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Inkscape/ Installation unter Windows

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Mithilfe willkommen! Dieses Kapitel wurde für eine ältere Version von Inkscape geschrieben und muss noch für die derzeitige Version 1.0.2. aktualisiert werden.

Erstmalige Installation

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Inkscape setzt keine Mindestvoraussetzungen beim Speicher oder dem Prozessor voraus, jedoch ist das Motto «Viel hilft viel». So würde ich hier vorschlagen:

  • mind. Pentium-Prozessor oder vergleichbar
  • mind. 128 MB Arbeitsspeicher (Empfohlen 256 MB)
  • mind. 90 MB freier Platz auf dem Installationslaufwerk (120 MB für Komplettinstallation)

Lauffähig ist Inkscape für Windows ab Windows 7 und höher, Ubuntu, Linux und Mac OS X 10.3 oder später. Auf Windows95-98-ME ist Inkscape ab Version 0.42 und auf Windows XP, Vista ab Version 0.92.4 nicht mehr lauffähig.

Das Programm liegt auf der Downloadseite des Herstellers als *.exe vor, die Du direkt aufrufen kannst. Diese entpackt sich dann selbstständig in ein temporäres Verzeichnis, ein Entpacken von Hand entfällt.

Für die Installation benötigst Du Administratorenrechte auf deinem PC.

Die folgenden Abbildungen zeigen die Installation unter Windows XP. Sie können auf anderen Windows-Betriebssystemen anders aussehen, die Funktionalität bleibt aber gleich.

Als erstes startest Du die Installation mit einem Doppelklick auf die *.exe-Datei. Auf dem Bildschirm erscheint ein Fenster, welches Dir den Fortschritt des Entpackens anzeigt. Ein Assistent führt Dich mit Hilfe von Dialogen durch die einzelnen Installationsschritte.


Störe Dich sich nicht an dem englischen Text, die Installationsroutine erkennt die Betriebssystemsprache und zeigt die nächsten Dialogfenster in Deiner eingestellten Sprache an. Anschließend erscheint ein Begrüßungsbildschirm.

Mit der Abbrechen-Schaltfläche kannst Du die Installation bis zum eigentlichen Kopiervorgang jederzeit abbrechen. Als nächstes siehst Du dann einen Dialog mit dem Lizenzabkommen.

Bitte lies Dir das Lizenzabkommen in Ruhe durch. Dieser Dialog beschreibt die GNU General Public License, mit der «Bild-nach-unten»-Taste kannst Du den Rest des Abkommens sehen. Danach klickst Du auf die Schaltfläche Weiter um die Installation fortzusetzen. Im darauf folgenden Dialogfenster kannst Du die entsprechenden Komponenten zur Installation an- oder abwählen. Die ersten beiden Komponenten sind nicht auswählbar, da diese zwingend installiert werden müssen.

Hier die einzelnen Komponenten im Überblick:

  • «für Alle Benutzer» wirkt sich auf das Startmenü des Rechners aus. Ist kein Haken gesetzt, so wird das Programm nur unter dem aktuellen Benutzer installiert.
  • «Verknüpfungen» legt das Starten von Inkscape fest. Hier kannst Du entweder alles anklicken, oder einzelne Unterkomponenten an-/abwählen.
    • «Desktop» bewirkt, dass ein Symbol auf der Arbeitsfläche abgelegt wird.
    • «Schnellstartleiste» ist die Leiste, sofern eingestellt, die sich neben der Windows-Start-Schaltfläche befindet.
    • «Öffne SVG Dateien mit Inkscape» legt den entsprechenden MIME-Typen fest. Dies macht Inkscape zu deinem bevorzugten Programm für *.svg Dateien: Ein Doppelklick mit der Maus auf eine Datei mit der Endung *.svg öffnet die Datei mit dem Programm Inkscape.
    • «Kontextmenü» bewirkt eine Eintragung im Kontextmenü von Windows, wenn Du mit der rechten Maustaste auf eine SVG-Datei klickst.

  • «weitere Dateien» installiert bei Bedarf Beispiele und Einführungen (engl. Tutorials)
  • «Übersetzungen» installiert Lokalisierungen der Software in den jeweiligen Landessprachen (49 Sprachen). Englisch ist standardmäßig ausgewählt und kann nicht abgewählt werden. Zusätzlich zu Englisch kann selbstverständlich auch Deutsch ausgewählt werden.

Wenn Du alle Komponenten auswählst, solltest Du mindestens 120 MB auf dem Ziellaufwerk frei haben, da die Installation ca. 110 MB belegt.

Nachdem Du die entsprechenden Komponenten ausgewählt hast und die Schaltfläche «Weiter» gedrückt hast, erscheint der Dialog für den Speicherort von Inkscape.

Als Zielverzeichnis ist standardmäßig C:\Programme\Inkscape ausgewählt (bei einer deutschen Installation). Du kannst den Installationsort mit Drücken der Schaltfläche «Durchsuchen...» entsprechend anpassen.

Du kannst das entsprechende Laufwerk und den Pfad auswählen und mit der Schaltfläche «OK» setzen.

Bis zu diesem Dialogfenster kannst Du jederzeit die Schaltfläche «Abbrechen» benutzen.

Sobald Du aber die Schaltfläche «Installieren» drückst, wird der Installationsvorgang gestartet, den Du bis zur vollständigen Installation von Inkscape NICHT mehr abbrechen kannst. Auch das kleine «X» im Fenstertitel zeigt keine Wirkung.

Nachdem Du nun auf «Installieren» gedrückt hast, beginnt der eigentliche Kopier- und Installationsvorgang.

Wenn Du während des Installationsvorganges auf die Schaltfläche «Details anzeigen» klickst, wird Dir der jeweils aktuelle Kopierstand angezeigt.

Du kannst aber dann nicht wieder in die andere Ansicht zurück wechseln.

Die Installation ist vollständig, wenn der Ladebalken voll ist und im Dialogfenster «Fertig» angezeigt wird.

Wenn Du nun auf die Schaltfläche «Weiter» klickst, kannst Du auswählen, ob Du nach Abschluss der Installation das Programm Inkscape sofort ausführen willst, oder die Installationsroutine ohne Start von Inkscape beenden möchtest.

Nach dem Klicken auf «Fertig stellen» beendet sich das Installationsprogramm. Wenn Du den Haken gesetzt hast, startet Inkscape.

Updates

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Wenn du auf deinem Rechner eine ältere Version von Inkscape installiert hast, wird das Herunterladen der aktuellen Version automatisch zum Update. Du brauchst die alte Version nicht zu löschen, denn die Installationsroutine findet den Speicherort der vorhandenen Version und führt das Update entsprechend durch. Zuerst wird die vorhandene Installation entfernt und danach die neuere Version installiert. Wichtig ist allein, dass Inkscape während des Update nicht geöffnet ist, sonst blühen dir allerlei Fehlermeldungen. Da hier die gleichen Dialogfenster erscheinen wie bei der Installation, wird nicht weiter darauf eingegangen.