Geschichte Europas/ Die Krisen des Mittelalters

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Einleitung[Bearbeiten]

Das Mittelalter ist eine Periode mit einer annähernd tausendjährigen Geschichte. Allgemein meint man damit die Zeit, die sich vom Fall des römischen Reiches (gegen Ende des fünften Jahrhunderts) bis zur protestantischen Reformation im 16. Jahrhundert erstreckt. Diese Periode begann mit einem demographischen Rückgang zum Ende des römischen Reiches und der damit einhergehenden Aufgabe vieler Städte und besiedelter Bereiche. Ein kühleres Klima, Krankheiten und politische Unruhen spielten eine Rolle beim Beginn dieser Periode. Über ganz Europa hinweg entstanden kleinere und geschlossene Hybridgesellschaften, die romanische, christliche, germanische und keltisch barbarische Einflüsse kombinierten. Im Laufe des neunten und zehnten Jahrhunderts erreichte die Population ihr Minimum und Europa wurde dadurch zu einer sehr ländlichen und etwas rückständigen Region. Handel und Bildung florierten in dieser Periode in der islamischen Welt, in China und in Indien. Islamische Armeen eroberten Spanien im siebenten und achten Jahrhundert, wurden aber durch das französische Königreich im Jahre 732 geschlagen, als sie versuchten Frankreich zu erobern.

Die Wende des ersten Jahrtausends sah ein erneutes Wachstum und Aktivität, als Könige und Städte ihre Befugnisse festigten und die nach dem Fall Roms verlassenen Ländereien neu besiedelt wurden. Wärmeres Wetter nach 900 erlaubte ihnen, mehr Land für die Nahrungsmittelproduktion zu verwenden. Das Feudalsystem der Landwirtschaft, in dem Bauern an die Ländereien der Herrscher oder der Kirche gebunden waren (Schollenbindigkeit), stellte zumindest einen gewissen Grad an wirtschaftlicher Stabilität dar. Durch die Ankunft des Kumt aus Asien wurde es möglich, den Pflug von einem Pferd ziehen zu lassen, statt von einem langsameren Ochsen. Dadurch stiegen die Getreideerträge. Handelsstädte florierten in England, Frankreich und den südlicheren Regionen. Deutsche Herrscher entsandten Mönche und Bauern, um Wälder zu roden und sich in Osteuropa und im Balkan anzusiedeln. Die Stadtstaaten Norditaliens wurden wohlhabend und einflussreich. Das muslimische Spanien wurde ein Zentrum für Wissen und Kultur, wo Christen, Muslime und Juden friedlich nebeneinander lebten. Trotz vieler lokalen Kriege und Streitigkeiten zwischen Königen gab es im Hochmittelalter von 1000 bis 1250 einen starken Anstieg der Bevölkerungszahlen und des allgemeinen Wohlstands. Dabei entstanden viele große Dome und auch die Kreuzzüge wurden erst so ökonomisch möglich.

Nach 1250 nahm das Bevölkerungswachstum immer langsamer zu, bis es stagnierte, da die Grenzen der mittelalterlichen Landwirtschaft erreicht waren. Große Konflikte zwischen mächtigen Königreichen wurden immer häufiger. Die christliche Kirche, früher sicher in ihren spirituellen Befugnissen, war erschüttert von Spaltungen und steigender Korruption. Im Jahr 1348 verbreitete sich die Beulenpest (der „Schwarze Tod“) über ganz Europa. Die Krankheit wurde aus Asien in italienische Häfen eingeschleppt, verbreitete sich über praktisch ganz Europa - später auch bis nach Russland - und tötete dabei teilweise bis zur Hälfte der damaligen Bevölkerungen. Viele glaubten, dies sei das Ende der Welt, wie durch die christliche Legende (Johannes-Offenbarung) vorausgesagt. Während dieser Plage kam es zu sich rasch ausbreitendem, wirtschaftlichen Chaos, vor allem angetrieben durch die steigenden Kosten für schnell knapper werdende Lebensmittel und Güter des täglichen Gebrauchs. Die Krise machte das alte Feudalsystem unbrauchbar, da überlebende Bauern es zu verschmähen begannen. Auch die damals entstandene, religiös-extremistische Bewegung der Flagellanten war eine direkte Wirkung der Pest-Pandemie, und führte hauptsächlich in Deutschland zum rapiden Zerfall gesellschaftlicher Strukturen, bis hin zur vollständigen Anarchie, welcher oft erst durch militärisches Eingreifen wieder beschwichtigt werden konnte.

In den folgenden 150 Jahren wandelte sich Europa von einem Flickwerk aus feudalen Lehensstrukturen, unter dem Verlust von königlicher und kirchlicher Kontrolle, in eine Ansammlung neugeborener, zunehmend nach Einheit strebender Nationalstaaten. Städte wurden zu Zentren des Widerstandes und des Widerspruchs gegenüber den alten königlichen und kirchlichen Machthabern. Adliger und ritterlicher Einfluss wurde zunehmend abgelehnt, Regierende hingegen ordneten sich selbst wieder dem wachsenden Wohlstand und Einfluss der Bürger und Händler ein. Durch das Aufkommen der Druckmaschinen sowie die stetige Verbreitung der Alphabetisierung wuchsen religiose und politische Konflikte in vielen Ländern. Um 1500 segelte Christopher Columbus über den atlantischen Ozean in die Neue Welt. Der religiöse Reformator Martin Luther war dabei, etwa halb Europa von der römischen Kirche abzuspalten. Diese Entwicklungen eröffneten die Neuzeit der Geschichte und beendeten das Mittelalter.

Eine Anzahl moderne Institutionen haben ihre Wurzeln im Mittelalter. Das Konzept der Nationalstaaten mit starker zentraler Regierungsmacht stammte aus der Zusammenlegung der Macht einiger Könige des Mittelalters. Diese Könige formten Hofstaaten, königliche Armeen und begannen Steuern einzusammeln. All dies sind Konzepte zentraler moderner Regierungen. Ein wichtiges Beispiel war das französische Königreich, regiert von den Kapetingern von 987 bis in das frühe 14. Jahrhundert. Französische Adlige, ihre Schlösser und Ritter wurden während dieser Zeit erfolgreich unter königliche Kontrolle gebracht, was vielfach die nationale Einigung förderte. Umgekehrtes geschah in Deutschland, wo starke Könige im 10. Jahrundert und frühen 11. Jahrhundert durch eine Reihe politischer Konflikte während des Hochmittelalters zwischen Kaisern und der Kirche geplagt wurden und in der Folge regionale Herrschende großen Einfluss bekamen.

During the Middle Ages, Kings originally called Parliaments to explain their policies and ask for money. Parliaments at this time represented the three collective estates - the clergy, nobles, and merchants - not individuals.

The idea of limited government also arose, challenging the traditional notion at the time that rulers were all-powerful (such as a Roman emperor or an Egyptian pharaoh). The most substantial occurrence was in 1215, when the nobles of England asserted their rights against King John in the Magna Carta. In addition, the notion of parliaments, as explained above, came into existence, and the reciprocal nature of the feudal and manorial contracts laid the most basic groundwork for the concept of the social contract.

In addition, the formation of governmental bureaucracy began during this time, as the royal councils of medieval kings evolved into modern government departments.

Finally, the regulation of goods and services became increasingly prominent during the Middle Ages, as guilds protected the consumer from poor products.

Thinkers of the Renaissance and the Enlightenment tended to look at the Middle Ages with scorn, but the Middle Ages were essential in laying the groundwork for the times to come.

Neue Formen der Kunst[Bearbeiten]

Malerei und Literatur bekamen einen neuen Durchbruch als das Frühmittelalter endete.

Malerei[Bearbeiten]

Giotto begann den Menschen immer realistischer zu malen. Obwohl seine Formen der Darstellung primitiv im Gegensatz zu Renaissance-Künstlern aussehen, war er der Erste der den Versuch wagte die römische Kunst und deren realistische Art der Darstellung. Er begann perspektivische Techniken zu entwickeln um mehr Tiefe in seine Bilder zu bringen. Der Großteil seiner Kunst waren Fresken auf Kirchenwänden.

Literatur[Bearbeiten]

Als das Ansehen der Kirche zu schwinden begann und das nationale Bewusstsein anstieg, zeigte sich dieser aufkommende Nationalismus in der Literatur, da diese in der Nationalsprache geschrieben wurde, anstatt wie bisher in Latein. Diese Verwendung ermöglichte eine natürliche Entwicklung der kulturellen Sprachvielfalt. Dies erlaubte der Literatur außerdem realistischer und menschlischer für den Lesern zu wirken. Während die Alphabetisierung in Folge dessen weiter anstieg, blieb die mündliche Überlieferung weiter wichtiger Bestandteil der Gesellschaft.

Dante Alighieri

Dante Alighieri (1265-1321)[Bearbeiten]

I am the way to the dolent city
I am the way to eternal sorrow
I am the way to a forsaken people
Abandon all hope ye who enter here.
    -- Canto III, Inferno

Dante Alighieri wurde 1265 in Florenz, Italien geboren. Seine Familie war nicht reich aber wurde als aristokratisch angesehen. Er wurde von Brunetto Latini in Latein und Griechisch gelehrt. Trotzdem begann Dante sein Werk, Göttliche Komödie, in dem örtlichen toskanischen Dialekt zu schreiben. Heute wird er als der erste in der Geschichte angesehen, der dies tat. Alighieri beschloss, dass sein Werk eine Komödie sein sollte wegen der Unterschiede zwischen seinem Italienischen Schreibstil und den großen Lateinischen Tragödien. Sein dreiteiliges Epos kritisiert sarkastisch die Kirche und kommentierte eine Vielzahl von historischen und zeitgenössischen Persönlichkeiten. Die wichtigste Figur ist Virgil, der lateinische Poet, der die Rolle von Dantes Führer durch das Nachleben spielt. Dantes persönliche Gefühle über viele dieser Menschen kommen auch offensichtlich in seinem Werk vor. In der tiefsten Schicht der Hölle bestraft der jene die er persönlich am meisten verachtet. Viel seiner persönlichen Verachtung kam von seiner Position als Politiker in Florenz. Eines seiner Opfer der tiefsten Schicht der Hölle war Bonifatius VIII, ein Papst dessen politische Expansionspolitik Dante missfiel. Jeder Teil schilderte Grade der Erlösung mit „Inferno“ die Hölle, „Purgatorio“ der Läuterungsberg und "Paradiso" das Paradies. Inferno beinhaltet viele archetypische Schilderungen über die Hölle wie der Fluss Styx und der Fährmann Charon welcher die Menschen über den Fluss bringt.

Geoffrey Chaucer

Geoffrey Chaucer (1340-1400)[Bearbeiten]

Chaucer's The Canterbury Tales, ist eine Sammlung von Geschichten, welche die materialistischen, weltlichen Interessen verschiedener englischer Menschen entblößt. Diese Sammlung entstand in einer Rahmenhandlung, welche die Reise einer Pilgergruppe nach Canterbury beschreibt. Die Geschichten sind die individuellen Geschichten dieser 30 Pilger. Die Themen variieren von Romanzen, Familie und Religion, sie bieten eine breit gefächerten Ausschnitt aus der Gesellschaft der damaligen Zeit. Ein großer Anteil der Bevölkerung, daher auch ein großer Anteil der Charaktere, scheinen mehr am materiellen Vergnügen als am ewigen Leben interessier zu sein. The Canterbury Tales ist auch hilfreich um die Volkssprache der damaligen Zeit zu lernen. Es ist ein klassisches Beispiel der Mittelenglischen Sprache, welche Sprachwissenschaftler und jene die mittelalterliche und frühe englische Geschichte studieren, bis heute brauchen.

Hundertjähriger Krieg (1337-1453)[Bearbeiten]

Der hundertjährige Krieg war ein sehr komplexer Kieg zwischen Frankreich und England, welcher in drei Phasen eingeteilt werden kann. In Einzelnen, die Nationen kämpften über die Kontrolle der französischen Region Gascogne, Rebellionen in Frankreich wurden von England unterstützt und England forderte von Frankreich den französichen Thron nach dem Tod Charles IV.

Der Krieg zündete anfänglich bei dem Streit um den französichen Thron nach dem Tod König Charles IV, schnell wurde daraus ein unglaublich komplexer und facettenreicher Krieg. König Edward III und sein Sohn Edward, auch bekannt als "Der schwarze Prinz", drangen in die französische Region Aquitanien ein und beanspruchten diese für England. Die südfranzösiche Region war die mit Abstand wohlhabendste Region Frankreichs. Im Laufe der Zeit beteiligten sich englische und französische Könige an vielen anderen Einsätzen, welche vom Bürgerkrieg in der Bretagne, Handelsstreitigkeiten bis zu einem Krieg in Kastilien reichen. Die drei wichtigsten Schlachten des hundertjährigen Krieges (Schlacht von Crécy, Maupertuis und Azincourt) waren englische Siege, die Blüte der französischen Adeligen wurde in jeder Schlacht geschnitten. Jedoch, obwohl jede der drei großen Schlachten von den Engländern und auch viele der kleineren gewonnen wurde, war es England niemals möglich die südfranzösiche Region zu unterwerfen. Lag es an der Wirtschaftsmacht der Region, dass die Engländer letztendlich den Krieg verloren?

Der Aufschwung von Städten und Handel[Bearbeiten]

Vom sechsten bis zehnten Jahrhundert gab es nur wenige Handelszentren und eine kleine Händlerklasse in Europa. Der Handel über weite Strecken war auf Luxusgüter beschränkt, welche für Adelige und die Kirche bestimmt waren. Handwerker waren an die lokalen Güter gebunden. Die Bevölkerung war nicht groß genug um den Handel über weite Strecken zu unterstützen, zudem machten Angriffe der Wikinger, Piraten und Araber die Handelsrouten sehr gefährlich.

Während des Hochmittelalters um 1000-1500 wurde der Handel über weite Strecken sicherer und profitabler. In Folge zogen Handwerker in die wachsenden Handelszentren und zwangen die Herrscher die benötigten Güter in diesen Handelszentren bereit zu stellen. Städte formten Bündnisse und Gemeinschaften, um gemeinsam Kriminalität zu bekämpften oder mit Monarchen und Adeligen zu handeln. Es entstanden auch Gilden, deren Aufgabe die Überwachung der Geschäfte und die Ausbildung neuer Handwerker war. Die Gesinnung der mittelalterliche Wirtschaft war es, Wettkampf zu vermeiden.

Der Aufstieg der Städte hatte einen befreienden Effekt. Sie zwangen Herrscher dem Bauernstand mehr Freiheit anzubieten. Meistens verdienten Bauern ihre Freiheit als Gegenleistung für eine jährliche Abgabe. Indem einer großen Anzahl an Menschen erlaubt wurde von der Landwirtschaft auf ein neues Handwerk umzusteigen, gab es einen einen enormen Aufschwung der Wirtschaft. Durchaus kam es im 12. und 13. Jahrhundert zu einer Art handwerklichen industriellen Revolution. Besonders in den Niederlanden, wo Zentren für Kleidungsproduktion wie beispielsweise in Gent und Brügge entstanden, sammelte sich Wohlstand an und kurbelte allgemein das Wachstum in Westeuropa an. Die Hanse, eine weitverbreiteter Bund in der Nordsee, Norwegen und baltischen Sädten, tauchte in dieser Zeit auf und begann mit skandinavischen Ressourcen Westeuropa mit Pelz, Holz, Bienenwachs und Fisch zu versorgen

Im Hochmittelalter kehrten auch Europäer von den Kreuzzügen aus dem Nahen Osten zurück, wo sie neue Güter importierten, die nicht bei ihnen zu Hause produziert werden konnten. Diese zurückkehrenden Menschen führten erstmalig exotische Gewürze, Früchete, Seide und andere Produkte in die mittelalterliche Gesellschaft ein. Städte rund um das Mittelmeer nahmen an der Entwicklung dieses Handels teil. Venedig wurde der reichste Hafen und der Zugang für asiatische Güter und der Ausgangspunkt, von wo aus Marco Polo seine Reise nach China begann.

Das Wachstum nationaler Monarchien[Bearbeiten]

During this same time period, the monarchies began to grow, and as a result people began to see the formation of unified nation-states. Kings sent executive orders and began to institute royal courts, and they lived off of money from the manors that they owned and fees from their vassals. The king's royal council was a group of his vassals that advised him on state matters, which resulted in the formation of basic departments of government. When representatives of towns began to meet, this was an early formation of basic parliaments.

These parliaments didn't have the ability to dictate to the king, but could state grievances and the king could act upon them. This was a basic sort of legislation.

In addition, the formation of these parliaments led to the establishment of the three estates: the first estate, which was encompassed by the clergy; the second estate, made up of the landed and noble class; and the third estate, or the burghers of chartered towns. England had two houses of parliament - the House of Lords and the House of Commons. The House of Commons allowed lesser landholders to become members.

Der Schwarze Tod[Bearbeiten]

Ausbreitung der Pest in Europa zwischen 1347 und 1351

Der Schwarzer Tod, die Beulenpest, erreichte Europa 1347. Übertragen wurde die Pest vor allem von Flöhen und Ratten, breitete sich über ganz Europa aus und tötete ungefähr ein Drittel der damaligen Bevölkerung. Soweit man weiß brach die Pest erst in der asiatischen Steppe bei Nagetieren aus und wurde erst in Europa auf Menschen mit hoher Ansteckungskraft übertragen. Der Beginn der Krankheit war plötzlich, die Symptome waren Fieber, Kraftlosigkeit, schmerzhaften dunkel-gefärbte Schwellungen (Beulen) am Nacken, in den Achselhöhlen und in den Leisten. Häufig starben die Infizierten, auch junge und vorher gesunde Menschen, innerhalb von 1-2 Tagen.

Ursachen der Plage[Bearbeiten]

The revival of trade and commerce increased the potential for the spread of communicable diseases. Europe had not suffered a continent wide plague since the plague of Justinian in 535, and the unexposed populations of 1348 had no inherited immunity. Though prosperity had risen, nutrition and sanitation for most Europeans were very poor by modern standards, decreasing immune resistance in general. Many adults had also suffered as young children in the Great Famine of 1316-1321, when several years of cold and wet weather caused crops to fail across the continent. This experience in childhood may also have compromised their resistance to the plague bacillus in later life.

The plague is thought to have been brought to Europe during a Mongol attack on Kaffa (in the Black Sea); when sickness forced the Mongols to abandon their attack, they catapulted a few plague victims into town before leaving. Ironically, this became a common practice for Europeans in castle siege. From there, merchants spread the disease to Constantinople, where it propagated throughout Europe, first by ship to Mediterranean ports such as Messina and Genoa, and then by land in all directions.

A shortage of wood fuel, due to cutting of forests for agriculture, resulted in the shutting down of bath houses which relied on burning wood to heat the water. Particularly in winter, only the rich could afford to bathe. This further contributed to poor hygienic conditions. Cities were also very poorly designed for hygiene. Citizens commonly dumped waste into the street which attracted rats, and thus fleas. Living in cities was also very close, which meant that fleas had little area to travel to infect another person.

The plague was blamed on many things in particular the Jews were a common scapegoat for the plague, including city leaders claiming that members of the Jewish community had poisoned the water supply, or spread a poisonous salve on the gates of the city.

It is important to understand that Europeans did not understand the real cause of the plague. To them the plague was a curse brought on them by their lack of piety, or the failings of the church, the cities' Jewish population, or even the configuration of the stars. Others even attributed the plague to bad air. To combat it, they carried kerchiefs or bags of "aromatics" that they could hold to their noses as needed. (The opinion of Europe's leading medical faculty, at the University of Paris, was that the outbreak was brought on by an unfavorable astrological alignment in the year 1345). Lacking the real facts, many Europeans' attempts to quell the disease actually helped it spread.

Antworten auf die Plage[Bearbeiten]

Some people thought the plague was punishment by God against sinners. The flagellants arose as a result. Flagellants whipped themselves to bleed, prayed for mercy, and called upon their congregations to repent sins. Wandering over plague-stricken central Europe, many groups of flagellants turned to banditry and violence. Towns and feudal lords eventually prohibited them or even tried to wipe them out. In addition, violence against Jews broke out, and mobs killed all who refused baptism. Many Jews were forced to flee their homes.

Physicians in medieval Europe used a mixture of trial-and-error methods and classical Greek or Roman sources to care for their patients. Without knowledge of microorganisms, or the role of rats and fleas in spreading the infection, doctors were unable to cure infected victims or limit the spread. As a result, plague sufferers survived or perished according to the general state of their health, and whatever genetic resistance they happened to possess.

Die Folgen der Plage[Bearbeiten]

Massive death opened the ranks for advancement in society, and as a result landlords made more concessions to obtain new tenant farmers. The supply of laborers plummeted, resulting in higher wages for workers. A low grain demand resulted in the drop of overall grain prices. Noblemen lost a portion of their wealth, and became more dependent upon monarchs and war for income and power.

Additionally, the plague resulted in the improvement of living standards for the peasantry and the urban working population. Peasants and artisans now had more luxuries and a better diet, and production shifted from manufacturing for a mass market to a small luxury market. However, the monetary disparity grew, as fewer people possessed proportionately greater money.

Finally, Europeans saw that the church's prayer did not cure the plague, and that even leaders of the church were dying. This caused the general populace to lose a great deal of faith in the church, and opened the door to many new and local religious movements which had previously been suppressed, a factor which helped prepare the coming of the Reformation a century later.

Herausforderungen nach spiritueller Autorität zum Ende des Mittelalters[Bearbeiten]

The Middle Ages provided many foundations to the Reformation of the 16th century. During the time, the church provided order, stability, and a framework for the medieval world. The most essential foundation of medieval life was salvation - and the ultimate life goal of all people was to obtain salvation. As people lost faith in the church and its ability to provide salvation, the church began to lose its hold on the populace.

Plage[Bearbeiten]

As explained earlier, the plague contributed to the people's loss of faith in the church. However, some more ardent believers would have regarded such a plague as being sent from God to punish the world for its sins. The church of the day would have played upon such a notion so as to encourage more ardent belief and to attack any dissenters.

Ketzerische Bewegungen und Menschen[Bearbeiten]

A number of movements and people challenged the authority of the church during the end of the Middle Ages.

Religionsfreiheit[Bearbeiten]

The free spirits believed the church was not meeting the spiritual needs of the people, and advocated mysticism, or the belief that God and humans are of the same essence.

John Wycliffe (1328–1384)[Bearbeiten]

John Wycliffe, an English priest and professor at Oxford, founded the Lollard movement. The Lollards argued that salvation didn't have to come through the pope, and that the king was superior to and more important than the pope and religion. He said that Bible reading and prayer were important to religion, not the interpretation by priests. He was one of the first to set out to translate the Bible into a vernacular language rather than using the Latin Vulgate. He also objected to the extreme wealth of the church and clergy.

Jan Hus (1369-1415) in Böhmen[Bearbeiten]

Jan Hus, by forming the Hussites, attempted to bring about reforms like those attempted by Wycliff in England. Hus was a priest in Bohemia when he learned of Wycliff's teachings. While the people around him thought them heretical and forbade them, Jan thought they had a right to be taught. Through his various disagreements and dealings, Hus came to think the church corrupt, and left his native land to pen On the Church, a work which criticized the manner in which it was run. His teachings appealed to the masses, and he developed a group of followers known as Hussites. In 1413, Hus was invited to a council designed to reform the church, but when he arrived he was arrested for his views. The following trial was in many ways just a formality, as he was guilty the moment he stepped in. Hus was burned at the stake on July 6, 1415.

Korruption in der Kirche[Bearbeiten]

The vast corruption in the church also led many to doubt and question its authority. The excess wealth of clergy and the frequency of clergymen having mistresses and illegitimate children was a major concern. The people also questioned the church's sale of indulgences, or receiving payment to forgive people of their sins; nepotism; simony, or the sale of church office; pluralism, or holding multiple church offices; and the extreme luxury of cathedrals.

Die große Kirchenspaltung[Bearbeiten]

Bündnisse während der Kirchenspaltung von 1378.

In 1305, the King of France invited the Pope to move the headquarters of the Church away from Rome, a city plagued by warring local factions, to Avignon in the Rhone Valley. After Pope Gregory XI's return of the papacy to Rome in 1377, elections were convened for a new Pope. The citizens of Rome, demanding the election of an Italian Pope, forced the Cardinals to elect Urban VI. Dissenting French Cardinals reconvened in Avignon and on their own elected their own pope, Clement VII. The French popes of the Great Schism, referred to by historians as antipopes, held papal power in some regions of Europe, and for 39 years there were two Popes. In an attempt to reconcile this Schism, Conciliarists held a conference at Pisa to elect a new Pope, but could not depose either of the two in power, resulting in a threefold split in the papacy. Not willing to give up, the Pisan convention elected yet another Pope, to the same result.

Finally the Council of Constance (1414-1418) stepped in and called for the abdication of the three popes in power. With the support of the Holy Roman Emperor, the three popes were deposed and Martin V was elected as a single pope, ending the Great Schism. The Council of Constance also took action against John Wycliffe and John Huss, two reformers within the Catholic Church.