Kartenspiele/ Patiencen/ Klondike

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Klondike ist eine der bekanntesten Patiencen. Vielen ist sie als Solitaire bekannt, weil sie unter diesem Titel vielen Computer-Betriebssystemen beiliegt. Klondike wird allein gespielt.

Karten[Bearbeiten]

Klondike wird mit einem Blatt von 52 Karten gespielt, also mit Karten von 2 bis As und ohne Joker.

Bild[Bearbeiten]

Für eine Partie Klondike wird ein Kartenspiel gemischt und wie folgt ausgelegt:

  • Rechts oben liegt - nachdem der Rest des Bildes gelegt wurde - der Zugstapel, der aus allen Karten besteht, die nicht zum Auslegen des Bildes benutzt wurden.
  • Links oben gibt es vier freie Plätze für die Ablagestapel
  • Links unten wird eine Karte offen ausgelegt, daneben werden sechs verdeckte Karten gelegt.
  • Dann wird auf die erste verdeckte Karte eine offene gelegt, auf alle verdeckten Karten rechts davon eine weitere verdeckte
  • So wird fortgefahren, bis auf jeder Reihe eine offene Karte liegt; in der größten Reihe liegen dann sechs verdeckte und eine offene Karte.

Spielverlauf[Bearbeiten]

Offen liegende Karten können bewegt und an andere Karten angelegt werden, wenn sie einen geringeren Wert haben (also Bube an Dame, 8 an 9 etc.). Wird die letzte offene Karte von einer der Reihen wegbewegt, wird die oberste verdeckte umgedreht. Auch ganze Reihen von aneinander angelegten Karten können bewegt werden. Reihen können auch aufgeteilt werden, um eine der Karten daraus zu bewegen. Dabei werden alle Karten, die an diese Karte angelegt sind (also alle niedrigeren aus der Reihe) mitbewegt. Wird ein As aufgedeckt, legt man es auf einen der vier Ablageplätze rechts oben. Hier kann man nun damit beginnen, die komplette Reihe von Karten dieser Farbe (Herz, Kreuz, Karo oder Pik) zu sammeln. Das muss in aufsteigender Reihenfolge geschehen, also von As, 2, 3 bis zum König. Ist eine der Auslagereihen leergespielt, kann man sie als Ablageplatz für Könige oder Reihen mit Königen benutzen. Die Karten auf dem Zugstapel links oben können umgedreht und gespielt werden. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Die Karten werden einzeln gezogen
  • Die Karten werden in Gruppen von drei gezogen, umgedreht und auch von oben aus heruntergespielt
  • Wenn der Stapel leer ist, wird der Stapel nicht genutzter Karten vom Zugstapel umgedreht und als neuer Zugstapel verwendet
  • Der Zugstapel wird nur einmal durchgespielt

Ziel des Spiels[Bearbeiten]

Ziel des Spiels ist, alle vier Asse zu finden und das Kartenspiel, nach Farben getrennt, in vier Reihen von As bis König zu sortieren. Dann ist das Spiel gewonnen oder "aufgegangen". Etwas über 80% aller Spiele sind theoretisch lösbar. Das heißt umgekehrt aber auch, 10 bis 20% aller Spiele sind unlösbar. Man sollte also nicht verzweifeln, wenn ein Spiel nicht klappt.

Tipps und Tricks zum Spiel[Bearbeiten]

  • Versuchen Sie immer, möglichst viele der verdeckten Karten aufzudecken. Gibt es keine verdeckten Karten mehr, dann ist das Spiel auch lösbar.
  • Kleine Karten (2,3 und 4 ) kann man meist im Nichtsgehtmehr Stapel lassen. Es lohnt sich nicht sie an die sortierten, offenen Reihen anzufügen.
  • Nutzen Sie nur dann eine Karte aus dem Nichtsgehtmehr Stapel, wenn sich dadurch sofort eine verdeckte Karte aufdecken läßt. Ansonsten bewahren Sie Geduld.