Autofahren (Schweiz): VKU: Verkehrstaktik

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Fahrfähigkeit[Bearbeiten]

Deine Fahrfähigkeit ist abhängig von ein paar grundlegenden Zuständen. Achte auf folgende Störfaktoren und fahre wenn möglich nicht, wenn diese zutreffen:

  • Stress
  • Alkohol und Drogen
  • Negative Gefühle
  • Zeitdruck
  • Müdigkeit

Diesen Bereich kann man schnell abhaken. Klar sollte sein, dass jeglicher Drogenkonsum sich verkehrstaktisch negativ auswirkt. Fazit: Halte dich fit beim Fahren und fahre nie unter Drogeneinfluss.

Umweltbewusstes Fahren[Bearbeiten]

  • Im ersten Gang fährst du maximal eine Wagenlänge!
  • Schalte zügig hoch bis zum dritten Gang und fahre dann auf längeren Strecken im vierten und sogar fünften Gang.
  • Fahre prinzipiell im höchstmöglichen Gang!
  • Gänge dürfen sicher auch übersprungen werden, das ist auch die bessere Wahl, als durch alle Gänge zu schalten.

Vorausschauend fahren[Bearbeiten]

  • Das Fahrzeug möglichst ausgeglichen in Fahrt halten; vermeide unnötiges herunterschalten, hochschalten, abbremsen, etc.
  • Geduld und Toleranz walten lassen. Sich bloss nicht stressen oder provozieren lassen.
  • Mit dem Verkehr schwimmen und nicht blockieren.

Wartung des Fahrzeuges[Bearbeiten]

  • Prüfe den Reifendruck alle vier Wochen wegen des Rollwiderstands. Wenn der Luftdruck zu schwach ist, erhöht sich der Kraftstoffverbrauch.
  • Keinen unnötigen Ballast mitführen. Faustregel: Pro 100 kg steigt der Verbrauch um ca. 1 Liter.
  • Schraube bei Nichtgebrauch den Dachgepäckträger ab. Der Luftwiderstand wird sich dadurch verringern.
  • Treibstoffverbrauch überprüfen: Sollte er plötzlich in die Höhe schiessen, dann stimmt etwas nicht.

Zehn taktische Regeln[Bearbeiten]

  • Respektiere den Lebensraum der Strasse
  • Halte und schaffe Abstand
  • Manövriere mit Köpfchen
  • Fahre deutlich
  • Toleriere Fehlverhalten anderer
  • Fahre rücksichtsvoll
  • Gib dich zu erkennen
  • Rechne mit Überraschungen
  • Plane deine Fahrt
  • Erkenne Grenzen und schaffe Reserven

Diese Regeln werden auch in der ganzen Theorie und während deiner Praxisphase immer wieder auf dich stossen. Sie sind eigentlich selbsterklärend. Unter dem Strich kann man auch sagen, fahre mit Verstand! Dass man nicht unnötig auffährt, nicht zu hastig manövriert, auf Kinder achtet, sich zu erkennen gibt, seine Absichten zeigt usw., sollte eigentlich für den normalen Menschen auch Normalität sein. Ich persönlich empfehle: slow down, take it easy!

Quellen[Bearbeiten]