Aus Deutschland in die USA umziehen: Einen Haushalt starten

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Einen Haushalt starten[Bearbeiten]

Elektrizität[Bearbeiten]

Electricity meter an einem amerikanischen Wohnhaus

Das Problem der Umstellung vom deutschen 230-Volt-Netz aufs amerikanische 120-Volt-Netz wird in einem gesonderten Kapitel behandelt (siehe Elektrizität).

In den meisten Regionen haben Sie die Wahl zwischen mehreren Stromanbietern (energy services companies, energy delivery companies). Im Allgemeinen genügt ein Telefonat, um miteinander ins Geschäft zu kommen. Wenn der Anbieter den Strom nicht selbst herstellt, erhalten Sie monatlich zwei Rechnungen – von der liefernden und von der produzierenden Firma – die Sie jeweils per Scheck bezahlen.

Gas[Bearbeiten]

Für Gas gilt Ähnliches wie für Strom. Meist hat man die Auswahl zwischen mehreren Anbietern (gas companies), die Telefonnummern findet man in den Gelben Seiten.

Wasser[Bearbeiten]

Wasser wird meist von der Stadt geliefert, die dann auch für Abwasserfragen zuständig ist. Die Rechnungsstellung erfolgt ähnlich wie bei Strom und Gas. Viele amerikanische Haushalte haben allerdings einen eigenen Brunnen und sind Selbstversorger.

Müllabfuhr[Bearbeiten]

Amerikanische Mülltonnen.

Um jede Woche seinen Hausmüll loszuwerden, braucht man einen garbage disposal service, den man ebenfalls in den Gelben Seiten findet. Mülltonnen muss man selbst anschaffen. Manche Billiganbieter nehmen den Müll nur in Plastiksäcken entgegen; in ländlichen Gegenden sollte man solche Firmen meiden, weil die Säcke dort oft regelmäßig von Waschbären und anderen Wildtieren geplündert und zerfetzt werden. Viele Haushalte entsorgen ihren Hausmüll nicht über eine Müllabholfirma, sondern bringen ihn selbst zur Sammelstation, was unter Umständen billiger ist. Auch Sperr- und Großmüll (einschließlich Möbeln, Elektro-Großgeräten und Bauschutt) kann man in vielen Gemeinden in der Sammelstation entsorgen; in Zweifelsfällen bei der Stadt- oder Countyverwaltung telefonisch nachfragen. Die Gebühren für Sperr- und Großmüllentsorgung sind, verglichen mit europäischen Gebühren, meist sehr moderat; berechnet werden sie nach Gewicht. Alte Elektro-Großgeräte übrigens wird man am einfachsten los, wenn man beim Kauf eines Neugeräts gleich vereinbart, dass der Lieferant das Altgerät mitnimmt (haul); dieser Service ist meist kostenlos.

Mülltrennung, d. h. das Aussortieren von recyclebaren Abfällen, ist in den USA weitaus weniger verbreitet als in Deutschland. Da jede Stadt ihre eigene Müllpolitik macht, können die Angebote der Mülltrennung von Region zu Region ganz unterschiedlich aussehen. In manchen Orten kann man sortierten, recyclebaren Hausmüll kostenlos an der Sammelstation abgeben, in anderen Fällen nimmt auch die Müllabholfirma separat gesammelte recyclables wie Dosen, Altglas oder Altpapier mit. Einzelheiten erfährt man bei der Stadt- oder County-Verwaltung oder bei seiner Abholfirma.

Nicht mehr Benötigtes loswerden: Tragbare Altkleider, Bücher, Kinderspielsachen, Haushaltsartikel und ähnliche wiederverkäufliche Dinge nimmt die Heilsarmee (Salvation Army) entgegen. Wenn Sie nachhaken, bekommen Sie sogar eine Spendenquittung, die Sie später mit der Steuererklärung einreichen können. Möbel und andere schwer transportable Spenden holt die Heilsarmee mit dem LKW ab, der online oder telefonisch gerufen werden kann. Einen valuation guide mit Informationen, welchen Wert Sie für welche Artikel angeben dürfen, finden Sie im Internet. Eine absolut tadellose Alternative ist die, brauchbare, aber nicht mehr benötigte Dinge einfach mit einem "for free"-Schild auf die eigene Garagenauffahrt zu stellen. Gut erhaltene Bücher kann man versuchen, der lokalen Bibliothek gegen Quittung zu spenden; oftmals sind dort sogar deutsche Bücher willkommen.

Wenn Sie viel Trödel, alte Kleinmöbel, Kinderspielsachen und Ähnliches loswerden wollen, lohnt sich meist auch ein garage sale oder yard sale, den Sie auf Ihrem Grundstück ohne weitere Formalitäten jederzeit durchführen können. Größere Objekte kann man über Craig's List gebührenfrei und sehr komfortabel an Selbstabholer verkaufen, sollte dies grundsätzlich aber nur an lokale Käufer und nur gegen sofortiges Cash tun. Rechnen Sie damit, dass die Käufer tüchtig feilschen wollen. Craig's List eignet sich auch, wenn man Dinge verschenken möchte.

Haushaltsgeräte[Bearbeiten]

Trockner und Frontlade-Waschmaschine in einem amerikanischen Haushalt.

Amerikanische Waschmaschinen sind meist von oben befüllbar, und die Waschtrommel dreht sich um eine vertikal angeordnete Rotationsachse. Ein Kreuzschläger (agitator) oder Wirbelrad (impeller) bewegt die Wäsche zur Reinigung durch die Waschlauge. Der Vorteil dieses Konstruktionsprinzips besteht darin, dass wegen der geringeren Belastung des Lagers größere Waschtrommeln verwendet werden können, die mehr Wäsche aufnehmen. Auch waschen diese Maschinen wesentlich schneller, da sie (wie alle amerikanischen Waschmaschinen) das Waschwasser nicht selber aufheizen sondern warmes und kaltes Wasser direkt von der Leitung ziehen. Viele dieser Maschinen benutzen mehr Wasser, oftmals die doppelte Menge, wie ein Frontlader von gleicher Kapazität. Es gibt aber auch Toplader, die fast genau die selbe Menge Wasser benutzen wie Frontlader. Toplader waschen genau so gut, schonend und gründlich wie europäische Trommelwaschmaschinen, wenn sie richtig benutzt werden. Sie haben auch verschiedene Programme für Synthetik, Wolle, Fein- und Normalwäsche; und es gibt eine große Auswahl an Geräten mit diversen Spezifikationen und Funktionen. Da diese Art von Waschmaschinen zum größten Teil in Europa unbekannt sind, sollte man sich, bevor man sie benutzt, ein paar Tips und Hinweise holen.

Bereits seit vielen Jahren sind auch Frontladegeräten erhältlich. Europäische Marken werden angeboten, sie sind aber auch wesentlich teurer als die einheimischen Geräte. Insgesamt ist das Angebot in den USA sehr groß; es lohnt also wirklich, sich ein wenig umzusehen.

In Regionen mit hartem, kalkhaltigem Leitungswasser kann man die Leistung von Wasch- und Geschirrspülmaschine deutlich erhöhen, indem man für ein paar Hundert Dollar ein zentrales Wasseraufbereitungsgerät (water softener) anschafft, das meist im Keller Platz findet.

Teuerster Energieverbraucher ist in den meisten amerikanischen Haushalten der Wäschetrockner. Glück haben Sie, wenn in Ihrer Waschküche ein Gasanschluss vorhanden ist: Dort können Sie nämlich einen verbrauchsgünstigen, gasbetriebenen Wäschetrockner anschließen. Natürlich kann man meist auch eine Wäscheleine spannen. Im Durchschnitt kostet eine volle Ladung (7 bis 9 kg) im Trockner zwischen 20 und 50 Cents. Energiekosten sind in den USA sehr uneinheitlich. Es gibt billige und sehr teure Regionen, und Gas ist in manchen Gegenden teurer als Strom.

In Amerika, wie auch in Europa, werden viele Elektrogeräte aus dem Ausland (China zum Beispiel) importiert und dann mit einheimischen Markenzeichen versehen. Gute Qualität kostet auch in den USA ein bisschen mehr. Auch hier macht es sich bezahlt sich zu informieren, da das Angebot sehr groß ist. Es gibt eine amerikanische Webseite – http://ths.gardenweb.com – auf der Konsumenten Ihre Erfahrungen/Meinungen diskutieren und Informationen austauschen über in Amerika erhältliche Produkte von der Waschmaschine bis zur Zahnbürste. Schrecken Sie übrigens nie davor zurück, ein nicht gut funktionierendes Elektrogerät wieder zum Händler zurückzubringen. Außer bei manchen teuren Elektronikgeräten wie Digitalkameras können Sie damit rechnen, ohne Diskussion den vollen Kaufpreis zurückzuerhalten.

Fernsehen und Radio[Bearbeiten]

Deutsches Fernsehen kann man in den USA nicht empfangen.

Der Kanal BBC America und Nachrichtenproduktionen der Deutschen Welle sind grundsätzlich das einzige Europäische, was Sie im amerikanischen Fernsehen finden können. Deutsche Fernsehkanäle wie etwa die ARD werden in den USA weder per Antenne ausgestrahlt noch ins Kabelnetz eingespeist. Auch die meisten Provider für Satelliten-Empfang bieten kein deutschsprachiges Fernsehen. Eine Ausnahme bildet z. B. die Firma Dish Network, die als Extra-Paket eine kleine Anzahl deutscher Programme (ARD, ZDF, Deutsche Welle) anbietet. Bei Dish kann man auch ProSiebenSat.1 Welt bestellen, das ist ein Sender mit den Inhalten von ProSieben, Sat.1, kabeleins und N24. ProSiebenSat.1 Welt plant, auch über das Kabelnetz zu senden.

Das Filmangebot der amerikanischen Fernsehsender beschränkt sich weitgehend auf einheimische Erzeugnisse. Manchmal hilft es, das Programm genau zu studieren und einen Videorecorder bereitzuhalten. Ausländische Filme werden nämlich vorzugsweise im Nachtprogramm gezeigt. Kommerzielle Videotheken findet man in den USA kaum noch; und selbst wenn, sucht man dort nach europäischen Filme meist vergeblich. Interessante Alternativadressen sind Videoportale wie Hulu und Video-on-Demand-Services wie Netflix, die einen schnellen Internetzugang voraussetzen, dann aber oft ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Video-on-Demand mit Flatrate (z.B. Netflix) eignet sich besonders für Vielseher. Dazu kann man in den meisten öffentlichen Bibliotheken VHS-Cassetten und DVDs kostenlos ausleihen. Eine erhebliche Bandbreite deutschsprachiger Filme und Fernsehproduktionen findet man inzwischen auch bei Internet-Videoportalen wie YouTube.

Deutsches Radio kann man überall auf der Welt kostenlos online hören, z. B. über: www.surfmusik.de, www.live-radio.net, www.broadcast-live.com, www.virtualtuner.com. Über www.onlinetvrecorder.com kann man kostenlos Fernsehsendungen aus Deutschland aufnehmen (lassen) und dann herunterladen.

Zeitungsabonnements[Bearbeiten]

Von einigen überregionalen Qualitätszeitungen wie z. B. der New York Times oder der Washington Post abgesehen, beschränken die meisten amerikanischen Zeitungen ihre Berichterstattung auf Inländisches und Lokales. Den einfachsten und preiswertesten Zugang zu aktuellen internationalen Nachrichten bietet meist das WWW. Ausländische Zeitungen und Zeitschriften sind außerhalb großer Städte nur selten erhältlich. Deutsche Zeitungen und Zeitschriften bieten oftmals Auslandsabonnements an. Deutlich preiswerter erhält man ein entsprechendes Abonnement jedoch häufig über einen in den USA niedergelassenen Zwischenhändler (z. B. GLPnews).

Deutsche Bücher[Bearbeiten]

Für Vielleser deutschsprachiger Literatur lohnt sich die Anschaffung eines Kindle (ab $79) oder ähnlich.

Niedergelassene Buchhandlungen mit einer Auswahl an deutschen Büchern findet man nur vereinzelt in großen Städten. Auch die großen Online-Buchhändler wie www.amazon.com bieten nur eine kleine Auswahl an deutschsprachiger Literatur. Gefüllt wird die Nische von einigen kleineren Online-Anbietern (Übersicht unter: www.online-buchhandlungen.de) wie www.buchwurm.com,www.globalbooks.de oder www.deutsche-buecher.com. Leider haben aber alle außer globalbooks.de wohl inzwischen Ihr Angebot eingestellt. Dafür versendet globalbooks.de jetzt schon ab 150 Euro Bestellwert portofrei in die USA. Preiswerter kauft man deutsche Bücher jedoch in Deutschland ein, und da in Deutschland niedergelassene Online-Anbieter wie www.amazon.de für einen Versand in die USA übertrieben hohe Portokosten berechnen, ist es oft sinnvoll, die Bücher stattdessen an Angehörige in Deutschland schicken zu lassen, die die Ware mit der Post als „Buchsendung Land“ (= Seefracht) preiswert in die USA weiterschicken. Viele deutsche (und anderssprachige) Hörbücher kann man kostenlos bei Librivox herunterladen.

Amerikanische öffentliche Bibliotheken haben normalerweise keine oder nur sehr wenige deutschsprachige Bücher. Schulen, an denen Deutsch als Fremdsprache unterrichtet wird, haben darum ihre eigenen Bibliotheksbestände.

Einkaufen[Bearbeiten]

Die Ankündigung für eine Aldi-Niederlassung in Baltimore, Maryland.

Supermärkte[Bearbeiten]

Discounter-Ketten, wie sie im deutschen Lebensmittelhandel gang und gäbe sind, gibt es in den USA nicht. Lebensmittel sind durchweg teurer als in Deutschland. Der deutsche Konzern Aldi betreibt in den USA ein enges Netz von Niederlassungen, die Preise sind dort jedoch kaum niedriger als in anderen amerikanischen Supermärkten. In vielen Städten gibt es allerdings spezielle Ketten (z. B. den Walmart-Ableger Sam's Club), in denen – ähnlich wie in Deutschland im Großmarkt – nur Personen mit besonderer Berechtigung einkaufen können. In den USA gibt es jedoch keine Gewerbescheine, und in Supermärkten wie Sam's Club kann jeder einkaufen, der Mitglied wird. Die Gebühr ist relativ gering und zahlt sich schon nach einigen Großeinkäufen aus.

Die meisten amerikanischen Supermarktketten bieten ihren Kunden kostenlose Kundenkarten (customer's cards), mit denen man bei vielen Artikeln Rabatt erhält. Unterscheiden muss man solche customer's oder club cards allerdings von Kundenkreditkarten, mit denen man auch bezahlen kann. Letztere dienen vor allem der Profitmaximierung des Unternehmens. Dem Kunden nützen sie nur, wenn er eine Sammelleidenschaft für Kreditkarten hat.

In Universitätsstädten findet man mitunter Lebensmittelkooperativen, in denen man preiswerter als in Supermärkten einkaufen kann. In Regionen mit einem hohen Anteil von mexikanischen oder asiatischen Einwanderern lohnt sich auch ein Blick in deren Läden, nicht nur wegen des interessanten Warenangebots, sondern auch, weil die Preise der Supermarktketten oft unterboten werden.

Deutsche Sehnsuchtsartikel[Bearbeiten]

Beim Wort bread denken die meisten Amerikaner an Toastbrot.

Von allen Lebensmitteln ist Brot – in reichhaltiger Auswahl – gewiss dasjenige, das deutsche Migranten in den USA am meisten vermissen. Viele werden hier erstmals im Leben mit der Tatsache konfrontiert, dass Brot eine typisch deutsche Leidenschaft ist, der in keinem anderen Land der Welt ein ähnlich hoher Stellenwert eingeräumt wird. In billigen Supermärkten und generell in den ärmeren Regionen der Vereinigten Staaten wird Ihnen nur faserarmes weiches Toastbrot aus Weizenmehl angeboten, das sehr kalorienreich ist und bei gewohnheitsmäßig starken Brotessern bald zu einer drastischen Gewichtszunahme führen kann. Sich darüber zu beschweren, ist ungefähr so sinnvoll wie die Klagen früherer Generationen, die sich einst auf Mallorca entrüsteten, wenn „nicht einmal ein anständiges Kotelett“ zu bekommen war.

Viele Deutsche, die auf gutes frisches Brot nicht verzichten wollen, schaffen sich nach ihrem Umzug in die USA eine Brotbackmaschine an; Zutaten wie Hefe, Sauerteigstarter und verschiedene Mehlsorten sind meist problemlos erhältlich. Manchmal findet man auch Knäckebrot (crisp bread, cracker bread) oder kanadisches Importbrot (v. a. Weizenmischbrot, dunkles Vollkornbrot), das freilich geschnitten und abgepackt ist. Wer das Glück hat, einen Trader-Joe's-Supermarkt in der Nähe zu haben, probiert es zuerst dort. In Regionen mit einer einkommensstarken Bevölkerung gibt es oft gute Gourmet-Supermärkte (in den Mittel-Atlantik-Staaten z. B. Wegman's), die in ihren Niederlassungen eigene Bäckereien mit reichhaltigem Brot- und Kuchenangebot betreiben. Daneben finden in jüngerer Zeit Bäckerei-Ketten wie Panera zunehmende Verbreitung.

Viele deutsche Lebensmittel kann man in den USA per Online-Versand kaufen, etwa bei www.germandeli.com, www.germangrocery.com oder www.germanysbest.com. Eine interessante Online-Adresse ist auch www.thefind.com, wo man Anbieter (Versandunternehmen) für individuelle Artikel suchen kann. In größeren Städten findet man hier und da auch eine deutsche Fleischerei. Eine Online-Recherche kann sich lohnen. Auch polnische Importwarengeschäfte bieten oft Waren an, die Deutsche als typisch deutsch empfinden.

Alkohol[Bearbeiten]

Alkohol ist in einigen Bundesstaaten nur in Fachgeschäften mit Speziallizenz (liquor stores) erhältlich. Manchmal (in Montana, Ohio, Pennsylvania, Utah) dürfen Liquor Stores nur vom Staat betrieben werden. Am strengsten ist die Regelung in Pennsylvania, wo selbst Bier nur in speziell lizenzierten Fachgeschäften verkauft wird. In Minnesota, New York, Oklahoma, South Carolina und Utah bekommt man im Supermarkt Bier (außer Sonntag vormittags), aber keinen Wein und nichts Hochprozentiges. Liberaler ist die Regelung im District of Columbia, in Florida, Georgia, Massachusetts, Montana, North Carolina, Ohio, Oregon, Vermont, Virginia und Washington, wo man nur für Hochprozentiges ins liquor store zu gehen braucht.

Online-Shopping[Bearbeiten]

Besonders wer mehr oder weniger auf dem Lande wohnt, wo die Auswahl an Waren oft sehr begrenzt ist, wird früher oder später vieles bei Online-Händlern oder über Ebay einkaufen. Oft lohnt sich das auch bei Artikeln des täglichen Bedarfs, die im Kaufhaus vor Ort unanständig teuer verkauft werden, wie z. B. Druckerkartuschen oder Ersatzaufsätze für elektrische Zahnbürsten.

Eine interessante Alternative zu Ebay ist das Anzeigennetzwerk Craigslist, mit dem man gezielt Angebote in der eigenen Region einholen kann. Craigslist ist eine gute Adresse, um z. B. gebrauchte Möbel zu kaufen oder sperrige Artikel selbst anzubieten, die man nicht gut verschicken kann. Der Käufer holt seine Ware in der Regel selbst ab, bezahlt wird cash. Ein bisschen Feilschen ist üblich, aber nicht zwingend. Im Service enthalten ist eine Emailverschlüsselung, die es den Anbietern und Interessenten ermöglicht, miteinander per Email zu kommunizieren, ohne dem Kaufinteressenten bzw. Verkäufer die eigene Klaradresse preiszugeben. Anders als bei Ebay sind die Dienste von Craigslist für alle Beteiligten kostenlos. Craigslist ist somit ein ähnliches Angebot wie Ebay-Kleinanzeigen.

Siehe auch