Gitarre: Notenlesen - F G und Fis

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F G und Fis[Bearbeiten]


noten = { 
  g a b c' d' e' 
  \override NoteHead.color = #red
  f' fis' g'
}
<<
{ \clef "G_8" \noten \bar "|."}
\addlyrics { g a b c' d' e' f' fis' g'} 
\new TabStaff {
  \tabFullNotation
  \stemUp
  \noten 
}
>>
\paper {
  indent=0\mm
  %% DinA4 = 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

F[Bearbeiten]

Music ClefG.svgMusic 4f2.svgMusic End.svg

  • Auf der obersten Notenlinie sitzt der Ton F.
  • Auf der Gitarre ist das der Ton auf der hohen E-Saite im 1. Bund, also der Ton, unter dem umgelegten Zeigefinger, wenn du den kleinen F-Dur-Akkord greifst.

G[Bearbeiten]

Music ClefG.svgMusic 4g2.svgMusic End.svg

  • Direkt über der F-Notenlinie ist der Ton G.
  • Auf der Gitarre entspricht das dem Ton unter dem kleinen Finger vom G-Dur-Akkord. Also auf der hohen E-Saite im 3. Bund.

F#[Bearbeiten]

Music ClefG+1.svgMusic 4f2.svgMusic End.svg

  • Wenn vor einer Note ein #-Zeichen siehst, so wird diese Note bis zum Ende des Taktes um einen Halbton erhöht.
  • Wenn das # am Anfang des Notensystems steht, werden alle Stammtöne um einen Halbton erhöht, die den gleichen Buchstaben haben. Also aus allen F, egal wo es im Notensystem steht, wird ein Fis. Die Erhöhung bleibt in der Regel bis zum Ende des Stückes erhalten.
  • Auf der Gitarre heißt das, dass der Ton F einen Bund weiter rückt (vom 1. in den 2. Bund) und dass man dem Notennamen ein "is" anfügt. Aus dem F wird also ein Fis.
  • Statt der Silbe '-is' kann auch ein Kreuz # angefügt werden. Aus F wird F#. Eigentümlicherweise wird das # im Notensystem vorangestellt, aber in jeder schriftlichen Form nachgestellt, obwohl es 'Vor'zeichen heißt. In der geschrieben Form bildet es eher die oben genannte Silbe "-is" nach.
  • Beim D-Dur-Akkord hast du den Ton Fis schon mit dem Mittelfinger gegriffen.
  • Der Ton F wird dagegen beim Dm-Akkord mit dem Zeigefinger gegriffen.
  • Der Ton F kommt bei der Tonart C-Dur vor, bei der am Anfang des Notensystems keine Vorzeichen stehen.
  • Der Ton F# kommt bei jeder sogenannten Kreuztonarten vor, die durch Kreuze am Anfang der Notenzeile gekennzeichnet sind. Ein Kreuz findet man bei der Tonart G-Dur und zwei Kreuze bei der Tonart D-Dur.

Punktierte Noten[Bearbeiten]

Punk­tier­te Vier­tel­note

Wird hinter einem Noten- oder Pausenwert ein Punkt zugefügt, so verlängert sich der Wert um die Hälfte, also um die Länge des nächstkleineren Notenwertes; sie ist damit so lang wie drei Noten des nächstkleineren Notenwertes. Beispiele: Eine punktierte Viertelnote ist so lang wie eine Viertelnote und eine Achtelnote, also insgesamt gleich drei Achtelnoten. Als Namen bekommt die Note dann das Adjektiv punktiert vorangestellt. Eine Viertel (Note) mit Punkt ist also eine punktierte viertel Note. Mitunter wird auch der Begriff Dreiachtelnote verwendet.

Der Haltebogen[Bearbeiten]

Der Haltebogen

Wenn zwei aufeinanderfolgende gleiche Noten mit einem Haltebogen verbunden wird, so wird nur die erste Note angeschlagen. Zu der ersten Note kommt noch die Dauer der Zweiten Note hinzu.

Das A in der Beispielgrafik wird nur einmal angeschlagen, dauert aber 2 x 1/4 Schläge lang, also insgesamt 1/2 Schlag. Das überbundene E dauert insgesammt 1/4 + 3/8- also insgesamt 5/8 Noten lang.

Bindebögen ermöglichen es, die Note länger als die Taktgrenze bzw. Taktstrich erklingen zu lassen. Zudem lässt sich die Taktstruktur besser darstellen.

Qsicon inArbeit.png
To-Do:

Besseres Beispiel erstellen.

Beispiele[Bearbeiten]

Long, long ago[Bearbeiten]

Noch keine der neuen Noten, aber neue Notenwerte. (punktierte und überbundene Noten)


\version "2.20.0"
\header {
 title = "Long, long ago"
 composer = "trad. (Irland)"
 % arranger = "arr: ccbysa Mjchael"
}
% Akkorde
akkorde = \chordmode {
  \germanChords
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
  % Akkorde nur beim Wechsel Notieren
  \set chordChanges = ##t
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  d,4 d d, d
  d,4 d d, d
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  d,4 d d, d
  d,4 d d, d
  g,4 g g, g
  g,4 g g, g
  
}

melodie = \relative c' {
  \clef "treble"
  \time 4/4
  \tempo 4 = 120
  %Tempo ausblenden
  \set Score.tempoHideNote = ##t
  \key g\major
  \set Staff.midiInstrument = #"trombone"
  g'2 4 a | b2 4 c | d2 e4 d | b2. r4 | \break
  d2 c4 b | a2. r4 | c2 b4 a | g2. r4 | \break
  g2 4 a | b2 4 c | d2 e4 d | b2. r4 | \break
  d2 c4 b | a2 b4 a | g1~ | g2. r4
  \bar "|."
}

text = \lyricmode {
  \set stanza = "1."
	Tell me the tales that to me were so dear,
    long, long a -- go, long, long a -- go,
    Sing me the songs I de -- light -- ed to hear,
    long, long a -- go, long a -- go,

}

\score {
  <<
    \new ChordNames { \akkorde }
    \new Voice = "Lied" { \melodie }
    \new Lyrics \lyricsto "Lied" { \text }
  >>
  \midi { }
  \layout { }
}

% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Merrily We Roll Along[Bearbeiten]

Hier kommt der Ton G vor. Erinnere dich an die Position des kleinen Fingers beim G. Beim einfachen Melodiespiel verwendest du aber den Ringfinger für den 3. Bund.


\version "2.20.0"
\header {
 title = "Merrily We Roll Along"
 composer = "trad."
 % arranger = "arr: ccbysa Wikibooks (Mjchael)"
}
% Akkorde
akkorde = \chordmode {
  \germanChords
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
  % Akkorde nur beim Wechsel Notieren
  \set chordChanges = ##t
  c,4 c c, c
  c, c c, c
  g, g g, g
  c, c c, c
  c, c c, c
  c, c c, c
  g, g g, g
  c, c c, c
}

melodie = \relative c' {
  \clef "treble"
  \time 4/4
  \tempo 4 = 120
  %Tempo ausblenden
  \set Score.tempoHideNote = ##t
  \key c\major
  \set Staff.midiInstrument = #"trombone"
  e'4 d c d | e e e2 | d4 d d2 | e4 g g2 | \break
  e4 d c d | e e e2 | d4 d e d | c1
  \bar "|."
}

text = \lyricmode {
  \set stanza = "1."
	Mer -- ri -- ly we roll a -- long,  roll a -- long,  roll a -- long, 
   Mer -- ri -- ly we roll a -- long, over the deep blue sea.
}

\score {
  <<
    \new ChordNames { \akkorde }
    \new Voice = "Lied" { \melodie }
    \new Lyrics \lyricsto "Lied" { \text }
  >>
  \midi { }
  \layout { }
}

% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Die Vogelhochzeit[Bearbeiten]


\version "2.20.0"
\header {
 title = "Die Vogelhochzeit"
 composer = "trad."
 % arranger = "arr: ccbysa Wikibooks (Mjchael)"
}
% Akkorde
akkorde = \chordmode {
  \germanChords
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
  % Akkorde nur beim Wechsel Notieren
  \set chordChanges = ##t
  s4
  c,4 c c, c
  g, g g, g
  c,4 c c, c
  g, g g, g
  %
  c,4 c c, c
  g, g g, g
  c,4 c g,:7 g:7
  c,4 c c,
}

melodie = \relative c' {
  \clef "treble"
  \time 4/4
  \tempo 4 = 120
  %Tempo ausblenden
  \set Score.tempoHideNote = ##t
  \key c\major
  \set Staff.midiInstrument = #"trombone"
  \partial 4 e'
  g e g e | f d f d |
  e c g' e | d( g) g g8 e \break
  c4 c c g'8 e | d4 d d g8 f | e4 c d b | c2
  \bar "|."
}

text = \lyricmode {
  \set stanza = "1."
  Ein Vo -- gel woll -- te 
  Hoch -- zeit mach -- en
  in dem grü -- nen Wal -- de. 
  Fi -- di -- ra -- la -- la
  fi -- di -- ​ra -- la -- la
  fi -- di -- ​ra -- la -- la -- la -- la!

}

\score {
  <<
    \new ChordNames { \akkorde }
    \new Voice = "Lied" { \melodie }
    \new Lyrics \lyricsto "Lied" { \text }
  >>
  \midi { }
  \layout { }
}

% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

[1]

An die Freude[Bearbeiten]

rhythmisch vereinfacht

\version "2.20.0"
\header {
  title="Ode 'An die Freude' "
  composer="Ludwig van Beethoven (1770-1827)"
  encoder="mjchael"
}
%% Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = \relative c' {
  e4 e f g | g f e d | c c d e | e d d2 | \break
  e4 e f g | g f e d | c c d e | d c c2 | \break
  d4 d e c | d e8 f e4 c | 
  d e8 f e4 d | c d g,2 | \break
  e'4 e f g | g f e d | c c d e | d c c2 
  \bar "|."
}

%% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    {
      %% Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %% Tempo für die kurzen Beispiele ausblenden
        %\set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        %% Noten im Diskant
        \Diskant
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        \Diskant
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
%% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  %% DinA4 = 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


It's me, it's me, it's me, oh Lord[Bearbeiten]

Jedesmal bei "it's me, oh Lord" hast du eine sogenannte Synkope. Das Wort "oh" fällt nicht auf eine starke Zählzeit (eigentlich die 2), sondern auf eine normalerweise unbetonte Zählzeit - dem "und" vor der 2. Du zählst also:

1 + . . 3 . . .
E D - - C - - -

X:7
T:It's me, it's me, it's me, oh Lord
C:trad. (Spiritual)
M:4/4
L:1/4
Q: 1/4=120
K:C
e |"C" e e e e | e<d c2 | c/c/ c/c/ "G"d d | "C"e2 e e | 
w:It's me, it's me, it's me, oh Lord stan-ding in the need of pray-er. It's
e e e e | e<d c2 | c/c/ c/c/ "G"d B | "C"c2 c e/d/ | 
w:me, it's me, it's me, oh Lord stan-ding in the need of pray-er. Not my
e/g/ e/d/ e/g/ e/d/ | e<d c2 | c/c/ c/c/ "G"d d | "C"e2 e e/d/ | 
w: broth- er, nor my sis-ter, but it's me, oh Lord, stan-ding in the need of pray-er. Not my
e/g/ e/d/ e/g/ e/d/ | e<d c2 | c/c/ c/c/ "G"d B | "C"c2 c2 |]
w:fa-ther, nor my mo-ther, but it's me, oh Lord, stan-ding in the need of pray-er.

[2]

Sur Le Pont D'Avignon[Bearbeiten]

Hier kommt der Ton F hinzu, der mit dem Zeigefinger gegriffen wird.


X:3
T:Sur Le Pont D'Avignon
C:französisches Volkslied
M:C
L:1/4
Q: 1/4=120
K:C
"C"c c c2 |"G"d d d2 | "C"e f g c |"G"B c d G |
w: Sur le pont d'a-vi-gnon, l'on y dan-se, l'on y dan-ce.
"C"c c c2 |"G"d d d2 | "C"e f g c | "G"d B "C"c2|]
w: Sur le pont d'a-vi-gnon, l'on y dan-se,tut en round.

Barcarole (Auszug)[Bearbeiten]

Achtung: es handelt sich um einen 3/4-Takt!


X:4
T:Barcarole (Auszug)
C:Jacques Offenbach (*1819-†1880)
M:3/4
L:1/4
Q: 1/4=120
K:C
e2 f | f2 e | e d f | f2 e | e d f | f2 e | e3- | e3 | 
w:Belle nu-it, ô nuit_ d'a-mour sou-ris_ à nos i-vresses
e2 f | f2 e | e d f | f2 e | e d f | f2 e | e3- | e3 |]
w:Nuit plus dou-ce que_ le jour Ô, bel*-le nuit d'a-mour!

Oh When The Saints[Bearbeiten]

Beachte hier, dass jeder Satz(-teil) auf der 2 beginnt.


X:5
T:Oh When The Saints
C:trad.
O:USA
M:4/4
L:1/4
Q: 1/4=120
K:C
c e f | g4- | g c e f | g4- | g
w:Oh when the Saints_ go march-in in_
c e f | g2 e2 | c2 e2 | d4- | d
w:oh when the Saints go march-in in_
e e d | c3 z | e2 g2 | g f3- | f
w:I want to be in that num-ber_
f e f | g2 e2 | c2 d2 | c4- | c |]
w:oh when the Saints go march-in in_

Winster Gallop[Bearbeiten]

Achtung hier musst du den F# statt den F greifen. Also Mittelfinger in den zweiten Bund! Achte auf das # ganz am Anfang des Notensystems. Die Tonart ist G-Dur.


X:6
T:Winster Gallop
R:March
C:Trad.
O:England
W: aus Paul Hardy's Session Tunebook 2017 (www.paulhardy.net). cc by-nc-sa
M:2/2
L:1/8
Q:1/2=100
K:G
"G"G2BB G2B2|G2B2 d4|"Am"A2cc B2A2|"G"G2B2 d4|"C"c2e2 f2e2|"G"d2B2 d4|"D"A3c B2A2|"G"G4G4:|
|:"Em"g2f2 e2d2|"C"g2f2 e2d2|"G"g2ff e2d2|"Am"c2B2 A4|"D"f2e2 d4|f2e2 d4|d4A3c|"G"B2G2 G4:|
Qsicon inArbeit.png
To-Do:

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Hoch zum Seitenanfang Hoch zum Seitenanfang
  1. Pentakkord C D E F G mit Leitton H. s.u.
  2. Pentakkord C D E F G mit Leitton H. Also (H) C D E F G. Die Melodie ist in höheren Lagen geeignet, den 1. Fingersatz des CAGED-Systems zu lernen.
    -|-3-|-4-|---|-5-|-
    -|j7-|<1>|---|-3-|-