Gitarre: Notenlesen - Das Lagespiel

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Das Lagenspiel[Bearbeiten]

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Das Lagenspiel ist eine besondere Grifftechnik, bei der die Finger der Greifhand immer bestimmten Bünden zugeordnet sind. Anfangs begrenzt man sich gerne auf die ersten vier Bünde. Ausgehend von den nicht gegriffenen Saiten werden die Saiten im ersten Bund möglichst vom Zeigefinger gegriffen, im zweiten Bund vom Mittelfinger, im dritten Bund vom Ringfinger und im vierten Bund vom kleinen Finger. Rechne allerdings damit, dass man um einer flüssigen Spielweise willen von dieser Faustformel abweicht. Wie du schon bei den allgemeinen Regeln zum Fingersatz gelernt hast, kommt es auch beim Lagespiel vor, dass beispielsweise der Ringfinger die Saiten im zweiten statt dem dritten Bund greift oder der Mittelfinger im dritten Bund. Vereinzelt rutscht man auch mal mit dem kleinen Finger in den fünften Bund, um beispielsweise das 'A' auf der hohen E-Saite zu erreichen. Später starten wir auch in höheren Lagen (z.B. Zeigefinger 2. Bund).

Wenn der Fingersatz vom üblichen abweicht, kann dieses durch Angaben des zu verwendeten Fingers, des Bundes oder der Saite kenntlich gemacht werden. Zu gegebener Zeit wird dies noch näher erläutert.


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  1. Dieses Kapitel nutzt Inhalte des Gitarrenkurses von Eckard Etzold, welcher den Inhalt seiner Homepage ausdrücklich für die Wikibooks freigegeben hat.