Gitarre: Melodiepicking - Jamaica Farwell

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Jamaica Farewell[Bearbeiten]

trad. Bearb.: mjchael

Verse 1
A Down the way, where the D nights are gay,
and the E sun shines 7 daily on the A mountain top,
I A took a trip on a D sailing ship,
And when I E reached Jamaica, I A made a stop.


Chorus
But I'm A sad to say, I'm Bm on my way,
E Won't be 7 back for A many a day,
My A heart is down, my head is Bm turning around,
I had to A leave a little E7 girl in A Kingston town.
Verse 2
A Sounds of laughter D everywhere,
And the E dancing 7 girls sway A to and fro,[1]
I A must declare, my D heart is there,
Though E I've been from Maine to A Mexico.
Verse 3
A Down at the market, D you can hear,
Ladies E cry out 7 while on their A heads they bear,
A Aki rice, Bm swordfish are nice,
And the E rum is fine any A time of year.


Tabulatur für Melodienpicking

hier das "Picking_Jamaica_Farewell" anhören (info)

Crystal Clear mimetype pdf.png hier das PDF zum "Picking_Jamaica_Farewell" mit Noten und Tabulatur herunterladen (info)


siehe auch
Anmerkung beim Melodienpicking-Workshop

Aus dem Liederbuch hier eingefügt!

JAMAICA FARWELL IN G-Dur?[Bearbeiten]

Die Notenvorlage bzw. die Idee ist aus "Dem großem Klampfenbuch" von Jürgen Kumlehn (150 Volkslieder und Folksongs für Gitarre mit Griffen und Noten) entnommen und für das Picking entsprechend umgearbeitet worden. Dort ist das Stück in G-Dur gesetzt, wo es für eine einfache Liedbegleitung ohne Barré-Akkorde zu spielen ist.

Eine Melodieton-Verdopplung ließe sich auch in der Tonart G-Dur spielen, aber es geht nicht so leicht von der Hand. Beim C-Dur-Akkord ist es beispielsweise nicht mehr ganz so einfach den Fis als Melodieton und C als Begleitton zu spielen. Dass man den D-Dur-Akkord mit Fis im Bass spielen muss, ist in den Strophen kein besonderes Problem. Der Grundton erscheint im Wechselbass, und somit ist der Akkord klar definiert.

Doch im Refrain klingt ein D-Dur mit Fis im Bass nicht mehr so überzeugend, denn hier fehlt der Grundton D völlig. Man könnte versuchen ein D/A zu spielen (5542xx) Da man aber den Ton A und F# als Medodieton hat, ist er nicht unbedingt leicht zu greifen.

    G             C                   D/F#      D7/F#   1. G           2. G
||-------------|--0---2---3---2---0--|-------------------|-------------||----------|
||o-3-3-3--3-3-|-(1)-(1)-(1)-(1)-(1)-|--3---3---1---0----|-0-1-3---3--o||-0----0-3-|
||-----0-----0-|--------0---------0--|-(2)-(2)-(2)-(2)-2-|-------0-----||--2-0-----|
||-------------|---------------------|--------0--------0-|----0----0---||---0------|
||o------------|--3---------3--------|-------------------|------------o||----------|
||--3----3-----|---------------------|--2---------2------|-3----3------||-3---3----|
    G                Am     1.  D/F#            G                 D/F#       G
||-------------|-------------|------------|----------------||--------------|-----------||
||o------0-0-0-|------1------|------------|------0------3-o||-0-0------0---|-----------||
||--0-0--------|-2-2-----2---|------2-2---|-0h2-----0------||------2-----2-|-2p0--0----||
||-----------0-|-----2-----2-|-4-4--------|-----------0----||----0-------0-|----0------||
||o----2-------|-0-----0-----|-----0----0-|----2----------o||--------------|-----------||
||--3-----3----|-------------|-2-----2----|-3------3-------||-3------2-----|-3------3--||

Das Stück ist zwar in G-Dur spielbar, aber in solch einem Fall sollte man sich immer überlegen, ob das Stück nicht einfacher zu spielen ist, wenn man es einen Ton höher oder tiefer spielt. (Einen Ton tiefer wäre F-Dur, aber den Versuch kann man sich sparen. Damit wäre nicht viel gewonnen.)

Einen Ton höher wäre A-Dur.

  • Der C-Dur-Akkord wird zu einem D-Dur-Akkord, den man am besten als Halbbarré spielt.
  • Der Ton G# (E-Saite 4.Bund) ist vielleicht noch ein wenig ungewohnt, da wir dem D-Dur-Akkord bis jetzt nur mit einem G gespielt haben (Quasi Dsus4). Aber ein Dsus4# (bzw. Dadd11#) ist nicht wirklich schwerer zu greifen. Ob man den Ton G# jetzt mit dem Ringfinger greift, oder mit dem kleinen Finger zwischen G# und A hin und her rutscht bleibt jedem selbst überlassen.
  • Der Am-Akkord wird zum Bm-Akkord. Da wir den Bm-Akkord aber nur greifen müssen, und keine weiteren Fingerakkrobatik benötigen, sollte dieses jedem, der Barré-Akkorde kann, leicht von der Hand gehen.
  • Aus den D-Akkorden wird ein E. Wir benötigen keinen Slash-Akkord (wie E/G# oder E/H) den wir haben jetzt den E als Basston zur Verfügung.

Für alle, die keine Probleme mit Barré-Akkorden haben, ist (zumindest für das Melodiepiking) A-Dur die einfachere Tonart.

übrigens

Ein Solostück auf Gitarre spielt nicht unbedingt jeden einzelnen Ton mit, den man singen würde. Wenn zwei oder mehrere Silben auf einem Ton bleiben, kommt es öfter mal vor, dass man für die Soloversion mehrere Silben zu einem Ton zusammenfasst. Dennoch erscheint es nicht so, als ob etwas fehlen würde.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. sway to and fro = schwanken vor und zurück
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