Gitarre: der Fis-Moll-Akkord
Der F#m-Akkord
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F#-Moll (bei sehr schmalem Griffbrett) 
Der Mittelfinger kann den Barré-Finger unterstützen. 
Wie F, einen Bund weiter, ohne Mittelfinger, (hier mit Daumen Richtung Steg)
F#m ist die Moll-Parallele von A. Das heißt, dass F#m in den Tonarten auftaucht, wo auch A vorkommt.
Die Tonarten wo F#m vermehrt gebraucht wird,sind:
| Tonart | Subdom. | Tonika | Dom. | Subdom. parall. |
Tonika. parall. |
Dom. parall. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| G | C | G | D | Am | Em | Bm |
| D | G | D | A | Em | Bm | F#m |
| A | D | A | E | Bm | F#m | C#m |
| E | A | E | B | F#m | C#m | G#m |
Damit wäre die D-Dur-Tonleiter mit zwei Kreuzen als Vorzeichen vollständig. Du kannst zudem viele Stücke in A-Dur spielen, solange keine C#m verlangt wird. Die Tonart E-Dur heben wir uns wieder bis nächste Woche auf.
Sprung in den zweiten Bund
[Bearbeiten]Erinnere dich an den Am-Barré aus der ersten Lektion. F#m wird genau so gegriffen, nur im 2. Bund. Bm und F#m werden im 2. Bund gegriffen, und es ist reine Gewöhnung, bis der Sprung in den zweiten Bund ohne Nachdenken klappt.
F#m ist ein Barré in der Em-Form, denn er sieht so aus, als habe man den Em mittels Capo in den 2. Bund verschoben.
Passe auch hier auf, dass der Bund zwischen dem Zeigefinger und den anderen Fingern frei bleiben muss. Anfänger vergessen das manchmal.
Wenn du mit dem Am-Barré aus der ersten Lektion sowie der Bm aus der zweiten Lektion keine Probleme mehr hast, wird dir der F#m vergleichsweise einfach vorkommen.
Übung
[Bearbeiten]Dieser Abschnitt ist noch im Entstehen und noch nicht offizieller Bestandteil des Buchs. Gib den Autoren Zeit, den Inhalt anzupassen!
Diese Akkordfolge hast du bestimmt schon 1000 mal so gut wie einmal gehört. Wir üben diese mit dem Tressillo (span. Dreierschlag) der schon mal beim Lagerfeuerdiplom beim schnellen Griffwechsel angesprochen wurde. In den 2020er Jahren wurde der lateinamerikanische Rhythmus wieder Recht beliebt.
- Vorlage
- Ursprünglich
- Versuch incl. Rhythmus
Begleitvorschlag
[Bearbeiten]Viele Lieder In A-Dur werden gerne nach G-Dur transponiert, und mit Capo im zweiten Bund gespielt, um den Barré F#m oder Bm zu umgehen. Anders rum kann jedes Lied, wo ein Em (und Am) vorkommt, einen Ton höher gesungen werden, um die Barré-Akkorde F#m und Bm zu erhalten. Versuche daher ruhig einmal alle Lieder in G-Dur einen Ton höher in A-Dur zu spielen.
Eine beliebte Spielpraxis ist es, dass ein Gitarrist die Akkorde in A-Dur spielt, während ein anderer Gitarrist das gleiche Lied in G-Dur, allerdings mit Capo im 2. Bund spielt. Jede Tonart hat ein paar Eigenheiten, was in einer besser. als in der anderen gelingt. Zwei Gitarristen können so mehr Klangfülle heraus hohlen, als wenn beide exakt das Gleiche spielen.



