Einfacher Raub

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Autor:innen: Kristina Peters

Notwendiges Vorwissen: Erforderlich ist die sichere Beherrschung der Diebstahlsdelikte (§§ 242ff.) sowie der Nötigung (§ 240).

Die Raubdelikte gehören zu den praxisrelevantesten Tatbeständen des Besonderen Teils. Entsprechend hoch ist auch die Prüfungsrelevanz sowohl für Prüfungsarbeiten im Studium als auch in der Ersten und Zweiten Juristischen Prüfung. Gleichzeitig handelt es sich beim Raub um ein dogmatisch komplexes Delikt, mit dessen Struktur sich jede:r Studierende vertieft befassen sollte, da Unsicherheiten schnell zu Fallstricken werden. Der Abschnitt vermittelt das erforderliche strukturelle Wissen, um die Prüfung des Raubes sicher händeln zu können, und stellt an den geeigneten Stellen Anknüpfungspunkte für beliebte Klausurfälle dar.

A. Rechtsgut und Deliktsstruktur[Bearbeiten]

I. Systematik der Raubdelikte[Bearbeiten]

§ 249 enthält Elemente des Diebstahls (§ 242) und der Nötigung (§ 240), ist aber ein selbstständiges Delikt.

§ 249 I

  • bildet den Grundtatbestand zu den Qualifikationen in § 250 I (schwerer Raub) und § 250 II (besonders schwerer Raub),
  • bildet den Grundtatbestand zu der Erfolgsqualifikation in § 251 (Raub mit Todesfolge) und
  • steht nach einer vor allem im Schrifttum vertretenen Ansicht (Exklusivitätsthese) als eigenständiges Delikt neben den §§ 253, 255 (räuberische Erpressung), während er nach vorwiegend durch die Rechtsprechung vertretener Ansicht (Spezialitätsthese) einen Spezialfall (lex specialis) zur Erpressung bildet.

II. Rechtsgut[Bearbeiten]

§ 249 I setzt sich aus einer Diebstahls- und einer Nötigungskomponente zusammen und schützt nach übereinstimmender Auffassung das Eigentum und die freie Willensbetätigung und -entschließung (zu der umstrittenen Frage, ob auch der Gewahrsam geschützt wird, siehe → § 35).[1]

B. Objektiver Tatbestand[Bearbeiten]

Da § 249 Elemente des Diebstahls (§ 242) und der Nötigung (§ 240) beinhaltet, können insoweit dieselben Probleme auftauchen. Dies gilt es im objektiven Tatbestand bei dem Einsatz der - allerdings gegenüber § 240 qualifizierten - Nötigungsmittel sowie bei der Wegnahme stets zu bedenken.

I. Einsatz qualifizierter Nötigungsmittel[Bearbeiten]

§ 249 I setzt zunächst den Einsatz von Nötigungsmitteln voraus, wobei diese gegenüber § 240 qualifiziert sind: Erfasst sind nicht jede Gewalt und jede Drohung, sondern allein "Gewalt gegen eine Person" und "Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben".

1. Gewalt gegen eine Person[Bearbeiten]

Zur Definition der Gewalt im Rahmen des § 240 siehe → § 11.

Inwieweit die "Gewalt gegen eine Person" im Sinne des § 249 mehr fordert als die bloße "Gewalt" im Sinne des § 240, ist nicht abschließend geklärt, da bereits die Gewaltdefinition im Rahmen des § 240 "personenbezogen"[2] ist ("körperlich wirkender Zwang"). Übereinstimmend wird verlangt, dass der körperlich wirkende Zwang im Rahmen des § 249 mittelbar oder unmittelbar auf den Körper des Opfers wirken muss.[3] Auch gegenüber Schlafenden oder Bewusstlosen kann Gewalt ausgeübt werden.[4]

Beispiel: Festhalten, Fesseln, Beibringen von Rausch- und Betäubungsmitteln. Umstritten sind etwa das Versperren des Weges mittels eines Pkw oder das Sprühen eines Deo-Sprays in das Gesicht des Opfers.

Das Vorliegen von Gewalt darf nicht vorschnell bejaht werden. Insbesondere wenn lediglich List und Schnelligkeit genutzt werden, um einem Widerstand des Opfers zuvorzukommen, liegt keine Gewalt vor. In diesen Fällen wird lediglich der Überraschungseffekt ausgenutzt. Es fehlt es an der subjektiven Komponente des Gewaltbegriffs ("um geleisteten oder erwarteten Widerstand zu überwinden"), da ein solcher Widerstand vielmehr von vornherein unmöglich gemacht wird.[5]

Beispiel: Überraschendes Ergreifen einer Handtasche.

Die Gewalt kann sich unproblematisch auch gegen Dritte richten. In Betracht kommen hier Personen, die zwar nicht selbst Gewahrsamsinhaber:innen und damit Opfer der anvisierten Wegnahme, aber – und sei es zufällig – anwesend sind. Hierbei handelt es sich um eine typische Raubkonstellation, da auch diese Personen die Wegnahme potentiell verhindern können.[6]

Beispiel: A überfällt B und C, weil sie C sein wertvolles Smartphone entwenden möchte. Sie schlägt B und C jeweils mit der Faust ins Gesicht, damit diese keinen Widerstand leisten, und entnimmt der Handtasche der C das Telefon.

Hier ist allerdings Vorsicht geboten: Wird die Gewalt gegen einen Dritten ausgeübt, um die Person, die die zu raubende Sache in ihrem Gewahrsam hat, im Schach zu halten, liegt im Ergebnis nur eine Drohung vor.

Beispiel: A überfällt B und C, weil sie C sein wertvolles Smartphone entwenden möchte. Sie schlägt B mit der Faust ins Gesicht, damit C keinen Widerstand leistet, und entnimmt der Handtasche der C das Telefon.

Hier werden von A lediglich die psychischen Zwangswirkungen, die der Faustschlag gegen B bei C auslöst, zur Überwindung eines erwarteten oder geleisteten Widerstands eingesetzt. Daher liegt keine Gewalt, sondern eine Drohung vor.[7]

2. Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben[Bearbeiten]

Eine Drohung ist wie im Rahmen des § 240 das Inaussichtstellen eines Übels, auf das der Drohende vorgibt Einfluss zu haben. Zu den Einzelheiten und Problemen siehe → § 11. Diese Drohung muss qualifiziert sein: Das Übel muss in einer gegenwärtigen Gefahr für Leib oder Leben bestehen. Nicht erfasst ist daher die Drohung mit einer bloß unerheblichen Körperverletzung wie etwa einer Ohrfeige.[8] Die Gegenwärtigkeit hat denselben Inhalt wie bei § 34.

Auch Drohungen können sich unproblematisch neben dem Gewahrsamsinhaber:in an weitere anwesende Personen richten.

Beispiel: A überfällt eine Bankfiliale. Mit vorgehaltener Waffe hält sie die anwesenden Kund:innen im Schach und entreißt gleichzeitig einem Angestellten ein Bündel Geldscheine. Hier liegt eine qualifizierte Drohung gegenüber den Kund:innen und Gewalt gegenüber dem Angestellten vor.

II. Wegnahme einer fremden beweglichen Sache[Bearbeiten]

Die Wegnahme wird im Grundsatz genauso definiert wie im Rahmen des Diebstahls, weshalb insoweit dieselben Probleme entstehen können → § 35. Sie ist ist der Bruch fremden Gewahrsams unter Begründung neuen, nicht notwendigerweise tätereigenen Gewahrsams. Gewahrsam meint dabei die von einem natürlichen Herrschaftswillen getragene tatsächliche Sachherrschaft über einen Gegenstand, dessen Reichweite von der Verkehrsanschauung bestimmt wird. Ein Bruch liegt vor, wenn sich der Gewahrsamswechsel ohne oder gegen den Willen der/des ursprünglichen Gewahrsamsinhaber:in vollzieht.

Klausurtaktik

Die Abgrenzung von Raub und räuberischer Erpressung ist sehr klausurrelevant. Allerdings kommen die beiden Ansichten oft zum gleichen Ergebnis und es ist ein häufiger Fehler, dass dieser Streit argumentativ entschieden wird, obwohl das für den Fall nicht erforderlich ist.

III. Zusammenhang zwischen qualifizierten Nötigungsmitteln (I.) und Wegnahme (II.)[Bearbeiten]

Im Gesetzeswortlaut des § 249 I heißt es, die Sache müsse „mit“ Gewalt bzw. „unter“ Anwendung von Drohungen weggenommen werden. Offenkundig ist also ein gewisser objektiver Zusammenhang zwischen dem Einsatz der qualifizierten Nötigungsmittel und der Wegnahme erforderlich: Diese dürfen nicht lediglich zufällig zusammentreffen.

Klausurtaktik

Es empfiehlt sich, bei der Prüfung den erforderlichen objektiven Zusammenhang stets von dem subjektiven Zusammenhang (sogenannter Finalzusammenhang) zu trennen. Selbst wenn man den subjektiven Zusammenhang bereits im objektiven Tatbestand prüfen möchte, sollte man diese Punkte gedanklich wie formulierungstechnisch deutlich voneinander unterscheiden. Hier geht es nun zunächst allein um den objektiven Zusammenhang zwischen Nötigungsmitteln und Wegnahme.

Es ist jedoch umstritten, wie dieser objektive Zusammenhang beschaffen sein muss. Eine Minderansicht verlangt hier einen kausalen Zusammenhang.[9]

Die herrschende Auffassung in Rechtsprechung und Literatur hält dies jedoch nicht für erforderlich. Häufig liest man insoweit, dass ein „örtlicher und zeitlicher Zusammenhang“ erforderlich sei. Diese Vorgabe wurde jedoch insbesondere in der Rechtsprechung in den letzten Jahren maßgeblich relativiert.

Beispiel: F besucht seine Mutter C morgens in deren Wohnung. Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken fasst er gegen 8.40 Uhr den Entschluss, ihr Bargeld, Schmuck und das Auto zu entwenden. Einen Widerstand seiner Mutter hiergegen will er von vornherein verhindern. Er bittet sie unter einem Vorwand, die Augen zu schließen. Als sie der Aufforderung nachkommt, versetzt er ihr mit einem Stuhl einen wuchtigen Schlag gegen den Kopf in der Erwartung, dass sie hierdurch bewusstlos werde. Seine Mutter erleidet eine Impressionsfraktur des Schädels mit kleineren Knochenbruchstücken, Lufteinschlüssen und mehreren Blutungen. Allerdings verliert sie nicht das Bewusstsein, sondern ist lediglich benommen und kurzzeitig in ihrer Wahrnehmungsfähigkeit beeinträchtigt. F bemerkt, dass seine Mutter zwar die blutende Wunde an ihrem Kopf wahrgenommen, aber nicht realisiert hat, dass er die Verletzung durch seinen Schlag verursacht hat. Er erkennt die Möglichkeit, seinen Tatplan doch noch zu verwirklichen, und verständigt den Rettungsdienst. Er will nunmehr den Krankenhausaufenthalt seiner Mutter für seine Tat nutzen. Die Rettungskräfte transportieren seine von ihm begleitete Mutter gegen 9.40 Uhr ins Krankenhaus. Nachdem seine Mutter gegen 10 Uhr zur stationären Behandlung aufgenommen wird, begibt sich F in Fortführung seines Vorhabens alsbald zurück in die Wohnung. Dort entwendet er 4500 Euro Bargeld sowie Goldschmuck. Außerdem nimmt er den Schlüssel zum Auto seiner Mutter an sich, mit dem er wegfährt (Beispiel nach BGH NJW 2016, 2900).

Der BGH bejahte hier einen ausreichenden Zusammenhang zwischen Nötigung und Wegnahme. Er führte hierzu aus, ein pauschales Abstellen auf ein bestimmtes zeitliches Höchstmaß oder örtliche Gegebenheiten verbiete sich. Maßgeblich sei vielmehr, ob es zu einer nötigungsbedingten Schwächung der/des Gewahrsamsinhaber:in in seiner/ihrer Verteidigungsfähigkeit oder -bereitschaft gekommen ist. Entscheidend für die Beurteilung, ob ein ausreichender Zusammenhang zwischen dem Einsatz qualifizierter Nötigungsmittel und der Wegnahme vorliegt, ist hiernach also eine wertende Betrachtung des Einzelfalls.

In dem Beispielsfall sind insoweit die folgenden Gesichtspunkte zu berücksichtigen: C war aufgrund ihrer schweren Verletzungen nach der deswegen erforderlichen Verbringung ins Krankenhaus ähnlich wie bei einer Bewusstlosigkeit schon nicht mehr in der Lage, einen gegen den Gewahrsamsbruch des F gerichteten Abwehrwillen zu bilden. Diesen von ihm im Wege der Modifizierung des Tatplans nachvollzogenen Umstand nutzte F auch alsbald nach Aufnahme der C ins Krankenhaus aus. Mit der Einlieferung ins Krankenhaus erlangte er nach seiner Vorstellung erst den ungehinderten Zugriff auf die Wertsachen in der Wohnung seiner Mutter. Dabei betrug die zeitliche Differenz zwischen der Gewaltanwendung und den Wegnahmehandlungen jedenfalls nicht mehr als zwei Stunden. Deshalb bilden beide Tatbestandselemente – Nötigung und Wegnahme – hier noch die das typische Tatbild eines Raubs begründende Einheit.

Erforderlich ist also nicht eine bestimmte örtliche oder zeitliche Nähe zwischen Nötigung und Wegnahme, sondern vielmehr die Frage, ob diese bei wertender Betrachtung eine raubspezifische Einheit bilden. Ein solcher Zusammenhang kann selbst dann gegeben sein, wenn der Täter nach der Nötigungshandlung erst noch an einen anderen Ort fahren muss, an dem dann die Wegnahme erfolgt.

Klausurtaktik

Eine a.A. kann hier bei guter Begründung durchaus vertreten werden, sollte sich aber nicht pauschal auf den zeitlichen Abstand stützen. Wer § 249 verneint, müsste stattdessen §§ 242f. und § 240 prüfen.

C. Subjektiver Tatbestand[Bearbeiten]

I. Vorsatz[Bearbeiten]

II. Finalzusammenhang[Bearbeiten]

III. Absicht rechtswidriger Zueignung[Bearbeiten]

D. Täterschaft und Teilnahme[Bearbeiten]

I. Besonderheiten im Rahmen der Mittäterschaft[Bearbeiten]

II. Besonderheiten im Rahmen der Beihilfe[Bearbeiten]

E. Konkurrenzen[Bearbeiten]

Auf Konkurrenzebene verdrängt § 249 I die Nötigung (§ 240) und die §§ 242, 243, 244 (umstritten hinsichtlich des Wohnungseinbruchsdiebstahls[10]), 244a. Diese müssen im Anschluss an einen bejahten Raub nicht mehr geprüft werden; es genügt ein Hinweis in den Konkurrenzen.

Klausurtaktik

Aus diesem Grund ist es unbedingt ratsam, die Prüfung in der Klausur mit § 249 I und nicht mit § 242 I oder § 240 zu beginnen. Wird § 249 I bejaht, genügt ein kurzer Hinweis zu den §§ 242, 240. Wird § 249 I verneint oder liegt nur ein Versuch vor, sind hingegen ggf. ausführlichere Ausführungen zu den §§ 242, 240 erforderlich.

F. Aufbauschema[Bearbeiten]

A. Tatbestand

I. Objektiver Tatbestand

  1. Einsatz qualifizierter Nötigungsmittel
  2. Wegnahme einer fremden beweglichen Sache
  3. Zusammenhang zwischen Nötigungsmittel und Wegnahme

II. Subjektiver Tatbestand

  1. Vorsatz
  2. Finalzusammenhang
  3. Absicht rechtswidriger Zueignung

B. Rechtswidrigkeit

C. Schuld


Hinweis: Der subjektive Finalzusammenhang kann auch schon im objektiven Tatbestand unter 3. geprüft werden.[11] Allerdings führt diese Vorgehensweise erfahrungsgemäß insbesondere unter Zeitdruck häufig zu unsauberen Ausführungen, die nicht ausreichend zwischen objektiven und subjektiven Elementen unterscheiden. Die Prüfung im subjektiven Tatbestand ist demgegenüber weniger fehleranfällig (darf aber natürlich keinesfalls vergessen werden).

Weiterführende Studienliteratur[Bearbeiten]

  • hier steht eine empfehlenswerte Quelle für weiterführende Studienliteratur
  • und noch eine Quelle
  • aber nicht zu viele
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Dieser Text wurde von der Initiative für eine offene Rechtswissenschaft OpenRewi erstellt. Wir setzen uns dafür ein, Open Educational Ressources für alle zugänglich zu machen. Folge uns bei Twitter oder trage dich auf unseren Newsletter ein.

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Inhaltsverzeichnis des Buches[Bearbeiten]

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Einführung zum Besonderen Teil

Erster Teil: Nichtvermögensdelikte

1. Kapitel: Straftaten gegen das Leben

§ 1: Mord und Totschlag, §§ 211, 212

§ 2: Tötung auf Verlangen, § 216

§ 3: Fahrlässige Tötung, § 222

§ 4: Aussetzung, § 221


2. Kapitel: Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit

§ 5: Einfache Körperverletzung, § 223

§ 6: Gefährliche und schwere Körperverletzung, §§ 224, 226

§ 7: Fahrlässige Körperverletzung, § 229

§ 8: Körperverletzung mit Todesfolge, § 227

§ 9: Beteiligung an einer Schlägerei, § 231

§ 10: Körperverletzung im Amt, § 340


3. Kapitel: Straftaten gegen die persönliche Freiheit

§ 11: Nötigung, § 240

§ 12: Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, §§ 113 ff.

§ 13: Freiheitsberaubung, § 239

§ 14: Erpresserischer Menschenraub und Geiselnahme, §§ 239a, 239b


4. Kapitel: Urkundendelikte

§ 15: Urkundenfälschung, § 267

§ 16: Fälschung technischer Aufzeichnungen und beweiserheblicher Daten, §§ 268, 269

§ 17: Mittelbare Falschbeurkundung, § 271

§ 18: Urkundenunterdrückung, § 274


5. Kapitel: Straßenverkehrsdelikte

§ 19: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, § 315b

§ 20: Gefährdung des Straßenverkehrs, §§ 315c, 315d

§ 21: Trunkenheit im Verkehr, § 316

§ 22: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, § 142


6. Kapitel: Brandstiftungsdelikte

§ 23: Einfache Brandstiftung, § 306

§ 24: Schwere und besonders schwere Brandstiftung, §§ 306a, 306b

§ 25: Brandstiftung mit Todesfolge, § 306c

§ 26: Fahrlässige Brandstiftung, § 306d

§ 27: Herbeiführen einer Brandgefahr, § 306f


7. Kapitel: Beleidigungsdelikte

§ 28: Beleidigung, § 185

§ 29: Üble Nachrede, § 186

§ 30: Verleumdung, § 187


8. Kapitel: Straftaten gegen die Rechtspflege

§ 31: Aussagedelikte, §§ 153ff

§ 32: Falsche Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat, §§ 164, 145d

§ 33: Strafvereitelung und Strafvereitelung im Amt, §§ 258, 258a


Zweiter Teil: Eigentums- und Vermögensdelikte

9. Kapitel: Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Diebstahl und Unterschlagung

§ 34: Sachbeschädigung, §§ 303 ff.

§ 35: Hausfriedensbruch, § 123

§ 36: Einfacher Diebstahl, § 242

§ 37: Besonders schwerer Fall des Diebstahls, § 243

§ 38: Qualifikationen des Diebstahls, §§ 244, 244a

§ 39: Unterschlagung, § 246


10. Kapitel: Betrug und Untreue

§ 40: Betrug, § 263

§ 41: Computerbetrug, § 263a

§ 42: Untreue, § 266

§ 43: Weitere examensrelevante Delikte des 22. Abschnitts, §§ 266b, 265a, 265


11. Kapitel: Raub und Räuberischer Diebstahl

§ 44: Einfacher Raub, § 249

§ 45: Schwerer Raub, § 250

§ 46: Raub mit Todesfolge, § 251

§ 47: Räuberischer Diebstahl, § 252

§ 48: Räuberischer Angriff auf Kraftfahrer, § 316a


12. Kapitel: Erpressung und Räuberische Erpressung

§ 49: Erpressung, § 253

§ 50: Räuberische Erpressung, § 255


13. Kapitel: Anschlussstraftaten

§ 51: Begünstigung, § 257

§ 52: Hehlerei, § 259

§ 53: Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte, § 261


Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Vogel, in: LK-StGB, Bd. 8, 12. Aufl. 2010, Vor. §§ 249 f., Rn. 44, 45; Sander, in: MüKo-StGB, Bd. 4, 3. Aufl. 2017, § 249 Rn. 2; Kindhäuser, in: NK-StGB, 5. Aufl. 2017, § 249 Rn. 1; der BGH stellt teils – ersichtlich unsauber – auf das Vermögen statt das Eigentum ab, siehe etwa BGH NStZ 2002, 542 Rn. 6.
  2. Wessels/Hillenkamp/Schuhr, BT 2, 42. Aufl. 2019, Rn. 347.
  3. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 8; Wessels/Hillenkamp/Schuhr, BT 2, 42. Aufl. 2019, Rn. 347.
  4. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 11; Wessels/Hillenkamp/Schuhr, BT 2, 42. Aufl. 2019, Rn. 349.
  5. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 12; Wessels/Hillenkamp/Schuhr, BT 2, 42. Aufl. 2019, Rn. 348.
  6. BGH NJW 1997, 1244; Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 17.
  7. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 17.
  8. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 19.
  9. So etwa Hörnle in: Festschrift Puppe, 2011, S. 1143f.
  10. Hierzu m.w.N. Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 5f.; Bosch in: Schönke/Schröder, 30. Aufl. 2019, § 249 Rn. 13.
  11. So etwa Rengier, BT I, 23. Aufl. 2021, § 7 Rn. 7.