Umgangsformen: Unterhaltung

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Umgangsformen

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Kleidung
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Urlaub
Vom Umgang der Geschlechter

Grundsätzlich gilt für Unterhaltungen das gleiche wie für das Essen: Nehmen Sie den Mund nicht zu voll! Lassen Sie dem Anderen Raum für seinen Beitrag zum Gespräch. Wenn er Sie „totreden“ will, lassen Sie Ihn gewähren.

Vermeiden Sie Angeberei: Protzen Sie nicht mit dieser fantastischen Urlaubsreise oder Ihrem bombastischen neuen Wagen.

Seien Sie ruhig witzig, wenn es die Situation erlaubt, aber vermeiden Sie das Erzählen von Witzen, um die Stimmung zu lockern. Sticheln ist erst bei naher Bekanntschaft angebracht.

Thema[Bearbeiten]

„Keine Religion, keine Politik, kein Sex“ – so lautet die allgemeine Regel für Unterhaltung in einer Runde von Menschen, die sich nicht oder nur oberflächlich kennen. Religion und Politik können sehr oft kontroverse oder verletzende Diskussionen zur Folge haben, die die Atmosphäre stören. Tratsch über die Affären anderer mag Sie zwar auf den ersten Blick amüsant erscheinen lassen, diskreditiert Sie aber sofort als nicht vertrauenswürdige Person. Sexuelle Vorlieben werden oft nicht einmal im engen Bekanntenkreis angesprochen und haben im Gespräch mit fast Fremden erst recht nichts verloren.

Möchten Sie ein typisch deutsches Gespräch führen, nörgeln Sie über das Wetter, beschweren Sie sich über den ungeheuerlichen Preisanstieg seit Einführung des Euro oder schildern Sie Ihre Krankheiten oder die körperlichen Gebrechen Ihrer Bekannten. Oder vergessen Sie die ewige Nörgelei und machen Sie sich zu einem wirklich interessanten Gesprächspartner!

Sprechen Sie ein Buch an, das Sie gelesen haben und mögen, einen Film oder ein Theaterstück. Erzählen Sie, dass es Ihnen gefallen hat und was Ihnen gefallen hat. Stellen Sie sich im Profil dar und geben Sie Ihrem Gesprächspartner die Möglichkeit, zuzustimmen oder Widerworte zu äußern.

Kontroversen[Bearbeiten]

Stellen Sie fest, dass Ihre Meinung der Ihres Gesprächspartners entgegen steht, bringen Sie ihm trotzdem Wertschätzung entgegen. Greifen Sie niemanden wegen seiner Überzeugungen an, sondern stellen Sie Ihre Überzeugung einfach dagegen. Diskriminieren Sie niemanden!

Bei einer Diskussion sollte das Ziel sein, auf eine angenehme Weise einen Konsens zu erzielen oder auf sachliche Weise Meinungen zu erarbeiten und gegenüberzustellen. Propagieren Sie nicht die eigene Meinung.


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