Beweisarchiv: Geometrie: Inzidenzgeometrie: affine Geometrie

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Beweisarchiv: Geometrie

Planimetrie
Kreis: Mittelpunktswinkel-Umfangswinkel · Satz des Ptolemäus · Sehnensatz · Sehnentangentenwinkel · Sehnenviereck · Sekantensatz
Rechtwinkliges Dreieck: Satz des Pythagoras
Regelmäßige Vielecke: Dreieck · Viereck · Fünfeck ·Sechseck ·
Inzidenzgeometrie
affine Geometrie: einfache Hilfssätze · Homothetien und Translationen · Desarguesche affine Ebenen sind Vektorräume

Größtenteils betrachten wir im Folgenden affine Ebenen, seltener affine Räume. Eine affine Ebene \mathfrak E ist eine Inzidenzstruktur bestehend aus eine Menge P von Punkten, einer Menge G von Geraden und einer Inzidenzrelation \varepsilon, so dass

  1. Sind a,b\in P zwei verschiedene Punkte, so gibt es genau eine Gerade g\in G mit a\varepsilon g und b\varepsilon g. Schreibweise: g = ab
  2. Ist g\in G eine Gerade und p\in P ein Punkt, so gibt es genau eine durch p verlaufende Gerade h, die parallel zu g ist. Schreibweise: h=\operatorname{par}(g,p)
  3. Es gibt drei nicht kollineare Punkte.

Zum Verständnis der zweiten Bedingung beachte man: Sind g,h\in G zwei verschiedene Geraden, so haben sie aufgrund der ersten Eigenschaft höchstens einen Punkt gemeinsam, d.h. inzidiert ein Punkt p mit zwei veschiedenen Geraden g,h, so ist dieser Punkt eindeutig bestimmt. In diesem Fall sagen wir, dass die Geraden g und h sich schneiden. Schreibweise: p=g\wedge h. Zwei Geraden g,h, die sich nicht schneiden, heißen dagegen parallel (Schreibweise: g\|h). Dies umfaßt auch den Fall g = h.

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