Liederbuch/ Scarborough Fair

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Altes englisches Volkslied – Text: aus dem 16. oder 17. Jahrhundert, Melodie: trad., Tonart: dorisch, bearbeitet von Paniolo und Mjchael 

Sopran-Solo einiger Verse.

Scarborough Fair scheint sich von einer älteren schottischen Ballade (The Elfin Knight, Child Ballad #2) abzuleiten, die bis 1670 zurückverfolgt werden konnte, wahrscheinlich aber noch füher entstand.

Gitarre   Ukulele (gcea)
Crd Dm.svg Crd C.svg Crd F ZMR.svg Crd G.svg
 
Dm C F F (Var.) G
Uke2210.svg Uke0003.svg Uke2010.svg Uke2013.svg Uke0232.svg

Scarborough Fair[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:


1st Verse
Dm Are you going to C Scarborough Dm Fair?
F Parsley, Dm sage, rose- G mary and Dm thyme
Re- Dm member F me to one who lives C there
Dm She once C was a true love of Dm mine
2nd Verse
Dm Tell her to make me a C cambric Dm shirt
F Parsley, Dm sage, rose- G mary and Dm thyme
With Dm out no F seams nor needle- C work
Dm Then she'll C be a true love of Dm mine
3rd Verse
Dm Tell her to find me an C acre of Dm land
F Parsley, Dm sage, rose- G mary and Dm thyme
Be- Dm tween the salt F water and the sea C strand
Dm Then shell C be a true love of Dm mine
4th Verse
Dm Tell her to reap it with a C sickle of Dm leather
F Parsley, Dm sage, rose- G mary and Dm thyme
And Dm gather it F all in a bunch of C heather
Dm Then shell C be a true love of Dm mine

Begleitvorschlag[Bearbeiten]

Picking DZMRMZ.svg

Etwas Harmonielehre[Bearbeiten]

Auf den ersten Blick könnte man denken, das Lied sei in der Tonart Dm geschrieben. Die typischen Akkorde für die Tonart Dm entsprechen genau den Akkorden, die man laut Quintenzirkel in der F-Dur-Tonleiter erwartet.

F C G (G7) Gm Dm Am (A7)

Die Töne der D-Moll-Tonleiter sind:

natürliches Dm: D E F G A Bb C D
harmonisches Moll: D E F G A Bb C# D
melodisches Moll: D E F G A H C# D
Scarborough Fair? D E F G A H C D

Vergleichen wir das mal mit den Tönen, die tatsächlich im Lied vorkommen:

  • Das H, das als Melodieton auftaucht, könnte vom melodischen Moll her stammen, aber es ist ungewöhnlich, dass nicht auch das C# als wichtiger Leitton erscheint. Der Ton C# ist ja eigentlich der Grund, warum man das H im mel. Moll einführt, da man das etwas unsangliche Intervall von Bb nach C# (übermäßige Sekunde) etwas glätten möchte.
  • Zudem tauchen die Töne H und C# bei einer Moll-Tonart zumeist bei der Dominante (A7) auf. Bei Scarborough Fair fehlt jedoch die typische Moll-Dominante A7.
  • Absolut ungewöhnlich ist es in einer Moll-Tonart, dass die vierte Stufe der Moll-Tonart ein Dur-Akkord ist. Man würde also ein Gm und kein G-Dur-Akkord erwarten.

Bei so vielen Ungereimtheiten ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Moll-Tonart handelt. Doch was für eine Tonart ist es dann?

Das Tonmaterial entspricht dem einer C-Dur-Tonleiter bzw. einer natürlichen A-Moll-Tonleiter.

C D E F G A H C
A H C D E F G A

Dm wäre in der C-Dur-Tonleiter die zweite Stufe, weil D der zweite Ton in der C-Dur-Tonleiter ist. Die zweite Stufe einer Dur-Tonleiter entspricht der Kirchentonart "Dorisch". Das Lied ist also in D-Dorisch geschrieben. Dieses erklärt auch, warum der Ton C# sowie die Moll-Dominante A7 fehlt, dafür aber G als Dur-Akkord auftaucht.

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Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.



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