Gitarre: Die einflussreichsten Rock-Gitarristen

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Eine gute Methodik zum Erlernen der Rockgitarre besteht darin, dass man die einflussreichsten Gitarristen der Rockgeschichte nacheinander studiert. Dies bringt nicht nur einen tiefgreifenden Einblick in die Entwicklung der Rockmusik, sondern auch ein fundiertes Wissen über die verschiedenen Techniken und deren Entstehung.

Ein weiterer Vorteil dieses chronologischen Studiums ist die Tatsache, dass sich der Schwierigkeitsgrad einer angewandten Technik umgekehrt proportional zu ihrem Alter verhält. So macht das geschichtliche Übungsprogramm gleich doppelt Sinn, denn hier werden gleich mehrere positive Übungsaspekte eingehalten.

Die Gründerzeit der Rockgitarre[Bearbeiten]

Diese Ära spielt sich im Zeitraum zwischen 1950 und 1960 ab, als sich die E-Gitarre gerade als eigenständiges Instrument zu etablieren begann. Hier sind die Urväter der Rockgitarre zu finden, deren Wurzeln fast ausnahmslos im Blues zu suchen sind.

Die Spielweise dieser Gitarristen basierte damals auf nur sehr wenigen, einfachen Mustern aus denen unzählige Stücke komponiert wurden. Allerdings ähnelten sich die Songs deshalb auch oft sehr stark. Dies war aber nicht weiter schlimm, denn für die Rockgitarre gab es damals nur einen Platz, und das war der gute, alte Rock'n'Roll.

  1. Chuck Berry
  2. B.B. King
  3. Albert King
  4. Scotty Moore (Gitarrist von Elvis Presley) gilt als Erfinder des Rock ´n Roll:

Am 5. Juli 1954 fand die erste von mehreren Aufnahmesessions in den Sun-Studios statt, wobei Elvis anfangs noch etwas uninspiriert verschiedene Countryballaden und gerade aktuelle Popsongs ausprobierte, gemeinsam mit den Studiomusikern Scotty Moore (Gitarre) und Bill Black (Bass) – der Schlagzeuger D. J. Fontana kam erst 1956 hinzu. Mehr durch Zufall entstand in einer Pause während der Probe durch musikalisches Herumalbern der typische „Elvis-Sound“, als Scotty Moore das Gitarrenriff eines Rhythm-and-Blues-Stückes rhythmisch stark akzentuiert spielte, und Elvis diesen Offbeat aufgriff, den klassischen Bluesgesang des Originals mit vokalistischen Elementen von Gospel und Country-Musik anreicherte, und dabei mit kreisenden Bewegungen durch das Studio wirbelte. Sam Phillips, der dies sah und hörte, hatte nun endlich, was er immer wollte und forderte die Band auf, in diesem Stil weiter zu machen.

Ein neuartiger Sound war geboren und eine neue Musikrichtung kreiert, die der legendäre amerikanische Discjockey Alan Freed kurz darauf erstmals Rock ’n’ Roll (engl. etwa für „schunkeln und wirbeln“) nannte. That's All Right Mama – eigentlich ein Blues-Stück des schwarzen Sängers Arthur „Big Boy“ Crudup, das Elvis aber vor allem rhythmisch vollkommen neu interpretierte - war der erste, im neuen Stil aufgenommene Song. Er wurde zwei Tage später vom Discjockey Dewey Phillips (nicht verwandt mit Sam Phillips) auf Memphis' Radiosender WHBQ vorgestellt. Aufgrund der zahlreichen Hörerwünsche musste er an jenem Abend insgesamt 15 Mal gespielt werden, und am nächsten Tag trafen 5000 Bestellungen der Single bei Sun Records ein.

Wegbereiter der modernen Rockgitarre[Bearbeiten]

In der Flower-Power-Bewegung verkörperten so viele Musiker wie noch nie zuvor einen neuen Zeitgeist. Während der Zeit von 1960 bis 1970 wurde das ganze "Buch der Rockgitarre" komplett umgeworfen und neu geschrieben. Der Rock'n'Roll war im wahrsten Sinne des Wortes tot, da 1959 bei einem folgenschweren Flugzeugunglück zahlreiche Rock'n'Roll-Größen (unter Ihnen z. B. Buddy Holly) starben.

  1. Jimi Hendrix
  2. Jimmy Page
  3. Ritchie Blackmore
  4. Carlos Santana
  5. Eric Clapton

Neue Impulse für Rock und Pop[Bearbeiten]

In der Zeit zwischen 1970 und 1980 haben viele moderne Gitarristen Geschichte geschrieben. In dieser Ära war die Rockmusik nicht mehr so dominant wie in den vergangenen Jahren, doch es gab trotzdem viele Neuerungen. Da viele Gitarristen von ihren Vorgängern profitieren konnten, waren sie Imstande, völlig neue Klänge und Spielweisen in die Rockgitarre einbringen zu können.

  1. Brian May (Queen)
  2. Andy Summers (Police)
  3. Mark Knopfler (Dire Straits)
  4. Steve Lukather
  5. Steve Morse
  6. Gary Moore
  7. Jeff Beck

Die Ära der Gitarren-Heroes[Bearbeiten]

Diese Ära zwischen 1980 und 1990 wurde durch die ständige Weiterentwicklung der Rockgitarre ein wahrer Technik-Boom ausgelöst. Auf der Suche nach immer neuen Tricks wurden Techniken wie z. B. Tapping, 3-Notes-Per-String-Skalen oder Sweeping auf der Rockgitarre eingeführt, um die Zuhörer immer wieder neu begeistern zu können. Diese radikale Sologitarren-Entwicklung hat allerdings auch dazu geführt, dass viele Gitarristen diesen Trend irgendwann nicht mehr mitgemacht haben um sich wieder dem eigentlichen Sinn des Musizierens widmen zu können. Es braucht eben enorm viel Zeit solch aufwändige Techniken zu erlernen, nur um anschließend möglichst viele Noten in möglichst kurzer Zeit spielen zu können.

  1. Eddie Van Halen
  2. Yngwie Malmsteen
  3. Steve Vai
  4. Joe Satriani
  5. Paul Gilbert
  6. Slash
  7. Kirk Hammett( Metallica )
  8. James Hetfield( Metallica )

Die Rockgitarre heute[Bearbeiten]

Es gab schon immer Retro-Bewegungen, allerdings kann man heute sagen, dass sich die Sologitarre wahrscheinlich nicht mehr so enorm weiter entwickeln wird wie in der Vergangenheit. Dies liegt vor allem daran, dass die technischen Möglichkeiten des Solospiels schon ziemlich ausgereizt sind. Allerdings gibt es noch zahlreiche Entwicklungspotentiale im Hinblick auf Rhythmik und Harmonie, denn gerade heute setzen viele Musiker exotische Klänge und Rhythmen ein, um aus dem alltäglichen Einheitsbrei etwas ausbrechen zu können.

Natürlich darf man dabei nicht übertreiben, denn viele Tonleitern oder Rhythmen müssen vom Zuhörer erst erlernt werden um auf ihn wirken zu können. Erst die gekonnte Mischung von Altbekanntem und Neuem erzielt den gewünschten Erfolg.

  1. John Frusciante
  2. Buckethead
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