Segelflug

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Dieses Buch steht im Regal Sport.

Einleitung - Was ist Segelfliegen?[Bearbeiten]

Segelfliegen, eine hohe Kunst[Bearbeiten]

Eine ASK 21 im Endanflug

Segelfliegen ist im Gegensatz zum Motorflug eine Sportart und Herausforderung. Viele Segelflieger bezeichnen diese Freizeitbeschäftigung als eine, im wahrsten Sinne des Wortes, hohe Kunst. Es geht darum, nur mit Hilfe der natürlichen Wetterphänomene die Schwerkraft zu überwinden und viele hunderte Kilometer, ohne einen Tropfen Treibstoff zu verbrauchen, zu fliegen.

Dieses Buch soll helfen, dem interessierten Leser eine bessere Vorstellung über diesen Sport zu verschaffen. Erfahrungsgemäß denken viele Menschen, Segelflugzeuge seien wacklige Holzgestelle und müssten unglaublich leicht sein (warum dies eben nicht so ist, wird im Buch näher beschrieben). Dabei waren Segelflugzeuge schon immer Hightech-Konstruktionen, die mit modernster Technik ausgestattet sind. Die meisten modernen Segelflugzeuge bestehen aus Faserverbundstoffen, wie z. B. GFK und besitzen eine moderne elektronische Instrumentierung, wie den Endanflugrechner mit GPS Navigation (dazu kommen wir später...).

Auch erwähnenswert ist, dass man diesen Sport eigentlich nur im Team tätigen kann, denn alleine kommt keiner in die Luft. Deshalb findet man Segelflieger selten als Einzelgänger, sondern meist in Vereinen. Es gibt auch ein paar wenige Flugschulen, die die Ausbildung zum Segelflieger anbieten, welche aber meist teurer ist.

Segelfliegen in Deutschland[Bearbeiten]

Der Segelflug in Deutschland wird hauptsächlich in den Luftsportvereinen betrieben. Organisiert sind die Vereine im Dachverband des Deutschen Aero Clubs (DAeC), welcher 16 Landesverbände als Unterorganisationen unter sich hat. Die Segelflug- und Luftsportvereine gehören wiederum einem dieser Landesverbände an. Diese Vereine sind in der überwiegenden Mehrzahl gemeinnützige Institutionen, die sich der Förderung des Luftsports verschrieben haben. Fliegen generell hat mit dem Vorwurf zu kämpfen, ein elitärer Sport zu sein. Diese Annahme gilt für den in den Vereinen betriebenen Segelflug aber keineswegs. Durch die auf dem Ehrenamt basierende Organisation des Flugbetriebes können die Kosten in sehr überschaubaren Grenzen gehalten werden. Im allgemeinen versehen die Funktionsträger beim Flugbetrieb, also Windenfahrer, Schlepppilot, Seilrückholer, Fluglehrer ihre Dienste unentgeltlich und ehrenamtlich.

Die Arten, Segelflug zu betreiben[Bearbeiten]

Hat man als Flugschüler seine Grundausbildung absolviert und hält voller Stolz seinen frisch erworbenen LAPL(S) oder SPL in der Hand, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, sich in der Zukunft dem Segelfliegen zu widmen.

Streckensegelflug[Bearbeiten]

Mehr und mehr Piloten finden ihre Berufung im Streckensegelflug. Gerade die dezentralen Wettbewerbe DMSt (Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug) und OLC (Online Contest) bieten hier einen Anreiz, sich dezentral mit anderen Fliegern zu messen. Hier wird Segelfliegen tatsächlich zum Sport. Training, mentale Vorbereitung und körperliche Fitness sind unverzichtbare Bestandteile, um als Streckensegelflieger erfolgreich sein zu können.

Entspannung in der Luft[Bearbeiten]

Segelfliegen kann man aber auch von seiner ästhetischen Seite genießen. In mehreren Hundert Metern nahezu lautlos dahinzuschweben, den Blick in gefühlt unendliche Fernen schweifen zu lassen, all das generiert Erlebnisse und Eindrücke, die dem Nichtflieger oftmals verwehrt bleiben. Fliegen als Entspannungsübung, Fliegen als ästhetischer Moment, Fliegen als mit Gleichgesinnten geteiltes Erlebnis, all das sucht der Entspannungsflieger in seinem Hobby.

Engagement in der Ausbildung[Bearbeiten]

Manch einer kommt zu dem Schluss, dass er andere nicht nur verbal an seinen Erlebnissen teilhaben lassen möchte, sondern dass er sein Wissen und seine Erfahrung weitergeben möchte. Für diese Piloten öffnet sich nach einigen Jahren nach entsprechender Zusatzausbildung der Weg zum Segelfluglehrer. Die Mühen werden belohnt durch die Begeisterung und den Glanz in den Augen der Flugschüler(innen).

Segelkunstflug[Bearbeiten]

Wer den kurzen aber heftigen Thrill sucht, der ist bei den Kunstfliegern richtig. Ob Looping, Rolle, Aufschwung oder Abschwung - nahezu alle Figuren können auch mit entsprechend hierfür konstruierten Segelflugzeugen durchgeführt werden.

Oldtimerfliegen (Vintage Gliding)[Bearbeiten]

Der Bastler und der den Traditionen Verhaftete findet sein Ziel vielleicht in der Pflege oder gar dem Wiederaufbau von historischen Segelflugzeugen. Hier entwickelt sich eine immer aktivere und breitere Szene in Deutschland, die Segelflugzeuge aus allen Epochen pflegt und betreibt.

Voraussetzungen[Bearbeiten]

Um die Ausbildung zum Segelflugzeugführer (die Lizenz, die man erwirbt heißt "GPL (Glider Pilot Licence)) zu beginnen muss man mindestens 14 Jahre, mit Sondergenehmigung von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, 13 Jahre alt sein. Nach oben hin gibt es keine festgelegte Grenze, einzige Voraussetzung ist, dass ein sog. Fliegerarzt die körperliche Tauglichkeit regelmäßig bestätigt.

Außerdem sollte man in der Lage sein (als Jugendlicher) auch außerhalb der Schulzeit die Theorie für die Ausbildung zu lernen, da man in immerhin sieben bis acht Fächern unterrichtet wird.

Über dieses Buch[Bearbeiten]

Noch ein paar Worte zu diesem Buch: Das Wikibook soll es einerseits außen stehenden Personen eine bessere Vorstellung über diesen Sport geben, andererseits soll es angehenden Segelfliegern helfen, die nicht ganz unerhebliche Theorie besser zu verstehen. Es werden also auch zahlreiche Inhalte folgen, die tief ins Detail des Segelflugs gehen werden.

Übersicht[Bearbeiten]

Einführung
Geschichte des Segelflugs | Einleitung
Ausbildung
Ablauf der Ausbildung | Inhalt der Ausbildung
Dokumentation Segelflug
Theorie | Praxis | Wettbewerbe | Weblinks

Einführung in den Segelflug[Bearbeiten]

Zu Beginn[Bearbeiten]

Der Traum des Menschen

Geschichte des Segelflugs
[Bearbeiten]

Anfänge: erste Gleiter
Geschichte der Rhön und der Wasserkuppe
Segelfliegen heute

Wie funktioniert Segelfliegen?[Bearbeiten]

Das Starten
Gleiten und Steigen
Wie ein wöchentlicher Flugbetrieb aussieht
Aufbau eines Fluges

Ausbildung[Bearbeiten]

Ablauf der Ausbildung[Bearbeiten]

Voraussetzungen
Welche Möglichkeiten bestehen?

Inhalt der Ausbildung[Bearbeiten]

theoretische Ausbildung
praktische Ausbildung

Dokumentation: Segelflug[Bearbeiten]

Theorie[Bearbeiten]

Meteorologie[Bearbeiten]

Meteorologie

Navigation[Bearbeiten]

Navigation und Kartenkunde

Luftrecht[Bearbeiten]

Luftrecht und Flugsicherung

Funksprechzeugnis[Bearbeiten]

Funksprechzeugnis (BZF II)

Technik und Instrumentenkunde[Bearbeiten]

Technik und Instrumentenkunde

Aerodynamik[Bearbeiten]

Einführung in die Aerodynamik

Human Factors[Bearbeiten]

Menschliches Leistungsvermögen

Verhalten in besonderen Fällen[Bearbeiten]

Verhalten in besonderen Fällen

Speziell für den Segelflug[Bearbeiten]

speziell für den Segelflug

Die Winde[Bearbeiten]

theoretische Grundlagen zur Winde

Weiterbildung für den TMG[Bearbeiten]

Verordnungen und theoretische Grundlagen zum Motorsegler

Praxis[Bearbeiten]

vor Beginn eines Fluges
Bedienelemente und einfache Steuerungen
spezielle Flugtechniken
Start
Landung
Seitengleitflug (Slip)
Streckensegelflug in der Thermik
Fliegen in einer Luftwelle
Motorsegler und Segelflugzeuge mit Klapptriebwerk
Kunstflug
Wie fährt man eine Winde?

Wettbewerbe[Bearbeiten]

FAI, IGC und DAeC
Online Contest für das 21. Jahrhundert
Grand Prix und Weltmeisterschaften

Weblinks[Bearbeiten]

Zusammenfassung des Projekts[Bearbeiten]

  • Zielgruppe: Werdende Luftsportler
  • Lernziele: Den Lesern zu helfen, sich etwas über den Segelflug vorzustellen
  • Ansprechpartner und Co-Autoren: z. Z. niemand, das Buch darf gerne übernommen werden.
  • Sind Co-Autoren gegenwärtig erwünscht? sehr gerne.
  • Richtlinien für Co-Autoren:
  • Projektumfang und Abgrenzung zu anderen Wikibooks: Nicht bekannt
  • Aufbau des Buches: Einleitung, Vorstellen des Sports für Außenstehende, tiefer eingreifende Theorie und Praxis, Wettbewerbe (ungefähr so, wie in der Übersicht strukturiert)