Mittelbare Falschbeurkundung

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Autor:innen: Fynn Wenglarczyk

A. Schutzzweck und Deliktsnatur[Bearbeiten]

Der für alle Urkundendelikte des 23. Abschnitt des StGB geltende Schutzzweck (→ § 15) der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Rechtsverkehrs ist mit § 271 Abs. 1 StGB dahin zu konkretisieren, dass hier nicht etwa die Echtheit bzw. die Authentizität von Urkunden geschützt wird (so aber bei § 267 StGB), sondern darüber hinaus die inhaltliche Richtigkeit bzw. die inhaltliche Wahrheit des in der Urkunde Erklärten.[1] Ein strafrechtlich relevanter Erfolg muss bei § 271 Abs. 1 StGB und dem Qualifikationstatbestand des § 271 Abs. 3 StGB nicht eintreten, kriminalisiert wird bereits das Tätigwerden in der in den Tatbeständen beschriebenen Weise. Es handelt sich bei den Tatbeständen mithin um abstrakte Gefährdungsdelikte.

B. Objektiver Tatbestand[Bearbeiten]

I. Tatobjekt[Bearbeiten]

1. Die öffentliche Urkunde[Bearbeiten]

2. Öffentliche Bücher und Register[Bearbeiten]

3. Öffentliche Dateien[Bearbeiten]

II. Tathandlung[Bearbeiten]

1. Bewirken einer unrichtigen Beurkundung (§ 271 Abs. 1 Alt. 1 StGB) oder Datenspeicherung (§ 271 Abs. 1 Alt. 2 StGB)[Bearbeiten]

2. Gebrauchen einer falschen Beurkundung oder Datenspeicherung (§ 271 Abs. 2 StGB)[Bearbeiten]

C. Subjektiver Tatbestand[Bearbeiten]

D. Rechtswidrigkeit und Schuld[Bearbeiten]

E. Täterschaft und Teilnahme[Bearbeiten]

F. Versuch[Bearbeiten]

G. Qualifikationstatbestand des § 271 Abs. 3 StGB[Bearbeiten]

H. Konkurrenzen[Bearbeiten]

I. Prozessuales Wissen für das 2. Staatsexamen[Bearbeiten]

J. Aufbauschemata für die Klausur[Bearbeiten]

Weiterführende Studienliteratur[Bearbeiten]

  • hier steht eine empfehlenswerte Quelle für weiterführende Studienliteratur
  • und noch eine Quelle
  • aber nicht zu viele

Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte[Bearbeiten]

  • das haben wir gelernt
  • und das haben wir gelernt
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Inhaltsverzeichnis des Buches[Bearbeiten]

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Einführung zum Besonderen Teil

Erster Teil: Nichtvermögensdelikte

1. Kapitel: Straftaten gegen das Leben

§ 1: Mord und Totschlag, §§ 211, 212

§ 2: Tötung auf Verlangen, § 216

§ 3: Fahrlässige Tötung, § 222

§ 4: Aussetzung, § 221


2. Kapitel: Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit

§ 5: Einfache Körperverletzung, § 223

§ 6: Gefährliche und schwere Körperverletzung, §§ 224, 226

§ 7: Fahrlässige Körperverletzung, § 229

§ 8: Körperverletzung mit Todesfolge, § 227

§ 9: Beteiligung an einer Schlägerei, § 231

§ 10: Körperverletzung im Amt, § 340


3. Kapitel: Straftaten gegen die persönliche Freiheit

§ 11: Nötigung, § 240

§ 12: Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, §§ 113 ff.

§ 13: Freiheitsberaubung, § 239

§ 14: Erpresserischer Menschenraub und Geiselnahme, §§ 239a, 239b


4. Kapitel: Urkundendelikte

§ 15: Urkundenfälschung, § 267

§ 16: Fälschung technischer Aufzeichnungen und beweiserheblicher Daten, §§ 268, 269

§ 17: Mittelbare Falschbeurkundung, § 271

§ 18: Urkundenunterdrückung, § 274


5. Kapitel: Straßenverkehrsdelikte

§ 19: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, § 315b

§ 20: Gefährdung des Straßenverkehrs, §§ 315c, 315d

§ 21: Trunkenheit im Verkehr, § 316

§ 22: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142


6. Kapitel: Brandstiftungsdelikte

§ 23: Einfache Brandstiftung, § 306

§ 24: Schwere und besonders schwere Brandstiftung, §§ 306a, 306b

§ 25: Brandstiftung mit Todesfolge, § 306c

§ 26: Fahrlässige Brandstiftung, § 306d

§ 27: Herbeiführen einer Brandgefahr, § 306f


7. Kapitel: Beleidigungsdelikte

§ 28: Beleidigung, § 185

§ 29: Üble Nachrede, § 186

§ 30: Verleumdung, § 187


8. Kapitel: Straftaten gegen die Rechtspflege

§ 31: Aussagedelikte, §§ 153ff

§ 32: Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat, §§ 164, 145d

§ 33: Strafvereitelung und Strafvereitelung im Amt, §§ 258, 258a


Zweiter Teil: Eigentums- und Vermögensdelikte

9. Kapitel: Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Diebstahl und Unterschlagung

§ 34: Sachbeschädigung, §§ 303 ff.

§ 35: Hausfriedensbruch, § 123

§ 36: Einfacher Diebstahl, § 242

§ 37: Besonders schwerer Fall des Diebstahls, § 243

§ 38: Qualifikationen des Diebstahls, §§ 244, 244a

§ 39: Unterschlagung, § 246


10. Kapitel: Betrug und Untreue

§ 40: Betrug, § 263

§ 41: Computerbetrug, § 263a

§ 42: Untreue, § 266

§ 43: Weitere examensrelevante Delikte des 22. Abschnitts, §§ 266b, 265a, 265


11. Kapitel: Raub und Räuberischer Diebstahl

§ 44: Einfacher Raub, § 249

§ 45: Schwerer Raub, § 250

§ 46: Raub mit Todesfolge, § 251

§ 47: Räuberischer Diebstahl, § 252

§ 48: Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, § 316a


12. Kapitel: Erpressung und Räuberische Erpressung

§ 49: Erpressung, § 253

§ 50: Räuberische Erpressung, § 255


13. Kapitel: Anschlussstraftaten

§ 51: Begünstigung, § 257

§ 52: Hehlerei, § 259

§ 53: Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte, § 261


Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Vgl. BGH, Urt. v. 16.4.1996 – 1 StR 127/96 = NJW 1996, 2170; Rengier, Strafrecht Besonderer Teil II, § 37 Rn. 1.