Babybuch: Schlafen

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Babybuch
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Anhang

Schlafplatz[Bearbeiten]

Kinderzimmer[Bearbeiten]

Elternzimmer[Bearbeiten]

Raumtemperatur[Bearbeiten]

Art des Bettes[Bearbeiten]

Elternbett[Bearbeiten]

Siehe #Familienbett

Babybalkon[Bearbeiten]

Ein Babyballkon, auch Stillbett genannt. Eigenbau von Flups

... was ist denn das? Umgangssprachlich spricht man von einem Babybalkon, wenn ein Kinderbett wie ein Balkon an das Elternbett angestellt und zur Elternseite offen gelassen wird. Im Handel sind Babybalkons auch unter der Bezeichnung "Stillbett" oder "Integrationsbett" zu kaufen. Ein Babybalkon lässt sich aber auch aus fast jedem handelsüblichen Babygitterbett schnell selbst herstellen. Dazu einfach nur eine Gitterseite des Gitterbettes einbauen auf der anderen Seite entweder eine mitgelieferte Umbauseite/Juniorbettseite einbauen oder eine passend zugeschnittenes Brett einpassen. Anschließen die Matratzenhöhe an die des Elternbettes anpassen und das Babybett mit der offenen Seite an das elterliche Bett schieben. Wenn ein Rand um das Elternbett verläuft, muss man ggf. zwei kleine Stücke aus der Seite des Babybetts heraussägen. Das Babybettes muss am Elternbett befestigt werden, oder aber zumindest durch Umstellen der Möbel gegen jegliches Verrutschen abgesichert werden, damit keine Lücke entstehen kann, da eine Lücke, in die das Kind hineinrutschen kann, für das Kind lebensgefährlich wäre.

... Vorteile
Es können alle Vorteile des Co-Sleepings (Vermeidung von SIDS, nächtliches stillen, Nähe und Geborgenheit, gleichmäßiger Schlafrhythmus ...) wahrgenommen werden, ohne dass heutzutage notwendige Sicherheitsaspekte (Bettdecke und Kissen, Überwärmung, Überliegen, SIDSGefahr) vernachlässigt werden.

... Nachteile
Kein Nachtschränkchen mehr ;)

Stubenwagen/Wiege[Bearbeiten]

BBStubenwagen.jpg

Ein Stubenwagen ist gerade in den ersten Monaten ein idealer Schlafplatz für das Baby. Im Gegensatz zu einem Gitterbett bietet der kleinere Stubenwagen etwas mehr Geborgenheit, auch wenn hier natürlich kritisiert werden kann, dass im offenen Gitterbett eine bessere Durchlüftung herrscht.

Stubenwagen haben üblicherweise Rollen, so dass sie an verschiedenen Orten stehen können. So kann man sie tagsüber im Kinderzimmer oder auch im Wohnzimmer stehen haben. Nachts kann dann das Bett bei den Eltern im Schlafzimmer stehen.

Ein Himmel, eine Art Vorhang, der an einem Metallständer hängt, kann zum Abdunkeln verwendet werden.

Die Rollen ermöglichen es auch, den Bett etwas hin und her zu bewegen, was Babys als angenehm empfinden und was auf sie beruhigend wirkt. Wiegen haben eine spezielle Drehaufhängung, die ein Schaukeln ermöglicht.

Auch wenn Stubenwagen etwas kleiner sind, eignen sie sich meist für die Verwendung von Baby-Schlafsäcken. Decken, die für Stubenwagen erhältlich sind, kann man durchaus verwenden, auch wenn auf Erstickungsgefahr durch Decken geachtet werden muss. Ist die Decke etwas fester, klemmt sie quasi zwischen den Seiten des Bettes fest und kann so nicht verrutschen.

Tipp: Mütter haben berichtet, dass es Kinder schon mal gestört hat, wenn sie keinerlei Kontraste um sich haben. Motive auf einem "Himmel" oder auf der Umrandung des Bettes haben dabei geholfen.

Federwiege[Bearbeiten]

Federwiegen sind Wiegen, die mit einer speziellen Spiralfeder an der Decke oder an einem speziellen Gestell aufgehängt werden.

Dank dieser Einpunktaufhängung schaukeln Federwiegen in einer Minute ca. 70-mal auf und ab. Der Takt entspricht in etwa der Herzfrequenz einer erwachsenen Frau. Somit imitiert das Schaukeln der Federwiege das gewohnte Geräusch des Herzschlags der Mutter, den ein Baby aus der Zeit der Schwangerschaft gewohnt ist.

Babys lieben Bewegung, denn während der neunmonatigen Schwangerschaft sind sie durch das Fruchtwasser in ständiger Bewegung. Eine Federwiege gibt Ihrem Baby das Gefühl der Schwerelosigkeit und Geborgenheit zurück, dass es so lange genießen durfte.

Die Federwiege ahmt dabei das Wiegen in den Armen oder auf dem Schoß nach. Die Schwingungen der Federwiege entstehen dabei nicht zu letzt durch die Eigenbewegungen des Babys und seine Atmung selbst.

Federwiegen sind sehr flexibel und können überall im Haus oder der Wohnung aufgehangen werden. Am besten bringen Sie auch einen Deckenhaken in der Nähe Ihres Bettes an. Wenn Ihr Baby in der Nacht weint, schwingen Sie die Federwiege sanft an und Ihr Baby kann wieder einschlafen, ohne dass Sie aufstehen müssen um es herum zu tragen. Dies gibt auch Ihnen die Möglichkeit wieder erholsamme Nächte zu genießen und dadurch tagsüber mehr Kraft und Energie für sich und Ihr Baby zu haben.

Gitterbett[Bearbeiten]

Zudecke[Bearbeiten]

Schlafsack Baby.jpg

Schlafsack[Bearbeiten]

Siehe „Babyschlafsack“ in Wikipedia.

Decken[Bearbeiten]

Für Säuglinge sind Decken nur bedingt geeignet.

Schlafzeiten[Bearbeiten]

Wie viel Stunden Schlaf braucht mein Kind?[Bearbeiten]

Das Schlafbedürfnis ist bei jedem Menschen anders, das gilt auch für Säuglinge. Die hier gemachten Angaben sind dementsprechend nur Richtwerte. Durch Beobachtung Ihres Kindes können Sie herausfinden, ob es genug schläft: Ist Ihr Kind morgens ausgeschlafen, entwickelt es sich normal und ist es aktiv und auch gesund? Dann schläft es sicher auch genug, unabhängig von der absoluten Schlafdauer. Außerdem sollte Sie die Schlafbedürfnisse anderer Familienmitglieder bedenken, denn das Schlafverhalten kann auch vererbt werden.

  • Neugeborene kennen noch keinen Unterschied zwischen Tag und Nacht. Sie schlafen fast durchgängig insgesamt zwischen 16 und 19 Stunden pro Tag, davon fallen auf den Tag meist 4-5 Stunden, wobei sie nach zwei bis drei Stunden wegen Hunger wieder aufwachen.
  • Mit drei Monaten reduziert sich das Bedürfnis auf etwa 13 bis 15 Stunden pro Tag. Diese Zeit verteilt sich überwiegend auf die Nacht, aber auch am Tag wird meist noch ca. 3 Stunden geschlafen. Noch kann das Kind nicht zwischen Tag und Nacht unterschieden, deshalb sollte man dies durch sein Verhalten deutlich machen. In der Nacht: Keine Spiele, nur gedämpftes Licht nutzen und leise Sprechen.
  • Im Alter von sechs bis zwölf Monaten verteilt sich der Tagesschlaf häufig auf eine Stunde vormittags und ein bis zwei Stunden Nachmittags. In der Nacht wird bereits durchgeschlafen. So liegen die Schlafstunden insgesamt bei 11,5 bis 12,5 Stunden.
  • Bis zu einem Alter von zwei Jahren reduziert sich der Tagesschlaf meist auf zwei Stunden am Nachmittag. Insgesamt wird ca. 12 Stunden geschlafen.
  • Danach gibt es meist noch eine einstündiges Mittagsschläfchen bis zu einem Alter von vier Jahren bei ca. 11 Stunden insgesamt.

Arten von Schlaf[Bearbeiten]

Wie alle Menschen haben auch Babys verschiedene Schlafphasen: Müdigkeit, REM-Phasen (REM = rapid eye movement, schnelle Augenbewegung), leichten Schlaf, Tiefschlaf und extremen Tiefschlaf.

Durchschlafen[Bearbeiten]

Eine Frage, die jungen Eltern häufig gestellt wird, ist: "Schläft es schon durch?"

So etwas wie "Durchschlafen" gibt es eigentlich nicht. Kein gesunder Mensch legt sich abends ins Bett und schläft bis zum Morgen, ohne in der Nacht aufzuwachen. Jeder Erwachsene wacht mehrmals in der Nacht auf – normalerweise jedoch nur so kurz, dass sich die meisten am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern. Manch einer bringt es sogar fertig, nachts auf die Toilette zu gehen, ohne dass er am nächsten Tag noch etwas davon weiß. Die kurzen Wachphasen sind für das Gehirn zu unerheblich, als dass es sie in der Erinnerung ablegen würde.

Es ist also vollkommen normal, dass Kinder nachts aufwachen, und es ist mehr als natürlich, dass sie sich bemerkbar machen, wenn irgend etwas nicht stimmt, sie z. B. die Windel voll haben, einfach nur hungrig oder durstig sind oder nicht mehr einschlafen können und gelangweilt sind.

Einschlafen[Bearbeiten]

Einig sind sich die Experten dabei, dass das wichtigste für ein unproblematisches Einschlafen ein geregeltes Vorgehen mit Ritualen ist, sodass sich das Kind darauf einstellen kann, gleich ins Bett zu kommen.

...

Sanduhr-Methode[Bearbeiten]

Beliebt ist bei Eltern, deren Kinder nicht so einfach einschlafen können, die sogenannte Ferber-Methode, in Deutschland teilweise auch Sanduhr-Methode. Sie ist in den USA besonders beliebt, sodass sogar ein eigenes Verb kreiert wurde: "to ferberize".

Wichtig: Prof. Ferber weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Methode nicht angewendet werden soll, wenn das Kind jünger als 12 Monate ist und nur dann, wenn die Eltern unter extremer nervlicher Belastung stehen (umgangssprachlich: kurz davor sind, "das Kind aus dem Fenster zu werfen") und auch dann nur, wenn das Kind schwer schlafgestört ist (d.h. mindestens fünf mal Aufwachen pro Nacht, mindestens 20 Minuten lang Schreien, bevor es einschläft und dies mindestens fünf mal pro Woche über die letzten drei Monate). Die Methode "der dosierten Frustration" funktioniert scheinbar auch bei kleineren Kindern. Aber indem man es schreien lässt, überzeugt man es, dass man nicht als Nachtwächter und Tröster zur Verfügung steht. Das Kind schläft resigniert mit einem Gefühl des Verlassen-Worden-Seins ein. Die Sanduhr-Methode ist also nur eine Notlösung mit Wahl des kleineren Übels.

Wichtiger ist es, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen. Ein Erziehen funktioniert hier nicht. Vielmehr sollte man dem Kind beistehen. Es ist auch zu bedenken, dass Kinder mit Schlafschwierigkeiten, wie den oben beschriebenen, professionelle Hilfe brauchen. Für die Ferber-Methode in Eltern-Regie bleibt also eigentlich kein Raum: Entweder es gibt mildere Mittel, dem Kind zu helfen oder die Symptome müssen von Fachleuten untersucht werden.

Die Ferber-Methode funktioniert ungefähr so:

  • Legen Sie das Kind nach ein paar Liebkosungen mit besänftigenden Worten ins Bett.
  • Verlassen Sie das Schlafzimmer, auch wenn es protestiert.
  • Gehen Sie nach drei Minuten (so lange wie eine Sanduhr baucht um durchzulaufen) wieder ins Zimmer und beruhigen Sie es mit Worten, z.B. "Schön schlafen. Es ist alles in Ordnung".
  • Machen sie dies vier- bis fünfmal und erweitern sie dann den Abstand auf 5 Minuten .
  • Wiederholen sie dies so lange, bis das Kind eingeschlafen ist.

Allerdings hob auch Ferber selbst in einem Interview hervor, dass es nicht unbedingt erforderlich ist, dem Kind beizubringen, alleine zu schlafen. Auch das Familienbett könne funktionieren.[1]

Familienbett[Bearbeiten]

Ein Babyballkon, auch Stillbett genannt. Eigenbau von Flups

Andere Methoden gehen auf das natürliche Bedürfnis des Babys ein. So favorisiert Sears das Familienbett. Er sagt, dass Babys schon über Jahrtausende so bei ihrer Mutter geschlafen haben und auch jederzeit in der Nacht durch Stillen Nahrung aufnehmen konnten. Alternativ kann auch ein Babybalkon angebaut werden (siehe auch hier). Trotzdem lässt er die Wahl des Schlafplatzes offen, da sich alle Parteien mit der Situation wohl fühlen sollen. So soll man auch auf den Wunsch des Babys eingehen, wo es sich wohlfühlt.

Ebenso bestärkt er die Eltern auf Weinen zu reagieren, da dies die Sprache der Babys ist und somit ein Feingefühl für die Art des Weinens zu entwickeln. Das gemeinsame Schlafen heißt hier auch das gemeinsame schlafen gehen, da nach Sears Babys gern auch beim gemeinsamen abendlichen Zusammensein dabei sein möchten und häufig dort ruhig einschlafen. Insgesamt beschreibt er eine starke Verbindung zwischen Mutter und Kind, die sich durch gemeinsames Schlafen, Stillen, Tragen, gemeinsames Bad aneinander anpassen und so den gleichen Rhythmus bekommen. Dadurch wird eine harmonische und vertrauensvolle Beziehung entstehen und auch das Schlafen und Trinken harmonisch gestalten.

Gleichzeitig muss berücksichtigt werden, dass das Bedürfnis der Eltern nach ungestörter Zweisamkeit nicht zu kurz kommen darf. Eltern können beispielsweise das Familienbett auf die ersten sechs Monate beschränken und das Baby dann auf ein eigenenes Zimmer vorbereiten.

Es gibt Empfehlungen, wegen des Risikos des plötzlichen Kindstods nicht in einem Bett mit einem Säugling zu schlafen.[2] Allerdings bestehen hierzu widersprüchliche Aussagen; Experten sind sich nicht einig, ob eine generelle Empfehlung für oder gegen das Schlafen im gemeinsamen Bett gegeben werden kann. So sprechen die Ergebnisse einiger Studien dafür, dass sich das Schlafen im Familienbett positiv auf die kognitive Entwicklung des Kindes auswirken kann.[3] Um das Risiko des plötzlichen Kindstods zu begrenzen sind beim Familienbett zumindest einige elementare Sicherheitsregeln unbedingt zu beachten. Auf keinen Fall darf das Bett gefährliche Ritzen oder Strangulierungsrisiken aufweisen; auch von einem Wasserbett wird abgeraten. Zu beachten ist ferner, dass eine Lücke zwischen Bett und Wand, in die das Kind hineinrutschen könnte, für das Kind lebensgefährlich wäre. Unter bestimmten, die Eltern betreffenden Umständen raten selbst Befürworter des Familienbetts davon ab, dass das Kind im elterlichen Bett schläft, insbesondere, wenn ein das Bett teilender Elternteil raucht, Drogen benutzt, Epileptiker ist oder Beruhigungsmittel nimmt.[4]

Im eigenen Bett[Bearbeiten]

Nach Pieper wird für die Industrieländer das Elternbett nicht empfohlen, da durch die hier vorherrschende Gesellschaft früher oder später ein alleiniges Schlafen im eigenen Zimmer und Bett angestrebt wird und eine Auslagerung vom Elternbett in das eigene Bett nach Pieper schmerzhaft verlaufen kann.

Pieper zufolge ist es empfehlenswert, das Baby von Anfang an ins eigene Bett zu legen. Er fordert ein uneingeschränktes Reagieren auf die Bedürfnisse und auf das Schreien von Babys, um dessen innere Zufriedenheit zu festigen und ihm Vertrauen und Selbstvertrauen für das ganze Leben zu geben. Als Methode wird beschrieben, das Baby in das eigene Bett zu legen, zu erklären dass Schlafenszeit ist und dann zu gehen. Sobald das Baby schreit, wieder da zu sein und zu beruhigen ohne es aus dem Bett zu nehmen. Das ganze solange wiederholen bis es schläft. Sollte das Baby nicht zu beruhigen sein, indem man es im Bett liegen lässt kann man es, auch für einige Zeit, herausnehmen, und es erneut versuchen, nachdem nachdem sich das Baby beruhigt hat.

Verdunkelung[Bearbeiten]

Es ist zu empfehlen, vor Beginn der Einschlafprozedur zu verdunkeln. Im Winter sollte nicht so helles Licht verwendet werden und im Sommer, wenn es Abends lange hell ist, sollte mit Rolladen, Rollos oder Gardinen abgedunkelt werden.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass das Gehirn in der Dunkelheit Schlafhormone ausschüttet. Dies fängt schon 30 Minuten vor dem Schlafengehen an, damit man dann einschlafen kann. Hält man sich die halbe Stunde vor dem Schlafen gehen in künstlichem oder natürlichem gleißenden Licht auf, wird dieser Einschlafmechanismus gestört.

Entsprechend gilt auch für das Aufwachen: Wenn es Morgens wieder hell wird, werden Aufwachhormone ausgeschüttet. Es ist deshalb kein Wunder, wenn einige Kinder im Sommer schon um 5 Uhr wach werden. Deshalb ist eine Verdunklung des Schlafraumes sinnvoll.

Schlafprobleme[Bearbeiten]

Plötzliche Schlafprobleme[Bearbeiten]

Ab dem 6. Monat kann es vorkommen, dass einige Kinder, die vorher relativ gut und problemlos eingeschlafen sind, schreiend aufwachen und manchmal erst gar nicht ins Bett wollen.

Grund dafür ist, dass sich das Baby mit etwa 6 Monaten langsam als eigenständige, von der Mutter getrennte Person begreift. Es lernt außerdem, zwischen den vertrauten Eltern und fremden Menschen zu unterscheiden ("Fremdeln"). Die Angst, alleine zu sein (auch "Achtmonatsangst" genannt), führt nicht selten zu einer Störung des Schlafes und Kinder, die in den ersten Lebensmonaten fast durchgeschlafen haben, wachen auf einmal mehrfach in der Nacht auf. Umso wichtiger ist das Gefühl, jederzeit den Schutz der vertrauten Bezugspersonen in Anspruch nehmen zu können. Oft reicht die einfache Zusprache einer vertrauten Stimme oder ein kurzes Nuckeln an der Brust, damit sich das Kind sicher ist, dass alles in Ordnung ist.

Man sollte auch aufpassen, dass man die Unruhe nicht mit zusätzlichem Hunger verwechselt. Ein übervoller Magen führt sicher nicht unbedingt zu einem besseren Schlaf.

Weitere Anzeichen:

  • Mag nicht ins Bett oder auf die Spieldecke gelegt werden.
  • Plötzliches Aufwachen und Schreien im Bett.
  • Lässt es sich nicht im Bett beruhigen und macht man das Licht an, lächelt das Kind einen erfreut an.
  • ...

Was man machen kann:

  • Hand halten und/oder Hand auf die Stirn legen (Kontakt halten)
  • An Schnuller oder Finger nuckeln lassen
  • Nachtlicht anlassen
  • ...

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview mnit Dr. Ferber, www.ferbern.de
  2. [1]
  3. Zu den verschiedenen Aussagen zu Risiken des plötzlichen Kindstods beim Familienbett siehe auch Empfohlene Maßnahmen und Co-Sleeping. Zu Theorien zur psychologischen Bedeutung des Familienbetts für das Kind siehe ebenfalls Co-Sleeping.
  4. Co-Sleeping bei www.ferbern.de