Gitarre: CAGED-Skala G-Dur-Form

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Die G-Dur-Form[Bearbeiten]

Intervalle C-Dur-Tonleiter Subdominante Dominante
Scala G-Typ.svg C-Dur Majorpattern V.jpg Crd Form C.svg Crd Form D.svg
Grundakkordform Mollparallele Subdominanten­ parallele Dominanten­parallele
Crd Form G.svg Crd Form Em.svg Crd Form Am.svg Crd Form Bm7.svg
Zugrundeliegende Dur-Tonleiter

Scala G-Em.svg

mit ihren Hauptakkorden

Crd G.svg Crd C.svg Crd D.svg
Crd Em.svg Crd Am.svg Crd Hm7 x20202.svg

Die Barré-Form von G-Dur ist ein solcher Fingerbrecher, dass diese dazugehörige Skala vermutlich nicht deine erste Wahl sein wird, wenn du über ein Stück in Dur improvisieren willst. Auch wenn du die G-Form als Barré in der Praxis so gut wie nie nutzt, behalte dir zumindest die Form im Hinterkopf, um dir die Grundtöne bzw. die Akkordtöne der Skala zu visualisieren.

C-Dur- bzw. A-Moll-Tonleiter[Bearbeiten]

in der G-Dur- bzw. E-Moll-Form
CAGED-Skala der G-Dur- bzw. Em-Form

Die Skala beginnt mit dem zweiten Fingersatz, der in den dritten übergeht. Der dritte Fingersatz geht in den ersten Fingersatz über. Beim ersten Fingersatz müssen wir den Lagewechsel zwischen der G- und H-Saite beachten. Die Skala endet mit der oberen Hälfte des zweiten Fingersatz.


\version "2.20.0"
\header {
  title = "Übung 1"
  subtitle = "reine Skala"
}

Melody =  {
  \set Staff.midiInstrument = "electric guitar (clean)"
  \repeat volta 2 {  
    \stemUp
    \set TabStaff.minimumFret = #4
    \set TabStaff.restrainOpenStrings = ##t
 a,8 b, c d e f g-1 a-4 |
 \once  \override NoteHead #'color = #blue
 b8-1 c' d' e' f' g' a' b' |
 \break
 c''8 b' a' g' f' e' d' c' | 
  \once  \override NoteHead #'color = #blue
 b8 a-4 g-1 f-4 e d c b, | a,1 |
 } 
 
}

Gitarre =  \Melody

\score {
  <<
    \new Voice  { 
      \clef "treble_8" \time 4/4  
      \tempo 4 = 100 \key c \major 
      \set Score.tempoHideNote = ##t
      \Gitarre 
    }
   \new TabStaff { \Gitarre }
  >>
  \layout { }
}
\score {
  <<
    \new Voice  { 
      \clef "treble_8" \time 4/4  
      \tempo 4 = 100 \key c \major 
      \unfoldRepeats \Gitarre 
    }
  >>
  \midi { }
}

\paper {
  indent=0\mm
  line-width=120\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Gewöhnungsbedürftig sind die beiden kurz aufeinanderfolgenden Lagewechsel.

Tipp[Bearbeiten]

Variante der G-Dur-Form

Bei der Skala vom G-Dur-Typ haben wir einen Lagewechsel auf der G-Saite, der vom 3. Fingersatz her rührt. Gleich darauf folgt der Lagewechsel zwischen der G- und H-Saite in die andere Richtung. Um die beiden Lagewechsel ganz zu vermeiden, wird die Septime (7) gerne auf die D-Saite verlagert, und mit einem überstreckten kleinen Finger gegriffen.

Diese Skala gehört eigentlich nicht mehr zum CAGED-System.

Du kannst diese Variante später mal nutzen, um den Lagewechsel zu umgehen. Doch ich empfehle sie erst später zu üben. Verinnerliche zuerst die 3 Fingersätze des CAGED-Systems und den Lagewechsel zwischen der G- und H-Saite. Damit bleiben die wenigen notwendigen Elemente in allen CAGED-Skalen gleich. Zudem bleiben die Halbtonschritte erhalten, die dir bei der Orientierung und auch später beim Lagewechsel mittels Slidemodul helfen. Da diese Variante aber oft als Alternative gezeigt wird, will ich sie dir nicht vorenthalten, ihren Einsatz aber auf später verschieben.

C-Dur- bzw. A-Moll-Tonleiter mit Überstreckung[Bearbeiten]

in der G-Dur- bzw. E-Moll-Form (Variante)

\version "2.20.0"
\header {
  title = "Übung 1 Alternative"
  subtitle = "reine Skala"
}

Melody =  {
  \set Staff.midiInstrument = "electric guitar (clean)"
  \repeat volta 2 {  
    \stemUp
    \set TabStaff.minimumFret = #5
    \set TabStaff.restrainOpenStrings = ##t
 a,8 b, c d e f g a |
 \once  \override NoteHead #'color = #red
  b8-4 c' d' e' f' g' a' b' |
 \break
 c''8 b' a' g' f' e' d' c' | 
 \once  \override NoteHead #'color = #red
 b8-4 a g f e d c b, | a,1 |
 } 
 
}

Gitarre =  \Melody

\score {
  <<
    \new Voice  { 
      \clef "treble_8" \time 4/4  
      \tempo 4 = 100 \key c \major 
      \set Score.tempoHideNote = ##t
      \Gitarre 
    }
   \new TabStaff { \Gitarre }
  >>
  \layout { }
}
\score {
  <<
    \new Voice  { 
      \clef "treble_8" \time 4/4  
      \tempo 4 = 100 \key c \major 
      \unfoldRepeats \Gitarre 
    }
  >>
  \midi { }
}

\paper {
  indent=0\mm
  line-width=120\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Skala in der Em- Form[Bearbeiten]

Du weißt, dass E-Moll die Mollparallele von G-Dur ist, und die Tonleitern genau die gleichen Töne haben. Die Barré-Form von E-Moll-Akkord ist viel leichter zu greifen, als der Fingerbrecher der G-Form.

Die Skala wäre wohl die erste Wahl für Stücke in Moll, deren Hauptakkord eine E-Moll-Form ist. (z.B. Am im 5. Bund wird als E-Moll-Form gegriffen.)

Übe die Skala an Liedern, die im natürlichen Moll gesetzt sind.

Übungsbeispiel
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