GNU R: Programmierbeispiele

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EDV GNU R Programmieren mit R


Diese Seite sammelt die Programmierbeispiele für das Kapitel Programmieren mit R.

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Beispiel 1: Abschlussnote[Bearbeiten]

Eine (gedachte) Abschlussnote ergibt sich aus 3 Teilnoten. Hierbei fliessen die ersten 2 Noten zu 30% - und die dritte Note zu 40% in die Abschlussnote ein. Wir programmieren uns also eine nette kleine Funktion, die uns die Abschlussnote aus den Teilnoten errechnet.

Abschlussnote <- function(x,y,z){     
   x.note <- (x/100)*30
   y.note <- (y/100)*30
   z.note <- (z/100)*40
   abschluss <- x.note + y.note + z.note
   cat ("Abschlussnote:", abschluss, "\n")
 }

Wir können die Funktion nun aufrufen per: Abschlussnote(x, y, z), wobei x, y, z durch die jeweiligen Teilnoten ersetzt werden, z.B. so:

Abschlussnote(1.1, 1.7, 1.5)

Wir erhalten:

Abschlussnote: 1.44

Beispiel 2: Cut-Off-Points[Bearbeiten]

Bestimmung des Cut-Off-Points eines Assessmentinstruments anhand von Sensitivität und Spezifität.

Übergeben werden muss der Funktion:

  • ein Vektor x, welcher die einzelnen Summenwerte (des Assessmentinstruments) enthält
  • ein Vektor y, welcher für den entsprechenden Summenwert angibt, ob ein Risiko vorliegt (bzw. Ereignis eintraf) oder nicht (z.B. "0 und 1" oder "j und n").
  • der Parameter risk, welcher angibt, wodurch die positive Gruppe im Vektor y repräsentiert wird (s.o., z.B. "0 oder 1" bzw. "j oder n")
  • der Paramter dir, welcher anzeigt
    • ob ein höherer Summenwert (x) die Chance zur positiven Gruppenzugehörigkeit erhöht ( dir="GREATER" )
    • ob ein niedrigerer Summenwert (x) die Chance zur positiven Gruppenzugehörigkeit erhöht ( dir="LESS" )
  • der Parameter plot, welcher per TRUE / FALSE angibt, ob eine Graphik ausgegeben werden soll, oder nicht.


sens.spec <- function(x,y, risk=1, dir="LESS", plot=F) {
       
       frame <- data.frame(x,y)
       var.min <- min(na.omit(x))                                   # welches ist der niedrigste Wert?
       var.max <- max(na.omit(x))                                   # welches ist der höchste Wert?
       dummy <- var.min
       
       cat("\r")
       cat("Minimum of value: ", var.min, "\r")
       cat("Maximum of value: ", var.max, "\r", "\r")
       cat("Risk is coded with: ", risk, "\r")

       if (tolower(dir) %in% c("greater", "g")) {
               cat("greater value means higher risk", "\r", "\r")
               }

       if (tolower(dir) %in% c("less","l")) {
               cat("lesser value means higher risk", "\r", "\r")
               }

       sesp.table <- cbind(999, 999, 999, 999, 999, 999, 999)       # dient der Indizierung, wird später gelöscht (s.u.)
       while(dummy <= var.max) {
               ### true/false positive/negative
               if (tolower(dir) %in% c("less","l")) {
                       tp <- length(frame$x[frame$x<=dummy & frame$y==risk]) # true positive
                       fp <- length(frame$x[frame$x<=dummy & frame$y!=risk]) # false positive
                       tn <- length(frame$x[frame$x>dummy  & frame$y!=risk]) # true negative
                       fn <- length(frame$x[frame$x>dummy  & frame$y==risk]) # false negative
                       }
       
       
       
               if (tolower(dir) %in% c("greater", "g")) {
                       tp <- length(frame$x[frame$x>=dummy & frame$y==risk]) # true positive
                       fp <- length(frame$x[frame$x>=dummy & frame$y!=risk]) # false positive
                       tn <- length(frame$x[frame$x<dummy  & frame$y!=risk]) # true negative
                       fn <- length(frame$x[frame$x<dummy  & frame$y==risk]) # false negative
                       }
               
               sensi <- round((tp / (tp+fn)),digits=3)                       # Sensitivität
               speci <- round((tn / (tn+fp)),digits=3)                       # Spezifität
               sesp.table <- rbind(sesp.table, c(dummy, sensi, speci, tp,fp,tn,fn))
               dummy <- (dummy+1)
               }
       
       colnames(sesp.table) <- c("Value", "Sensitivy", "Specificy", "tp", "fp", "tn", "fn") 
       sesp.table <- sesp.table[-1,] # hier werden die "999" gelöscht
       
       if (plot==T) {
               plot.table <- cbind(sesp.table[,2], sesp.table[,3])
               plot(plot.table)
               }
        
       if (plot==F) {
               print(sesp.table)
               cat("\r")
               cat("Cut-Off-Points include positive cases", "\r")
               cat("\r")
               }
       }
sens.spec(x, y)  # Aufruf der Funktion

Beispiel 3: Entfernen von Umlauten[Bearbeiten]

Diese Funktion entfernt störende Umlaute

noumlaute <- function(variable)
{
   ## ----------------------------------------------------------------------                                                                                            
   ## Funktion entfernt stoerende Umlaute, unten stehende Liste ggf. erweitern                                                                                          
   ## ----------------------------------------------------------------------                                                                                            
   variable <- gsub("ä","ae",variable)
   variable <- gsub("ü","ue",variable)
   variable <- gsub("ö","oe",variable)
   variable <- gsub("Ü","Ue",variable)
   variable <- gsub("Ä","Ae",variable)
   variable <- gsub("Ö","Oe",variable)
   variable <- gsub("ß","ss",variable)
   return(variable)
}

Beispiel 4: Zeit Sampler[Bearbeiten]

Diese Funktion erzeugt eine randomisierte Liste von je einem aller Wochentagen im Monat September.

randay<-function(name1, name2)#name1 und name2 sind nur labels fuer den Output 
{
 start.date <- strptime("2008/09/01","%Y/%m/%d")      # erzeugt das Startdaum, welches dem ersten Montag im Montag entspricht 
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")      # erzeugt das Enddatum, welches hier immer gleich ist 
        MON <- seq(start.date, end.date, by="7 days") # erzeugt die Sequenz "vom Startdatum bis zum Enddatum, alle 7 Tage" 
 start.date <- strptime("2008/09/02","%Y/%m/%d")      # und legt das Ergebnis in einem Object ab.
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        TUE <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
 start.date <- strptime("2008/09/03","%Y/%m/%d")
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        WED <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
 start.date <- strptime("2008/09/04","%Y/%m/%d")
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        THU <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
 start.date <- strptime("2008/09/05","%Y/%m/%d")
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        FRI <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
 start.date <- strptime("2008/09/06","%Y/%m/%d")
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        SAT <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
 start.date <- strptime("2008/09/07","%Y/%m/%d")
   end.date <- strptime("2008/09/30","%Y/%m/%d")
        SUN <- seq(start.date, end.date, by="7 days")
          a <- c(sample(MON,1),sample(TUE,1),sample(WED,1),sample(THU,1),sample(FRI,1),sample(SAT,1),sample(SUN,1)) # Sampling
          a <- sort(a)
  cat("Name 1:", name1, "Name 2:", name2, "\n", format(a, "%a %m/%d/%y"), "\n")}

siehe auch[Bearbeiten]

EDV GNU R Programmieren mit R


Inhaltsverzeichnis[Bearbeiten]