Sexualität/ Das erste Mal

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Sexualität

Das erste Mal ist umgangssprachlich und meint üblicherweise das erste Mal Geschlechtsverkehr im Leben.

Im allgemeinen wird es als erstes Mal Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau verstanden.

Im weiteren Sinne kann es auch gleichgeschlechtlichen Verkehr und andere Formen der Sexualitität meinen.

Welche Definitionen gilt, hängt von der eigenen Auffassung der Sexualität und dem (kulturellen) Kontext ab. Somit gibt es keine einheitliche Definition. Um Missverständnisse zu vermeiden, kann der Begriff mit "das erste Mal mit einem Mann" oder "das erste Mal mit einer Frau" näher eingrenzt werden.

Im weiteren Sinne, und vor allem was mögliche Schwierigkeiten angeht, wird auch vom ersten Mal mit einem (neuen) Partner gesprochen.


Probleme

Das grösste Problem beim ersten Mal sind zu hohe Erwartungen an sich selbst, den Partner und an die Situation bzw. das Umfeld. Die ganzen Erwartungen machen sehr kopflastig und lenken vom eigentlichen, dem Neuen und oft auch Unerwartetem, ab.

Es kann zum Orgasmus führen, muss aber nicht.

Erzwingen geht nicht

Gefühle

Zeitpunkt Hochzeitsnacht

Vereinbarung möglich

Statistik

Schmerz

Das erste Mal kann mit Schmerzen verbunden sein.

Hymen

Manchmal ist der Hymen auch so stabil, dass eine chirurgische Öffnung notwendig wird, um der Frau den schmerzfreien Geschlechtsverkehr zu ermöglichen. Eine solche operative Hymenentfernung wird als Hymenektomie bezeichnet.

Vorzeitiger Samenerguss

Vorzeitiger Samenerguss

w:Vorzeitiger Samenerguss

Tipps

Verhütung

Vor dem ersten Mal sollte die Verhütung geklärt sein.

Vorspiel

Petting

über Gefühle und Empfindungen sprechen

Gerade wenn das erste Mal in einer Liebesbeziehung entwickelt, kann das offene darüber sprechen viele Ängste abbauen. Das Sprechen darüber sollte dabei nicht als müssen befunden werden, da Gefühle für und miteinander ja genau die Liebe ausmachen. Das Aussprechen vertieft damit die Beziehung und oft auch die Liebe zu einander.

Das Sprechen über Sex anfangs als Peinlich zu empfinden ist nichts ungewöhnliches. Es gibt keine "Falschen" Gefühle oder Empfindungen, in einer Vertrauens- und liebesvollen Beziehung haben auch Gefühle wie Angst, Sorge oder Peinlichkeit ihren Platz. Oft geht es ja beiden auch ähnlich und gegenseitiges einander Vorspielen des Starken sollte nicht sein, da in einer Liebesbeziehung beide als ganze Menschen mit Sorgen und Gefühlen Platz haben sollten. Einander die schwachen Seiten vertrauensvoll zuzuwenden macht oft gerade das eine Liebesbeziehung zu dem was sie ist.

Mythen

"Jungfernhäutchen" und blutige Entjungferung

Im allgemeinen herrscht die Vorstellung vor, dass der Hymen beim ersten Geschlechtsverkehr, der Defloration, einreißt. Daher wird sein Unbeschädigtsein in Kulturen, die auf die weibliche Keuschheit bis zur Ehe großen Wert legen, als Beleg für die Jungfräulichkeit und für Reinheit gewertet; als Nachweis gilt das Blut des zerrissenen Hymens auf dem Bettlaken der Hochzeitsnacht.

In der Realität jedoch haben über die Hälfte der Frauen bei ihrem ersten Geschlechtsverkehr keine Blutungen,[1] auch der Hymen wird nicht beschädigt. Die Legende von der blutigen Entjungferung geht auf eine Zeit zurück, als sehr junge Mädchen mit erwachsenen Männern zwangsverheiratet wurden. Dabei waren Verletzungen im Genitalbereich an der Tagesordnung.

Der Hymen kann durch körperliche Betätigungen wie Radfahren, Gymnastik, durch Stürze oder Masturbation beschädigt oder eingerissen werden. Ob der Hymen einer menstruierenden Frau durch die Verwendung von Tampons reißen kann, ist umstritten. Es gibt Frauen, welche bereits ohne Hymen geboren werden; manchmal ist der Hymen auch so stabil, dass eine chirurgische Öffnung notwendig wird, um der Frau den schmerzfreien Geschlechtsverkehr zu ermöglichen. Eine solche operative Hymenentfernung wird als Hymenektomie bezeichnet. Aufgrund dieser Vielfalt und der Spannbreite der anatomischen Variationen kann der Hymen korrekterweise nicht als Beweis für oder gegen Jungfräulichkeit gewertet werden.

Bei einer gynäkologischen Untersuchung wird auf den Erhalt des Hymens geachtet. Oft ist er so elastisch, dass auch bei einer Jungfrau die vorsichtige vaginale Untersuchung unter Erhalt des Hymens möglich ist.

Bei der chirurgischen Wiederherstellung des Hymens (Hymenalrekonstruktion) wird der Hymenalsaum operativ wieder aufgebaut, so dass er beim Geschlechtsverkehr einreißt und zu bluten beginnt, um den gewünschten „Beweis der Jungfräulichkeit“ liefern zu können.

Verhütung

Die Anahme, dass beim ersten Mal nichts passieren kann, ist NICHT RICHTIG

Das "Risiko" ist so gross wie bei jedem anderen Mal.

Statisken

http://www.sexstudie.ch/

Weblinks

Nachweise

  1. J. McCann, A. Rosas, S. Boos: Child and adolescent sexual assaults (childhood sexual abuse). In: Jason Payne-James, Anthony Busuttil, William Smock (Hrsg): Forensic Medicine: Clinical and Pathological Aspects. Greenwich Medical Media, London 2003, 460.