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Babybuch: Ausstattung von A bis Z

Aus Wikibooks

Hier soll einer Sammlung über die Dinge entstehen, die die Kataloge der Anbieter von Baby-Bedarf füllen. Nicht alles ist sinnvoll, aber hier und da findet sich sicherlich doch etwas, was unheimlich praktisch ist.

Tragt euer Lieblings-Hilfsmittel ein und berichtet darüber. Berichtet über Sachen, die man absolut nicht braucht oder die gar gefährlich sind.

Einige Dinge werden schon an andere Stelle beschrieben. Dann reicht es, wenn ein Link auf die entsprechende Stelle gesetzt wird.

Inhaltsverzeichnis: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


Autositz/Baby Safe

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Für den sicheren Transport im PKW. So lange wie möglich sollte man dabei eine rückwärts gerichtete oder liegende Richtung der Babyschale vorziehen (auch nach neun Monaten!). Die ist von der Sicherheit am besten. Dabei sollte man auf die Gewichtsangaben achten und weniger auf Alter oder ob das Baby bereits sitzt.

Für die Babyautoschale gilt das gleiche wie für die Wippe. Die Bewegungsfreiheit ist hier eingeschränkt und auch die Haltung ist so schräg wie bei der Wippe. Daher sollte man die Nutzung des Baby Safes auf die notwendige Verwendung für den Transport im Auto beschränken. Hierbei kann man darauf achten, dass die Rückenlehneneinstellung möglichst flach ist. Am Ziel angekommen sollte das Baby sofort wieder aus der Schale herausgenommen werden. Dabei ist es besser es zu wecken, wenn es eingeschlafen ist, als es darin zu belassen.

Babybalkon

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Ein Babybalkon, auch Stillbett genannt. Eigenbau von Flups

... was ist denn das? Umgangssprachlich spricht man von einem Babybalkon, wenn ein Kinderbett wie ein Balkon an das Elternbett angestellt und zur Elternseite offen gelassen wird. Mehr dazu hier.


Ein Babyphon dient dazu, das Baby zu hören, wenn es in einem anderen Raum schläft. De facto entwickeln die meisten Eltern jedoch eine Art sechsten Sinn dafür, wann ihr Kind gerade wach wird, sodass ein Babyphon oft unnötig ist - zumal man sich eh nicht hundertprozentig auf Technik verlassen sollte (Batterien grade leer, Babyphon im Schlaf weggekickt o.ä.). Gehört zu den Gegenständen, bei denen man überlegen sollte, ob man sie wirklich braucht.

Nachteilig ist die entstehende elektrische Strahlung, die aber auch auf ein Minimum reduziert werden kann, wenn man einige Eigenschaften beachtet.

  • analoge Phones sind verträglicher. Digitale Geräte haben ein gepulstes Signal, was nicht zu empfehlen ist.
  • Phones auf DECT Basis (wie die meisten schnurlosen Telefone) sind digital und zudem Dauersender und daher eher ungeeignet
  • auch bei den analogen Geräten gibt es Dauersender (siehe Reichweitenkontrolle, unten)
  • eine geringe Leistung kleiner 10mW ist zu empfehlen
  • auch Geräte mit geringerer Reichweite sind meist strahlungsärmer (wer braucht schon Reichweiten von mehreren Kilometern); je niediger die Frequenz desto weiter die Reichweite
  • um Störungen zu vermeiden ist es sinnvoll mindestens 2 Kanäle zur Auswahl zu haben
  • Reichweitenkontrolle ist eine zusätzliche Belastung, da stetig ein Abfragesignal gesendet wird. Manchmal kann diese abgeschaltet werden.

TIP: Zur Minimierung der Strahlungsbelastung (Hochfrequente elektromagnetische Strahlung ) des Kindes sollten daher Geräte mit Reichweitenwarnung nicht in unmittelbarer Nähe des Kindes platziert werden.

Niederfrequente Magnetfelder entstehen, wenn die Stromversorgung durch direkten Anschluss an die Steckdose erfolgt. In diesem Fall gehen von dem Transformator im Gerät selbst oder im Steckernetzteil magnetische Wechselfelder aus. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Transformator mindestens 1 m vom Kind entfernt ist. Erfolgt die Stromversorgung über Batterien oder Akkus entstehen keine niederfrequenten Magnetfelder

Badeeimer

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Nachdem der Bauchnabel abgefallen und der Nabel verheilt ist, sollte das Baby ungefähr einmal die Woche gebadet werden. Normale Babywannen nehmen jedoch sehr viel Platz weg, wenn man zudem aus verschiedenen Gründen das Baby nicht im Badezimmer Baden kann oder will, sind Babybadewannen sehr unpraktisch, schließlich muss das Wasser nicht nur in die Wanne geschafft, sondern nach dem Bad auch wieder heraus befördert werden. Eine volle Babywanne fasst schon mal 50 Liter und bringt damit ein ganz ansehliches Gewicht zustande.

Hier sind Badeeimer eine praktische Alternative: Sie nehmen deutlich weniger Platz weg, zudem spart man Wasser, da man im Eimer normalerweise nicht mehr als 10 Liter für ein Bad benötigt. So kann man den Eimer bequem im Bad füllen und dann an jenen Ort der Wohnung tragen, wo das Baby gebadet werden soll. Für das Baby ist der Badeeimer eine sehr schöne Alternative, da es sich durch die Enge und die dadurch entstehende Sitzposition, sowie durch das warme Wasser an den Aufenthalt im Uterus/der Gebärmutter erinnert fühlt.

Nachteil: Mit ca. einem halben Jahr sind die meisten Babys zu groß für den Badeeimer, aber in dem Alter macht dann Planschen mit Papa oder Mama in der richtigen Badewanne auch Spaß.

Tipp: Zum Baden des Babys benötigt man keine Seife, das Wasser kann hinterher auch sehr gut zum Blumengießen verwendet werden (gilt natürlich auch für herkömmliche Babywannen).

Bademantel/Badetuch

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Es gibt spezielle Badetücher für Babys mit einer kleinen Kapuze, in die man die Kleinen nach dem Baden hüllen kann und die Kapuze über den Kopf ziehen. Das lohnt sich schon für die Neugeborenen. Ein Bademantel ist eher etwas für ältere Babys, zum Beispiel für den Aufenthalt im Schwimmbad nach dem Babyschwimmen.

Badesitz

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Badewanne

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In Supermärkten werden spezielle Babybadewannen angeboten, die zum Beispiel einen Auslauf haben und einen Antirutschbelag auf dem Boden. Es werden häufig auch Gestelle angeboten, damit sich die Eltern beim Baden nicht bücken müssen. Die Badewanne sollte nicht zu klein sein, damit das Baby nicht zu schnell rauswächst. Eventuell ist zuerst ein Badeeimer zu empfehlen.

Tipp: Wir haben ein einfaches Brett aus dem Baumarkt auf die Breite der Badenwanne zuschneiden lassen und untendran eine Latte so befestigt, dass das Brett nicht herunterrutschen kann. Dabei hilft die Wand und das Brett, dass dann innerhalb der Wanne das Verrutschen verhindert. Diese Lösung ist günstig und platzsparend, denn das Brett kann z.B. hinter einer Tür oder unter einem Bett verstaut werden.

Badewindel/Badehose

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Bananenbox

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Beißring

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Beißringe sind ein absolutes Muß. Auch bevor die Zähne durchbrechen, lieben Babys das Rumkauen auf einem Beißring. Zu empfehlen sind Beißringe mit Glöckchen oder Elementen zum Klappern, sodass der Ring gleichzeitig auch als Rassel dient. Neben den klassischen Beißringen gibt es auch Fluidgefüllte aus weichem Kunststoff, die im Kühlschrank gekühlt werden und Schmerzen lindern können. Hierbei ist auf eine Füllung mit Wasser zuachten. Denn im Falle des Durchkauens des Beißringes, kann es nicht zu Vergiftungen des Babys kommen. Allerdings können diese Beißringe nicht im Tiefkühlschrank aufbewahrt werden, da sie sonst einfrieren und somit beschädigt werden. Kritisch beachtet werden sollte, dass das Plastik möglichst frei von Zusätzen wie Phthalate und anderen Weichmachern ist.

Als natürliche Alternative kann man ein Stücken Veilchenwurzel zum Kauen und Lutschen verwenden. Mehr dazu bei "V".

Betteinlage

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Buggy

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Ein Buggy sollte unbedingt erst dann verwendet werden, wenn das Kind sich alleine frei hinsetzen kann. Auch dann rate ich von langen Fahrten in den meisten Buggy ab. Schläft das Kind ein, muss es in unnatürlicher Haltung sitzen. Eine Ausnahme bilden hier die wenigen Modelle, die man zu ganz flacher Liegefläche umstellen kann. Bevorzugen sollte man ein Kinderwagenmodell welches eine horizontale Liegeposition erlaubt und eine Federung besitzt.

== C == Creme

Dreieckstuch

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Fahrradsitz

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Gibt es für vorne und hinten. Die Testergebnisse für die hinten anzubringenden Sitze sind durchweg besser als für die vorderen. Bei einem vorderen Sitz kann man dagegen besseren Kontakt zum Kind halten und ihm z.B. die Landschaft erklären.

Fläschchen

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Es gibt sie aus Kunststoff oder Glas. Bei Kunststoffflaschen ist darauf zu achten, dass sie keine Weichmacher enthalten, da diese für die Kinder schädlich sein können. Leider enthalten laut der Sendung Report (Sommer 2006) fast alle in Deutschland zu erhaltenen Babyflaschen Weichmacher.

Wichtig auch für die Kariesvorbeugung: keine Flasche dem Kind über längere Zeit selbst überlassen. Dauernuckeln führt zu frühem Karies.

Flaschenwärmer

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Flaschenwärmer sind nützliche Geräte, wenn das Kind Flaschennahrung erhält. Für Stillkinder lohnt sich in der Regel die Anschaffung nicht, außer man füttert regelmäßig abgepumpte Muttermilch. So kann man die Muttermilch bei perfekter Temperatur warmhalten. Allerdings sollte man die Muttermilch nicht zu lange warmhalten (max. 2 Stunden), da sich sonst zu schnell Bakterien in der Flasche bilden können, die schädlich für das Kind sind. Bei Flaschenwärmern unbedingt darauf achten, dass sie sich selber bei Erreichen der eingestellten Temperatur abschalten, um eine Überhitzung zu vermeiden.

Geschirr

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Um das Essen aus einem Babygläschen heraus zuholen, sollte man immer einen Plastiklöffel benutzen, da es bei Metalllöffeln zu Glasabsplitterungen kommen kann, die dann in die Babynahrung gelangen können.

Gehfrei/Lauflernhilfe

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Am Besten gar nicht! Jedes Kind lernt laufen, wenn es so weit ist. Die Lauflernhilfen sind für die Bewegungsmuster ungünstig. Ist das Kind noch nicht so gross, dass es mit den Füssen bis auf den Boden gelangt, kann sich eine Spitzfussstellung ausbilden. Selbst wenn es mit den Füssen den Boden erreicht, wird keine gesunde Koordination der Muskeln gefördert. Außerdem können Kinder mit diesen Geräten relativ hohe Geschwindigkeiten erreichen, fallen diese dann um, kommt es überwiegend zu Kopfverletzungen, da die Statik ein Umfallen der Lauflernhilfen nicht verhindert. Ganz fantastisch schnell gelangen Kinder damit auch an Treppen, die sie dann herunterstürzen können. Außerdem sind Lauflernhilfen die häufigste Ursache für größere Verbrennungen, da die Kinder so leichter heiße Dinge (Kabel von Wasserkochern, Tassen auf Tischdecken, ...) herunterziehen können. Nicht umsonst sind diese Lauflernhilfen in den USA und Kanada mittlerweile verboten.

Haarbürste

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Auch wenn das Kind kaum Haare hat, kann man es sanft mit einer speziellen Babyhaarbürste "streicheln". Manche Kinder empfinden diese Berührungen angenehm beruhigend, vor allem, wenn in eine Richtung gebürstet wird.

Heilwolle

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Kannst Du wunderbar auf wunde Brustwarzen geben. Das Lanolin in der Wolle schützt die Brustwarze vor Nässe, pflegt mit dem hohen Fettanteil und hält die Brustwarze geschmeidig und die Wolle saugt Flüssigkeit auf.

Bei wunden Babypopos hilft es auch sehr schön auf genau dieselbe Art und Weise. Ebenso um die Nabelschnur gewickelt hilf es gegen Entzündungen.

Einfach ein wenig Heilwolle abzupfen und auf die betroffenen Stellen geben. Beim nächsten Windelwechsel dann entsorgen.

Heizstrahler

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Im vergleich zum Haarfön, den manche Hebammen als Ersatzlösung empfehlen, spenden Heizstrahler bei geringerem Energieverbrauch eine wesentlich angenehmere Wärme.

Es gibt zwei verschiedene Bauarten:

  • Quarz-Heizstab: Erkennbar an den meist beigefarbenen Heizelement. Sie spenden nach etwa 10sek angenehme Wärme und sind nach dem ausschalten ebenso schnell wieder abgekühlt. Sie sind daher Ideal für den Wickeltisch geeignet und weit verbreitet.
  • Metall-Heizstab: Erkennbar an einem meist dunklen Heizelement. Dieser Typ braucht 1-2 Minuten bis er genug wärme abgibt und heizt ebenso lange nach. Dieser Typ ist für private Wickeltische kaum noch im Handel.

Hochstuhl

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Hopser

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== I ==Impfausweis

Kettchen

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Grundsätzlich sollte man Kindern keine Ketten oder sonstiges um den Hals hängen. Erst im Juli 2006 hat sich in Berlin ein 18 Monate altes Kind an einer Bernsteinkette erwürgt, die ihm seine Mutter umgehängt hat. Gute Ketten verfügen über eine Sollbruchstelle, man sieht allerdings einer Kette nicht an, ob sie gut ist oder nicht. Neue Kettchen haben einen Magnetverschluß, der sich bei entsprechender Belastung öffnen (z.B. Bernsteinkettchen von REER)

Kinderwagen

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Krabbeldecke

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Irgendwie ist dieser Name falsch gewählt, denn wenn das Kind krabbeln kann, wird es überall sein, nur nicht auf der Krabbeldecke. Aber sonst macht sie schon einen Sinn. Nichtkrabbel-Kindern kann man damit eine warme Unterlage auf dem Fussboden schaffen. Darauf achten, dass es keinen Durchzug gibt, den hält die wärmste Krabbeldecke nicht auf.

Lätzchen

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Muss man nicht unbedingt kaufen, da man damit sowieso von Freunden und Verwandten eingedeckt wird. Sehr praktisch sind Lätzchen mit Klettverschluss auf der Seite - sie lassen sich besonders schnell und mit wenig Quengeln des Kindes anziehen. Statt einem Lätzchen kann man aber auch einfach Mulltücher verwenden.

Lammfell

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Wird heute von Kinderärzten wohl sehr ungern gesehen. Dabei übersieht man die thermoregulatorischen Funktionen des Lammfells. Es gibt Wärme im Winter und wirkt temperaturausgleichend im Sommer. Gerade auch im Kinderwagen, der häufig nur eine dünne Auflage hat, ist es sehr geeignet. Natürlich sollte unter dem Kopf des Kindes immer ein Tuch etc. liegen, auch weil Kinder immer mal spucken. Zudem ist das Fell auch sehr gut geeignet, um ein Kind auf den Fußboden zu legen (wenn man jemanden besucht). Das es keinen Durchzug geben darf ist ja sowieso klar. Die Anschaffung eines biologisch behandelten Fells ist mir persönlich wichtig.

Im Kinderbett hingegen hat ein Lammfell nichts zu suchen.

Lauflernwagen

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Nicht zu verwechseln mit Lauflernhilfen, in die ein Kind reingesetzt wird (siehe auch Gehfrei). Einen Lauflernwagen kann das Kind vor sich herschieben, während es Laufen lernt und sich dabei auf den Wagen stützen. Schwerpunktmäßig sind diese Wagen so ausgerichtet, dass sie nicht umkippen können, auch wenn sich das Kind mit seinem vollen Gewicht darauf stützt. Selbstverständlich sollte man Kinder trotzdem nie unbeaufsichtigt mit solchen Wagen spielen lassen.

Gute Lauflernwagen lassen sich später übrigens auch zu Puppenwagen umbauen.

Laufstall

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Es gibt verschiedene Versionen in Holz oder Kunststoff, rund, oval oder eckig. Standardgrößen sind 1x1 m und 1m x70 cm. Z.T. ist der Boden höhenverstellbar, einige Gitterstäbe herausnehmbar.

Praktisch ist ein höhenverstellbarer Laufstall, in den bereits der Säugling gelegt wird. Dieser kann dann von seiner etwas erhöhten Position langsam den Überblick über den Raum und die Personen bekommen und gewöhnt sich so an seinen persönlichen Bereich im Zimmer. Eine spätere Eingewöhnung, wenn das Kind mobiler ist und unfallarm untergebracht werden soll, z.B. wenn die Mutter kocht, entfällt so. Insbesondere beim Vorhandensein älterer Geschwister wird so ein Bereich abgegrenzt, der nur für das Baby da ist.

Löffel

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Das Material des Löffels ist eher unwichtig. Auch scharfe Kanten gehören wohl der Vergangenheit an. Spezielle Ess-Lern-Löffel sind eher wichtig, wenn das Kind selbständig danach greift (also nach dem "Baby"alter).

Matratze

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Beim Kauf der Babymatratze sollte man unbedingt auf die Durchlässigkeit für Kohlendioxyd achten, da sonst die Gefahr des plötzlichen Kindstod besteht. Dabei kann sich das vom Baby ausgeatmete Kohlendioxyd auf der Matratze sammeln und das Kind ersticken. Matratzen mit Kokosfaserfüllung haben gegenüber Schaumstoffmatratzen meistens eine sehr schlechte Durchlässigkeit für Kohlendioxyd und sind nicht zu empfehlen.

Milchpumpe

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Eine Milchpumpe kann man nur jedem empfehlen, der vor hat zu stillen. Es werden Handpumpen und elektrische Milchpumpen unterschieden.

  1. Wenn man hauptsächlich selbst stillen möchte, reicht eine gute Handpumpe aus. Wenn man als Mama mal nicht persönlich zur Stelle sein kann (Arztbesuch, Kino, etc.) und dem Vater (oder Babysitter) auch die Möglichkeit geben möchte, dem Kind etwas zu essen zu geben, dann pumpt man etwas Milch ab und kann sie dann dem Baby füttern. Allerdings sollte man das vorher schon mal selbst ausprobieren, damit das Kind sich an das Saugen aus der Flasche gewöhnt.
  2. Wenn man ausschließlich selbst stillen möchte, ist es auch gut eine Handpumpe zu Hause zu haben, falls z.B. die Brust supervoll ist und wehtut und das Kind sich weigert zu trinken.
  3. Wenn man häufiger nicht beim Kind sein kann (Job, anderweitige Verpflichtungen), ist u. U. eine elektrische Pumpe empfehlen, da es anstrengend ist, so viel Milch mit der Hand abzupumpen. Allerdings kommen manche Frauen mit handbetriebenen Pumpen besser zurecht, als mit elektrischen.

Preislich gibt es übrigens zwischen elektrischen und handbetriebenen Pumpen keinen großen Unterschied.

Bei der Auswahl der Pumpe sollte man auch auf das Zubehör achten, da die Systeme der einzelnen Hersteller nicht zu einander kompatibel sind.

Ist man sich bei der Auswahl unsicher, sollte man sich an eine Stillberaterin wenden. Hierzu kann man sich zum Beispiel bei der La Leche Liga erkundigen.

In vielen Apotheken kann man Milchpumpen auch ausleihen, ggf. übernimmt die Krankenkasse sogar die Kosten dafür (mit Rezept des Kinderarztes!).

Nachtlicht

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Nagelschere

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Baby-Nagelschere

Bei einer Nagelschere sollte besonders auf abgerundete Spitzen geachtet werden, damit man das Baby bei einer plötzlichen Bewegung nicht verletzt. Ob man die Nägel besser schneidet, wenn das Kind schläft, oder wenn es wach ist, ist eine Glaubensfrage. Bei der Auswahl sollte man unbedingt auf eine gute Qualität achten, da die Fingernägel von Babys oft weich sind und leicht eingeklemmt oder gequetscht werden können.

Nasensauger

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Ein Nasensauger wird zur Befreiung der Nasensekrete bei Schnupfen genommen, da sich Babys ihre Nase noch nicht selbst putzen können. Allerdings haben schon einige Eltern berichtet, dass der manuelle Nasensauger nicht funktioniert hat. Mit der Verwendung von - in Spitze Form gefalteten und gedrehten - Taschentüchern können "Popel" am Naseneingang entfernt werden, aber nicht aus den tieferen Nasenregionen. Dafür braucht man schon einen Nasensauger mit richtiger Saugkraft.

Nestchen

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Wegen der Gefahr des "plötzlichen Kindstodes" nicht zu empfehlen.

Nuckelpüppchen/Nuckeltuch

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Sollten am Besten kochfest sein, da sie doch sehr strapaziert werden und im Mund landen. Bei Nuckelpüppchen ist es wichtig, dass sich keine Teile lösen können, um Verschlucken und evtl. Ersticken zu vermeiden.

Pipette

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Pipetten gibt es für weniger als 1 Euro (Größe ca. 2 ml) in der Apotheke. Sie eigenen sich gut, um einem Baby aufgelöste Tabletten oder Tropfen zu verabreichen.

Reisebett

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Rutscher

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---Rassel---

Sauger

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Sauger für Fläschchen

Schaukelpferd

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Schlafsack

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Schnuller

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Es gibt Kinder mit einem sehr hohen Saugbedürfnis. Verweigert man ihnen den Schnuller, werden sie etwas anderes zum Nuckeln finden. Die schlechtere Alternative in Bezug auf Zahnfehlstellungen ist der Daumen, die bessere dann der Schnuller. Er sollte nicht dazu dienen, die Kinder "mundtot" zu machen - nicht alle Bedürfnisse erledigen sich durch die Anwendung eines Schnullers.

Schnullerkette

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Grundsätzlich sollte man Babys keine "Kettchen" geben. Kleine Gegenstände, die sich auf der Kettenschnur aufgeleint befinden, wie Kugeln aus allerlei Materialen etc.,können bei einem Bruch der Kette, in Babys Mund gelangen und dadurch die Atmung gefährden. Bei langen Ketten besteht die Gefahr der Strangulation.

Siehe unter "Kettchen"

Schutzgitter

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Es gibt verschiedene Arten von Schutzgittern: Treppenschutzgitter Türschutzgitter Absperrgitter Herdschutzgitter Bettschutzgitter

Schwimmhilfe/Schwimmflügel

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Sonnenschutz

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Kinderwagen

Neu sind Sonnensegel (www.sonnen-segel.de) für den Kinderwagen. Super praktisch, da viel kleiner als Sonnenschirme und einfach anzubringen.

Auto

Sparversicherung/Sparfond

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Spielzeug/Spielsachen

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siehe Babybuch: Spielsachen

Spieluhr

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Kann für das Kind zu einem sehr schönen Schlafritual werden. Viele Spieluhren sind sehr laut, daher nicht in der unmittelbaren Nähe des Kindes benutzen, sondern 1-2 m entfernt.

Spucktuch

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Moltontuch, Mulltuch. Kann man eigentlich nie genug von haben, auch als Lätzchen verwendbar.

Steckdosensicherung

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Steckdosensicherung gibt es zum Einkleben und Einschrauben und sollten spätestens zu Beginn des Krabbelalters in allen für das Baby zugänglichen Steckdosen angebracht werden um gefährliche Unfälle zu vermeiden. Dank des Drehmechanismus' der meisten Steckdosensicherungen lässt sich die Steckdose bequem weiter benutzen.

Sterilisator

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Einen Sterilisator benötigt man eigentlich nur, wenn man regelmäßig mit der Flasche füttern will (egal ob es sich jetzt dabei um Kunstnahrung oder abgepumpte Muttermilch handelt). Will man nur gelegentlich ein Flaschen oder Sauger sterilisieren, kann man diesen auch auskochen. Man sollte sich also gut überlegen, ob man einen Sterilisator wirklich braucht, zur Not kann man sich später immer noch einen anschaffen.

Genausogut kann man Babyflaschen übrigens auch in der Spülmaschine reinigen.

Still-BH

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Da zum Stillen die Brust freigelegt werden muss, gibt es – u.a. in Drogeriemärkten und in der Umstandsmodenabteilung oder Babyabteilung von Kleidergeschäften – spezielle Still-BHs mit einem Verschluß am oberen Ende des Körbchens. Anstatt den BH auszuziehen, muss man nur die eine Seite öffnen und nach dem Stillen wieder schließen.

Die Frage ist, ob ein solcher Still-BH, der üblicherweise teurer ist als ein normaler, wirklich gebraucht wird. Nach meiner Erfahrung bringt er eventuell etwas, wenn man mehr Blusen trägt. Hat man dagegen meist T-Shirts an, ist es einfacher, einen flexiblen BH (z.B. Sport-BH) zu verwenden und T-Shirt und Körbchen auf der einen Seite hochzuschieben.

Stilleinlagen

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Es kommt hin und wieder vor, dass bei der stillende Mutter Milch austritt, ohne das an der Brust gesaugt wird. Das kann sein ...

  • wenn an der anderen Seite gestillt wird
  • wenn lange Zeit nicht gestillt wurde
  • wenn das Kind sich bemerkbar macht

Um zu verhindern, dass die Wäsche zu feucht wird, gibt es Einlagen aus verschiedenen Materialien, die in den BH eingelegt werden und die austretende Milch aufsaugen sollen. Die Menge an austretender Milch ist sehr unterschiedlich. Meist passt sich die Brust im Laufe des Stillens immer besser an und es werden weniger Einlagen benötigt.

Es gibt Einmaleinlagen von verschiedenen Herstellern in verschiedenen Dicken und auch mehrfach verwendbare, z.B. aus Baumwolle, die hin und wieder gewaschen werden müssen. Bei den Einmaleinlagen sind nicht immer die Marken-Produkte auch die besten, es lohnt sich, verschiedene Marken zu testen.

Stillhütchen

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Stillhütchen werden eigentlich nur benötigt, wenn das Neugeborene anfangs Stillprobleme hat. Man sollte diese aber nur in Absprache mit der Hebamme oder Stillberaterin einsetzen.

Stillkissen

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Stillkissen sind nicht erst nach der Geburt interessant. Schon während der Schwangerschaft schätzen es viele Frauen, sich an ein Stillkissen zu Kuscheln. Und auch nach der Stillzeit kann man an einem guten Stillkissen noch lange Freude haben.

Stubenwagen/Bollerwagen

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Stubenwagen - wie auch Wiegen - sind relativ klein in den Abmessungen und daher nur für die ersten Lebensmonate geeignet. Vorteil: Kinder fühlen sich nicht so verloren wie in Kinderbettchen. Nachteil: werden schnell zu klein. Bollerwagen: So wie ich ihn kenne ist er nicht zum Schlafen geeignet. Ich habe sie häufiger gesehen, um größeren Kindern bei längeren Wanderungen zwischenzeitlich eine Möglichkeit zum Ausruhen zu geben.

oder eine andere gute Babytrage (dabei nicht den zumeist angebotenen 'Marktführer' wählen, sondern physiologisch korrekte Tragesysteme).

Thermometer I

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auch: Fieberthermometer, Ohrthermometer, Schläfenthermometer, Schnullerthermometer

Ohrthermometer sind in den ersten 2 Lebensjahren problematisch, da sie bei nicht ganz korrekter Messung bis zu 1 Grad zu wenig anzeigen können.

Thermometer II

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verschiedene Messoptionen: Badewasser, Brei, Getränke, Spielzimmer, Schlafzimmer,...

Töpfchen

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Es gibt viele verschiedene Modelle: mit rundem Loch oder schuhförmigem, mit Musik oder ohne, mit Lehne oder ohne... Bei kleinen zarten Kindern ist ein Töpfchen zu empfehlen, bei dem das Loch in der Mitte nicht zu groß ist (Kind hängt sonst durch). Hier eher schuhförmige Löcher bevorzugen. Ansonsten Vorlieben des Kindes berücksichtigen, ggf. auch ganz aufs Töpfchen verzichten und nur Toilettensitz benutzen.

Trinklernbecher

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Unterlage

Veilchenwurzel

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Veilchenwurzeln können als Ersatz für Beißringe aus Plastik aus dem Wurzelholz bestimmter Veilchen/Iris-Sorten gewonnen werden. Es ist ein traditionelles Hausmittel, welches häufig von Hebammen beim Zahnen von Babys empfohlen wird. Ich würde raten, nicht das billigste Produkt und bei einem seriösen Anbieter zu kaufen. Auch Drogeriemärkte vor Ort bieten solche kleinen "Holzstücken" an einer Kordel zum Verkauf an. Wichtig ist eine glatte Oberfläche.

Auf dem Stück kann das Kind daran heurmkauen und lutschen. Neben der mechanischen Wirkung enthält die Beißwurzel schmerzlindernde Inhaltsstoffe, die freigesetzt werden, wenn das Baby darauf kaut.

Waage

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Eine Babywaage braucht man bei einem normal entwickelten Kind nicht unbedingt, das Wiegen bei den vorgeschriebenen Untersuchungen beim Kinderarzt genügt vollkommen. Man kann sich auch eine gute Digitalwaage (für Erwachsene) kaufen, die bis in den 100g-Bereich anzeigt. Dann stellt man sich ohne und mit Kind auf die Waage und berechnet einfach die Differenz. Ansonsten sollte man weder sein Baby zu oft wiegen (das macht einen verrückt), noch sich selbst, denn die Pfunde verschwinden nach der Schwangerschaft leider nicht so schnell, wie viele Bücher dies versprechen.

Warmhalteteller

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Warmhalteteller sind eventuell für langsame Esser praktisch, da dann während des Fütterns der Brei nicht kalt wird. Wir haben bisher keinen gebraucht.

Warmhalteteller sollte man nicht dazu verwenden, Nahrung über mehrere Stunden warmzuhalten, da Babynahrung beim Warmhalten sehr schnell verdirbt und giftig für das Baby wird. Mahlzeiten für das Baby möglichst immer frisch zubereiten.

Wärmekissen/Wärmflasche

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auch: Kirschkernkissen, Dinkelkissen, Traubenkernkissen, Wärmflasche

Wärmekissen oder eine Wärmflasche helfen bei den so genannten 'Dreimonatskoliken', einer Phase, in der die Kleinen oft an Blähungen leiden. Da tut ein auf den Bauch des Babies gelegtes Wärmekissen gut.

Wärmflaschen sind wegen der Gefahr auslaufenden heißen Wassers riskanter als Wärmekissen. Wer eine Wärmflasche verwendet, sollte immer prüfen, dass sie gut verschlossen ist, das Wasser nicht zu warm ist und einen Stoffbezug verwenden. Am besten vorher am eigenen Bauch ausprobieren.

Kirschkern- oder Dinkelkissen lassen sich sehr gut in der Mikrowelle erhitzen. Sie verteilen die Hitze sehr gut und kühlen nur langsam aus. Vor der Benutzung beim Kind sollte man Kirschkern- und Dinkelkissen unbedingt durchschütteln. Außerdem geht das Erhitzen in der Mikrowelle schneller als das Aufkochen von Wasser (z. B. kleines Kirschkernkissen 20 Sek. bei 900 Watt).

Waschbeckentritt

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Der Waschbeckentritt ist eine stabile Stufe, mit der die Babys, wenn sie schon stehen können, mit den Händen in das Waschbecken kommen. Man kann ihn genauso gut in der Küche verwenden, wenn man schon gemeinsam mit den Kleinen kocht.

Waschlappen

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Waschlappen werden oft und in großen Mengen benötigt, da die zu kaufenden Feuchttücher zwar sehr gut reinigen, aber selbst hautneutrale oder mit Lotion getränkte Feuchttücher die Haut des Babys oft mehr reizen, als der mit warmen Wasser getränkte weiche Waschlappen.

Wattestäbchen

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Bei Wattestäbchen ist unbedingt darauf zu achten, das diese über eine Sicherheitszone verfügen, bevor man damit Babys Nasenlöcher oder Ohren reinigt. Dadurch verringert man zwar die Verletzungsgefahr durch Wattestäbchen, schließt sie aber nicht aus!

WC-Sitz

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Teuer, aber gut ist ein WC-Sitz mit Treppenstufe und Haltegriff. Er sorgt für entspannte Sitzhaltung auf der Toilette und das Kind kann gut alleine aufsteigen.

Wickeltasche

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Die Wickeltasche ist eine Tasche, in der man alles, was man für unterwegs benötigt, verstauen kann, z.B. Windeln, Pflegeprodukte und Fläschchen, sowie Kleidung zum wechseln. Neuerdings werden auch Wickelrucksäcke angeboten. Man kann natürlich auch jede andere Tasche oder Rucksack dafür verwenden.

Die Wickeltaschen werden meist bereits mit einer kleinen wasserdichten und gepolsterten Wickelunterlage angeboten, sowie mit Vorrichtungen für eine aufrechte Flaschenlagerung. Einige Hersteller bieten sogar ein ganzes Pflegesortiment dazu an. Hier ist man allerdings auf den einen Hersteller festgelegt und kauft evt. Produkte, die man sonst nicht gekauft hätte oder überhaupt benötigt.

Wickeltisch/Wickelkommode

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Ob eine solche Anschaffung notwendig ist, da scheiden sich die Geister. Um den Rücken zu schonen und das Wickeln in eine angemessene Arbeitshöhe zu bringen, ist ein Wickeltisch schon angemessen. Dafür muss aber auch auf die richtige Arbeitshöhe geachtet werden. Zu niedrige Varianten sind daher wenig hilfreich. Auch ist das anbringen einer Wärmelampe hier einfach zu machen. Weiterhin bieten viele die Möglichkeit, Pflegeprodukte, Unterwäsche oder weitere benötigte Dinge gut in Reichweite zu haben. Ob diese nicht gerade günstige Anschaffung für die kurze Zeit angemessen ist, muss jeder selbst entscheiden. Alternativ kann man auch vorhandene Komoden mit einer einfachen Konstruktion vertiefen und als Wickelkommode weiternutzen.

Bei Wickeltischauflagen besteht die Gefahrt der Schadstoffbelastung, hier heisst es sich informieren. Auch bieten einfache Dinge, wie Handtuecher und Nässeschutz ein gute Alternative.

Schwieriger wird es, sobald ein Baby mobiler wird, sich dreht oder gar fortbewegt. Das ist meist um den 6. Monat der Fall. Hier steigt die Unfallgefahr am Wickeltisch. Auch bisher eher passive Babys können ihre erste Drehung schnell auf dem Wickeltisch machen, da sie dort häufig nackt sind und dies zu einer leichteren Bewegung verhilft. Viele Eltern verlagern dann die Wickeltätigkeit auf den Boden oder auf das Bett. Wer weiterhin den Wickeltisch nutzt, kann das Baby mit einem darüber angebrachten Mobile oder ähnlichem versuchen abzulenken.

Wiege

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Die Wiege ist eine traditionelle Schlafstätte für die Kleinsten. Sie ist sehr gut auch im Wohnraum für die kleinen Nickerchen zu nutzen. Heutzutage bekommt die Wiege wieder erneut Bedeutung, seit erforscht wurde, dass sich die wiegenden Bewegungen (auch auf dem Arm oder Tragetuch) auf das Vestibularorgan im Innenohr auswirkt und so den Gleichgewichtssinn fördert. D.h. dass nachgwewiesen wurde, dass Babys, die mehr geschaukelt wurden, schneller krabbeln und laufen lernen. Die sensible Phase dafür ist allerdings besonders zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat ausgeprägt.

Windeleimer

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Luxus-Version eines Windeleimers

Das wichtigste bei einem Windeleimer ist, dass er im geschlossenen Zustand keinen Geruch nach Außen lässt. Windeleimer gibt es in einfachen Versionen, die sich an sich kaum von einem normalen Mülleimer unterscheiden bis hin zu Luxusmodellen, die über eine Spezialvorrichtung verfügen, mit Hilfe derer die Windel geruchsfrei in den Eimer befördert werden soll – so zumindest die Theorie.

Wir hatten bei unserem ersten Kind nebenstehendes "Luxus-Modell", das im Handel so um die 30 Euro gekostet hat. Das mit der geruchsfreien Windelaufbewahrung war eine schöne Theorie, in der Praxis hat es beim Öffnen doch immer recht unangenehm gerochen, wenn man eine Windel in den Eimer gesteckt hat. Außerdem war das Ausleeren immer etwas kompliziert und zudem benötigt man spezielle Kartuschen (ca. ein bis zwei pro Monat), die Einzeln zwischen 6 und 8 Euro das Stück kosten und natürlich nicht recyclebar sind.

Bei unserem zweiten Kind haben wir uns dieses Luxusmodells entledigt und einen der einfachsten Windeleimer besorgt, der soviel kostete, wie eine Kartusche für den Alten. Da kommen ganz normale 40-l-Müllbeutel rein, die einmal täglich entsorgt werden und der Geruch hält sich auch in Grenzen.

Wichtig: Manche Windeleimer verfügen über einen Schnappverschluss. Wenn man sich so einen zulegen will, sollte man bedenken, dass diese relativ schnell leicht ausleiern, das gilt insbesondere, wenn man einen Gebrauchten kaufen will.

Windeltücher

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... sollte man mitnehmen, wo auch immer man mit Baby geht und steht. Sie bewahren einen davor, fünfmal täglich Wäsche zu waschen. Viele Kinder spucken und sabbern, und da Mutter oder Vater das Kind häufig trägt oder auf dem Schoß sitzen hat, kann man bei Spuckgefahr nicht nur die Kleidung des Kindes, sondern auch die eigene waschen, wenn man nicht schnell genug mit dem Windeltuch ist.

Wippe

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Die Wippe ist nicht empfehlenswert, da sie eine einseitige und unphysiologische Wirbelsäulenbelastung verursacht, die ungesund ist. Bereits nach wenigen Minuten wird das Baby schief. Dabei fällt der Kopf zur Seite, die Wirbelsäule wird schief und die Körperlast verlagert sich auf das Kreuzbein. Besser ist eine Decke auf dem Fußboden zu legen, eine Wiege oder Stubenwagen zu nutzen oder das Baby zu tragen (auch im Tragetuch). Denn wenn die Wippe genutzt wird - also so ab 3. Monat, lernt das Baby erst gerade zu liegen und sollte in dem Alter besonders viel in Bauch- oder Rückenlage gelagert werden. Auch zur späteren Zeit, also mit ca. 6 Monaten ist diese ebenso kritisch, da die Wippe die Bewegungsfreiheit unterbindet und damit den Muskelaufbau für das Krabbeln und Robben verhindert.

Wenn es nicht anders geht, und das Kind sitzt sicher drin, kann es aber schon mal kurz für wenige Minuten hereinsetzen. Fragt sich, ob sich dafür die Anschaffung lohnt, denn dies sollte die Ausnahme bleiben und nicht regelmäßig pro Tag sein.

Ein Irrglaube ist es, dass Babys durch die Wippe schneller sitzen lernen. Im Gegenteil, die Bauch- und Rückenmuskulatur wird in der flachen Lage besser trainiert, wo ein Baby sich ungehindert strecken, Füße in den Mund stecken und irgendwann drehen kann und somit früher lernt zu sitzen. Eine Wippe kann dagegen sogar zu Haltungschäden führen.

Zudem ist eine Wippe eine Unfallgefahrenquelle. Insbesondere, wenn die Wippe nicht auf dem Boden, sondern höher (z.B. auf dem Tisch oder der Küchenarbeitsplatte) gestellt werden. Es gibt viele Beispiele, bei denen das Baby heraus oder samt Wippe herunter gefallen ist. Besonders riskant ist dies, sobald die Babys mobiler werden (ca ab 6. Monat), sich herauslehnen oder sich ggf. bereits abschnallen können.

Wollfett

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Wollfett (Lanolin), Heilwolle und Schwarzteebeutel sind bewährte Mittel, wenn die Brustwarzen durchs Stillen wund geworden sind. Zur Vorbeugung hilft richtiges Anlegen und evtl. wechselnde Stillpositionen.

Jo-Jo

Zahnputzlernset

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Früh übt sich...Sobald das erste Zähnchen durchgebrochen ist, sollte dies geputzt werden. Empfohlen wird dies zwei Mal täglich (morgens und abends zu machen). Danach kann das Baby selber noch mit dem Lernset "putzen". Ob die Kids dadurch später lieber Zähneputzen ist fraglich. Auf jeden Fall macht es den Kleinen meistens Spass.