Gitarre: CAGED-Skala D-Dur-Form

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Die D-Dur-Form[Bearbeiten]

Intervalle C-Dur-Tonleiter Subdominante Dominante
Scala D-Typ.svg C-Dur Majorpattern II.jpg Crd Form G.svg Crd Form A Bb.svg
Hier ist A-Form stimmiger als Bb-Form.
Grundakkordform Mollparallele Subdominanten­ parallele Dominanten­parallele
Crd Form D.svg Crd Form Bm7.svg Crd Form Em.svg Crd Form Gm7.svg
eigentlich F#m7-Form
Zugrundeliegende Dur-Tonleiter

Scala D-Hm.svg

mit ihren Hauptakkorden

Crd D.svg Crd G.svg Crd A.svg
Crd Hm7 x20202.svg Crd Em.svg Crd Fism7 2x2222.svg

Weder die D-Form, noch die Bm7-Form dürfte für dich als verschiebbare Akkordform geläufig sein. Von daher wird die Skala wohl nicht deine erste Wahl bei Stücken in Dur oder Moll sein. Der Akkord in der D-Form geht nicht unbedingt leicht von den Fingern. Zur Orientierung ist er daher nur bedingt geeignet. Es sei denn, die D-Form würde so liegen, dass man noch eine leere Saite im Bass ausnutzen kann. Das gelingt allerdings nur in wenigen Tonarten.

Hier lohnt sich auch kein Ausflug in die Mollparallelen, denn die Moll-Parallele in der Bm7-Form wird eigentlich nur von den Jazzern angewandt.

Von daher wirst du am ehesten beim Wechseln von einer Nachbarskala (C- oder E|F-Form) in die D-Form hineinrutscht, was allerdings Stoff für eine der folgenden Lektionen sein wird.

Interessant ist die Skala, wenn du ein dorisches Stück hast, welches mit einem Barré in der Em-Form anfängt. Das hast du beispielsweise bei Stücken, welche die 24-15er- bzw. die Millenium-Progression verwenden. Beispielsweise F#m-Dorisch mit der Akkordfolge //:F#m A E H :// beim Lied Wonderwall von Oasis. Was ein 24-15er genaue ist, schaust du dir am besten nochmal bei den Akkordprogressionen im Rockballadendiplom an.

G-Dur- bzw. E-Moll-Tonleiter[Bearbeiten]

in der D-Dur- bzw. Bm-Moll-Form
CAGED-Skala der D/Bm-Form im 4. und 5. Bund.

Die Skala beginnt mit dem dritten Fingersatz, der in den ersten übergeht. Der zweite Fingersatz am Schluss beginnt wegen dem Lagewechsel einen Bund später. Trotz der beiden Lagewechsel ist die Skala nicht ganz so schwer, wie andere Skalen mit Lagewechsel.


\version "2.20.0"
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  title = "Übung 1"
  subtitle = "reine Skala"
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Melody =  {
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    \stemUp
    \set TabStaff.minimumFret = #4
    \set TabStaff.restrainOpenStrings = ##t
 a,8 b, c-4 d-1 e-4 fis-1 g a |
 b8 c' d' e'-1 fis' g' a' b' |
 \break
 c''8 b' a' g' fis' e' d'-4 c' | 
 b8 a g fis-1 e-4 d-1 c-4 b, | a,1 |
 } 
 
}

Gitarre =  \Melody

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UnderCon icon.svg

Dieser Abschnitt ist noch im Entstehen und noch nicht offizieller Bestandteil des Buchs. Gib der Autorin oder dem Autor Zeit, den Inhalt anzupassen!

Qsicon inArbeit.png
To-Do:

Korrekturlesen - weitere Stücke mit der Mileniums-Progression in F#dorisch bis A-dorisch heraussuchen.

Übungsbeispiel

Verschiebe mal den D-Dur-Akkord einfach zwei Bünde weiter (0xx454). Wenn du die A- und die G-Saite auslässt (dämpfst) und nur die leere E-Saite im Bass hast, dann hast du einen E-Dur-Akkord. Da wo der Ringfinger ist, da ist auch der Grundton (1) der E-Dur-Skala. Wandere davon die Skala abwärts.

Verschiebe mal den D-Dur-Akkord in den 7. Bund und du erhältst einen G/D (xx0787) Von dort aus arbeitest du dich jetzt rückwärts in die G-Dur-Tonleiter (D-Form), die vom 4. bis zum 8. Bund geht.

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