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Wikijunior Computer und Internet/ Speichermedien

Aus Wikibooks

Computer und Internet

Einleitung

Computer

Begriff
Funktion
Geschichte
Bestandteile
Speichermedien
Zusatzgeräte
Programme (Software)

Internet

Begriff
Geschichte
Funktion
Browser
E-Mail

Verwendung

Grundlagen
Schreibprogramm
Internet

Anhang

Begriffslexikon

Die CD

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Eine Computer-CD unterscheidet sich vom Äußeren her nicht von einer "normalen" Musik-CD. Genaugenommen sind Musikstücke auch nur Daten, von daher ist es kein Wunder, dass man CDs auch zum Speichern von Videos oder Computerdaten (zum Beispiel von Computerspielen) benutzen kann. Eine CD kann zwischen 640 und 700 MB speichern. Das sind über 700 Millionen Buchstaben (Zeichen) - dieser Absatz könnte also auf einer CD über eine Million Mal gespeichert werden! Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit dieses Mediums liegt bei Audio-CDs bei 150 kB/s konstant und bei Daten-CDs bei bis zu 7,8 MB/s im äußeren Randbereich.

Die Diskette

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Disketten waren die ersten einfach benutzbaren Speichermedien. Ihre Größe hat sich im Laufe immer weiter verkleinert. Vielleicht hast Du schon einmal alte Disketten gesehen, die größer als eine CD-Hülle sind. Die allerersten Disketten waren 8-Zoll-Disketten, die etwa so breit wie ein normales Blatt Papier waren. Diese wurden vor allem von Banken noch sehr lange benutzt. Allerdings ließen sich diese alten Disketten biegen. Daher kommt auch der englische Name "Floppy Disk", was soviel heißt wie "Labberige Scheibe". Die heute noch gebräuchlichen Disketten sind jedoch etwas kleiner (3,5 Zoll) und sind wegen ihrer harten Hülle nicht mehr biegsam - der eigentliche Datenträger im Inneren aber ist noch immer labberig. Es gab später sogar Disketten mit bis zu 750 MB Speicherplatz, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten, da CDs mit vergleichbarem Speicherplatz billiger waren.

Heute werden Disketten kaum noch benutzt, da sie von der CD und der DVD abgelöst wurden. Das hat vor allem zwei Gründe:

  • Eine Diskette kann viel leichter zerstört werden als eine CD - nicht nur durch mechanischen Einfluss (Zerkratzen, Knicken, ..), sondern auch durch eintretende Flüssigkeit oder durch ein Magnetfeld.
  • Auf eine normale Diskette passen nur etwa 1,4 MB, also 500 mal weniger als auf eine CD. Will man 200 Fotos von einer Digitalkamera auf Diskette speichern, so bräuchte man dafür 200 Disketten. Das wäre nicht sehr handlich und außerdem viel zuviel Arbeit.

Die DVD

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Vom Äußeren sieht die DVD genauso wie eine CD aus; allerdings können DVDs mit einem Layer etwa die 6-fache Datenmenge speichern, also etwa 4,5 GB. Double-Layer-DVDs, also DVDs mit zwei Layern, fassen die zweifache Menge an Daten. Deshalb werden Filme auch auf DVDs gespeichert. Außerdem bietet die DVD Platz für große Dateien wie Computerspiele, große Fotoarchive und auch umfangreiche Lexika. Du kannst zum Beispiel die Wikipedia auf DVD bestellen.

Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei modernen DVD Brennern erreicht maximal 33 MB/s.

Nach einem Wettstreit um die DVD-Nachfolge zwischen Blu-ray Disc und HD DVD, hat sich die Blu-ray Disc, die etwa fünfmal so viel Speichern kann wie eine DVD, durchgesetzt, jedoch besitzen erst wenige PCs ein Blu-ray Disc-Laufwerk.

Die Festplatte

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Auf der Festplatte werden alle Dateien gespeichert, die dauerhaft benötigt werden. Neben dem Betriebssystem finden sich hier auch alle installierten Programme und gespeicherten Dateien, die du erstellt hast.

Die Festplatte besteht aus mehreren mit Abstand gestapelten runden Metallscheiben, die von einem sogenannten Kopf beschrieben und ausgelesen werden. Für jede Plattenseite kommt ein ein Kopf zum Einsatz. Die Platten sind mit einem speziellen Material beschichtet, das sich sehr leicht durch einen Magneten verändern lässt. Der Kopf magnetisiert dann einfach die Platten und speichert somit digital die Dateien ab.

Die Lese und Schreibgeschwindigkeiten von Festplatten können bei 7200 U/min schon 250 MB erreichen. Schneller sind nur noch SSD, die keine mechanischen Teile mehr benötigen.

Festplatten sind für ihre hohe Datensicherheit bekannt. Jedoch sollte eine Festplatte möglichst nicht bewegt werden, wenn sie eingeschaltet ist, da sie sonst kaputt gehen kann. Klopfe deshalb nie auf deinen Computer und lasse einen eingeschalteten Laptop möglichst stehen, wo er ist. Wenn du deinen Arbeitsplatz wechseln willst, sichere alle Daten (speichern), fahre den PC ordnungsgemäß runter, dabei werden die Schreib- /Leseköpfe geparkt und so werden die Festplatten vor Datenverlusten geschützt.

Ein weiterer Nachteil von Festplatten ist, dass sie im Verhältnis zum Arbeitsspeicher sehr langsam sind. Deshalb wird immer noch ein zusätzlicher Arbeitsspeicher benötigt. Vorteilhaft ist, dass man riesige Mengen von Dateien auf einer Festplatte speichern kann (siehe Datensicherung).

Im Vergleich zu den hier beschriebenen Speichermedien (CD, DVD, USB usw.) ist die Festplatte aber die deutlich schnellste.

Der USB-Stick

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Der USB-Stick ist ein kleines Gerät, das in den USB-Anschluss des Computers gesteckt wird. USB-Sticks sind so klein, dass man sie als Schlüsselanhänger verwenden kann. Sie sind praktisch, da man sie leicht transportieren kann und viele Daten auf sie passen. Da man die Dateien praktisch unendlich oft ändern und löschen kann, ist der USB-Stick eine Art moderne Diskette.

Die maximale zur Zeit (2018) zweckmäßige Speichergröße liegt bei 256 GB. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeit kann 150 MB/s erreichen. Das hängt aber sehr von der Qualität der verwendeten Speicherbausteine ab.

Die Speicherkarte

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Die Speicherkarte kann ähnlich verwendet werden wie ein USB-Stick. Allerdings benötigt man zum Lesen spezielle Lesegeräte. Es gibt viele verschiedene Speicherkarten von verschiedenen Herstellern, die auch immer andere Bezeichnungen und Speichervolumen haben. Links siehst du eine Zeichnung einer so genannten SD-Karte. Die Speicherkarten sind meist kleiner als USB-Sticks. Durch das dünne Gehäuse sind sie aber anfälliger für Schäden.