Gitarre: der Fis-Moll-Akkord

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Der F#m-Akkord[Bearbeiten]

In welcher Tonart kommt der F#m-Akkord vor[Bearbeiten]

Fis-Moll (kurz F#m) ist die Moll-Parallele von A-Dur. Das heißt, dass F#m meistens in der Tonart auftaucht, wo auch ein A-Dur-Akkord auftaucht. Das heißt nicht, dass in jedem Lied, wo ein A-Dur-Akkord gespielt wird, auch ein F#m-Akkord vorkommen muss, aber es lohnt sich die Liederbücher nach Stücken in den entsprechenden Tonarten durchzusehen.

Die Tonarten wo F#m also vermehrt anzutreffen ist, das sind die Tonarten

Tonart Subdom. Tonika Dom. Subdom.
parall.
Tonika.
parall.
Dom.
parall.
D G D A Em Bm F#m
A D A E Bm F#m C#m
E A E Bm F#m C#m G#m

Damit wäre die D-Dur-Tonleiter mit ihren wichtigsten Akkorden (Subdominante, Tonika, Dominante sowie die drei Mollparallelen dazu) vollständig. Wenn man Glück hat, dann kommen die Akkorde C#m und G#m bei Liedern in den anderen Tonarten noch nicht vor, und man kann auch Lieder in diesen Tonarten verwenden.

Wenn Noten mit dabei stehen, dann erkennt man die Tonart D-Dur an zwei Kreuzen im Notensystem. A-Dur hat drei Kreuze im Notensystem und die Tonart E-Dur hat 4 Kreuze. Wenn Tonarten mehr oder weniger Kreuze haben sollten, dann kommt auch der F#m-Akkord nur äußerst selten vor.

Sprung in den zweiten Bund[Bearbeiten]

Gegriffen wird der Barré-Akkord genau wie der Am-Akkord im 5.Bund, den wir schon in einer der ersten Lektionen kennengelernt haben. Du musst dir bei dem F#m nur merken, dass er im 2. Bund (oben) gegriffen werden muss. Ansonsten gibt es bei dem kein besonderes Geheimnis.

Es lohnt sich den Barré-Akkord noch einmal mit dem einfachen E-Moll-Akkord zu vergleichen.

Crd F-sharp-m 244222.svg - Crd Em.svg

Bei Barré-Akkorden der E-Moll-Form ist zwischen dem Sattel und den Fingern genau ein Bund frei. Mache dir klar, dass der Sattel beim Barré-Akkord durch den Zeigefinger ersetzt wird. Wie beim Em-Akkord muss zwischen dem Sattel (bzw. Barré-Finger) und den anderen Finger noch ein Bund frei gelassen werden. Anfänger vergessen das manchmal.

Wie beim Bm-Akkord sollte man den Zeigefinger zuerst in den zweiten Bund setzen, bevor man die andren Finger gleichzeitig aufsetzt. Ring- und kleiner Finger werden aber schon in der Luft in die richtige Position gebracht.

Animation

A F-sharp-minor.gif

Übungsvorschlag[Bearbeiten]

Ein Standard-Klischee ist folgende Akkordfolge. Diese Akkordfolge findet man so oder in ähnlicher Folge in vielen Liedern. Die Tonfolge F# - B - E - A - D entspricht der Quintfallsequenz die als Akkordfolge neben Jazz-Standards auch in vielen anderen Stücken vorkommt. Gerne wird diese Folge als Turnaround[1] eingesetzt.

  • D Bm G A - F#m Bm Em A7

Das klassische Musikstück "Kanon in D" von Johan Pachelbel hat eine weitere typische Akkord-Progression (Akkordfolge), die auch in vielen anderen Liedern zufällig oder absichtlich vorkommt. Es lohnt sich also diese Akkordfolge zu lernen, da es recht wahrscheinlich ist, dass diese Akkordfolge so oder in ähnlicher Form in anderen Musikstücken wieder auftauchen wird.

  • D - A - Bm - F#m | G - D - G - A

Liedervorschlag[Bearbeiten]

Lieder mit F#m[Bearbeiten]

Qsicon inArbeit.png
To-Do:

Geeignete Copyright-freie Lieder suchen

incl. Bm
Achtung! F#-Dur! (kommt nur ein Finger mit hinzu)



  1. Ein Turnaround ist eine kurze Akkordfolge, welche wieder zum Grundakkord zurück leitet. Ein Turnaround ist oftmals Bestandteil einer sich immer wiederholenden Folge von 4 bis 8 Akkorden.
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