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Amateurfunklehrgang – Der Weg zur HB9-Lizenz

Aus Wikibooks

Dieses Buch steht im Regal Hobby.

Zusammenfassung des Projekts

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40% fertig „Amateurfunklehrgang – Der Weg zur HB9-Lizenz“ ist nach Einschätzung seiner Autoren zu 40 % fertig

  • Zielgruppe: Alle, die das Ziel haben, die "grosse" CEPT Lizenz, in der Schweiz als HB9 bekannt, zu erreichen.
  • Lernziele: Vereinfacht gesagt, die Prüfung beim Bakom bestehen können.
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? Klar!
  • Richtlinien für Co-Autoren: Korrekturen oder kleinere Arbeiten einfach machen, besteht Interesse grössere Bereiche zu bearbeiten wäre es nett davor kurz Kontakt aufzunehmen. Bei gewissen Kapiteln habe ich schon relativ klare Vorstellungen von der Gestaltung und dem Inhalt, nicht dass Überlegungen und Arbeit doppelt gemacht wird. Ach, nochwas wenn deutsche oder österreichische Mitschreiber mitschreiben: lässt die Verwendung vom "ß" bitte sein, das komische Dingens kennen wir hier nicht mehr.
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Der Inhalt richtet sich an die Schweizer Verordnungen und die HB9-Prüfung aus. Ein Spin-Off oder gemeinsame Arbeit für überschneidende Teile für Deutschland oder Österreich wäre natürlich toll!
  • Themenbeschreibung: Amateurfunk, what else?
  • Aufbau des Buches: Der Aufbau ist durch die Kapitel in etwa gegeben.
Titelbild


Inhaltsverzeichnis

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Technik

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  1. Mathematik und Einheiten 30% fertig
  2. Elektrizität, Magnetismus und Funktheorie 70% fertig
  3. Bauelemente 60% fertig
  4. Grundschaltungen 10% fertig
  5. Schaltungstechnik Empfänger 20% fertig
  6. Schaltungstechnik Sender 10% fertig
  7. Antennen und Antennenzuleitungen 20% fertig
  8. Wellenausbreitung 20% fertig
  9. Messtechnik 10% fertig
  10. Störungen und Störschutz 30% fertig
  11. Schutz gegen elektrische Spannungen, Personenschutz 00% fertig
  12. Schutz vor nichtionisierender Strahlung, NIS 40% fertig
  13. Blitzschutz 80% fertig
  14. Analoge und digitale Modulationsverfahren 20% fertig
  15. Software Defined Radio (SDR) - Grundlagen 70% fertig

Vorschriften

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  1. Lizenzen, Rechte und Pflichten 80% fertig
  2. Betriebstechnik 70% fertig
  3. Abkürzungen, Q-Codes 70% fertig
  4. Frequenzen, Modulation und Sprache - evtl inhalte verteien 00% fertig
  5. Betriebsmodi - ist in Betriebsmodi? 00% fertig
  6. Rufzeichen 80% fertig

Anhang

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  1. Formelsammlung für die Prüfung 00% fertig
  2. Konventionen und Conteste 00% fertig
  3. Eigenbau 00% fertig
  4. Einführung Oszilloskop 00% fertig
  5. Projekt KW-TRX 00% fertig
  6. xnec2c - Antennensimulat 00% fertig

Bandplan [1]

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Das Funkfrequenzspektrum ist in neun Frequenzbänder unterteilt. Diese sind von Vier bis Zwölf durchnummeriert. Die Frequenz wird bis und mit 3000 kHz in Kilohertz (kHz), zwischen 3 MHz bis und mit 3000 MHz in MHz und zwischen 3 GHz bis und mit 3000 GHz in GHz ausgedrückt.

Band Abkürzung Frequenzbereich (von, bis und mit) Metrische Einteilung Metrische Abkürzung
4 VLF 3 bis 30 kHz Myriameterwellen (Längstwellen) B.Mam
5 LF 30 bis 300 kHz Kilometerwellen (Langwellen) B.km
6 MF 300 bis 3000kHz Hektometerwellen (Mittelwellen) B.hm
7 HF 3 bis 30MHz Dekameterwellen (Kurzwellen) B.dam
8 VHF 30 bis 300 MHz Meterwellen (Ultrakurzwellen) B.m
9 UHF 300 bis 3000 MHz Dezimeterwellen B.dm
10 SHF 3 bis 30 GHz Zentimeterwellen B.cm
11 EHF 30 bis 300 GHz Millimeterwellen B.mm
12 300 bis 3000 GHz Dezimillimeterwellen

Python - Empfehlungen und Skripte

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Anhang: Software

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Fldigi

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Fldigi (Kurzform für Fast light digital) ist eine freie Software, welche auf einem handelsüblichen PC mit einer Soundkarte ein Modem emuliert. Fldigi wird von Funkamateuren durch die Verbindung vom Mikrophonein- und Kopfhörerausgang mit einem Amateurfunkgerät zur Kommunikation mittels digitalen Betriebsarten verwendet. Aufgrund des Funktionsumfanges und der Vielseitigkeit betreffend der unterstützten Betriebssystemen und Rechnerarchitekturen darf es (auch aufgrund der Downloadzahlen auf Github) als die führende Anwendung für den Anwendungsbereich bezeichnet werden.

Die gebräuchlichen Betriebsarten sind PSK31, MFSK, RTTY, Olivia, und CW (Morsecode)

Unterstützte digitale Betriebsarten

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Bezeichnung Unterstütze Übertragungsraten Custom Modes
Morsecode / CW 5 - 50 WpM Ja
PSK 31, 63, 63F, 125, 250, 500, 1000 Nein
FSQ 2, 3, 4.5, 6 Nein
IFKP 0.5, 1.0, 2.0 Nein
Contestia 4/125, 4/250, 8/250, 4/500, 8/500, 16/500, 8/1000, 16/1000, 32/1000, 64/1000 Ja
DominoEX Micro, 4, 5, 8, 11, 16, 22, 44, 88 Nein
Hellschreiber Feld Hell, Slow Hell, Feld Hell X5, Feld Hell X9, FSK Hell, FSK Hell-105, Hell 80 Nein
MFSK 4, 8, 11, 16, 22, 31, 32, 64, 64L, 128, 128L Nein
MT63 500S, 1000S, 2000S, 500L, 1000L, 2000L Nein
Navtex Navtex Nein
Olivia 4/250, 8/250, 4/500, 8/500, 16/500, 8/1000, 16/1000, 32/1000, 64/2000 Ja
QPSK 31, 63, 125, 250, 500 Nein
8PSK 125, 250, 500, 1000, 125FL, 250FL, 125F, 250F, 500F, 1000F, 1200F Nein
PSKR 125R, 250R, 500R, 1000R Nein
RTTY 45.45/170, 50/170, 75/170, 75/850 Ja
SYNOP SYNOP Nein
THOR Micro, 4, 5, 8, 11, 16, 22, 25x4, 50x1, 50x2 100 Nein
SITOR SitorB Nein
Throb / ThrobX 1, 2, 4   /   X1, X2, X4 Nein
WEFAX IOC576, IOC288 Nein

Portierungen

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Unterstütze Betriebssystem
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Fldigi basiert auf der lightweight portable graphics library FLTK und C/C++. Das führt dazu, dass Fldigi auf einer Vielzahl von Betriebssystemen lauffähig ist:

  • Microsoft Windows (2000 oder aktueller)
  • OSX
  • macOS
  • Linux
  • FreeBSD
  • OpenBSD
  • NetBSD
  • Solaris

Fldigi kann grundsätzlich auf jedem POSIX kompatiblen Betriebssystem mit einer X11 kompatiblen grafischen Benutzeroberfläche kompiliert und betrieben werden.

Unterstützte Prozessorarchitekturen
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  • AMD64
  • i386
  • ARM
  • IA-64
  • MIPS
  • PowerPC
  • s/390 und s/390 Linux
  • sparc
  • Raspberry Pi
Unterstütze Soundkarten
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Folgende Soundkarten werden unterstützt:

  • Open Sound System (OSS)
  • Portaudio
  • PulseAudio
  • Lesen / Schreiben von WAV Dateien

Anwendungen

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Fldigi wird z.B. vom Österreichischen Versuchssenderverband seit 2019 für die monatlich durchgeführte OE Notrufrunde eingesetzt, um die Notfunk-Rundsprüche in digitaler Form auszusenden. Mit der OE Notrufrunde wird für den Katastrophenfall geübt.

Die US Air Force verwendet Fldigi in ihrem MARS-Programm (Military Auxiliary Radio System), welches durch Funkamateure zur Ersatzkommunikation in Notlagen eingesetzt wird.

Auch das Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten (Department of Homeland Security, DHS) setzt Fldigi testweise ein: So sendet ein Funkfeuer in Kolumbien im Rahmen des Share-Programms mittels Fldigi.

Auch das Open Source Projekt PSKmail, welches den Transport von Dateien sowie Versand/Empfang von E-Mail via Kurzwelle ermöglicht, nutzt auf seinem Server Fldigi.

Auswahl an decodierbaren Broadcasts

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Folgende Broadcasts werden regelmässig ausgestrahlt und können mit Fldigi decodiert werden.

  • SITOR Textprognosen und Sturmwarnungen
  • WEFAX grafischer Wetterfax
  • SYNOP Wetterbeobachtungsmeldungen
  • NAVTEX Warnungen, Vorhersagen und Gefahrenvorhersagen
  • VOA Radiogramm
  • W1AW Rundspruch


  1. BAKOM: Amateurfunkdienst Vorschriften Auszug aus den Gesetzen, Verordnungen und dem Radioreglement.