Zum Inhalt springen

Benutzer:Mjchael/Sammlungen/3-Finger-Picking

Aus Wikibooks
Dies ist eine gespeicherte Sammlung Hilfe
[ Sammlung laden ] [ PDF / Epub / Odt / LaTeX ]

Einführung in das 3-Finger-Picking

[Bearbeiten]

Version November 2022

[Bearbeiten]

Diese Sammlung ist für die Ansicht am PC gedacht. Diese Seite ist nur bedingt für einen Ausdruck als PDF geeignet. Die hier dargestellten Tabulaturen sind eher nur eine Vorschau für die PDF-Seiten, die in den entsprechenden Lektionen zum Download angeboten werden. Die Auflösung der Original-PDF ist besser. Wo keine PDF angeboten wird, kann man auch die einzelne Lektion aufrufen. (Siehe Navigationsleiste)

Nach ein paar Übungen und der Wiederholung 'die Einführung ins Zupfen' lernst du hier das 3-Fingerpicking.

Wiederholung Zupfen

[Bearbeiten]

Eine genauere Einführung ins Zupfen inklusive wertvollen Tipps für völlige Anfänger in der Materie, findest du im Folkdieplom. Hier nur noch mal als Wiederholung:

Zupfmuster: Vorschau und Wiederholung

Zupfmuster: Seite 2

(info)

Erste Vorübungen

[Bearbeiten]

Navigation:  GitarreBalladendiplom
Abschnitte Einführung C-Dur TonleiterII: Erweiterte AkkordeIII: AkkordfolgenIV: 3-Finger-Picking
II: Erweiterte Akkorde7er6-7 (Blues)C7sus4/add4Gadd4add9j7Mel.BegleitungJazzimpro.


Mindest-Voraussetzungen
Einführung ins Zupfen
Verwandte Kapitel
-
Weiterführende Kapitel
C-Dur-Tonleiter in den ersten drei Bünden
Einführung in das 3-Finger-Picking

Melodische Picking-Begleitung (G D Em C)

[Bearbeiten]
Variante:

Die Akkordfolge G D Em C ist dir wohlmöglich schon als Pop-Kadenz in G (oder einem ähnlichen klingendem Begriff) bekannt. Diese recht einfache Akkordfolge soll zur Begleitung eines Liedes mit 4 Akkorden dienen.

Es werden sowohl Rhythmus-Elemente, einzelne Melodieverläufe sowie Zupfmuster eingesetzt. Zu den gegriffenen Akkordtönen gesellen sich einige Töne aus der gerade umspielten Tonleiter. Mit recht einfachen Mitteln lassen sich so schon recht melodische Begleitungen erstellen. Lasse dich durch das Kreuz für die G-Dur-Tonart im Notensystem nicht beirren. Das Fis wird hier bei den vier Beispielen nur für den Basston des Akkord D/F# (D mit Fis im Bass) benötigt, den du schon bei den Wonderwall-Akkorden kennengelernt hast. Die übrigen Noten beschränken sich auf die Noten, die du beim Workshop der C-Dur-Tonleiter gelernt hast.



Zum 1. Notensystem

Du siehst die durchge-X-ten Noten? Die Saiten werden einfach gedämpft. Der Clue ist, dass du dafür die Finger sehr schnell und mit etwas Schwung aufsetzt, so dass man einen leichten perkussiven Klang hört. Das muss anfangs noch nicht laut sein. Das kommt von alleine, wenn du erst mal grundsätzlich den Dreh raus hast. Also nicht ganz so sanft, wie du es bei der Einführung ins Zupfen gelernt hast, aber doch so ähnlich, dass du unmittelbar danach die Saiten wieder gleichzeitig zupfen kannst.

Zum 2. Notensystem

Bestimme die Töne, die standardmäßig zum entsprechenden Akkord gehören, und isoliere die einzelnen Töne, die nicht zum Akkord gehören. Du wirst sehen, so unterteilt wird die Tabulatur übersichtlicher.

Zum 3. Notensystem

Es kommt noch ein Hammering mit hinzu. Das Hammering hast du hoffentlich schon beim Folkdiplom gelernt.

Zum 4. und 5. Notensystem

Übe das 3-3-2-Zupfmuster vorher einige Zeit ohne integrierte Melodietöne, sondern nur mit einfachem Akkordwechsel ohne Extras.


Navigation:  GitarreBalladendiplom
Abschnitte Einführung C-Dur TonleiterII: Erweiterte AkkordeIII: AkkordfolgenIV: 3-Finger-Picking
II: Erweiterte Akkorde7er6-7 (Blues)C7sus4/add4Gadd4add9j7Mel.BegleitungJazzimpro.

Kleine Jazz-Improvisation in C

[Bearbeiten]

In C-Dur lassen sich Jazz-Akkorde (genauer: Septimakkorde) recht einfach und ohne Barrés greifen. Man kann relativ einfach eine kleine Melodie zu der Akkordfolge improvisieren. Mitunter werden in der folgenden Ethüde weitere Varianten der oben gezeigten Griffe vorgestellt.

-


  • Der erste Durchgang der folgenden Etüde stellt nur die Akkorde vor. Es handelt sich um eine Quintfall-Sequenz, bei der jeder folgende Akkord eine Quinte (5 Töne) tiefer als der Vorgänger ist. Das Rhythmus-Patter darf beliebig abgewandelt werden.
  • beim zweiten Durchgang wird ein Akkord mit einem Rhythmus-Patter begleitet, der nächste Akkord mit einer aufsteigenden Tonfolge aus Tönen der A-Moll-Tonleiter.
  • beim dritten Durchgang wird ein Akkord mit einer absteigenden Tonfolge aus Tönen der A-Moll-Tonleiter begleitet, der nächste Akkord mit einem Rhythmus-Patter.
  • beim letzten Durchgang wird ein Akkord mit einer aufsteigenden Tonfolge und die nächste mit einer absteigenden Tonfolge aus Tönen der A-Moll-Tonleiterbegleitet begleitet.
  • Die Ziffern im Lektionstitel beziehen sich auf die Akkordstufen, was für die Etüde aber nur eine untergeordnete Rolle spielt und nur den Dateinamen wiedergibt. Eine genauere Lektion zu den Akkordstufen erfolgt im Rockballadendiplom bei den Akkordprogressionen und kann bis dahin warten.

Diese Jazz-Etüde soll dich dazu anregen, eine ganz eigene Improvisation zu der Akkordfolge zu erfinden. Höre dir dazu einmal die Beispiele für den diatonischen Quintenfall im Rockballadendiplom an und lass dich davon inspirieren.

Diatonischer Quintfall

Diatonischer Quintfall oder die Vollkadenz

[Bearbeiten]

Die Vollkadenz ist eine recht beliebte Übung für angehende Jazz-Musiker, bei der jeder Akkord eine Quinte tiefer als der Vorgänger ist. Im Gegensatz zur vorher genannten Tune-Up-Progression bleibt man in einer Tonart.
"Diatonisch" heißt frei übersetzt "durch die Tonleiter".

Tipp

Für die reine Übungen kannst du die Dominantenparallele auch als reinen Moll-Akkord spielen, der dann zum Dominantseptakkord der Moll-Tonika weiterleiten. Statt Esus4 E7 A7 spielst du dann Em7 E7 Am7. In der Aufführungspraxis verschleiert man mit dem sus4 jedoch gerne den Moll-Akkord.

Akkordfolge ohne die meisten Septimen
  • Am Dm G C - F Hm7b5 Em E7

Vergleiche dazu die entsprechenden Akkorde im Quintenzirkel, und du siehst, dass die Akkordfolge den Quintenzirkel rückwärts bzw. gegen den Uhrzeigersinn läuft:

  • F C G Dm Am Em (E7) Hm7b5

In der Akkordfolge hast du übrigens alle 7 Stufenakkorde (inkl. des Hm7b5) und die Moll-Dominante beisammen.

Bei den Jazz-Standards wie "Autum Leaves" und "Fly Me To The Moon" wird die Akkordfolge komplett durchgespielt. Du findest auch Ausschnitte dieser Kadenz. Nicht selten beraubt man der 7. Akkordstufe ihres Grundton und aus einem jazzigen Bm7b5 (B+D+F+A) wird ein harmloser Dm (_D+F+A) oder aus einem F#m7b5 (F#+A+C+E) wird ein Am (_A+E+C). Es lohnt sich, die komplette Kadenz ohne Vereinfachung regelmäßig zu üben. Zum einen enthält sie die vorher schon genannte II-V-I Verbindung in Dur (Dm7 G7 Cj7) und zum anderen die II-V-I-Verbindung in Moll (Bm7b5 E7 Am7).

In C-Dur bzw. A-Moll kann man diese Akkordfolge mit recht einfachen Akkorden begleiten. Siehe: Diatonischer Quintfall in Am mit Samba-Rhythmen.

für Barré-Spieler

<<
  \new ChordNames { \chordmode {
    a1:m7  d:m7 g:7 c:7+ 
    f:7+/c  b:m7.5- e:sus4 e:7
  }}

  \new FretBoards {
    \override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
    \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
    \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
    \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
    <  a,-1 e-3 g-1 c'-1  e'-1 a'-1 > % Am7
    < d-1 a-3 g c'-1 f'-2 a'-1  > % Dm
    < g,-1 d-3 f-1 b-2 d'-1 g'-1> % G7
    < c-1 g-3 b-1 e'-4 g'-1> % Cj7
    <  c-3 f-4 a-2 c'-1 e' > % Fj7
    < b,-1 f-3 a-2 d'-4 > % B#m7b5    
    <  e, b,-2 e-3 a-4 b e'> % Esus4
    <  e, b,-2 d gis-1 b e'> % E7
  }
>>

(info)

vereinfachte Variante

<<
  \new ChordNames { \chordmode {
    a1:m7  d:m7 g:7 c:7+ 
    f:7+/c  b:m7.5- e:sus4 e:7
  }}

  \new FretBoards {
    \override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
    \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
    \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
    \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
    < e, a, e-2 a-3 c'-1  e' > % Am7
    < a, d a-2 c'-1 f'-1  > % Dm7
    < g,-3 b,-2 d g b f'-1> % G7
    < g,-3 c-4 e-2 g b e'> % Cj7
    <  c-3 f-4 a-2 c'-1 e' > % Fj7
    < b,-1 f-3 a-2 d'-4 > % B#m7b5    
    <  e, b,-2 e-3 a-4 b e'> % Esus4
    <  e, b,-2 d gis-1 b e'> % E7
  }
>>
vereinfacht in G bzw. Em

<<
  \new ChordNames { \chordmode {
    e1:m7  a:m7 d:7/fis g:7+ 
    c:7+/g  fis:m7.5- b:sus4 b:7
  }}

  \new FretBoards {
    \override FretBoards.FretBoard.size = #'1.5
    \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
    \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
    \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
    <  e, b,-2 d g b e' > % Em7
    < a, e-2 g c'-1 e'  > % Am
    < fis,-2 a, d a-3 c'-1 fis'-4> % D7/F#
    < g,-3 b,-2 d g b fis'-1> % Gj7
    < g,-3 c-4 e-2 g b e' > % Cj7
    < fis,-2 a, e-3 a-4 c'-1 e'> % F#m7b5    
    <  b,-1 fis-3 b\3-4 b e'> % Bsus4
    < b,-2 dis-1 a-3 b fis'-4> % B7
  }
>>
  1. YT   Passacaglia (Händel/Halvorsen) (Klassik)
  2. YT   Autumn Leaves (Jazz-Standard)
  3. YT   Black Orpheus (Jazz-Standard)
  4. YT   Fly Me To The Moon (Jazz-Standard)
  5. YT   All The Things You Are (Ella Fitzgerald)
  6. YT   The Fox (Lalo Schifrin)
  7. YT   Europa (Santana)
  8. YT   Parisienne Walkways (Gary Moore)
  9. YT   Picture of the Moon (Gary Moore)
  10. YT   The Loner (Gary Moore) zuerst dorisch (21er Cm Bb) dann diat. Quintfall (Cm7 F7 Bbj7 Ebj7 | Abm7b5 D7 Gm7 G7)
  11. YT   Still Got The Blues (Gary Moore)
  12. YT   Amigo (Roberto Carlos)
  13. YT   Nada te turbe (Taizé-Kirchenlied)
  14. YT   Ich habe diese Frau geliebt (Pete Wyoming Bender) Refrain
  15. YT   Wild World (Cat Stevens) Dorisch Strophen
  16. YT   Yesterday When I Was Young (Shirley Bassey)
  17. YT   I will survive (Gloria Gaynor)
  18. YT   Arthur's Theme • Best That You Can Do (Christopher Cross)
  19. YT   Hello (Lionel Richie) Refrain
  20. YT   (Love) Supreme (Robbie Williams)(original in Dm; Refrain Dm7 Gm7 Asus4-A7] Verse
  21. YT   Another Sad Song (Bandits)
  22. YT   Million Years Ago (Adele) (F#-Dorisch; Tipp: Capo 2. oder 4. Bund Dm G7 Cj7...)
  23. YT   Flowers (Miley Cyrus)
Siehe auch
Varianten

Man kann die Akkordfolge auch mit verschiedenen Stufenakkorden beginnen lassen. Die Auflösung am Schluss ändert sich dann leicht.

in A-Moll

(6. Stufe der C-Dur-Tonleiter)

  • Am7 Dm7 G7 Cj7 - Fj7 Hm7b5 Em7 E7
in C-Dur

(1. Stufe der C-Dur-Tonleiter)

  • Cj7 Fj7 Hm7b5 Em7 - Am7 Dm7 Gsus4 G7

oder auch

  • Cj7 Fj7 Hm7b5 E7 - Am7 Dm7 Gsus4 G7
in D-Dorisch

(2. Stufe der C-Dur-Tonleiter)

  • Dm7 G7 Cj7 Fj7 - Hm7b5 E7 Am7 A7
To-Do:

Obere Beispiele entsprechend zuordnen

Was macht man, wenn man raus kommt

[Bearbeiten]

Solltest du so vor dich hin schrammeln, kann es durchaus mal passieren, das du mal raus kommst. Das passiert schnell mal, wenn du unkonzentriert bist. Lass dich davon nicht beirren. Als Grundkonzept bleibt der diatonischen Quintfall bestehen, aber man spielt mal eine Moll- bzw. Durparallele anstelle eines Quintfalls, mal baut man hier oder da eine Tritonus-Substitution ein (was das ist, wird in der Lektion Akkordfolgen erweitern erläutert), oder man spielt einfach eine zeitlang eine andere Akkordfolge (z.B. die einfache Moll-Kadenz), um dann irgendwann wieder in den Quintfall zu landen. Das Schöne daran ist, dass man sich keine Gedanken darum machen muss, wenn man mal raus gekommen ist. Die Akkorde und die Improvisation plätschern einfach weiter so chillig vor sich hin, wie bei einer Unterhaltung, bei der man mal einen Augenblick den Gesprächsfaden verloren hat und kurzfristig mal auf einem Nebenthema gelandet ist.


Einführung in das 3-Finger-Picking

[Bearbeiten]


Einführung in das 3-Finger-Picking

[Bearbeiten]

Schon in der Einführung in das Zupfen wurde ein wenig über verschiedene Gitarren-Begleittechniken gesprochen. Im Folgenden wollen wir uns dem Drei-Finger-Picking zuwenden. Genauer gesagt wollen wir uns dem Folkpicking zuwenden, bei dem nur 3 Finger benötigt werden. Wie beim Folkdiplom ist es angedacht, das 3-Finger-Picking neben den Akkorderweiterungen (7, m7, sus4, add9 etc.) zu lernen. Leider sind die meisten Lieder, die sich vorteilhaft mit Fingerpicking begleiten lassen, urheberrechtlich geschützt. Daher wird diese begleittechnische Lektion in einem eigenen Workshop ausgelagert. Ein Gitarrenlehrer könnte dir zu jeder Lektion attraktive und vergleichsweise aktuelle Übungsstücke heraussuchen, mit denen sich auch gleichzeitig Akkorderweiterungen lernen lassen.


\version "2.20.0"
\header {
  title="3-Finger-Picking"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
 \mark "Folk" c4    g8 e'   b, c' g4   | % 1 Folk
 \mark "Travis" e'8 c' a e'   e  c' a4   | % 2 Travis
 \mark "Basis" f8  c' a f'   a, c' a  f'| % 3 Basis
 \mark "1/2 Travis" g'8 b  g g'   c' g  d' g | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g a, b,
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Die nachfolgende kleine Einführung fußt auf dem ersten Band "Folk Picking für Fingerstyle Guitar" von Siegfried Schwab (HARTH MUSIK VERLAG), stellt aber nur ein Bruchstück der Begleitmöglichkeiten dar, die im Heft selbst vorgestellt werden.

Das 3-Finger-Picking entstand inn den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Diese Zupftechnik wurde vom Banjo und Bluegrass-Spieler Earl Scruggs wesentlich mitbegründet bzw. populär gemacht. Er spielte zwischen 1945 und 1948 bei den "Bill Monroe And His Blue Grass Boys". Erweiterte man anfänglich nur die Begleitung durch kleinere Phrasen, so spielte man immer mehr auch kleinere Melodien. Durch eine Erweiterung der Techniken des 3-Finger-Pickings war es möglich eine recht anspruchsvolle Melodie samt Begleitung auf dem Banjo zu spielen.

Es dauerte nicht lange, bis diese Technik auch auf die Gitarre übertragen wurde. Der Daumen spielt weitestgehend einen gleichbleibenden Wechselbass, der gelegentlich durch ein kleines Hammering oder einen Basslauf ergänzt werden kann. Solch eine Begleitung erinnert an eine einfache Klavierbegleitung eines Volksliedes oder an den typischen Wechselbass einer Tuba bei einem Blechbläserorchester. Bei der Gitarre können sich Zeige- und Mittelfinger mit an dem Begleit-Pattern beteiligen (und sie werden es auch in den nächsten paar Übungen), aber sie können auch eine eigenständige Melodie spielen. Nicht selten dämpft man die Bassbegleitung ein wenig mit dem Handballen ab, damit die Melodie um so klarer hervor klingt.

Der Fingerpicking-Gitarrenstil wurde im Musikstil des "Hillbilly", "Old-Time-Country", Blues, Ragtime und frühem Jazz eingesetzt. Durch diese Technik wurde die Gitarre, die in Bands meist nur als reines Rhythmusinstrument angesehen wurde, zu einem Melodie-Instrument aufgewertet. Sam McGee, Merle Travis, Chet Atkins und Scotty Moore sind einige wichtige Gitarrenspieler, die diesen Stil ab den 40er-Jahren vor allem im Country vorangebracht haben. Immer mehr Musikstücke wurden extra in diesen Stil arrangiert. Dabei wagte man sich sowohl an Ragtime, Folksongs und auch an einfache Klassik heran. Viele Rockabilly-Gitarristen wurden von dem Stil beeinflusst.

In den 70er Jahren machte vor allem Werner Lämmerhirt (oft als Begleitung für den Liedermacher Hannes Wader) und auch Peter Finger und der schon erwähnte Siegfried Schwab das Fingerpicking in Deutschland bekannt. Ein Gitarrenstück von Klaus Weiland ist für viele erwachsene Fernsehzuschauer ein Ohrwurm. Der NDR setzte dieses Gitarrenstück als Pausenmusik ein. Obwohl kaum jemand weiß, dass dieses Stück „Das Loch in der Banane“ heißt, ist es vermutlich eines der bekanntesten Fingerstyle-Stücke in Deutschland.

Nachdem man das 3-Finger-Picking gut beherrscht, kann man diese Technik auch wieder mit anderen Zupftechniken kombinieren. Ein imposantes Beispiel ist der Klassiker "Classical Gas von Mason Williams" und die Interpretationen von Tommy Emmanuel.

Während es jedoch noch einiges an Übung dauern wird, um eine solche Meisterschaft auf dem Instrument zu erreichen, rücken mit dem 3-Finger-Picking die Begleitungen von Reinhard Mey-Liedern (z.B. Über den Wolken) oder schöne Intros wie beispielsweise "Dust in the Wind" von Kansas in erreichbare Nähe.

To-Do:

Die 3-Finger-Picking-Lektionen müssen noch ausgebaut werden.
Forumsworkshop ins Wikiformat übertragen.
Vorschau und Powertabfiles unter
https://www.gitarre-spielen-lernen.de/forum/ftopic13112.html

Das Basis-Picking

[Bearbeiten]

Für die ganzen Übungen brauchen wir heute praktisch nur den D-Dur-Akkord.

Typisch ist der stets gleichbleibende Wechselbass mit dem Daumen (= p = pulgar). Den Wechselbass kennst du schon von einfachen Zupfmustern. Wir machen die gleiche Bewegung, nur schneller im Viertel-Feeling. Spiele dieses Pattern (= Muster) mindestens 10 mal fehlerfrei.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Wechselbass im Viertel-Feeling"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key d \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  s1 s1 s1 s1
  \mark "4x"
}
myBass = {
  d4 \rightHandFinger #1
  a  \rightHandFinger #1 
  d  \rightHandFinger #1 
  a  \rightHandFinger #1 | 
  d a d a | d a d a | d a d a | 
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1 d d d
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"4 "2" "3" "4" 
    }
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Der Ringfinger spielt diesmal nicht mit. Zeige- (= i = index ) und Mittelfinger (= m = medio) spielen einen Wechselschlag. Die beiden Finger sollen regelrecht laufen lernen.

Vorerst bleibt der Zeigefinger immer auf der H-Saite und der Mittelfinger auf der E-Saite. Später wandern die Finger nach Bedarf die Melodie-Saiten rauf oder runter.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Wechselschlag"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key d \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  d'4  \rightHandFinger #2
  fis' \rightHandFinger #3 
  d'   \rightHandFinger #2 
  fis' \rightHandFinger #3 | 
  d' fis' d' fis' |  
  d' fis' d' fis' |
  d' fis' d' fis' |
  \mark "4x"
}
myBass = {
  s1 s1 s1 s1
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1 d d d
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"4 "2" "3" "4" 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Zähle genau wie bei den Schlagmustern. Immer gleichmäßig

1 und 2 und 3 und 4 und

Betrachte "1 +" und "2 +" sowie "3 +" als auch "4 +" jeweils als eine Einheit. Übe eine Zeit lang Daumen-Zeigefinger und Daumen-Ringfinger mit einer Pause dazwischen, damit dir der Bewegungsablauf in die Finger kommt. Achte auch darauf, wie die Achtel-Noten miteinander über ein Fähnchen im Notenbild verbunden sind. Der Daumen ist in den Beispielen zusätzlich an dem Notenhals abwärts zu erkennen.


\version "2.20.0"
\header {
  title="DZ DM DZ DM"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key d \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  s4 
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  s4 |
  d8 d'8 s4 a8 fis'8 s4 |
  d8 d'8 s4 a8 fis'8 s4 |
  d8 d'8 s4 a8 fis'8 s4 |
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 r4 a4 r4 |  
  d4 r4 a4 r4 |
  d4 r4 a4 r4 |
  d4 r4 a4 r4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1 d d d
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4"8 "+"8 
     "D"8 "Z"8 "D"8 "M"8 
     "D"8 "Z"8 "D"8 "M"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

"Basis-Picking" ist übrigens kein offizieller Begriff. Wir nehmen ihn deshalb so, weil wir aus diesem die folgenden Pattern ableiten.

Jetzt ist Disziplin erforderlich.
  • Jedes Mal, wenn der Daumen den tiefen Basston anschlägt, muss der Zeigefinger folgen.
  • Wenn dann der Wechselbass kommt, muss der Mittelfinger folgen.

Übe das Pattern 50 Mal und öfter. Das ist ca. 7x das Lied Bruder Jakob (Das lied gibt es übrigens in über 50 Sprachen.)


\version "2.20.0"
\header {
 title = "Frère Jacque"
 subtitle = "Basis-Picking"
 composer = "T+M: fran. Volkslied"
 % arranger = "arr: ccbysa Mjchael"
}
% Akkorde
akkorde =  {
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' | 
  d8 d' a fis' d d' a fis' 
}

melodie = \relative c' {
  \clef "treble"
  \time 4/4
  \tempo 4 = 120
  %Tempo ausblenden
  \set Score.tempoHideNote = ##t
  \key d\major
  \set Staff.midiInstrument = #"trombone"
  d4 e fis d | d e fis d | 
  fis g a2 | fis4 g a2 |
  a8 b a g fis4 d | a'8 b a g fis4 d |
  d a d2 | d4 a d2
  \bar "|."
}

text = \lyricmode {
  \set stanza = "1."
  Frè -- re Jac -- que, Frè -- re Jac -- que!
  Dor -- mez vouz? Dor -- mez vouz?
  Son -- nez les mar -- ti -- nes. 
  Son -- nes les mar -- ti -- nes. 
  Ding, ding, dong. Ding, ding, dong.
}

\score {
  <<
 \new ChordNames {\chordmode {d}}
    \new Voice = "Lied" { \melodie }
    \new Lyrics \lyricsto "Lied" { \text }
\new TabStaff {
       \tabFullNotation \akkorde }
  >>
  \midi { }
  \layout { }
}

% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Wundere dich nicht allzusehr darüber, wenn du mal Picking-Pattern siehst, wo der Daumen nicht durch einen Notenhals nach unten gekennzeichnet ist. Der Autor hat sich dort das Setzen der Tabs etwas vereinfacht, oder er muss wegen den begrenzten Fähigkeiten der Tabulatur-Software Kompromisse eingehen.

Beachte

Der Zeigefinger muss bei diesem Picking-Pattern immer auf der H-Saite bleiben, und der Mittelfinger muss immer auf der hohen E-Saite bleiben. Dieses mag für Ungeübte anfangs mehr Konzentration, und Disziplin erfordern, als bei den vorhergehenden Zupfmuster. Dem darfst du nicht ausweichen und hier darfst du dir keine Unsauberkeiten erlauben.

Bleib drann, wenn es dir steif wie ein Uhrwerk vorkommen. Es dauert ein wenig, bis das Pattern richtig läuft und nur so vor sich hin.

Zähle
" 1+ 2+ | 3+ 4+" gleichmäßig wie ein Uhrwerk.
bzw.
Daumen-Zeige; Daumen-Mittel; | Daumen-Zeige; Daumen-Mittel;
bzw.
o-ben; un-ten; | o-ben; un-ten;

Gaaaaaaaaaannnnnnnnnnzzzzzzzz langsam,

und laaaannnnngggggggssssaaaaammmmmm schneller werden.

Merke
Wer länger langsam lernt,
spielt schneller schnell.


Basis-Picking Etüde[1]

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis-Pickig Etüde"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant ={
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key d \major
  \repeat unfold 4 { d8 d' a fis' d d' a fis' |} % 1-4 D
  \break
  \repeat volta 2 {
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d8 g' d' b' d g' d' b' |} % 5-6 D/G
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d8 f' c' a' d f' c' a' |} % 7-8 D/F
    \break
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d8 es' bes g' d es' bes g' |} % 9-10 D/Eb
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d8 d' a fis' d d' a fis' |} % 11-12 D
  }
  d1 \bar "|." | % 13
}

%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
  \repeat volta 2 {
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
  }
  s1 \bar "|." | % 13
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        d1 s1 s1 s1 g:/d s1 f:/d s1 es:/d s1 d
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key d \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        \time 4/4
        \key d \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        \Diskant
        \\
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
Das erste Hörbeispiel bezieht sich auf die angezeigte Tabulatur. Die zweite bezieht sich auf den PDF-Ausdruck, welches auch die Vorübungen enthält.

(info)


Die Tabulatur mag etwas kurios aussehen, doch du machst eigentlich nichts anderes, als den D-Dur-Akkord in den 7. Bund zu schieben. Als Hilfe gibt es auf den meisten Gitarren auf dem 7., 5. und 3. Bund eine Kennzeichnung. Auf dem 7. Bund spielt man das Basis-Picking genau zwei Takte lang. Dann schiebt man den D-Dur-Akkord einfach zwei Bünde zurück und spielt wieder 2 Takte. Dann noch 2 zurück in den 3. Bund genau dasselbe, bis man dann im 2. Bund (nur einen zurück) wieder auf dem D landet. Du brauchst dich bei dieser Etüde also nicht um den Fingersatz der Akkorde zu kümmern.


  1. Etüde ist ein anderes Wort für Übungsstück.

Das Folk-Pattern

[Bearbeiten]

Die Etüde aus der letzten Übung bleibt uns noch etwas erhalten. Wir variieren nur ein wenig das Pattern.

Am schnellen Wechselnass mit dem Daumen ändert sich nichts.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Wechselbass im Viertel-Feeling"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  s1 s1 s1 s1
  \mark "4x"
}
myBass = {
  d4 \rightHandFinger #1
  a  \rightHandFinger #1 
  d  \rightHandFinger #1 
  a  \rightHandFinger #1 | 
  d a d a | d a d a | d a d a | 
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1 d d d
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"4 "2" "3" "4" 
    }
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Vom Basis-Pattern streichen wir zwei Anschläge heraus.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Ausgang Basis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d8   \rightHandFinger #1
 \tweak color #red d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
 \tweak color #red fis'8 \rightHandFinger #3
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4"8 "+"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
ergibt
(Die ausgelassenen Anschläge sind hier mit ⅛-Pausen verdeutlicht)

\version "2.20.0"
\header {
  title="Das Folk-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d8   \rightHandFinger #1
 \tweak color #red r8
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
 \tweak color #red r8 
  \mark "1000x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1 - "4  "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4 - "4 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 16
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 16
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Siegfried Schwab empfiehlt in seinem Lehrbuch, solch ein Zupfmuster wenigstens 1000 Mal und öfter zu üben. Das Zupfmuster hat fast die gleichen Zählzeiten, wie der Lagerfeuerschlag. Daher passt es zu fast allen Liedern, bei denen auch der Lagerfeuerschlag passt. Wiederhole die Lieder mit dem Folk-Picking und du bekommst deine 1000 Wiederholungen am schnellsten zusammen.


Übe eventuell einige Male die erste Hälfte, bis es flüssig läuft.


\version "2.20.0"
\header {
  title="erste Hälfte"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d4  \rightHandFinger #1 
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  s2
  \mark "20x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4  r4  r4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1 - "4  "2"8 "+"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 16
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 16
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Dann die zweite Hälfte:


\version "2.20.0"
\header {
  title="zweite Hälfte"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  s2
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a4    \rightHandFinger #1
  \mark "20x"
}
myBass = {
  \stemDown
   r4 r4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "3"8 "+"8 "4 - "4 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 16
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 16
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Folk-Picking-Etüde

[Bearbeiten]

Wie beim letzten Mal D in den 7. 5. 3. und 2. Bund.

Die Beziehung "Folk-Pattern" besagt übrigens, dass es sich gut für Folksongs eignet. Es ist jedoch nur das Paradebeispie von vielen möglichen Folk-Pattern. Später werden wir dieses Pattern genau wie den Lagerfeuerschlag variieren.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk-Pattern-Etüde"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant ={
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat unfold 4 { d4 a8 fis' d d' a4 |} % 1-4 D
  \break
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d'8 b' d g' d'4  |} % 5-6 G/D
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c'8 a' d f' c'4 |} % 7-8 F/D
    \break
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes8 g' d es' bes4 |} % 9-10 Eb/D
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a8 fis' d d' a4 |} % 11-12 D
  }
  d1 \bar "|." | % 13
}

%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 G/D
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 F/D
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 Eb/D
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
  }
  \skip1 \bar "|." | % 15
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        d1 s1 s1 s1
        g:/d s1 f:/d s1
        es:/d s1 d s1
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        \Diskant
        \\
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Ergänzung

[Bearbeiten]

Damit wir das Basis-Pattern nicht aus den Augen verlieren, führen wir das Übungsstück noch ein klein wenig weiter.

Wir bauen noch C und G ein, und wiederholen das Basis-Pattern. Der Basston funktioniert wie beim Zupfen. Der Wechselbass wandert immer wieder zur G-Saite.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Vorübung"
  subtitle="Basis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}

Diskant ={
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat volta 4 { 
   d8 d' a fis'  d8 d' a fis' |
   c c' g e' c c' g e' |
   g, b g g' g, b g g' | 
   d8 d' a fis' d8 d' a fis' } 
  d1 \bar "|." | % 13
}

Bass = {
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat volta 4 { 
   d4 a d a | c g c g | 
    g, g g, g | d a d a |
    }
  \skip1 \bar "|." | % 15
}
% Layout
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        d1 c g d
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        \Diskant
        \\
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
%% Midi
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        \Diskant
        \\
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Zum Schluss hängen wir C und G halbtaktig an.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk-Pattern-Etüde +"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant ={
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat unfold 4 { d4 a8 fis' d d' a4 |} % 1-4 D
  \break
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d'8 b' d g' d'4  |} % 5-6 G/D
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c'8 a' d f' c'4 |} % 7-8 F/D
    \break
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes8 g' d es' bes4 |} % 9-10 Eb/D
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a8 fis' d d' a4 |} % 11-12 D
  }
  \repeat unfold 2 {
    c8  c' g e'  g,8 b  g g'   | % 13 Basis C G
    d4 a8 fis' d d' a4  | % 15-16 D
  }
  d1 \bar "|." | % 13
}

%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  \tempo 4 = 160
  \time 4/4
  \key g \major
  \repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 G/D
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 F/D
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 Eb/D
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
  }
  \repeat unfold 2 {
    c4 g g,4 g | % 13 Basis C
    d4 a d a | % 14 D
  }
  \skip1 \bar "|." | % 15
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        d1 s1 s1 s1
        g:/d s1 f:/d s1
        es:/d s1 d s1
        c2 g2 d1  c2 g2 d1
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \tempo 4 = 160
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8"
        \Diskant
        \\
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Midi und PDF

[Bearbeiten]

(info)

Das Travis-Pattern

[Bearbeiten]

Es lohnt sich, das Blueszupfen und damit den "Pinch" zu wiederhole.

wir hatten das Basis-Pattern

\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4"8 "+"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
und das Folk-Pattern

\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  d4   \rightHandFinger #1
 % d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a4    \rightHandFinger #1
  % fis'8 \rightHandFinger #3
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4"8 "+"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Nehmen wir das vordere Teil vom Basis-Pattern, und bauen da auf der "1" den Pinch ein.

erste Hälfte des Basis-Pattern

\version "2.20.0"
\header {
  title="Anfang Basis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  <  d \rightHandFinger #1
     \tweak color #darkgreen 
     fis' \rightHandFinger #3 
  >8
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  r2
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 r2 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Den hinteren Teil nehmen wir vom Folk-Pattern


\version "2.20.0"
\header {
  title="Ende Folk-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  r2
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a4    \rightHandFinger #1
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  r2 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "3"8 "+"8 "4"8  
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Beide Hälften kannst du noch einmal getrennt üben. Achte auf das richtige Zählen.

Zusammen ergibt dieses das Travis-Picking


\version "2.20.0"
\header {
  title="Travis-Picking"
  encoder="mjchael"
}
myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \time 4/4
  \key g \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant = {
  \stemUp
  <  d \rightHandFinger #1
     \tweak color #darkgreen 
     fis' \rightHandFinger #3 
  >8
  d'8  \rightHandFinger #2
  a8    \rightHandFinger #1
  fis'8 \rightHandFinger #3 
  d8   \rightHandFinger #1
  d'8  \rightHandFinger #2
  a4    \rightHandFinger #1
  \mark "4x"
}
myBass = {
  \stemDown
  d4 a4 d4 a4 |
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \set chordChanges = ##t
   \chordmode {
    d1
   }
  }
  %Noten
  {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \repeat volta 4
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    \myDiskant
    % Zählen 
    \addlyrics { 
     "1"8 "+"8 "2"8 "+"8 
     "3"8 "+"8 "4"8
    }
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation 
   \repeat volta 4
   <<
    \myDiskant
    \\
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midi
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4
    \myDiskant
    \\
    \repeat volta 4
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
\paper {
  indent=0\mm
  line-width=50\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Eine weitere kleine Erweiterung

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"

\header {
  title="Basslauf"
  subtitle="aus 'Sweet Home Alabama'"
  encoder="mjchael"
}

myKey = {
 \tempo 4 = 160
 \set Score.tempoHideNote = ##t
 \time 4/4
 \key g \major
 \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant ={
 \myKey
 \repeat volta 2 {
  d8 d' a fis' d8 d' a fis' | %  D
  c8 d' a e' c8 d' a e' | % Dsus2/C
  b,8 d' g e' b,8 d' g e' | % Dsus2/B
  g,4 g8 g' r4 g | % G
  d4 a8 fis' d d' a4 | % D
  }
  d1 \bar "|." | % 13
}

myBass = {
  \myKey
  \repeat volta 2 {
    d4 a d a | % D
    c4 a c a | % Dsus2/C
    b,4 g b, g | % Dsus2/B
    g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % G
    d4 a d a | % D
  }
  \skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \chordmode {
   d1 d:sus2/c d:sus2/b g d
   }
  }
  {
   %Noten
   \new Staff <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4 <<
     \myDiskant
     \\
     \myBass
    >>
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation \repeat volta 4
   <<
    % Tabulatur im Diskant
    \myDiskant
    \\
    % Tabulatur im Bass
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \myKey
        \clef "G_8"
        \myDiskant
        \\
        \myBass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
Takt 1+2

Wir kommen vom D-Dur-Akkord (eigentlich aus der vorhergehenden Zeile). Von diesem Akkord aus bewegen wir nur den Mittelfinger auf die Position, wo normalerweise der Grundton vom C-Dur-Akkord ist. Weil jetzt die E-Saite leer ist, wurde aus unserem D ein Dsus2. Mit C im Bass wird daraus ein Dsus2/C.

Je nach Betrachtungsweise kannst du den auch vom Basston herleiten.

C-Dur + A = C6
C-Dur + D = Cadd9
C6 + D = C6add9

Für die kleine Erweiterung brauchst du dir die Namen nicht unbedingt einzuprägen. Lerne die 'Sweet Home Alabama'-Progression besser als ganze Akkordfolge.

Takt 3

Für den Dsus2/B, den man auch Em7/B oder G6/B nennen könnte, bewegen wir den Zeigefinger auf den Basston vom B (deutsch H).

Der Ringfinger rührt sich nicht von seinem Platz. Der Mittelfinger verschwindet für einen Moment. Es ist zwar nicht der Fingersatz, den wir für den Em7 gelernt haben, aber hier in dieser Situation ist die Variante praktischer.

Takt 4

Es folgt ein G mit einem Hammer-On, wie wir es in einen der vorhergehenden Lektionen gelernt haben. Ob du dabei den kleinen Finger noch auf der D-Saite belässt oder den G wie gewohnt greifst, sei dir überlassen.

Takt 5

Wir enden mit dem D und dem Folk-Picking. Wenn du den letzten Teil nicht ganz so schnell hinbekommt und diesen etwas langsamer spielen muss, um dabei deine Finger zu sortieren, wird dieses hier überhaupt nicht stören.

Schlussbestimmung

Wieder könnte man sich für nur eine Akkordbezeichnung entscheiden, und alle anderen ignorieren. Wenn du nur diese eine Etüde lernen solltest, wäre dieses wohl sinvoller. Doch dir können in verschiedenen Liederbüchern und diversen Tab-Portalen alle Akkordbezeichnungen begegnen.

Ein Autor konzentriert sich auf den Basslauf, ein anderer auf die einfchen Lagerfeuer-Akkorde, die er an dieser Stelle wählen würde, wärend wieder ein anderer die erst beste Bezeichnung wählt, welche ihm eine Akkordtabelle ausgibt.

Versuche alle vorgestellten Namen herzuleiten, indem du schlicht die Töne an der Tonleiter abzählst.

Travis-Picking-Etüde

[Bearbeiten]

Akkorde wie das letzte Mal nur mit Travis-Picking


\version "2.20.0"

\header {
  title="Travis-Pattern-Etüde"
  encoder="mjchael"
}

myKey = {
 \tempo 4 = 160
 \set Score.tempoHideNote = ##t
 \time 4/4
 \key g \major
 \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}

myDiskant ={
  \myKey
  \repeat unfold 4 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 1-4 D
  \break
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { b'8 g' d' b' d g' d'4 |} % 5-6 D/G
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { a'8 f' c' a' d f' c'4 |} % 7-8 D/F
    \break
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { g'8 es' bes g' d es' bes4 |} % 9-10 D/Eb
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { fis'8 d' a fis' d d' a4 |} % 11-12 D
  }
  \break
  \repeat unfold 2 {
    c8  c' g e'  g,8 b  g g'   | % 13 Basis C G
    d4 a8 fis' d d' a4  | % 15-16 D
  }
  \break
  \repeat volta 2 {
    c8 d' a e' c d' a e' | % 1
    b,8 d' g e' b, d' g e' | % 2
    g,4 g8 g' r4 g | % 3
    d4 a8 fis' d d' a4 | % 4
  }
  d1 \bar "|." | % 13
}

myBass = {
  \myKey
  \repeat unfold 4 { d4 a d a |} % 1-4 D
  \repeat volta 2{
    \set minimumFret = #7
    \repeat unfold 2 { d4 d' d d' |} % 5-6 D/G
    \set minimumFret = #5
    \repeat unfold 2 { d4 c' d c' |} % 7-8 D/F
    \set minimumFret = #3
    \repeat unfold 2 { d4 bes d bes |} % 9-10 D/Eb
    \set minimumFret = #0
    \repeat unfold 2 { d4 a d a |} % 11-12 D
  }
  \repeat unfold 2 {
    c4 g g,4 g | % 13 Basis C
    d4 a d a | % 14 D
  }
  \repeat volta 2 {
    c4 a c a | % 5
    b,4 g b, g | % 6
    g,4 g a,16 (b,8.) g4 | % 7
    d4 a d a | % 8
  }
  \skip1 \bar "|." | % 13
}
%% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \chordmode {
    d1 s1 s1 s1
    g:/d s1 f:/d s1
    es:/d s1 d s1
    c2 g2 d1  c2 g2 d1
    \once \override ChordName.text = "C6add9" d:sus2/c 
    g:6/b g d
   }
  }
  {
   %Noten
   \new Staff <<
    \myKey
    \clef "G_8" 
    \repeat volta 4 <<
     \myDiskant
     \\
     \myBass
    >>
   >>
  }
  % Tabulatur
  \new TabStaff {
   \tabFullNotation \repeat volta 4
   <<
    % Tabulatur im Diskant
    \myDiskant
    \\
    % Tabulatur im Bass
    \myBass
   >>
  }
 >>
 \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff <<
        \myKey
        \clef "G_8"
        \myDiskant
        \\
        \myBass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

(info)


Übung

[Bearbeiten]

Versuche mal das Travis-Picking mit folgender Akkordfolge des Intros von "Dust in the Wind". (Aus urheberrechtlichen Gründen können wir das Intro leider nicht vollständig drucken.)


<<
  \new ChordNames { \chordmode {
    c1
\once \override ChordName.text = "Cj7" c:maj7 \once \override ChordName.text = "Cadd9" c:9 a:m a:sus2 a:sus4
  }}

  \new FretBoards {
    \override FretBoards.FretBoard.size = #'4
    \override FretBoard.fret-diagram-details.finger-code = #'in-dot
    \override FretBoard.fret-diagram-details.dot-color = #'white
    \override FretBoard.fret-diagram-details.orientation =
        #'landscape
    <  c-3 e-2 g c'-1 e' > % C
    <  c-3 e-2 g b e' > % Cj7
    <  c-3 e-2 g d'-4 e' > % Cadd9
    \break
    <  a, e-2 a-3 c'-1 e' > % Am
    <  a, e-2 a-3 b e' > % Asus2
    <  a, e-2 a-3 d'-4 e' > % Aadd9
  }
>>

Alle Akkorde wurden (bzw. werden in Kürze) hier im Balladendiplom vorgestellt.

C = x32010 Cj7 = x32000 Cadd9 = x32030 C = x32010
Asus2 = x02200 Asus4 = x02230 Am = x02210 Asus2 = x02200
Cadd9 = x32030 C = x32010 Cj7 = x32000 Cadd9 = x32030
Am = x02210 Asus2 = x02200 Asus4 = x02230 Am - G/H

Du hast nur 2 Akkorde. C und Am. Auf der H-Saite kommt eine Bewegung hinzu. Dort werden nacheinander die Töne C (mit dem Zeigefinger gegriffen) H (leere Saite) D (mit dem kleinen Finger gegriffen) jeden Takt gewechselt. Weil die Töne alle drei Takte wechseln aber die Grundakkorde alle 4 Takte entsteht ein wirklich reizvoller Effekt.

Eigentlich handelt es sich bei dem Travis-Pattern auch um eines von vielen Folk-Pattern. Aber du wirst später in der Einführung zum Melodie-Picking sehen, dass man mit diesem Travis-Pattern richtige Melodien spielen kann. Der Gitarrist Merle Travis hat das Picking, in dem noch eine Melodie integriert war, populär gemacht. Das Intro von "Dust in the Wind" sollte dir einen kleinen Eindruck vermittelt haben.

Picking-Pattern kombinieren

[Bearbeiten]

Etwas wirklich Neues kommt eigentlich nicht hinzu. Hier wird nochmal alles vorher Gelernte ein wenig zusammengefasst und miteinander kombiniert.

pima pima

[Bearbeiten]

Greifen wir nochmal auf ein klassisches Zupfmuster aus dem Folkdiplom zurück.

Vorübung

Basis-Pattern

[Bearbeiten]

Wenn das Zupfmuster wieder klappt, kann die Akkordfolge auf das Basis-Pattern übertragen werden.

Ich hoffe du hast dir den Tipp zu Herzen genommen, das 3-Finger-Picking auf dir bekannte Folksongs zu übertragen. (Beispielsweise: Country Roads, Let it be, Father and Son, Dust in the Wind, Blowing in the Wind u.v.a.m.) Daher sollten die hier verwendeten Akkorde keine allzu großen Probleme bereiten.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
myDiskant = {
  c8  c' g e'   b, c' g e' | % 1 Basis
  a,8 c' a e'   e  c' a e' | % 2 Basis
  f8  c' a f'   a, c' a f' | % 3 Basis
  g,8 b  g g'   b, b  g g' | % 4 Basis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
myBass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \myDiskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \myBass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \myDiskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \myBass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \myDiskant
        \\
        \repeat volta 4
        \myBass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Travis-Pattern

[Bearbeiten]

Sobald die Akkordfolge mit dem Basis-Pattern fließt (20mal und öfter üben), kann man es auf das Travis-Pattern übertragen.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Travis-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  e'8 c' g e'   b, c' g4 | % 1 Travis
  e'8 c' a e'   e  c' a4 | % 2 Travis
  f'8 c' a f'   a, c' a4 | % 3 Travis
  g'8 b  g g'   b, b  g4 | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Folk-Pattern

[Bearbeiten]

Zu guter Letzt fehlt noch das Folk-Pattern.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk-Pattern"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  c4 g8 e'     b, c' g4 | % 1 Folk
  a,4 a8 e'    e  c' a4 | % 2 Folk
  f4 a8 f'     a, c' a4 | % 3 Folk
  g,4 g8 g'    b, b  g4 | % 4 Folk
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Wie du siehst, nichts wirklich Neues. Bei unseren Übungen aus den letzten Lektionen hatten wir schon mittendrin das Picking-Pattern gewechselt. Dies machen wir jetzt ein wenig gezielter. Wir haben zwei Zupfmuster und wechseln diese jeden Takt.

Als Übungsbeispiele nehmen wir die gleiche Akkordfolge. Du kannst die Übung auch mit der Etüde aus den letzten Lektionen machen (wo immer das D verschoben wurde). Dort brauchst du weniger auf die Akkorde zu achten. Da der Akkord nur alle zwei Takte wechselt und von der Form her gleich bleibt, kann die Etüde als Einstieg für dich möglicherweise etwas einfacher sein. Aber wenn du die Zupfmuster von vorhin nur halbwegs hinbekommen hast, dann solltest du sie auch mit einem Akkordwechsel bei jedem Takt hinbekommen.

Folk- und Basis-Pattern kombiniert

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk & Basis"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  c4    g8 e'   b, c' g4   | % 1 Folk
  a,8 c' a e'   e c' a e'  | % 2 Basis
  f4    a8 f'   a, c' a4   | % 3 Folk
  g,8 b g g'    b, b g g'  | % 4 Basis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Travis und Basis kombiniert

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Travis & Basis"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  e'8 c' g e'   b, c' g4   | % 1 Travis
  a,8 c' a e'   e c' a e'  | % 2 Basis
  f'8 c' a f'   a, c' a4   | % 3 Travis
  g,8 b g g'    b, b g g'  | % 4 Basis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Basis + Folk

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis & Folk"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  c8  c' g e'   b, c' g e' | % 1 Basis
  a,4   a8 e'   e  c' a4   | % 2 Folk
  f8  c' a f'   a, c' a f' | % 3 Basis
  g,4   g8 g'   b, b  g4   | % 4 Folk
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Basis + Travis

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis & Travis"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  c8  c' g e'   b, c' g e' | % 1 Basis
  e'8 c' a e'   e  c' a4   | % 2 Travis
  f8  c' a f'   a, c' a f' | % 3 Basis
  g'8 b  g g'   b, b  g4   | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Folk + Travis

[Bearbeiten]

\version "2.20.0"
\header {
  title="Folk & Travis"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  c4    g8 e'   b, c' g4   | % 1 Folk
  e'8 c' a e'   e  c' a4   | % 2 Travis
  f4    a8 f'   a, c' a4   | % 3 Folk
  g'8 b  g g'   b, b  g4   | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}

Travis + Folk

[Bearbeiten]

Damit haben wir alle 6 möglichen Kombinationen durch.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Travis & Folk"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  e'8 c' g e'   b, c' g4   | % 1 Travis
  a,4   a8 e'   e  c' a4   | % 2 Folk
  f'8 c' a f'   a, c' a4   | % 3 Travis
  g,4   g8 g'   b, b  g4   | % 4 Folk
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g b, g
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}



Sobald du in der Lage bist, die Picking-Muster wahllos aneinander zu reihen, wird kaum ein Laie noch heraushören können, was du da eigentlich spielst. Mit nur 3 Picking-Muster und ein wenig Basslauf bekommst du so eine recht interessante Begleitung hin.

Und sobald du ein wenig sicherer bist, fängst du selbst an, einfach aus dem Bauch heraus zu kombinieren. Z.B. folgendes:


\version "2.20.0"
\header {
  title="Mix"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
 \mark "Folk" c4    g8 e'   b, c' g4   | % 1 Folk
 \mark "Travis" e'8 c' a e'   e  c' a4   | % 2 Travis
 \mark "Basis" f8  c' a f'   a, c' a  f'| % 3 Basis
 \mark "1/2 Travis" g'8 b  g g'   c' g  d' g | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  c4 g  b, g a, a  e a f a a, a g, g a, b,
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        c2 c:/b a1:m f g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Zum Schluss wurde noch ein Basslauf mit eingefügt, der in ähnlicher Form schon mal beim Folkdiplom vorgekommen ist. Wem das zu schwer sein sollte, kann eine kurze Vorübung machen.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Mix"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  g'8 b  g g'   c' g  d' g | % 4 Travis
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
   g,4 g a, b,
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
         g
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 80
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 80
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
G/B (verkürzter G-Dur)
 A|---|---|---|
 K|---|---|-R-|
 K|---|---|---|
 O|---|---|---|
 R|---|-M-|---|
 D|---|---|---|

Basis in G

[Bearbeiten]

Wem C Am F G zu langweilig wird, versuche es mal mit G Em C D. Zur Erinnerung: das F# im Bass wird mit dem Zeigefinger gegriffen, dann kann der Mittelfinger für den Em einfach liegen bleiben.


\version "2.20.0"
\header {
  title="Basis-Pattern in G"
  encoder="mjchael"
}
%Diskant- bzw. Melodiesaiten
Diskant = {
  g,8 b  g g'     fis, b  g  g'   | % 1
  e,8 b  g e'     b,   b  g  e'   | % 2
  c8  c' g e'     e    c' g  e'   | % 3
  d8  d' a fis'   a,   d' a  fis' | % 4
  \mark "4x"
}
%Basssaiten, die hier nur mit dem Daumen gespielt werden.
Bass = {
  g,4 g  fis, g  | % 1
  e,4 g  b,   g  | % 2
  c4  g  e    g  | % 3
  d4  a  a,   a  | % 4
}
% Layout- bzw. Bildausgabe
\score {
  <<
    \new ChordNames {
      \chordmode {
        g2 g:/fis e1:m c d
      }
    }
    {
      %Noten
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        %Tempo ausblenden
        \set Score.tempoHideNote = ##t
        \time 4/4
        \key g \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        % Balken nur über viertel Noten,  nicht über halbe Noten
        \set Timing.beamExceptions = #'()
        \set Timing.baseMoment = #(ly:make-moment 1/4)
        \set Timing.beatStructure = #'(1 1 1 1)
        % Noten im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Noten im Bass - beachte: Wiederholungszeichen ist für Midi notwendig!
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
      \tabFullNotation \repeat volta 4
      <<
        % Tabulatur im Diskant
        \Diskant
        \\
        % Tabulatur im Bass
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
  <<
    \unfoldRepeats {
      \new Staff  <<
        \tempo 4 = 120
        \time 4/4
        \key c \major
        \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
        \clef "G_8" \repeat volta 4
        \Diskant
        \\
        \repeat volta 4
        \Bass
      >>
    }
  >>
  \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % DinA4 0 210mm - 10mm Rand - 20mm Lochrand = 180mm
  line-width=180\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}


Damit wäre die kurze Einführung in das 3-Finger-Picking abgeschlossen. Natürlich waren die 4 Lektionen nur ein Hineinschnuppern in die Materie und es bleibt zu hoffen, dass die Neugier auf mehr geweckt wurde. Sobald du mit dem 3-Finger-Picking etwas sicherer bist, kannst du versuchen, die Bassläufe, Hammering und Pull-Offs aus dem Folkdiplom mit in die Picking-Pattern zu integrieren.

Sobald du mit dem 3-Finger-Picking genügend Routine bei der Begleitung von Liedern gesammelt hast, lohnt es sich mit der Einführung in das Melodiepicking weiterzumachen.

Anhang: Tipps zum Noten lesen lernen

[Bearbeiten]



Sinn dieses Workshops

[Bearbeiten]

Egal, ob man Barré-Akkorde, erweiterte Akkorde oder Slash-Akkorde spielen möchte, Bassläufe, Tonleitern und Pentatoniken lernen möchte oder auch nur die Anfangstöne für eine Melodie ermitteln will, man benötigt die Kenntnis, wo auf der Gitarre welche Töne sind.

Um einfach Lieder mit der Gitarre nach Akkorden zu begleiten muss man nicht unbedingt Noten lesen können. Daher brauchtest du im Lagerfeuerdiplom und Folkdiplom keine oder besser kaum Notenkenntnisse. Aber schon mit den ersten Basstönen bei Anschlägen oder beim Zupfen oder woher der 7er-Ton beim G7 oder D7 kommt, wurdest du langsam aber sicher auf das Finden der Noten vorbereitet.

Wie gesagt, bis jetzt konnten wir weitestgehend auf Noten verzichten. Wenn man jedoch im Spielen weiterkommen möchte und auch die Zusammenhänge der Harmonielehre verstehen möchte, dann sollte man damit anfangen die C-Dur-Tonleiter auf der Gitarre zu lernen.

Wann solltest du mit der C-Dur-Tonleiter anfangen?

  • Es muss nicht unbedingt von Anfang an sein,
  • doch so früh wie möglich.
  • Günstiger Beginn: Mitte Folkdiplom beim Zupfen wenn man die Basstöne lernt.
  • Spätestens nachdem man alle Grundakkorde kann,
  • und dann bei jeder Gelegenheit wiederholen.

Mit Gitarrenlehrer braucht man keine 10 Minuten dazu. Wenn du es nur liest, dauert es unwesentlich länger.

Daher wurde die "C-Dur-Tonleiter auf den ersten drei Bünden" in einen winzigen Workshop gepackt, der bei entsprechender Gelegenheit immer wieder hervorgeholt werden kann.

Wenn du weißt, wie die Grundakkorde nach den allgemeinen Regeln zum Fingersatz gegriffen werden, brauchst du nur wenige Minuten, um die Grundlagen zu lernen.


Aber zuerst mal die Übersicht:

C-Dur-Tonleiter in den ersten drei Bünden

[Bearbeiten]
Notennamen

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 "E" purple )
   (place-fret 1 1 "F" saddlebrown )
   (place-fret 1 3 "G" darkorange1 )

   (place-fret 2 0 "B" purple)
   (place-fret 2 1 "C" saddlebrown )
   (place-fret 2 3 "D" red3  )

   (place-fret 3 0 "G" purple )
   (place-fret 3 2 "A" red3  )

   (place-fret 4 0 "D" purple )
   (place-fret 4 2 "E" red3 )
   (place-fret 4 3 "F" red3 )

   (place-fret 5 0 "A" purple )
   (place-fret 5 2 "B" saddlebrown )
   (place-fret 5 3 "C" red3 )

   (place-fret 6 0 "E" purple )
   (place-fret 6 1 "F" darkorange1 )
   (place-fret 6 3 "G" red3 )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}
Intervalle

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 3 purple )
   (place-fret 1 1 4 saddlebrown )
   (place-fret 1 3 5 darkorange1 )

   (place-fret 2 0 "j7" purple)
   (place-fret 2 1 1 saddlebrown )
   (place-fret 2 3 2 red3  )

   (place-fret 3 0 5 purple )
   (place-fret 3 2 6 red3  )

   (place-fret 4 0 2 purple )
   (place-fret 4 2 3 red3 )
   (place-fret 4 3 4 red3 )

   (place-fret 5 0 6 purple )
   (place-fret 5 2 "j7" saddlebrown )
   (place-fret 5 3 1 red3 )

   (place-fret 6 0 3 purple )
   (place-fret 6 1 4 darkorange1 )
   (place-fret 6 3 5 red3 )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}
Fingersatz

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 0 )
   (place-fret 1 1 "Z" )
   (place-fret 1 3 "R"  )

   (place-fret 2 0 0 )
   (place-fret 2 1 "Z" )
   (place-fret 2 3 "R"  )

   (place-fret 3 0 0 )
   (place-fret 3 2 "M" )

   (place-fret 4 0 0 )
   (place-fret 4 2 "M" )
   (place-fret 4 3 "R" )

   (place-fret 5 0 0 )
   (place-fret 5 2 "M" )
   (place-fret 5 3 "R" )

   (place-fret 6 0 0 )
   (place-fret 6 1 "Z" )
   (place-fret 6 3 "R" )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Vier Regeln für das Finden der Töne auf der Gitarre

[Bearbeiten]

Regel 1: Die Namen der "leeren Saite"

[Bearbeiten]

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 3.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 5)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 "E" purple )

   (place-fret 2 0 "B" purple)
   (place-fret 2 5 "E" purple )

   (place-fret 3 0 "G" purple )
   (place-fret 3 4 "B" purple )

   (place-fret 4 0 "D" purple )
   (place-fret 4 5 "G" purple )

   (place-fret 5 0 "A" purple )
   (place-fret 5 5 "D" purple )

   (place-fret 6 0 "E" purple )
   (place-fret 6 5 "A" purple )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Hier sind die leeren Saiten lila.

Du kennst schon die Namen der 6 Saiten vom Stimmen der Gitarre auswendig.
Dazu half ein Merkspruch:

Entweder:

Merke
Eine alte Dame ging Heringe essen;[1]

Eine alte deutsche Gitarre hält ewig;


oder der klassische Merkvers für die Gitarre:

;[2]


deutsche Variante mit H     englische Variante mit B

vgl. die obere (schwarze) Basssaite vgl. die zweite (schwarze) Basssaite vgl. die dritte (schwarze) Basssaite vgl. die dritte (schwarze) Melodiesaite von unten vgl. die zweite (schwarze) Melodiesaite von unten vgl. die unterste (schwarze) Melodiesaite

Beachte
Vergleiche die leeren Saitennamen der entsprechenden Akkorde. Diese sind mit einem schwarzen Punkt hervorgehoben.


Regel 2: die Ringfinger-Regel

[Bearbeiten]

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 2 3 "D" red3  )

   (place-fret 3 2 "A" red3  )

   (place-fret 4 2 "E" red3 )
   (place-fret 4 3 "F" red3 )

   (place-fret 5 3 "C" red3 )

   (place-fret 6 3 "G" red3 )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Die Töne, die du dir über den Ringfinger der Akkorde merkst, sind rot.

Bei 6 Grund-Akkorden befindet sich der Grundton des Akkords genau unter dem Ringfinger.

Anders ausgedrückt:

  • Wenn man G-Dur greift ist unter dem Ringfinger der Ton G
  • Wenn man C-Dur greift ist unter dem Ringfinger der Ton C
  • Wenn man F-Dur greift ist unter dem Ringfinger der Ton F
  • Wenn man D-Dur greift ist unter dem Ringfinger der Ton D
  • Wenn man E-Dur greift ist unter dem Ringfinger der Ton E
  • Wenn man A-Moll greift ist unter dem Ringfinger der Ton A
  • oder wenn man A-Dur mit dem alternativen Fingersatz greift, ist der Ton A auch unter dem Ringfinger


Voraussetzung für diese Regel ist, dass Akkorde nach einem Standardfingersatz gegriffen werden.

Regel 3: Markante Akkordtöne

[Bearbeiten]

3 Töne die sich nicht über den Ringfinger ableiten lassen, kann man aber trotzdem gut über markante Akkordtöne lernen.


\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(
   (place-fret 1 1 "F" saddlebrown )
   (place-fret 2 1 "C" saddlebrown )
   (place-fret 5 2 "B⁷" saddlebrown )

  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Die drei besonderen Akkordtöne sind hier braun.[3]

vgl. Zeigefinger
  • Wenn man C-Dur greift, ist unter dem Zeigefinger der Ton C. Du erinnerst dich noch an den Merkvers:
C zweiter von oben, zweiter von unten...
vgl. untere Saite des umgelegten Zeigefingers
  • Wenn man F-Dur greift, ist die unterste Saite, die noch mit dem Zeigefinger umgelegt wird, der Ton F.
vgl. Mitterlfinger
  • Wenn man H7 greift ist unter dem Mittelfinger der Ton H (englisch B⁷)
  • Der Ton H lässt sich auch gut mit dem Basslauf C C/H Am lernen.

Nur diese drei Töne C, F und H musst du "richtig" lernen. Alle andern Töne lernst du mit den Eselsbrücken.

Regel 4: Beide E-Saiten sind gleich

[Bearbeiten]

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 5)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 "E" darkorange1 )
   (place-fret 1 1 "F" darkorange1 )
   (place-fret 1 3 "G" darkorange1 )

   (place-fret 6 0 "E" darkorange1 )
   (place-fret 6 1 "F" darkorange1 )
   (place-fret 6 3 "G" darkorange1 )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}

Die Töne, die oben auf der E-Saite genau so aussehen wie unten, sind orange.

Die letzte Regel besagt, dass jeder Ton, der auf der oberen E-Saite ist, im selben Bund auch auf der unteren E-Saite (zwei Oktaven höher) ist.

vgl. obere und untere leere Saite vgl. obere und untere Saite des Barré-Fingers vgl. Ring- und kleine Finger

  • parallel zur ersten Regel heißt beim E-Dur-Akkord die obere und die untere Saite E
  • Nicht nur die untere E-Saite im ersten Bund gegriffen heißt F (vergleiche 3. Regel mit F-Dur-Akkord) sondern auch die obere E-Saite im ersten Bund gegriffen ist ein F.
  • Beim G-Dur-Akkord heißt der Ton unter dem Kleinen Finger "G", genau wie der Ton unter dem Ringfinger
  • (Sobald man Barré-Akkorde kann, kann man die letzte Regel auch auf alle Barré-Akkorde anwenden, die wie F-Dur oder Fm gegriffen werden.)

Nutzen

[Bearbeiten]

Wenn du die Note der C-Dur-Tonleiter benennen und finden kannst, reicht das noch nicht aus, um Melodien frei vom Blatt zu spielen. Doch falls du schon etwas Noten lesen kannst, findest du recht einfach die Anfangstöne einer Melodie. Es ist auch sehr hilfreich, sobald du Slash-Akkorde oder einfache Bassläufe kennen lernst. Beim G7 und D7 hast du schon gesehen, dass man auch die Intervalle (die 7) besser beschreiben kann.

Zusammenfassung

\version "2.14.2"
 \markup {
  \override #'(size . 5.0) {
  \override #'(fret-diagram-details . (
   (orientation . #'landscape )
   (finger-code . #'in-dot )
   (dot-color . #'black)
   (dot-radius . 0.4)
   (dot-position . 0.5)
   (top-fret-thickness . 7)
   (fret-count . 3)
   (number-type . roman-upper)
  ))

  \fret-diagram-verbose #'(

   (place-fret 1 0 "E" purple )
   (place-fret 1 1 "F" saddlebrown )
   (place-fret 1 3 "G" darkorange1 )

   (place-fret 2 0 "B" purple)
   (place-fret 2 1 "C" saddlebrown )
   (place-fret 2 3 "D" red3  )

   (place-fret 3 0 "G" purple )
   (place-fret 3 2 "A" red3  )

   (place-fret 4 0 "D" purple )
   (place-fret 4 2 "E" red3 )
   (place-fret 4 3 "F" red3 )

   (place-fret 5 0 "A" purple )
   (place-fret 5 2 "B" saddlebrown )
   (place-fret 5 3 "C" red3 )

   (place-fret 6 0 "E" purple )
   (place-fret 6 1 "F" darkorange1 )
   (place-fret 6 3 "G" red3 )
  ) 
}}

\paper{
     indent=0\mm
     line-width=180\mm
     oddFooterMarkup=##f
     oddHeaderMarkup=##f
     bookTitleMarkup = ##f
     scoreTitleMarkup = ##f}
  • lila = Leere-Saiten-Regel
  • rot = Ringfinger-Regel
  • braun = 3 besondere Akkordtöne
  • orange = Oben-Unten-Regel

Natürlich ist dieses eine sehr gute Vorbereitung auf das "Noten vom Blatt spielen". Die Töne der ersten drei bis vier Bünde reichen sowohl für die Beschreibung der einfachen Akkorde aus, als auch später für die ersten einfachen Instrumentalstücke. Es gibt hunderte von Stücken, die sich auf die ersten Bünde der Gitarre beschränken.

Das übrige Griffbrett kann noch ein wenig warten. Den Rest erobert man sich am Besten mit den Barré-Akkorden und Powerchords.

Übungen

[Bearbeiten]

Versuche die komplette Tonleiter rauf und runter zu wandern, und überprüfe, ob du über die Akkorde die Noten finden kannst. Benenne jede einzelne Note und sage warum diese Note so heißt.

Töne/Akkorde  E F G A H C D E F G a H C D E F G
            |-----------------------------0-1-3-|
            |-----------------------0-1-3-------|
            |-------------------0-2-------------|
            |-------------0-2-3-----------------|
            |-------0-2-3-----------------------|
            |-0-1-3-----------------------------|
Regeln        1 4 2 1 3 2 1 2 2 1 2 1 3 2 1 3 4
1= leere Saite; 2= Ringfinger; 3= Akkordton; 4 = Oben/Unten
Beispiel für die ersten Töne

E = Saitenname; F = Akkordton + oben wie unten; G = Ringfinger; A = Saitenname; H = Akkordton; C = Ringfinger usw.

Übung 2

Versuche von jedem gelernten und später auch von jedem neuen Akkord die Bezeichnung der einzelnen Töne zu bestimmen.

Sobald man diese C-Dur Skala kann, findet man auch alle Noten mit Vorzeichen. Die Töne mit Vorzeichen liegen genau einen Bund bzw. Halbtonschritt vor (beim "b") oder nach (beim "#") den Stammtönen. (Stammtöne sind die Töne, für die man keine Vorzeichen braucht.)

die C-Dur-Tonleiter auf dem Griffbrett
Den Themenbereich Lektion: Vom Basslauf zur C-Dur-Tonleiter vertiefen...

Die wichtigsten 5 Töne mit Vorzeichen sind in der ersten Zeit F# (Fis) für den Akkord D-Dur, C# für den Akkord A-Dur G# für den Akkord E-Dur D# für den Akkord H7 und Bb für den Akkord. C7.

Noten und Tabulaturbeispiel

[Bearbeiten]

Diese Zusammenfassung habe ich mit dem Freeware-Programm Powertab hergestellt. Leider kann das Programm nur das englische "B" und bietet keinen Ersatz für unser deutsches "H" an. Doch es wird alles noch mit Noten dargestellt, und ein paar Tipps für das Notenlesen gegeben.


Wer noch Probleme hat, überhaupt Noten zu erkennen, für den habe ich hier eine kleine Hilfe geschrieben.


Schlussbemerkung

[Bearbeiten]

Wenn einem dieser Workshop ausreicht, sollte man sich dennoch die Schlussbemerkung aus dem Note-Lokation-Workshop durchlesen.

Erste Übungen zum Noten vom Blatt lesen findet man bei Band 

.


  1. Wer die englischsprachige Bezeichnung der H-Saite bevorzugt, der merke sich für "Heringe" das Wort "Brötchen"
  2. Wer die englischsprachige Bezeichnung der H-Saite bevorzugt, der merke sich für "hat" das Wort "braucht"
  3. Normalerweise werden hier auf den Wikibook die markanten Töne magenta gefärbt, doch hier soll es sich deutlich von den lila Tönen für die leeren Saiten unterscheiden.

</noinclude>



Vorübung

[Bearbeiten]
  • Benenne die Basstöne
  • Wechsle nach Beliebig die Reihenfolge.
  • Wechsle nach Beliebig das Zupfmuster.
Walzer mit Basslauf

Den Basslauf kennst du schon vom Lagerfeuerdiplom.

Die C-Dur Tonleiter Teil 1

[Bearbeiten]

In Dreiergruppen sehen die drei Bassläufe gleich aus, sie variieren nur in der Höhe.

Nicht vergessen!

Zeigefinger: erster Bund; Mittelfinger: zweiter Bund; Ringfinger: dritter Bund.

Die Notennamen der einzelnen Töne mit Lernhilfen

[Bearbeiten]
Wiederholung

Die meisten Notennamen der C-Dur-Tonleiter kannst du dir von den leeren Saiten und dem Ringfinger bei den Akkorden ableiten.

Die leere-Saiten-Regel
Die Namen der Saiten kennst du vom Stimmen auswendig.
Die Ringfinger-Regel
Die Töne unter dem Ringfinger heißen meist genauso, wie der gleichnamige Akkord.
Markante Akkordtöne
Drei Töne musst du dir einzeln merken. Darunter der oberste gegriffe Ton vom H7.

Die Melodiesaiten trainieren wir später.

Den Themenbereich C-Dur-Tonleiter in den ersten drei Bünden vertiefen...


Und schließlich noch in der richtigen Reihenfolge

[Bearbeiten]

Mit einem Basslauf hat es angefangen und nun spielst du fast die komplette C-Dur-Tonleiter in den ersten drei Bünden.

Beachte

Es handelt sich hier um einen Ausschnitt der C-Dur-Tonleiter. Natürlich beginnt die C-Dur-Tonleiter in der Harmonielehre üblicherweise mit C und nicht mit G. Doch wie du möglicherweise schon bemerkt hast, gibt es viele Lieder in C-Dur, die mit G anfangen.

Übungsstücke

[Bearbeiten]

Spiele den Walzer und benenne dabei jeden Basston, den du spielst.


\version "2.20.0"
\header {
 title="Walzer mit Basslauf"
 encoder="mjchael"
}

myKey = {
  \tempo 4 = 100
  \set Score.tempoHideNote = ##t
  \time 3/4
  \key c \major
  \set Staff.midiInstrument = #"acoustic guitar (nylon)"
}
myC = { r4 < g c' e'> < g c' e'> }
myF = { r4 < a c' f'> < a c' f'> }
myG = { r4 < g b g'> < g b g'> }
myGsept = { r4 < g b f'> < g b f'> }
myGbass ={ \once \override ChordName.text = "/G" g,4 }
myAbass ={ \once \override ChordName.text = "/A" a,4 }
myBbass ={ \once \override ChordName.text = "/B" b,4 }
myCbass ={ \once \override ChordName.text = "/C" c4 }
myDbass ={ \once \override ChordName.text = "/D" d4 }
myEbass ={ \once \override ChordName.text = "/E" e4 }
myFbass ={ \once \override ChordName.text = "/F" f4 }

myDiskant = {
  g, a, b, \repeat volta 3 { \myC }\mark "3x"
  c d e \repeat volta 3 { \myF }\mark "3x"
  f e d \repeat volta 3 { \myC }\mark "3x"
  c b, a, \repeat volta 2 { \myG }\mark "2x"
  \myGsept
  
}

myBass = {
  \myKey 
  g,4 a, b, \repeat volta 3 { c2. }
  c4 d e \repeat volta 3 { f2. }
  f4 e d \repeat volta 3 { c2. }
  c4 b, a, \repeat volta 2 { g,2.}
  g,2.
}

% Layout
\score {
 <<
  \new ChordNames {
   \chordmode {
    \set chordChanges = ##t
    \myGbass \myAbass \myBbass 
    \repeat volta 3 { c2. }
    \myCbass \myDbass \myEbass 
    \repeat volta 3 { f2. }
    \myFbass \myEbass \myDbass 
    \repeat volta 3 { c2. }
    \myCbass \myBbass \myAbass 
    \repeat volta 2 { g,2. }
    g,2.:7
   }
  }
  {
    %Noten
    \new Staff  <<
     \mergeDifferentlyHeadedOn
     \mergeDifferentlyDottedOn
     \myKey
     \clef "G_8" 
     {\repeat volta 4 { \myDiskant }\mark "D.C.(4x)"
     g,4  a, b, <c g c' e'>2. }
     \\
    { \repeat volta 4 { \myBass }
     g,4 a, b, c2. }
      >>
    }
    % Tabulatur
    \new TabStaff {
     % \tabFullNotation 
     <<
      {\repeat volta 4 { \myDiskant }
      g,4 a, b, <c g c' e'>2. }
      \\
     { \repeat volta 4 { \myBass }
      g,4 a, b, c2. }
     >>
    }
  >>
  \layout {}
}
% Midiausgabe mit Wiederholungen, ohne Akkorde
\score {
 <<
  \unfoldRepeats {
   \new Staff  <<
    \myKey
    \clef "G_8"
    \mergeDifferentlyHeadedOn
    \mergeDifferentlyDottedOn
    {\repeat volta 4 { \myDiskant }
    g,4 a, b, <c g c' e'>2. }
    \\
    { \repeat volta 4 { \myBass }
    g,4 a, b, c2. }
   >>
  }
 >>
 \midi {}
}
% unterdrückt im raw="!"-Modus das DinA4-Format.
\paper {
  indent=0\mm
  % Breite
  line-width=100\mm
  oddFooterMarkup=##f
  oddHeaderMarkup=##f
  % bookTitleMarkup=##f
  scoreTitleMarkup=##f
}
D.C.= "Da Capo"
Wiederhole von Anfang an!

Mache die Übungen nicht nur mechanisch, dann kannst du die Basstöne bald auswendig.

Wiederhole die Übung auch bei den Bassläufen aus dem Folkdiplom

(info)

Gilt als Vorlage für den Song "Can't Help Falling in Love" von Elvis.

Bei englischsprachigen Liedern wird fast immer "B" statt "H" geschrieben.




Die C-Dur Tonleiter auf den Melodiesaiten

[Bearbeiten]

Übe zunächst einzeln!

Präge dir die Anordnung der Finger ein. Sie gleicht einem Haus.

  • Übe die Noten auf einer Saite, und dann verbinde die Tonfolgen.
  • Kombiniere diese Übung noch nicht mit dem was du vorher beim Basslauf gelernt hast!
  • Es geht einfacher, wenn du beides isoliert übst und später zu einer kompletten Skala zusammensetzen.

Wiederhole die Notennamen mit den 4 einfachen Regeln

[Bearbeiten]
  1. Die leere-Saiten-Regel:
    Ein Anfänger der Gitarre hat/braucht Eifer.
  2. Die Ringfingerregel: Meist heißt der Ton unter dem Ringfinger genau so, wie der ganze Akkord.
  3. 3 markante Akkordtöne: Der Ton unter dem Zeigefinger beim C-Dur ist ein C, und der Ton bei F-Dur unter dem umgelegten Zeigefinger ist ein F.
  4. Die Oben-Unten-Regel: Alles was wir auf der oberen E-Saite gefunden haben, muss genauso auf der unteren E-Saite sein und umgekehrt.

Übung

[Bearbeiten]

Benenne jeden einzelnen Ton der C-Dur-Tonleiter, und sage kurz, warum der entsprechende Ton so heißt (Saite, Ringfinger, Akkordton, Oben/unten)

Beachte
Auch wenn dieser Ausschnitt mit einem G beginnt und endet, handelt es sich um einen Ausschnitt der C-Dur-Tonleiter. Die C-Dur-Tonleiter beginnt man bei der Aufzählung üblicherweise mit dem Ton C. Ich möchte aber das einprägsame Bild vom "Haus" haben. Zudem gibt es einige Lieder in C-Dur die mit G anfangen.

Eine kleine Improvisation in A-Moll

[Bearbeiten]

Du hast ja schon beim Wechsel von A-Moll nach C-Dur gehört, dass die Tonart A-Moll die Mollparallele von C-Dur ist. Die A-Moll-Tonleiter hat (bis auf eine kleine Ausnahme beim E-Dur-Akkord) die gleichen Töne wie die C-Dur-Tonleiter. Also kannst du die Töne der C-Dur-Tonleiter auch mit einer Akkordfolge in A-Moll üben:

  1. Du schlägst den Basston von A-Moll an und lässt ihn über einen Takt lang klingen. Dabei spielst du die Töne der C-Dur Tonleiter in einer beliebigen Reihenfolge. Günstig ist es, mit einem Ton zu beginnen, der auch in dem A-Moll-Akkord vorkommt. Es ist aber kein unbedingtes Muss.
  2. Du schlägst den Basston von G-Dur an und verfährst wie oben. Da aber dein Ringfinger belegt ist, muss jetzt der kleine Finger die Aufgaben übernehmen, die der Ringfinger vorher bei A-Moll hatte. Da du aber die Akkorde G-Dur und G7 kannst, dürftest du keine größeren Schwierigkeiten damit haben.
  3. Bei F-Dur funktioniert es im Prinzip genauso. Dumm ist nur, dass ausgerechnet der Zeigefinger belegt ist. Also muss der Mittelfinger jetzt die beiden Positionen im ersten Bund übernehmen, der Ringfinger übernimmt den Ton A im zweiten Bund und der kleine Finger, wie schon bei G-Dur, den dritten Bund.
  4. Die Tücke bei E-Dur ist, dass nicht alle Töne der C-Dur Tonleiter vorkommen, sondern noch die Töne Gis (eines weiter als G) und Fis (eines weiter als F) mit dabei sind. Dieses hat etwas mit der Eigenheit von Moll-Tonleitern zu tun. Fürs allererste Üben kann man vielleicht diese Töne vermeiden und spielt nur die groß gezeichneten Positionen. Etwas später kannst du dich daran gewöhnen dass bei dem E-Dur vom "Haus" der "Boden" ein wenig verrutscht ist. Den Ton Gis auf der G-Saite merkt man sich am besten einfach über den Akkord E-Dur. Dieser wird nämlich beim E-Dur mitgegriffen.
  5. Alles wieder von vorn!
  6. Lass dich nicht von dem langen Text abschrecken! Die Praxis ist hier einfacher als die Theorie!

Anfangs kommt dir die ganze Sache noch spanisch vor, aber wenn alles klappt, dann kommt dir die Sache erst recht spanisch vor.

Daher viel Spaß beim Üben!

Übrigens
Die Übung klingt auch gut, wenn du sie nur mit den beiden Akkorden Am und G-Dur im Wechsel machst.
Den Themenbereich C-Dur-Tonleiter auf den ersten drei Bünden vertiefen...



Intervalle (Eine Einführung)

[Bearbeiten]

Ein Intervall ist der Abstand zwischen zwei gleichzeitig oder nacheinander gespielten oder gesungenen Tönen. Von welchem Ton aus das Intervall bestimmt wird ist eigentlich egal. Wenn nichts anderes gesagt wurde ist die übliche "Leserichtung" vom tieferen zum höheren Ton, also aufwärts. Gezählt werden in erster Linie die Stammtöne (also die ersten 7 Buchstaben) in alphabetischer Reihenfolge. Irgendwelche Vorzeichen (# oder b) werden vorerst nicht beachtet.

Als Beispiel die C-Dur-Tonleiter auf dem Griffbrett.
(die Karos, welche die Halbtonschritte anzeigen, musst du hier nicht beachten)

Die Töne werden einfach durchgezählt.

C=1, D=2, E=3, F=4, G=5, A=6, H[1]=7

Man kann die Intervalle auch von jedem anderen Grundton aus bestimmen, wie beispielsweise die D-Dur-Tonleiter.

D=1, E=2, F#=3, G=4, A=5, H=6, C#=7

Diese Ziffern sind Ordinalzahlen.

  • 1 = der erste Ton bzw. der Grundton einer Tonleiter.
  • 2 = der zweite Ton einer Tonleiter
  • 3 = der dritte Ton einer Tonleiter
  • etc.

Aus den lateinischen Ordnungszahlen werden die bekannten Intervallnamen der Tonstufen abgeleitet.

Namen der
Intervalle
lateinisch Bedeutung Eselsbrücke
Prime primus der Erste primär = erstrangig; prima = erstklassig; Prima Ballerina = erste Vortänzerin bzw. Solotänzerin im Ballet; Primus = der Erste
Sekunde secundus der Zweite sekundär = zweitrangig; Die Sekunde als Zeitmaß; Sekundant = Gehilfe bei einem Duell;
Terz tertius der Dritte Terzett = anderes Wort für Trio (3-Mann-Band oder Chor aus 3 Personen)
Quarte quartus der Vierte Quartet = Kartenspiel oder 4-Mann-Band oder -Chor
Quinte quintus der Fünfte Quintessenz = ursprünglich: das 5. Element (Äther, Leben oder Energie) aus dem die vier Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft hervorgegangen sein sollen. Bedeutung: Das Wesentliche.
Sexte sextus der Sechste Hier ist die Nähe zur Zahl 6 offensichtlich
Septime septus der Siebte Die klangliche Ähnlichkeit zur "dem Siebtem" fällt auf. Septim-Akkorde sind Dur7- oder Moll7-Akkorde. Dur7-Akkorde die gleichzeitig die Dominante einer Tonart sind, werden auch Dominant-Sept-Akkorde genannt.
Oktave oktavus der Achte Oktopus = achtarmiger Tintenfisch

Die Namen der Intervalle werden immer von den Stammtönen (c d e f g a b c d...)[2] aus bestimmt.

Rein praktisch gesehen zählt man also Buchstaben ab, und kümmert sich vorerst nicht um die Vorzeichen. Das Vorhandensein oder Fehlen von Vorzeichen bestimmt erst im zweiten Schritt, ob ein Intervall rein, groß, klein, übermäßig oder vermindert ist.

Im allgemeinen geht man davon aus, dass ein Intervall aufwärts gerichtet ist, also dass ein Intervall vom tieferen der beiden zu vergleichenden Töne bestimmt wird. Man kann das Intervall auch vom höheren der beiden Töne bestimmen, macht es dann aber irgendwie kenntlich (beispielsweise "Quinte abwärts").

Ein Intervall kann von jedem beliebigen Ton aus bestimmt werden. Allerdings schenkt man den Grundtönen einer Tonleiter, oder eines Akkordes größere Aufmerksamkeit, da die so bestimmten Intervalle gleichzeitig etwas über die Funktion und Harmonie innerhalb des Akkordes aussagt, oder dem Modus innerhalb der Tonleiter.

Im Folgenden interessieren uns vor allem die Intervalle, die zusätzlich zu einem Dur- oder Moll-Akkord hinzukommen, und die durch eine Zahl kenntlich gemacht werden.


Alle üblichen Intervalle einer C-Dur-Tonleiter

[Bearbeiten]

(begrenzt auf eine Oktave)

Kurz Intervall Halbton-
schritte
Ganzton-
schritte
Vorkommen der Intervalle in
einer C-Dur-Tonleiter
Intervall nur
vom Ton C ausgehend
1 Prime 0 0 C-C, D-D, E-E, F-F, G-G, A-A, H-H C-C
2b Kleine Sekunde 1 ½ E-F, H-C C-Db
2 Große Sekunde 2 1 C-D, D-E, F-G, G-A, A-H C-D
3b Kleine Terz 3 D-F, E-G, A-C, H-D C-Eb
3 Große Terz 4 2 C-E, F-A, G-H C-E
4 Quarte 5 C-F, D-G, E-A, G-C, A-D, H-E C-F
4# übermäßige Quarte
(Tritonus)
6 3 F-H C-F#
5b verminderte Quinte
(Tritonus)
6 3 H-F C-Gb
5 Quinte 7 C-G, D-A, E-H, F-C, G-D, A-E C-G
6b Kleine Sexte 8 4 E-C, A-F, H-G C-Ab
6 Große Sexte 9 C-A, D-H, F-D, G-E C-A
7b Kleine Septime 10 5 D-C, E-D, G-F, A-G, H-A C-Bb
7 Große Septime 11 C-H, F-E C-H
8 Oktave 12 6 C-C', D-D', E-E', F-F', G-G', A-A', H-H' C-C'

Intervalle jenseits der Oktave

[Bearbeiten]

Der Vollständigkeit halber seien hier noch die Intervalle erwähnt, die größer sind als die Oktave. Man kann diese auch als eine Oktave der schon genannten Intervalle sehen. Intervalle leiten sich von den lateinischen Ordnungszahlen ab. Eine Sekunde wäre also die zweite Note einer bestimmten Tonleiter. Die Septime ist die siebte Note einer bestimmten Tonleiter. Immer von einem bestimmten (Grund-)Ton aus gezählt. Und die dreizehnte Note?

Intervalle über der Oktave
  • Die None (9) ist die Oktave der Sekunde (2)
  • Die Dezime (10) ist die Oktave der Terz (3)
  • Die Undezime (11) ist die Oktave der Quarte (4)
  • Die Duodezime (12) ist die Oktave der Quinte (5)
  • Die Tredezime oder Terzdezime (13) ist die Oktave der Sexte (6)
  • Die Quartdezime (14) ist die Oktave der Septime (7)
  • Quintdezime (15) ist die Oktave (8) der Oktave

Für die Bezeichnung der Akkorde sind nur die ungeraden Intervalle über der Oktave interessant. (9) (11) (13).

Die Dezime (10) ist die Oktave der Dur- oder Mollterz. Die Duodezime (12) ist die Oktave der Quinte. Dieses sind beides Akkordtöne, deren Verdopplung üblicherweise nicht extra vermerkt wird.

Die Quartdezime (14) ist die Oktave der Septime (7). Als wichtiges Kennzeichen der Dominante wird bei Akkordtönen ausschließlich die Septime (7) gebraucht, egal, in welcher Oktave sie auftaucht.

Jedoch können dir die ungewöhnlicheren Begriffe möglicherweise irgendwann mal bei Tonleiterstudien begegnen. Es gibt spezielle Übungen für Terzbewegungen und für Dezimbewegungen. Ebenso für Quart- und Duodezimebewegungen. Beim klassischen Gitarrenstücken oder beim Fingerstyle ist der Abstand zwischen den Basstönen und der Melodie sehr häufig im Dezim- oder Duodezimabstand, schlicht und ergreifend, weil es Umkehrungen von Akkordtöne sind (z.B. C-E-G | E-G-C | G-C-E ).

Beachte:

[Bearbeiten]

Hier im Balladendiplom beschäftigen wir uns hauptsächlich mit einfachen (große und reine) Intervallen bei Akkorden, bei denen wir so gut wie keine Vorzeichen beachten müssen. Erst in den weiterführenden Bänden, wie beispielsweise die Sologitarre werden kleine, verminderte und übermäßige Intervalle näher besprochen.


  1. In dänisch, norwegisch, schwedisch, polnisch, slowakisch, tschechisch, serbisch, kroatisch, ungarisch und bis 1940 auch lettisch wird die 7. Note als H bezeichnet. Die abgebildete Grafik nutzt die im englischsprachigen Raum (nebst niederländisch und chinesisch) gebräuchliche Bezeichnung B.
  2. In dem Zusammenhang muss man den Notennamen H und B als ein Stammton betrachten.

Eingefügt aus Gitarre: einfache Intervalle bei Akkorden