Soziologische Klassiker/ Brain Drain/ Konfliktfunktionalismus

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Anfang und Genese[Bearbeiten]

Die Entwicklung der Theorie des Konfliktfunktionalismus hat viele geistige Vorläufer. Sie alle stehen in deren Anfängen der europäischen Traditionslinien zu Grunde [1]. Allen Voran war es Karl Marx, welcher in seinem umfangreichen Werk den Konflikt in spezieller Weise aufgegriffen hat. Es sah den Klassenkampf zwischen Proletariat und Kapitalisten - also den sozialen Kampf im Kontext des Kapitalismus - als notwendig an und zwar nicht etwa in den Köpfen von Philosophen sondern in der Realität. Es mündete u.a. in die Märzrevolution 1848 -1849.

Max Weber beschäftige sich ebenso wie Marx u.a. mit den Ursprüngen und Auswirkungen des Kapitalismus. Anders wie Marx, der u.a. durch den erfolgreichen Klassenkampf ein versöhnliches Ende des Kapitalismus erhofft, sieht Weber religiöse Motive als Grundlage desselben und attestiert in diesem Prozess eher eine innerweltliche Aufopferung des Akteurs. Weber nennt dies innerweltliche Askese. In der Begriffsdefinition des Kampfes beschreibt Weber eine soziale Beziehung, die das Handeln an der Absicht der Durchsetzung des eigenen Willens gegen den Widerstand des oder der Partner orientiert ist [2].

Für Emilé Durkheim, auch ein Vordenker in Bezug des Konfliktfunktionalismus, sind wachsendes Volumen, und zunehmende materielle und moralische Dichte Gründe für einen verschärften Überlebenskampf. Um den Hobbschen Kampf aller gegen aller zu entgehen, wird Druck zur Teilung der Funktionen und Spezialisierung von Berufen ausgeübt. Jedoch kann diese funktionelle Spezialisierung nicht die kapitalistischen Grundzüge moderner Gesellschaften aufheben. Diese art der Differenzierung kann auch zu verschärften Wettbewerb und Konkurrenz und somit zu neuerlichen Konflikt führen. Durkheim unterscheidet drei Formen von anomaler Arbeitsteilung. In diesem Kontext interessiert uns die erzwungene Arbeitsteilung, beispielsweise bei ungerechten Verträgen. Hier folgert Durkheim ähnlich wie Marx mit dem Klassenkampf. Die Anomie der Krise der Gesellschaft ist jedoch nicht Zwang und Ausbeutung wie bei Marx sondern die Herausbildung von Regeln zur Arbeitsteilung zur Quelle organischer Solidarität und sozialer Integration so Durkheim. Mit welchen Mitteln und durch welche konkreten Schritte diese Funktionsteilung erfolgen soll, bleibt er letztlich schuldig [3].

Ein weiterer Wegbereiter dieser Theorie war Georg Simmel. Simmels Werk "Der Streit" von 1908 wird heute zu den klassischen Texten der Konfliktsoziologie gezählt. Für ihn haben soziale Konflikte eine notwendige Funktion, um das Gesamtbestehen von sozialen Strukturen (Bsp. Gruppe oder Gesellschaft) zu sichern. Zu guter letzt folgert Kaesler als Basis des Konfliktfunktionalismus die Arbeiten von Max Scheler und Siegmund Freud [4].

Nach dem gedanklichen Fundament können wir nun Bezug nehmen auf den Begründer dieser Theorie. Es war Lewis A. Coser, der mit seinem Werk bzw. Dissertation „The Functions of Social Conflict“ eine analytische Neuerklärung des Begriffs „sozialer Konflikt“ vor. Dabei untersucht er den Stand der US – amerikanischen Sozialforschung in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts und schuf dabei ein richtungweisendes Werk. Coser selbst, geboren am 27.11.1913 mit dem Namen Ludwig Cohen in Berlin [5]. Obwohl sein wissenschaftliches Werk erst umfassend in den USA begann, wurde er geprägt durch die europäische soziologische Tradition wie auch die Traditionslinien seiner Theorie belegen. Nicht zuletzt weil er in Paris ab 1933 studierte und dort bis zu seiner Flucht verweilte.

Emigration und Exil[Bearbeiten]

Ludwig Cohen, der später aufgrund des zunehmenden antisemitischen Klimas seinen Namen auf Lewis Alfred Coser änderte, war Sohn eines Börsenmaklers. Im Alter von 20 Jahren entschied sich Coser auch aufgrund seiner marxistischen Einstellung nach Frankreich zu übersiedeln und dort in Sorbonne zu studieren. Anfangs war sein Hauptfach die Belletristik. Jedoch schützte ihn die Übersiedelung nach Paris nicht vor einem deutschen Internierungslager. Dennoch schaffte es Coser 1941 über Portugal in die vereinigten Staaten (New York) auszuwandern. Dies gelang jedoch nur durch die Hilfe von Rose Laub, ebenfalls gebürtige Berlinerin, die ihm die Genehmigung zur Einreise in die USA verschaffte. Sie hatte zwei Jahre zuvor Deutschland verlassen. Ein Jahr später heirateten sie und blieben bis zum Tod Laubs im Jahre 1994 eine Ehe - und Arbeitsgemeinschaft. Zunächst hatte das Paar eine beengte Lebenssituation in der neuen Heimat. Coser schlug sich mit Jobs als Packer, Garderobier und Übersetzter durch. Doch es gelang ihm ein Doktorat an der Columbia-University zu erlangen. Dies war der Beginn seiner wissenschaftlichen Karriere[6].

Coser veröffentlichte zahlreiche Artikel und rund 20 Bücher welche zu Beginn keineswegs nur der Soziologie zuordenbar gewesen sind. Er nahm rege an politisch-ideologischen Auseinandersetzungen teil. Zusammen mit Irving Howe gründete er marxistisches Magazin, wobei seine Intention mehr ethisch als politisch gewesen ist. Er war zeit seines Lebens sowohl wissenschaftlich als auch politisch engagiert.

Coser war für folgende Universitäten im Laufe seiner Karriere tätig[7]:

Theoretisches Wirken im neuen Umfeld[Bearbeiten]

Eine weitere Persönlichkeit, die sowohl dieser Theorie als auch Coser als Wegbereiter diente, war Robert K. Merton. Merton war selbst Sohn von jüdischen Einwanderern aus Osteuropa. Er war Schüler und Beeinflusster von Talcott Parsons. Parsons hat seine Handlungstheorie zum Strukturfunktionalismus weiterentwickelt und wurde so zu einem der einflussreichsten Soziologen in den USA. Zwischen Ihm und Merton bestanden jedoch immer unterschiedliche Denkweisen welche sich in Ihren Werken auch deutlich machen [8]. Merton war auch ein Mitarbeiter bei Projekten von Paul F. Lazarsfeld, ebenfalls ein Betroffener des Braindrains. Coser schaffte es, die in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts vorherrschende soziologische Paradigma der strukturfunktionalistischen Theorie der US – Amerikaner mit dem damals stark abweichenden europäischen Theorieerbe des 19. Jhdt, allen voran Georg Simmels zu verbinden. [9]

Coser grenzt sich bei seiner Analyse von Tacott Parsons radikal ab, der dem Konflikt die Eigenschaft einer „Krankheit“ zusprechen würde und ihm keine Funktion zur Veränderung für den sozialen Wandel zuspricht. Auch entwarf Coser keine radikale Konflikttheorie wie etwa Ralf Dahrendorf, die den Kampf um Macht und Ausübung von Zwang in dem Mittelpunkt soziologischen Denkens in diesem Kontext rückt. Er entwarf im engeren Sinne keine Konflikttheorie sondern untersuchte die positiven Funktionen des sozialen Konfliktes für Gruppen sowie der Gesellschaft. [10] [11]

Im Vorwort der deutschen Fassung seines Hauptwerkes „Theorie sozialer Konflikte“ 1965 heißt es

Das vorliegende Buch versucht den Begriff des sozialen Konflikts zu klären und dabei gleichzeitig die Anwendung dieses Begriffs in der empirischen Sozialforschung zu untersuchen." (Coser, 1965, S.9)

Für Dahrendorf definiert sich der soziale Konflikt als Kampf um Werte und Anrecht auf Status, Macht und Mittel. Ein Kampf, in dem zuwiderlaufende Interessen einander entweder neutralisieren, verletzen oder ganz ausschalten. Coser entwirft eine neue Hypothese dass Konflikte nicht allein als negativ oder dysfunktional für Akteure, Gruppen oder Gesellschaften wirken, sondern als funktional. Der soziale Konflikt kann eine Reihe positiver Funktionen erfüllen, wie z.B. die Aufrechterhaltung von Gruppengrenzen. Hier übernimmt er Simmels Sichtweise die dem sozialen Konflikt eine Funktion der Sozialisation gibt. [12]

Coser bezieht sich in seinem Werk auf den Titel "Der Streit" als viertes Kapitel von Georg Simmel. Er beginnt jedes Kapitel mit einer Aussage von Simmel und untersucht diese zum einen welche die Konfliktintensität steigern oder verringern könnten und zum anderen in Bezug zu den intern und extern integrativen Funktionen des Konflikts für die daran Beteiligten.

Münch folgert 22 Thesen aus den Einsichten von Coser:

Konfliktintensität[13]

1. Je mehr Möglichkeiten für das offene Ausdrücken von Unzufriedenheiten in einer sozialen Beziehung vorhanden sind, je mehr Institutionen es dafür in einer Gesellschaft gibt […], und je weniger die Verschiebung sozialen Wandel verhindert und die ursprüngliche Unzufriedenheit verstärkt, umso unwahrscheinlicher ist es, dass ein Konflikt in einer höchst intensiven, feindseligen und störenden Form zum Ausbruch kommt."

2. Je mehr Alternativen der Konfliktaustragung ein Akteur hat, um ein spezifisches Ziel zu erreichen, desto weniger intensiv wird der Konflikt ausgetragen.

3. Je frustrierter ein Akteur aus seiner früheren Erfahrung heraus ist, desto intensiver wird er seine Feindseligkeit gegen irgendein beliebiges Objekt richten.

4. Je mehr ein realistischer sozialer Konflikt mit allgemeinen feindseligen Impulsen verbunden wird, desto intensiver wird dieser Konflikt ausgetragen.

5. Wann immer man eine enge Beziehung eingeht, weist diese Beziehung gleichzeitig positive und negative Gefühle auf.

6. Je enger eine Beziehung, desto intensiver der Konflikt.

7. Je mehr ein Konflikt über eine spezifische Angelegenheit ideologische Positionen mit einbezieht, desto intensiver wird der Konflikt ausgetragen.


Interner Konflikt und interne Integration[14]

8. Je mehr Möglichkeiten zur Konfliktaustragung in lose strukturierten Gruppen und offenen Gesellschaften vorhanden sind, und je mehr grundlegende Übereinstimmung über Werte herrscht und der ideologische Konflikt innerhalb dieser Grenzen gehalten wird, desto mehr führt die Austragung des Konflikts zur Wiederherstellung von Einheit und Konsens.

9. Je stärker und stabiler eine soziale Beziehung ist, desto weniger wird ihre Integration durch einen offenen Konflikt gefährdet und desto mehr Raum lässt sie für eine offene Austragung des Konflikts.


Externer Konflikt, interne Integration und Identität[15]

10. Je mehr soziale Gruppen in Konflikte mit anderen Gruppen involviert sind, desto mehr werden ihre Grenzen und ihre Identität immer wieder neu bestätigt.

11. Je mehr zwischen einer sozialen Gruppe und einer anderen Gruppe ein externer Konflikt besteht, desto mehr wächst der innere Zusammenhalt der Gruppe.

12. Je kleiner eine soziale Gruppe, je weniger fest sie etabliert ist und je mehr sie in externe Kämpfe mit der Außenwelt verstrickt ist, desto intoleranter sie im Inneren und desto mehr wird sie interne Abweichungen und Konflikte unterdrücken.

13. Je strenger eine soziale Gruppe geführt ist, und je schwächer und instabiler ihre originäre Solidarität ist, desto mehr wird ihre Führung Konflikte mit einem äußeren Feind bzw. mit einem einlernen Abweichler provozieren, um einen Druck der Gruppe in Richtung von internem Gruppenkonformismus zu erzeugen.


Externer Konflikt und externe Integration[16]

14. Je mehr soziale Gruppen in einer Gesellschaft miteinander im Konflikt stehen, desto mehr werden wie ihre Grenzen bestätigen und desto mehr werden sie die soziale Mobilität minimieren; somit stabilisieren sie die bestehende soziale Struktur.

15. Je mehr Menschen oder Gruppen sich zusammenfinden, um Konflikte auszutragen, desto mehr knüpfen sie sozialer Bande untereinander, die gegenseitigen Respekt und Achtung entstehen lassen und zur Institutionalisierung gemeinsamer Normen der Konfliktaustragung führen.

16. Je mehr die Menschen bei geregelten Sportwettkämpfen zusammenkommen, desto mehr knüpfen sie freundschaftliche Beziehungen.

17. Je mehr eine Gesellschaft Konflikte über Normen in normativ geregelten Verfahren austrägt, desto mehr wird sie zur Einrichtung gemeinsamer Normen gelangen und dadurch neue soziale Bande schaffen.

18. Je mehr eine Gesellschaft Konflikte mit Abweichlern austrägt, desto mehr bestätigt sie ihre Normen und die bestehenden sozialen Bande neu.

19. Je mehr Gruppen das Verhalten ihrer Gegner vorhersehen wollen, desto mehr werden sie an ihrer Einheit interessiert sein.

20. Je mehr Gruppen gegenseitig ihre Kräfte in der Konfliktaustragung messen, desto mehr werden sie in der Lage sein, die Kräfte ihrer Gegner richtig einzuschätzen und so ein Gleichgewicht der Kräfte herzustellen.

21. Je mehr eine Gruppe sich in einem Konflikt mit einer gegnerischen Gruppe befindet, desto mehr wird sie vorhandene Vereinigungen und Koalitionen mit anderen Gruppen bestätigen oder neue eingehen.

22. Je mehr Vereinigungen und Koalitionen über den spezifischen Grund der gegenseitigen Hilfe hinausreichen und frühere Beziehungen und gemeinsame Standpunkte involvieren, desto dauerhafter werden diese Vereinigungen und Koalitionen sein.

Wirkungsgeschichte der Theorie – Rückkehr nach Europa[Bearbeiten]

Cosers Konfliktfunktionalismus steht dem Funktionalismus näher als allgemeinen Konflikttheorien[17]. Möglicherweise ist hier seine Biografische Entwicklung – zuerst Europa dann USA – mitverantwortlich. Geprägt durch den Marxismus und den europäischen Soziologen des 19. Jhdt. allen voran Georg Simmel erweiterte Coser sein theoretisches Wissen durch Merton und Lazarsfeld sowie in negativer Abgrenzung zu Parsons [18] um den Funktionalismus. Das Ergebnis ist eine Synthese beider Denktraditionen in Form einer eigenständigen Theorie, welche nur wenigen Wissenschaftlern möglich war. Auch Ralf Dahrendorf konnte an Coser und Simmel bei seiner Konflikttheorie nicht vorbei, auch wenn er dem Funktionalismus hierzu wenig Erklärungskraft attestiert. Für Dahrendorf sei der Konflikt im Funktionalismus lediglich eine Abweichung gegenüber den Integrations- und Harmonieleistungen des Systems [19].

Coser erregte mit zwei weiteren Büchern 1965 aufsehen: In "Men of Ideas - A Sociologist's View" und "Masters of Sociological Thought. Ideas in Historical and Social Context" recherchiert er, dass von 258 US – amerikanischen soziologischen Klassikern vor dem ersten Weltkrieg 61 evangelische Theologie studiert hatten und 18 weitere in evangelischen Akademien geschult wurden [20] .

Scheuch folgert weiter:

„Vor dem Ersten Weltkrieg kann die Soziologie in den Vereinigten Staaten als eine säkularisierte Form engagierten Protestantismus verstanden werden, das nur innerweltlich gesellschaftliche Probleme durch Analysen bewältigen wollte.“ (Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über [1])

Diese verzerrte Lage der wissenschaftlichen Herangehensweise an soziologische Probleme konnte durch den Braingain aus Europa ausgeglichen werden. Coser lieferte auch einen Beitrag zur Wissenschaftssoziologie insbesondere in Bezug auf den Braindrain in der NZ – Zeit. In dem Werk "Refugee Scholars in Amerika" 1984 veröffentlichte er den Lebensweg von Intellektuellen, die aus ihrer Heimat auswandern mussten und in die USA immigrierten. Unter ihnen waren Persönlichkeiten wie Hannah Arendt, Leo Strauss oder Paul Tillich. Coser wies darauf hin, dass die Soziologen Teil eines wissenschaftlichen Klimas sind, das sich mit Wissenschaft im spezielleren Sinne nicht interpretieren lässt[21].

Coser glänzte zu seinen Lebzeiten mit einem sehr breiten Wissen sowohl in Bezug auf die Soziologie als auch über die Literatur des 19. und 20 Jhdt. Er wollte den US – amerikanischen Soziologen so literarisch anspruchsvolle Beschreibungen über Sachverhalte liefern, die in der Soziologie wohl aufgegriffen wurden, jedoch nicht so eindrucksvoll geschildert werden. Sein Ziel war es, dass die Beziehungen zwischen der Soziologie und den Kulturwissenschaften ernst genommen wurden[22]. Anhand des Stellenwertes der heutigen Soziologie als fester Bestandteil der Kulturwissenschaften kann man eine gelungene Zielsetzung diagnostizieren.

Coser lieferte in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts unfreiwillig Lösungsansätze gesellschaftlicher Probleme in den USA. Diverse Bewegungen, u.a. „civil rights movement“ und Studentenbewegungen, die die jüngere Generation von Soziologen beschäftigte. Cosers Ergebnis, dass Konflikte ein Gesellschaftssystem gefährden könnte, wenn es sich starr und unbeweglich in Interessenkonflikten verhielt, wurde von vielen der 68er Bewegung als Aufforderung zur Zerstörung von diesen Systemen falsch verstanden. [23]

Der Konfliktfunktionalismus und Lewis Coser hinterließen keine direkte Schulen sowie keine direkten Vertreter. Man kann feststellen, dass bei allen Werken zur Konflikttheorie eine Auseinandersetzung mit Cosers Werk unabdingbar ist. Dies gilt sowohl für US – amerikanische als auch europäische Soziologen. Coser kehrte seiner alten Heimat für immer den Rücken.

Kaesler unterstreicht trotz mancher missverstandener Erkenntnisse in den 60er Jahren:

„[...]Dennoch behält „The Functions of Social Conflict“[...] seinen unbestrittenen klassischen Platz als Beitrag zur theoretischen Konfliktforschung in der internationalen Soziologie.“
(Kaesler / Vogt, 2000, S.83)

Vertreter (alphabetisch)[Bearbeiten]

Vorläufer der Konfliktfunktionalismus

Wegbereiter Cosers:


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Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Kaesler/Vogt, 2000, S.81
  2. Vgl. Weber, 1984, S.65f
  3. Vgl. Kaesler, 2003, S.158f
  4. Vgl. Kaesler/Vogt, 2000, S.81
  5. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  6. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  7. Vgl. Münch, 2004, S.331
  8. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  9. Vgl. Kaesler / Vogt, 2000, S.80f
  10. Vgl. Münch, 2004, S.331f
  11. Vgl. Kaesler / Vogt, 2000, S.81
  12. Vgl. Kaesler / Vogt, 2000, S.81
  13. Münch, 2004, S.333f
  14. Münch, 2004, S.336
  15. Münch, 2004, S.337f
  16. Münch, 2004, S.339ff
  17. Vgl. Münch, 2004, S.345
  18. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  19. Balla, Bálint zitiert in :Endruweit/ Trommsdorff, 2002, S.282
  20. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  21. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  22. Vgl. Scheuch, 2003, verfügbar über | In memoriam Lewis A. Coser
  23. Vgl. Kaesler / Vogt, 2000, S.82f