Musiklehre: Melodik

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Wiederholungen[Bearbeiten]

Eine Melodie besteht immer aus schon bekanntem und neuem. Oft bestehen Stücke aus verschiedenen Teilen, die sich abwechseln.

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Tipps für Komponisten[Bearbeiten]

Wie man eine Melodie variiert

Eine gute Melodie findet ein richtiges Maß an Wiederholung. Wiederholungen sorgen für Wiedererkennung und Zusammenhang. Andererseits wirkt eine Melodie mit zu vielen Wiederholungen eintönig. Oft wird eine Melodie variiert, verrückt oder mit neuen Akkorden unterlegt.

Hier einige Ideen, wie man eine Melodie variieren kann:

  • Man kann einige Schlüsseltöne gleich lassen und die Töne dazwischen verändern.
  • Man kann auch alle Töne gleich lassen und nur den Rhythmus verändern.
  • Eine besonders raffinierte Möglichkeit ist es eine zweite Stimme dazu zuschreiben und die Melodie von einer Stimme in die andere zu geben.

Eine andere Möglichkeit um Eintönigkeit zu vermeiden ist das Einschieben eines B-Teils.

Akkordfremde Töne[Bearbeiten]

Natürlich wird oft versucht Töne zu verwenden, die auch in den begleitenden Akkorden vorkommen. Doch es kommen in Melodien auch oft Töne vor, die nicht im begleitenden Akkord vorkommen. Man nennt sie "akkordfremde Töne". Sie werden in drei Gruppen eingeteilt.

Durchgangstöne[Bearbeiten]

Diese liegen zwischen zwei Tönen, die im Akkord vorkommen. In der Regel sind sie unbetont.

Wechselnote[Bearbeiten]

Diese liegt zwischen zwei gleichen Tönen, die im Akkord vorkommen. Wechselnoten werden oft als eine Art Verzierung genutzt. Auch sie sind in der Regel unbetont.

Vorhalt[Bearbeiten]

Ein Vorhalt ist betont. Der Ton aus dem Akkord wird dem Zuhörer sozusagen vorenthalten und kommt meist nach dem Vorhalt. Ein Vorhalt erzeugt viel Spannung.