichnungen für die abgebildeten Kolibris aus den beiden alten ornithologisachen Büchern A Monograph of the Trochilidae und Histoire naturelle des oiseaux-mouches, ou, Colibris konnte ich nur finden, weil die alten lateinischen Bezeichnungen angegeben waren und ich sie mit Google durch die wissenschaftliche Fachliteratur bis heute nachverfolgen konnte.

Das Wort Unordnung bezieht sich auf einen Begriff, der etwas mit aufräumen und sortieren zu tun hat.

Das Wort Entropie bezieht sich auf ein physikalisches Konzept, das wie ich oben beschrieben habe, eine grundsätzlich andere Bedeutung hat.

Aus dem Text: "Aus den alltäglichen Beobachtungen her gemeinhin bekannt ist, dass die Unordnung eines Dings mit der Zeit zunimmt."

Dieser Satz bezieht sich eindeutig auf den Begriff Entropie, der aber mit dem Wort Unordnung bezeichnet wird. In meinem Zimmer nimmt die Unordnung der Dinge nämlich nicht von allein zu, dazu muß ich schon was tun. Damit ist der Begriff Entropie eingeführt aber mit dem sachlich falschen Wort Unordnung bezeichnet!

Doch es gibt noch ein Problem: Dieser Begriff ist nicht einmal getrennt von anderen Begriffen abgehandelt, sondern er wird mit dem Koplexitätsgrad eines Systems durcheinandergeworfen:

Bei der Entstehung des Lebens scheint hingegen ein umgekehrter Prozeß vorzuliegen. Aus einfachen Atomen und Molekülen sollen kompliziertere Dinge entstehen, die sich letztlich selbst reproduzieren können, die zum guten Teil selbst über ihr Schicksal bestimmen können, also Lebenwesen. Dies scheint zunächst ein Prozeß zu sein, bei dem die Ordnung zunimmt.

Das ist aber ein völlig anderes Thema, das in einem unabhängigen Abschnitt behandelt werden sollte, damit beide Konzepte verstanden werden können.

An dieser Stelle würde ich aber zunächst das Konzept der Entropie weglassen, weil der Komplexitätsgrad des Systems - ein Virus ist nicht eigenständig lebensfähig und eine Bakterie ist schon viel zu kompliziert, um in einem Schritt durch Zufall entstanden zu sein - der eigentliche Knackpunkt des Abschnittes ist.

--Kersti Nebelsiek 10:45, 4. Feb. 2014 (CET)

Randbemerkung: Das ist doch schon längst keine Diskussion über die Altersgrenzen, sondern eine über Entropie. Wollt ihr diese Diskussion nicht wenigstens von derjenigen über die Altersgrenzen trennen und eine eigene Überschrift gönnen?! (Ich werde mich aber keinesfalls an euren tiefschürfenden Ausführungen vergreifen.) -- Jürgen 11:37, 4. Feb. 2014 (CET)
Ich meine, den ganzen Abschnitt sollte man zur Diskussion der entsprechenden Buchseite verschieben - sofern es da von den anderen Beteiligten keine Einwände gibt. Immerhin ist die Diskussion hier wohl schon deutlich umfangreicher als das, was da auf der Seite vor der Diskussion zu finden war - vielleicht auch eine Zunahme an Unordnung ;o) ob auch an Entropie, vermag ich nicht so genau zu sagen, bin bei meiner physikalischen Tätigkeit bislang weitgehend ohne den Begriff ausgekommen.
Da ist es dann auch sinnvoller zu erläutern, daß auch im aufgeräumten Zimmer über die Jahre, Jahrzehnte oder Jahrtausende sowohl die Unordnung als auch die Entropie ihren Tribut fordern ;o) Weil Unordnung etc mehr umfaßt als der Begriff Entropie, würde man sich da sonst auch nur Teilaspekten der Entwicklung widmen. Selbst wenn man das Zimmer in eine Vakuumkammer verwandelt und 'komplett' entleert/abpumpt, wird man mit den Jahren feststellen, daß das nicht von Dauer ist - oft stellt man das leider mit geeigneten Geräten gar schon nach Sekundenbruchteilen fest.
Um den Knackpukt mit dem Zufall geht es ja gerade - unter geeigneten Bedingungen (die eben nicht einem System entsprechen, wo man gut mit dem Begriff Entropie argumentieren kann, wohl aber nit sowas wie Ordnung, Struktur, Funktion) wird es wahrscheinlich, daß sich aus einfachen Grundmaterialien komplexe Dinge entwickeln, in einer zufällig umgerührten und kurzeitig gestörten Suppe bleibt es unwahrscheinlicher Zufall.
Doktorchen 12:02, 4. Feb. 2014 (CET)
An das Verschieben hatte ich auch gedacht. Aber zumindest am Anfang hatte sich diese Diskussion mit dem ursprünglichen Thema überschnitten. Deshalb halte ich es für übersichtlicher, sie hier zu belassen (und abzutrennen) und auf der eigentlichen Disk-Seite nur einen Hinweis anzubringen. -- Jürgen 12:07, 4. Feb. 2014 (CET)

Einer Enzyklopädie für Acht- bis Dreizehnjährige[Bearbeiten]

Hallo,

Ich kann nicht gutt Deutch sprechen, aber hier kannst du finden was über ein Enzyklopädie für Acht- bis Dreizehnjährige, der schon existiert auf Franzosich und Duits!

Astirmays 23:42, 24. Jun. 2014 (CEST)