Gitarre: Einführung in das Improvisieren

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Vorwort[Bearbeiten]

Kurzdefinition
Improvisation ist das spontane Erfinden einer Begleitmelodie über eine Akkordfolge oder eine schon vorhandene Melodie.

Die folgenden Lektionen sollen eine kleine Einführung in die Improvisation geben. Wer meint, damit in kurzer Zeit das Megasolo hinlegen zu können, den möchte ich mal schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück holen. Das freie Improvisieren ist eine hohe Kunst, die viel Übung braucht. Zum einen kommt man nicht drum herum, sich ein wenig mit Musiktheorie (insbesondere die Akkord-Skalen-Theorie) und Spieltechnik (insbesondere Fingersätze und Rhythmik) auseinanderzusetzen. Zum anderen muss das Wissen auch praktisch geübt und angewandt werden.

Aber keine Angst. Die Theorie wird hier in viele kleine Lektionen vermittelt, so dass sie nicht allzu schwer sind. Und man kann auch schon mit ein wenig Theorie anfangen herumzuexperimentieren.

Als erstes Lernziel nehmen wir uns vor, über einfache Lieder in Dur und Moll zu improvisieren. Wir fangen ganz einfach mit der C-Dur. bzw. Am-Tonleiter auf den ersten 3 bis 5 Bünden an. Danach werden dir die 5 Hauptskalen vorgestellt. Diese werden in kleine Bausteine zerlegt, die du dann wie bei Lego einfach zusammensetzen kannst. Wenn du die 5 Hauptskalen kannst, dann wird dir noch gezeigt, wie man die Skalen erweitern kann.

Neben den Skalen werden dir noch die verschiebbaren Barré-Akkorde vermittelt, die man den Skalen zuordnen kann. Das mag dir im ersten Moment vielleicht wie ein unnötiger Ballast vorkommen. Wenn du aber merkst, wie leicht man damit sowohl die Tonleiter als auch die korrekten Lagen bestimmen kann, und wie sehr es einem hilft, sich überhaupt einmal auf dem Griffbrett zu orientieren, wirst du dich hoffentlich eines besseren belehren lassen.

Die meisten Musikstücke die du in den gängigen Liederbüchern finden wirst (die vor allem Folk-, Rock- und Popstücke enthalten), sind in Dur oder Moll geschrieben. Über solche Stücke wird meist diatonisch improvisiert. Diatonisch heißt, dass fast nur das Tonmaterial einer Dur- oder einer Molltonleiter verwendet werden.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, die sich nicht an das Dur- und Moll-Schema halten (beispielsweise beim Blues), aber irgendwie muss man ja anfangen.

In der ersten Zeit wird es nur darum gehen, die 5 Hauptskalen überhaupt erst einmal in die Finger zu bekommen. Man wird um einige Trockenübungen nicht drumherum kommen. Sobald man aber die Skalen etwas geläufiger spielen kann, wird man diese für die Improvisation von gängigen Folk-, Pop- und Rocksongs einsetzen können.

Lektionen[Bearbeiten]

  1. Improvisation mit Am und G
  2. Improvisation mit Am G F E
  3. Improvisation - Basslauf der C-Dur-Tonleiter
  4. Improvisation - die ganze C-Dur-Tonleiter
  5. Improvisation - in Db-Dur
  6. Improvisation - mit der Skale in der C-Form
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