Benutzer:Mjchael/Sammlungen/Lagerfeuerdiplom

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Gitarrenschule Band 1 - Das Lagerfeuerdiplom - Lektionen[Bearbeiten]

Version Oktober 2018[Bearbeiten]

Damit diese Seite nicht zu groß wird, wurde das Vorwort und der Anhang auf einer eigenen Seite ausgelagert.

Inhaltsverzeichnis

Lektion 1[Bearbeiten]

Wie greift man Akkorde • Akkordwechsel D-A • 4/4-Schlag


Grundsätzliches zum Greifen der Akkorde[Bearbeiten]

Es gibt mehr als eine Möglichkeit, Akkorde, Griffe und Töne zu greifen. Ich stelle dir hier aber eine Methode vor, die sich besonders für einfache Akkorde in der Liedbegleitung eignet. Ziel ist es, alle Griffe bequem und mit wenig Kraftaufwand greifen zu können. Eine möglichst natürliche Haltung macht deine Finger flexibler und verhindert Verkrampfungen.

Lage des Daumens[Bearbeiten]

Der Daumen liegt bei den einfachen Griffen in der Regel gegenüber vom Mittelfinger, etwa auf der eingezeichneten Höhe. Praktisch bedeutet dies, dass dein Daumen in der ersten Zeit immer hinter dem zweiten Bund ist (siehe auch weiter unten bei: "Wohin mit den Fingern"). Dadurch ist es bei den Griffen, die über drei Bünde gehen, leichter, den ersten Finger in den ersten Bund zu bekommen, den zweiten Finger in den zweiten Bund und den dritten Finger in den dritten (vgl. C-Dur-Akkord in der 3. Unterrichtseinheit). Liegt der Daumen zu weit in Richtung Kopf, kommt man mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger nicht mehr in den 3. Bund. Wenn der Daumen aber zu weit in Richtung Schallloch liegt, rutscht der Zeigefinger vom ersten Bund gerne in den zweiten.

Die linke Hand berührt das Griffbrett nur an zwei Punkten. So bleibt der Handteller beweglich.

Guitar-hand on the neck.svg Guitar-contact points on the neck.svg Guitar-palm do not touch the neck.svg
Die ersten drei Akkkorde D A und G
Chord D.jpg Chord D to boddy.jpg
Chord A.jpg Chord A to boddy.jpg
Chord G.jpg Chord G to boddy.jpg

Die Hauptaufgabe des Daumens ist bei den einfachen Akkorden, die Hand am Herunterfallen zu hindern. Das mag banal klingen, aber viele Anfänger verwenden den Daumen wie eine Schraubzwinge, um einen Gegendruck zu den Fingern aufzubauen. Dies klappt zwar, aber dafür ist der Daumen eigentlich zu schwach und ermüdet schnell. Dann verkrampft die Hand und das Spielen macht keinen Spaß mehr.

Die Lösung? Der Druck auf die Saiten wird nicht mit dem Daumen erzeugt, sondern durch den Zug des Armes; fast so, als wollest du eine Schublade öffnen:

Guitar-like opening a drawer.svg Chord D to neck.jpg Chord G to neck.jpg

Bei dieser Stellung ist das Handgelenk nicht (oder nur ganz wenig) eingeknickt. Der Gegendruck wird durch den Ellbogen der Schlaghand erzeugt, indem dieser den Gitarrenkörper ein klein wenig andrückt und damit das Griffbrett leicht nach vorne schiebt. Die Greifhand braucht nur das Griffbrett wieder zurückzuziehen und bringt gleichzeitig genügend Kraft für das Greifen der Akkorde auf. Es sollte klar sein, dass man den Ellenbogen des Greifarms nicht auf seinen Bauch abstützen sollte, sondern locker an der Seite halten sollte; sonst kann man das Griffbrett nur schlecht zurückziehen.

Jede Anspannung oder Verspannung des Handtellers ist ein Zeichen dafür, dass du mehr Muskeln anspannst als notwendig. Natürlich soll man auch nicht so fest am Gitarrenhals reißen, dass sich der Ton dadurch verändert. Es wird viel weniger Kraft für das Greifen benötigt, als ihr vielleicht (jetzt noch) glaubt. Ziel ist es, so wenig Druck wie möglich auszuüben, aber gerade genug, dass die Saiten nicht schnarren. Wenn sich die Hand dabei nicht verkrampft, werden die Finger für Griffwechsel (und später für das Solospiel) viel lockerer und dadurch schneller.

Tipp:

Info bulb.png

Tipps für Gitarrenlehrer

(etwas, das man mal im Unterricht vorführen kann.)

Lege deinen Arm locker auf den Tisch, die Finger der leicht geöffneten Hand zeigen zur Decke. Greif nun mit der anderen Hand deinen Unterarm und drücke leicht zu ...
... die Finger werden sich automatisch schließen.

Hebe einen schweren Koffer (oder ähnliches) hoch.
Wieviel Kraft wendest du dabei mit dem Daumen auf? (fast keine)
Woher kommt die Kraft der Finger? (Aus den Unterarmmuskeln)

Schau dir Freeclimber an, wenn ihr ganzer Körper nur an den Fingern hängt...
Woher kommt da die Kraft, um den ganzen Körper zu heben?

Noch eine Demonstration
Fingerhakeln

Allerdings hakt man nicht wie bei der bayrischen Sportart die Finger ein, sondern man berührt sich nur mit einer oder mehreren Fingerkuppen.

Ziel der Übung

Lernen, dass die Kraft zum Greifen aus dem Unterarm und nicht vom Daumen kommt.[1]

Viele Schüler können kaum glauben, dass sie mehr als genug Kraft in den Fingern haben, um die Akkorde sauber zu greifen, und dass das Hauptproblem die ungewohnte Haltung der Finger ist.

Übung[Bearbeiten]

Auch wenn man beim Griffwechsel kaum auf den Daumen verzichten kann (allein schon wegen der Orientierung), ist es eine gute Übung, die ersten Griffe auch mal probeweise ohne Daumen zu spielen.

Für die Übung greifst du den Akkord zuerst mit Daumen, wie gewohnt. Aber dann, wenn der Akkord gut klingt, nimmst du während des Spielens den Daumen weg. Der Akkord sollte auch ohne Daumen voll und fehlerfrei klingen. Beim nächsten Akkordwechsel kann der Daumen natürlich wieder zur Orientierung hinzukommen.

Ziel dieser Übung

Einen sauberen Fingersatz zu bekommen und zu erkennen, dass der Daumen keinen großen Druck aufbauen muss, damit der Akkord klingt. Wenn man erkennt, dass der Akkord auch ohne Daumen klingt, kann man auf einen "Schraubzwingengriff" verzichten. Die Finger finden auch ohne verkrampftes Greifen ihre Position. Ohne Daumen müssen sie vielleicht eine andere Haltung annehmen, um ihr Ziel zu erreichen. Oft sind diese Positionen bequemer oder eröffnen dem Gitarristen neue Haltungsmöglichkeiten, auf die er "mit Daumen" gar nicht gekommen wäre. Leider funktioniert eine verkrampfte Haltung ja schon irgendwie, daher kommt man nicht auf die Idee, dass es auch einfacher geht.

Man braucht ein bisschen Übung, um herauszufinden, wie viel Druck notwendig ist, um eine Saite nach unten zu drücken. Anfangs drückt man fast immer zu stark.

Tipp:

Info bulb.png

Tipps für Gitarrenlehrer

Manchmal hilft es, noch zwei Finger zwischen das Griffbrett und die Greifhand des Gitarrenschülers zu legen. Er muss dann zusätzlich um die Finger des Gitarrenlehrers herumgreifen, um seine Finger aufzusetzen.

Ziel der Übungen

Viele können anfangs nicht glauben, dass sie mehr Platz mit ihren Fingern haben als sie dachten. Bei den meisten Griffen hat man noch viel Luft und kommt trotzdem überall hin. Zuerst muss man aber die ungewohnte Haltung kennenlernen.


Attention green.svg

Merke
Die Handinnenfläche darf das Griffbrett nicht berühren!
(Einzige Ausnahme: das Zeigefinger-Grundgelenk)


Natürlich ist die hier gezeigte Griffweise nicht die einzig mögliche. Doch damit vermeidet man als Anfänger, dass sich die Finger unnötig verkrampfen. Später (beim Rockdiplom) zeigen wir dir für die Barrégriffe noch weitere Griffweisen, bei denen man den Daumen etwas tiefer ansetzt und auch etwas mehr Gegendruck als bei den einfachen Akkorden ausübt. Auch beim Zupfen und beim Solospiel hält man den Daumen gerne etwas tiefer, weil man dann beweglicher ist. Aber das heben wir uns auf, bis es so weit ist. Bei Lehrern, die zuerst die klassische Gitarre inklusive Notenlesen vermitteln, ist es oft verpönt, den Daumen im oberen Halsbereich anzusetzen. Doch ein hoher Daumenansatz ist erst dann wirklich ungünstig, wenn dadurch die Reichweite der Finger (insbesonders des 4. Fingers) beeinträchtigt wird. Für die ersten einfachen Akkorde kann man die bequeme Art wählen, auf die man immer wieder zurückgreifen kann, im wahrsten Sinne des Wortes zurückgreifen, wenn man seine Finger nach einem anstrengenden Solo entspannen möchte.

Weiterführendes[Bearbeiten]

Den Themenbereich Diskussion: Wo gehört der Daumen hin? vertiefen...


Wohin mit den Fingern[Bearbeiten]

Jetzt wäre im Unterricht ein guter Zeitpunkt für ein kurzes Herumdrücken auf den Saiten. Mal kreuz und quer, oder nur auf einer Saite, und vielleicht eine einfache Melodie auf einer Saite.

Dir jetzt eine Melodie zu zeigen, die sofort spielbar ist, bringt allerdings nicht viel. Es würde jetzt zu lange dauern, bis alles aufgeschrieben ist, und (was wichtiger ist) bis dir erklärt wird, wie man das Aufgeschriebene liest. In dieser Zeit hast du schon ein oder zwei Lieder gelernt.

Wenn du aber selber ein wenig herumprobierst, wirst du feststellen, dass ab und zu die Saiten "schnarren". (Es könnte sein, das es sich um einen Baufehler der Gitarre handelt, weil die Saitenlage nicht stimmt. Der Steg könnte zu hoch sein, so dass die Saiten viel zu hoch sind. Dann müsstest du zu einem Profi, der dir da helfen kann ...) Gerade am Anfang liegt der Fehler jedoch oft darin, dass die Finger zwar genügend Druck ausüben, aber zu nah am Bund sind, oder zu weit weg.

Druck zu weit.png Wenn ein Finger zu weit weg vom Bundstäbchen ist, kann es sein, dass der Druck nicht ausreicht, die Saite ganz auf den Bund zu drücken. Die Saite liegt dann nicht richtig auf dem Bundstäbchen auf und schnarrt. Häufiger Grund für diesen Fehler: der Daumen ist zu weit in Richtung Steg und nicht mehr über dem zweiten Bund. Vor allem der Ringfinger erreicht dann nicht mehr den dritten Bund. Versuch dich daran zu erinnern, wenn du beim C-Dur-Akkord Probleme hast, mit dem Ringfinger den dritten Bund zu erreichen.
Druck mittig.png Die optimale Position ist kurz vor dem Bundstäbchen. Versuch also, wenn möglich, die Finger im letzten Drittel des Bundes zu halten. Das wird dir nicht immer gelingen, weil du noch Platz für die anderen Finger brauchst (spätestens beim A-Dur-Akkord wirst du das merken ...). Versuch trotzdem, so dicht wie möglich an die Bundstäbchen zu kommen.
Druck zu dicht.png Natürlich darf man nicht zu dicht am Bundstäbchen sein, sonst drückt man aus Versehen die Saite schon auf das übernächste Bundstäbchen. Häufiger Grund für diesen Fehler: der Daumen liegt nicht über dem zweiten Bund, sondern eher im dritten (siehe oben).

Übrigens:
Der Name "Bund" kommt daher, dass man früher tatsächlich eine Kordel, einen Draht oder etwas Ähnliches um das Griffbrett "gebunden" hat, um die richtigen Abstände zu markieren.

Saiten nicht abwürgen[Bearbeiten]

Ärgere dich nicht, wenn nicht alles auf Anhieb klappt. Bei den ersten Übungen darf es (wenn man keine groben Fehler macht) ruhig ein wenig daneben klingen, und da darf man drüber hinweg hören. Erfahrungsgemäß verschwinden solche Fehler nach ein paar Unterrichtsstunden.

Guitar-hammer-pose of the finger.svg

Bemühe dich von Anfang an, die Saiten der Gitarre nur mit den Fingerkuppen zu berühren (wie in der ersten Abbildung). Der Finger liegt wie ein Hämmerchen auf der Saite. Die zweite Abbildung zeigt, wie der Finger die benachbarte Saite "abwürgt". Außerdem schadet eine solche Haltung den Fingergelenken. Um deine Gelenke zu schonen, solltest du die Finger nie durchdrücken.

Unnötiges Abspreizen der Finger vermeiden[Bearbeiten]

Guitar-closed fingers.svg Versuch die Finger gerade zu halten, so gut es geht. Das heißt: halte die Finger beim Greifen möglichst geschlossen.
Guitar-do not spreading fingers.svg Jedes Abspreizen der Finger führt zu Verkrampfungen, die vermeidbar sind.

Der erste Akkord fürs erste Lied[Bearbeiten]

Du erreichst die meisten Positionen auf dem Griffbrett durch einfaches Strecken und Beugen der Finger.

lieber so: als so:
00.01.D.1.png 00.01.D.2.png

Die meisten Akkorde kann man unverkrampft greifen. Der Handteller sollte dabei, wie oben beschrieben, beweglich bleiben und nicht am Gitarrenhals festkleben.

01.01.D A1.png Übrigens siehst du hier gleich, wie man Griffbilder zeichnet, nämlich auf dem Kopf! Genauso wie du es siehst, wenn du von oben auf deine Finger schaust.

  1. Diese Übung mit dem Fingerhakeln ist als Demonstration gedacht, weniger als ein Krafttraining.
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Einführung Schlagmuster[Bearbeiten]

Einstieg in die Rhythmik[Bearbeiten]

Gitarrengriffe sind wichtig. Um die Akkorde kümmert sich die linke Hand. Genau so wichtig ist der Rhythmus. Um den Rhythmus kümmert sich die rechte Hand.

Ein Musiker muss genauso aufmerksam auf die Rhythmik achten wie auf die Harmonie[1]. Du wirst hier im Lagerfeuerdiplom eine Hand voll Schlagmuster kennen lernen. Diese sollst du am Anfang genau so spielen, wie sie notiert sind. Sobald du einige Rhythmen richtig beherrschst, wirst du im Folkdiplom lernen, die Rhythmen ein wenig zu variieren.

Um einen ersten Einblick in die Grundlagen eines Rhythmus zu erhalten, empfehle ich an dieser Stelle einen Abstecher in das Kapitel Rhythmik des Buches Musiklehre zu machen,

Den Themenbereich Rhythmik vertiefen...


Das einfachste Schlagmuster[Bearbeiten]

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTab end.svg


Der einfachste Schlag sind vier Abschläge. Die meisten Lieder, die du in den handelsüblichen Liederbüchern findest, sind im 4/4-Takt geschrieben. Daher muss dir das "Zählen bis 4" durch ständiges Üben in Fleisch und Blut übergehen.

Betone die 1

Wichtig ist es, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wo der Beginn eines Taktes - also die "1" - ist. Du darfst die "1" ruhig ein klein wenig lauter anschlagen, als die übrigen Schläge, oder du zählst sie ein wenig lauter. Oft geht die "1" mit dem Wortanfang eines Satzes einher, doch leider nicht immer. Höre dir die Musikbeispiele an, und versuche die "1" bei einem Takt herauszuhören. Oft hilft dir ein Schlagzeug im Hintergrund. Auch die Taktstriche in einem Notensystem, wie bei den ersten Liedbeispielen, können eine Hilfe sein - selbst wenn man noch keine Noten lesen kann. Ebenso folgt ein Akkordwechsel meist auf der "1".

Beim Rhythmus-Lernen spielen viele Sachen zusammen. Zählen - bei Musik bewusst auf den Takt achten - praktisch ein Schlagmuster ausführen - sich bei den Noten an den Taktstrichen orientieren - die Schlagmusterbilder - alles wirkt zusammen. Alle Elemente helfen dir dabei, die ersten Schritte zu erleichtern, damit du ein Gefühl für den Rhythmus bekommst. Takt ist keine reine Kopfsache, sondern das Hören, und die Bewegung deines Körpers (hier genauer: Das Schlagmuster das du ausführst) gehören mit dazu. Übe die Schlagmuster am besten mit Liedern, die du dir gleichzeitig anhörst. Wenn du eine Midi-Datei zu dem Stück hast, dann kannst du mit einigen Programmen das Tempo so weit drosseln, dass du keine Schwierigkeiten mehr hast, mitzuspielen.

Beachte

Obwohl die Pfeile in einigen Büchern auch andersherum gezeichnet werden, sind in dieser Grafik "oben" und "unten" nicht vertauscht! Die Saiten werden wie die Akkorde-Diagramme immer aus der Sicht des Spielers gezeigt! So, wie er von oben auf die Saiten schaut. Bei den Akkordbildern hast du es schon gesehen, und wenn du später dann eine Tabulatur kennen lernst, wirst du sehen, dass "auf dem Kopf stehende" Angaben der allgemeine Standard sind.

Bei jeder Zahl schlägst du mit den Fingernägeln deiner rechten Hand (2-3 Finger oder - wenn es etwas leiser sein soll - nur der Zeigefinger) von oben nach unten. Deine Fingernägel sind parallel zu den Saiten. Es schadet nicht wenn die Fingernägel einen halben Millimeter oder etwas mehr überstehen. Du verwendest die gleiche natürliche Bewegung, als wollest du ein paar Kuchenkrümel vom Hosenbein entfernen.

Daumen und Zeigefinger dürfen sich ruhig ein wenig berühren, sollten aber beweglich bleiben (fast als hätte man ein Knetkügelchen oder ähnliches zwischen den Fingern).

Down stroke 1.jpg Spacer.gifDown stroke 2.jpg

Alternativ dazu kannst du für den Anfang auch ein weiches Plektrum benutzen. Allerdings würde ich es nur dann empfehlen, wenn man Probleme mit den Fingernägeln haben sollte. Mit den Fingern bekommt man ein besseres Gefühl für das Instrument, während Plektren besser für lautes Spielen einzusetzen sind. Aber zum Üben musst du ja nicht unbedingt laut singen. Aber letztlich ist es reine Geschmacksache, ob man mit oder ohne Plektrum spielt. Man sollte jedoch zu beidem in der Lage sein. Probiere also beides aus, mit und ohne.


Die Schläge werden gleichmäßig ausgeführt, wie das Ticken einer Uhr. Diese Bewegung ist vollkommen unabhängig von der Melodie, die du gerade singst. Du fängst ja auch nicht an schneller oder langsamer zu gehen, wenn du dich bei einem Spaziergang mit jemandem unterhältst und dabei mal schneller und mal langsamer sprichst.

Aus dem Ellenbogen[Bearbeiten]

Bei den einfachen Schlägen kommt die Bewegung nicht aus einer Drehung des Unterarms. Der Schlag kommt auch nicht aus dem Handgelenk (obwohl beides möglich ist). Später, wenn man einmal mit einem Plektrum (kleines Plastikplättchen) einzelne schnelle Melodiefolgen spielt, ist die Bewegung aus dem Handgelenk sinnvoll. Aber jetzt bei den ersten Akkorden verleitet dies nur zu einem unsauberen Takt. Die Bewegung für den Schlag kommt aus dem Ellenbogengelenk. Also hat der Oberarmmuskel relativ viel zu tun. Es ist zwar nicht möglich, extrem schnelle Schläge mit dieser Bewegung zu machen, aber dafür sind die Schläge viel gleichmäßiger. Und in den ersten Stunden ist ein gleichmäßiger Rhythmus das Wichtigste, was es (neben den ersten Akkorden) zu lernen gibt.

Attention green.svg

Anmerkung
Es ist durchaus möglich, dass verschiedene Gitarrenlehrer da anderer Meinung sind.
Aber keine Angst. Das Lernen einer zusätzlichen schnelleren Anschlagart wird hinterher,
wenn man einen sicheren Rhythmus hat, keine nennenswerten Probleme bereiten.


Der 4/4 Schlag[Bearbeiten]

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg
Noch besser klingt das Schlagmuster, wenn es leicht versetzt gespielt wird. Man versucht, bei der "1" und bei der "3" die oberen drei Bass-Saiten, bei der "2" und bei der "4" die unteren drei Melodie- bzw. Diskant-Saiten zu treffen. (Wenn Du mal vier statt drei Saiten triffst, wird das niemanden stören. Die gleichmäßige Auf- und Abwärtsbewegung ist hier viel wichtiger. ) Stoppe nicht irgendwo in der Mitte der Saiten, sondern bewege deinen Arm gleichmäßig auf und ab. Hole ruhig ein wenig weiter aus, so dass der Arm sich fast so weit auf und ab bewegt, wie die Gitarre breit ist.
Hörbeispiel mit dem D-Dur-Akkord (info)

Beim D-Dur-Akkord die E-Saite freilassen[Bearbeiten]

01.01.D A1.png Beim D-Dur-Akkord, also dem ersten Akkord, den du hier lernst, gibt es eine Kleinigkeit zu beachten. Die oberste dicke E-Saite darf nicht mitklingen. Du erkennst dieses am (X) im Akkord-Diagramm. Der Grund: Der Ton "E" passt nicht zum D-Dur-Akkord. Wie die übrigen Töne heißen, braucht uns im Moment noch nicht zu interessieren.

Wir merken uns nur, dass die obere dicke E-Saite nicht zum D-Dur-Akkord passt. Dafür schlagen wir die nächsten beiden oder die nächsten drei Saiten an (wie oben schon gesagt, es kommt nicht so genau drauf an...) [2]

Wir schlagen immer "oberhalb", "unterhalb", "oberhalb", "unterhalb". 1,2,3,4.

Liedvorschläge[Bearbeiten]

D-Dur-Akkord und 4/4-Schlag[Bearbeiten]



  1. Wenn mehr als ein Ton gleichzeitig erklingt (wie bei einem Akkord), spricht man von Harmonie. Folgen die Töne nur nacheinander, dann spricht man von Melodie.
  2. Entgegen einiger falscher Behauptungen ist es beim D-Dur-Akkord nicht verboten, die 2. Saite von oben mit anzuschlagen. Der Ton A (das ist die zweite Saite von oben) gehört mit zum D-Dur-Akkord. Es mag ja sein, dass sich einige Stücke besser anhören, wenn man den Basston D (die dritte Saite von oben) als tiefsten Ton hat und die A-Saite meidet, doch es ist generell nicht verkehrt, wenn das A (versehentlich oder absichtlich) doch mal mitklingt. Und bei der einfachen Liedbegleitung in der Tonart D-Dur fällt es so gut wie keinem Zuhörer auf, dass der Ton A im Bass liegt und nicht, wie es meist bei Zupfmustern angestrebt ist, der Ton D. Beim Folkdiplom werden wir mit den Zupfmustern viel mehr auf die Basstöne eingehen, und dann stellt sich automatisch ein besseres Gefühl für den Basston ein. Ein D-Dur-Akkord mit einem A im Bass kennen Klavierspieler als eine Umkehrung der Grundstellung. In der Tonart G-Dur (die wir ab der 3. Lektion lernen) stört eine solche Umkehrung überhaupt nicht. Bei Zupfmustern mit einem Wechselbass wird meist der Basston D zuerst angeschlagen. Doch der tiefere Basston A wird oftmal beim zweiten Mal als Wechselbass angeschlagen. A als Basston beim D-Dur-Akkord zu meiden ist völlig unnötig und letztlich hinderlich für das Üben der Anschläge.
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Liedvorschlag für: 4/4el-Schlag und D-Dur-Akkord Text: franz. Volkslied       Bearbeitet von Mjchael
Bruder Jakob.svg

Hörbeispiel für Gitarrenspieler (einfach mit dem 4/4-Schlag und als Kanon mit abwechselndem Bass und Diskant) (info)

Frère Jacques[Bearbeiten]


X:1
M:C
L:1/4
K:D
"D"D E F D | "D"D E F D | "D"F G A2 | "D"F G A2 |
w: Frè-re Jac-que, Frè-re Jac-que! Dor-mez vouz? Dor-mez vouz?
"D"A/B/ A/G/ F D | "D"A/B/ A/G/ F D | "D"D A, D2 | "D" D A, D2 |]
w: Son-nez les mar-ti-nes. Son-nes les mar-ti-nes. Ding, ding, dong. Ding, ding, dong.


Bemerkung

Übrigens, du musst hier keine Noten lesen können. Es schadet nichts, wenn du es kannst, aber du brauchst es nicht. Trotzdem können einem die Noten helfen, eine ungefähre Vorstellung vom Melodieverlauf zu bekommen, Mit Hilfe der Taktstriche kannst du erkennen, wie lange ein Schlagmuster ausgehalten werden muss. Wichtiger als die Noten sind hier die Bemerkungen auf dem Liederblatt.

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Lektion 1c
Der Griffwechsel von D-Dur nach A-Dur
[Bearbeiten]

Der erste Griffwechsel

Hier siehst du in Zeitlupe, wie von D nach A gewechselt wird. Versuche dich genau an die Reihenfolge zu halten. Was dir jetzt noch langsam vorkommt, wird mit der Zeit enorm schnell werden. Allein durch das Singen der Übungsbeispiele übst du immer wieder den richtigen Bewegungsablauf und deine Finger gewöhnen sich an die Position bei den einzelnen Akkorden. Die ersten Griffwechsel sind nicht extrem schnell. Geschwindigkeit braucht Zeit und kommt mit der Übung.

Attention green.svg

Merke
Übe keine Griffe, sondern übe Griffwechsel!

Wichtiger als den einzelnen Griff zu können, ist es den Griffwechsel sicher zu beherrschen. Die Akkorde lernst du dann von allein.

Der D-Dur-Akkord.[Bearbeiten]

Chord D.jpg Chord D to neck.jpg Chord D to boddy.jpg
01.01.D A1.png In dem Griffdiagramm siehst du ein "d", das auf dem Kopf steht. Es ist für den Anfang eine kleine Eselsbrücke.
Es ist ein "d" und kein "p". Du erinnerst dich noch daran, dass Akkordbilder auf dem Kopf gezeichnet werden, damit du nicht spiegelverkehrt denken musst.[1]
01.01.D A2.png Der Zeigefinger geht eine Saite höher.
01.01.D A3.png Der Mittelfinger geht zwei Saiten höher und kommt genau unter den Zeigefinger.
01.01.D A4.png Der Ringfinger rutscht einen Bund zurück und kommt genau unter den Mittelfinger. Jetzt sind alle drei Finger untereinander im selben Bund.
Chord A.jpg Chord A to boddy.jpg
Hörbeispiel:

Attention green.svg

Info
Natürlich wirst du in der Praxis die Finger schon etwas früher anheben, damit sie schon alle in der Schwebe sind;
doch es ist wichtig, dass du die Finger bei diesem Griffwechsel von D- nach A-Dur nacheinander aufsetzt.

Zuerst Zeigefinger, dann Mittelfinger, dann Ringfinger.


Der Griffwechsel von A-Dur nach D-Dur[Bearbeiten]

Jetzt geht das ganze rückwärts.

Der Akkord A-Dur[Bearbeiten]

01.01.D A5.png An diesem Bild kannst du sehen, dass die Finger in der Praxis nicht ganz exakt untereinander liegen, sondern etwa so wie hier ein wenig schräg zueinander sind. So kommt man besser mit den Fingern hin. Der Zeigefinger kommt nicht ganz so dicht an das Bundstäbchen heran, wie es eigentlich angestrebt wird. Aber es wird auch so ausreichen.
01.01.D A6.png Zuerst hebst du alle Finger an und setzt dann den Zeigefinger eine Saite tiefer. Die anderen beiden Finger hast du dabei schon mitgenommen, aber sie bleiben in der Schwebe...
01.01.D A7.png Danach kommt der Mittelfinger zwei Saiten tiefer. (Er dürfte aber schon mit dem Zeigefinger zusammen die Hälfte des Weges zurückgelegt haben.)
01.01.D A8.png Zum Schluss rutscht der Ringfinger “um die Ecke”.
Das heißt: er kommt einen Bund weiter auf die zweite Saite von unten.
Hörbeispiel:

und dann geht es wieder von D-Dur nach A-Dur

Abschließend[Bearbeiten]

Ich wiederhole mich nochmal:

Attention green.svg

Merke
Übe keine Griffe, sondern übe Griffwechsel!


Zuerst wird alles seeeehr laaaangsaaaam geübt!
Erst nach und nach kannst du mit dem Wechseln schneller werden.
Wichtig dabei ist es, richtig, d.h. in der richtigen Reihenfolge, zu wechseln. Ziel ist es, dass sich die Finger hinterher fließend auf das Griffbrett setzen. Wenn du "einfach so" die Finger auf das Griffbrett setzt, läufst du Gefahr, die Finger einzeln aufzusetzen, wobei jeder Finger seinen Platz noch suchen muss. Es ist dann keine fließende Bewegung, sondern drei abgehackte Bewegungen, die ungleich mehr Zeit brauchen.

Stelle dir dabei den Bewegungsfluss vor!

Von D nach A 01.01.D A91.png und von A nach D 01.01.D A92.png

Das Ganze sieht in etwa so aus:
D-A animiert.gif

Was jetzt noch langsam nacheinander erfolgt, verfestigt sich nach einiger Zeit, sodass die Finger ihre Position schon so gut kennen, dass sie sich gegebenenfalls schon in der Luft sortieren. Nach ein paar Wochen kennen die Finger ihre Position, die sie einnehmen sollen, so gut, dass man bei kleineren oder größeren Akkordsprüngen (D-A; C-D / G-Am; Em-D) alle Finger gleichzeitig aufsetzen kann, ohne einmal aufs Griffbrett zu schauen.

Natürlich werden auch dann die Finger sortiert, doch das geschieht schon in der Luft. Dabei macht man genau den Bewegungsablauf, den du hier jetzt im Zeitlupentempo lernst.

Es wird noch ein klein wenig dauern, bis du Stücke spielen kannst, wo es auf einen extrem schnellen Griffwechsel ankommt. Doch das hat noch Zeit. Bei den ersten Schlagmustern, wo man immer zwischen der Bass-Saite und den Melodiesaiten hin und her wechselt, reicht es vollkommen aus, wenn man sich zuerst um die Finger der oberen drei Bass-Saiten kümmert. Denn die werden zuerst angeschlagen. Die Finger der Melodiesaiten haben also noch einen kleinen Tick Zeit.

Darüber brauchst du noch nicht einmal besonders nachzudenken, denn das ergibt sich automatisch. Lasse dir die Zeit und entwickle keinen falschen Ehrgeiz. Der wäre hier einfach fehl am Platz. Auch im Straßenverkehr schaltet man oftmals zuerst einen Gang zurück, bevor man überholt.

"Alle Finger gleichzeitig" ist kein Ziel des Lagerfeuerdiploms. Das lernst du etwas später.

Fingerstellung[Bearbeiten]

Achte mal auf die Stellung von Mittel- und Ringfinger! Die eine oder die andere Stellung wird bei den nächsten 6 Akkorden fürs “Lagerfeuerdiplom” und bei 3 Akkorden für das “Folkdiplom” immer wieder auftauchen. Es lohnt sich, darauf zu achten.

"Bei D-Dur: MR Durstellung.gif "Bei A-Dur: MR Mollstellung.gif

Liedervorschläge[Bearbeiten]

Suche dir wenigstens ein oder zwei Lieder heraus, die du bis zur nächsten Unterrichtseinheit regelmäßig übst. Wenn du es nur zweimal am Tag schaffst, ein oder zwei Lieder durchzusingen, wirst du enorme Fortschritte machen. Und ärgere dich nicht, wenn es sich nicht gleich gut anhört. Das kommt mit der Zeit.

Achte auf den Auftakt[Bearbeiten]

Bei vielen Liedern beginnt man nicht gleich mit dem ersten Wort mit dem Schlagmuster. Achte bei den Liedblättern darauf, wo der erste Akkord steht. Es ist das erste Wort, welches man vom Rhythmus her stärker betont. Die Wörter vor der ersten "1" nennt man Auftakt.

Er hält die D ganze Welt in seiner Hand...
Wenn D früh am Morgen die Werkssirene dröhnt...
Ich D sitz schon eine Stunde ziemlich dumm...
Eine D Insel mit zwei Bergen...
I D danced in the morning when the world was young...

Griffwechsel D-A und 4/4-Schlag[Bearbeiten]

Wenn bei den Vorschlägen nichts anderes steht, so ist ein Akkord einen Takt lang zu spielen. Ein '-' heißt üblicherweise, dass ein Akkord einen weiteren Takt lang ausgehalten wird. Lieder, bei denen drei Ausrufezeichen (!!!) stehen, haben einen sehr einfachen Text oder eine sehr einfache Akkordfolge, so dass diese Lieder sich gut zum Üben eignen. Du solltest von jedem Lied zumindest eine Strophe und den Refrain anspielen. Fürs Üben reicht es, ein oder zwei Lieder, die dir gefallen oder leicht sind, regelmäßig zu singen.

  1. Er hält die ganze Welt in seiner Hand (!!!)
  2. (Sch*)Pudding auf dem Autodach (!!!)
  3. Rock My Soul
  4. Hänsel und Gretel
  5. Am Weihnachtsbaum die Lichter brennenl
  6. Ich kenne einen Cowboy
  7. Jetzt fahrn wir übern See
  8. YT   Achey breaky heart (Billy Ray Cyrus)
  9. YT   Tom Dooly (Tom Astor)© D - - A, - - - D
  10. YT   Bruttosozialprodukt (Geier Sturzflug) © A - D -
  11. YT   Eisgekühlter Bommerlunder (Tote Hosen) © D - - A , A - - D (!!!)
  12. YT   Jambalaya (Hank Williams)
  13. YT   Kreuzberger Nächte sind lang © D - - A , A - - D
  14. YT   Lord of the Dance (T+M: Sidney Carter 1963) © Steiner & Bell Ltd. London) D D A A - D D A D -- D D D A - D D A D
  15. YT   Das Lummerlandlied (Augsburger Puppenkiste) © D- A--- D-
  16. YT   Mendocino (Michael Holm / Sir Douglas Quintet) © D - - -, A - - -, - - D -
  17. YT   Roadrunners (The Modern Lovers) ©
  18. YT   Tulsa Time (Don Williams)
Tipp:

Glasbutton Tipp.svg

Singt doch mal die Lieder Tom Dooly, Eisgekühlter Bommerlunder und Kreuzberger Nächte sind lang, und Ich kenne einen Cowboy, Jambalaya und Tulsa Time gleichzeitig. Alle spielen die gleichen Akkorde, aber jeder singt was anderes.

Qsicon inArbeit.png
To-Do:

Ein Hase saß im tiefen Tal - Copyright-freie und verständliche Version finden und bearbeiten. Rechte von "Der Lagerboogie" überprüfen,



  1. Richtiger wäre es bei diesem Griffbild ein großes "D" einzuzeichnen, weil es ein D-Dur und kein D-Moll ist, und man Dur-Akkorde üblicherweise groß schreibt und nur Mollakkorde klein. Problem: Dadurch würden die Finger nicht mehr so schön in den Buchstaben hineinpassen und die schöne Eselsbrücke wäre hin.
    Für den Anfang wird man aber gut mit dem kleinen Schönheitsfehler leben können.
Hoch zum Seitenanfang Hoch zum Seitenanfang


< Liederbuch

One wikibook.svg Lagerfeuerdiplom Wikibooks buchseite.svg 4/4-SchlagWikibooks buchseite.svg D-A


Spiritual bearbeitet von Mjchael 

Gitarre 4/4-Schlag Ukulele (gcea)

Crd D.svg Crd A ZMR.svg

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D A
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Das Lied ist eine freie Übersetzung des Gospels "He's Got the Whole World in His Hands". Er haelt die ganze Welt.svg

1)
Er hält die D ganze Welt, in seiner Hand.
Er hält die A ganze Welt, in seiner Hand.
Er hält die D ganze Welt, in seiner Hand.
Gott hält die A ganze Welt in seiner D Hand.
2)
Er hält das D winzig kleine Baby, in seiner Hand.
Er hält das A winzig kleine Baby, in seiner Hand.
Er hält das D winzig kleine Baby, in seiner Hand.
Gott hält die A ganze Welt in seiner D Hand.

3)   Er hält die Mutter und die Tochter, in seiner Hand. ...
4)   Er hält den Sohn und den Vater, in seiner Hand. ...
5)   Er hält auch dich und mich ...
6)   Er hält den Himmel und die Erde ...
7)   die Sonne und den Mond...
8)   die vielen kleinen Sterne ...
9)   den Opa und die Oma ...
10)   die Berge und die Flüsse ...
11)   die Vögel und die Fische ...
12)   ...

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Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Der Auftakt[Bearbeiten]

Die ersten drei Noten ("Er hält die") werden oftmals ohne ein Schlagmuster gesungen. Die Strophe fängt eigentlich erst mit dem Wort "ganze" richtig an. Die ersten drei Töne sind ein Auftakt. Wenn du die erste Strophe einmal durchgesungen hast, dann wirst du feststellen, dass der Auftakt eigentlich schon im letzten Akkord der vorhergehenden Strophe bzw. Refrains beginnt.

Achte also beim Singen auf das Wort "ganze" und fange da mit deinem Schlagmuster an!

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One wikibook.svg Lagerfeuerdiplom Wikibooks buchseite.svg D-A


Kinderlied Text: mündlich überliefert bearbeitet von Mjchael 

Gitarre 4/4-Schlag Ukulele (gcea)

Crd D.svg Crd A ZMR.svg

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D A
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Pudding auf dem Autodach[Bearbeiten]

Strophe

D Pudding auf dem Autodach - Heladi- A ladilo

A wird bei hundertachtzig flach. - Heladi- D ladilo

Refrain

D Heladi- ladi - ladi - - Heladi- A ladilo

A Heladi- ladi - ladi - - Heladi- D ladilo


  1. Pudding auf dem Autodach - wird bei hundertachtzig flach.
  2. Pudding im Akkordeon - macht 'nen weichen sanften Ton.
  3. Pudding in der Aktentasche - schützt vor Stoß die Thermosflasche.
  4. Pudding unterm Autoreifen - macht beim Fahren braune Streifen.
  5. Pudding in der Badehose - gibt im Schwimmbad braune Sauce.
  6. Pudding in der Badewanne - sieht gut aus, doch hält nicht lange.
  7. Pudding auf Computerschirmen - tut den User arg erzürnen.
  8. Pudding in den Dielenritzen - bringt die Hausfrau sehr zum Schwitzen.
  9. Pudding in den Einkaufstaschen - hält die Kinder ab vom naschen.
  10. Pudding auf dem Fahrradreifen - gibt beim Bremsen braune Streifen.
  11. Pudding auf der Fahrradstange - sieht gut aus, doch hält nicht lange.
  12. Pudding auf dem Federkissen - wird man wohl entfernen müssen.
  13. Pudding auf der Friedhofsmauer - stört den Pfaffen (die Gäste, die Toten) bei der Trauer.
  14. Pudding an der Gartenpforte - vertreibt den Gast auch ohne Worte.
  15. Pudding durch´s Gewehr verschossen - gibt bei Allen Sommersprossen.
  16. Pudding auf dem Grammophon - verdirbt die Rille und den Ton.
  17. Pudding auf dem Hinterreifen - gibt beim Bremsen bunte Streifen.
  18. Pudding in des Hutes Rand - fällt beim Grüssen in die Hand.
  19. Pudding auf der Iso-Rolle - macht das Zelten nicht so dolle
  20. Pudding im Kanonenrohr - kommt zum Glück nur selten vor.
  21. Pudding im Kanonenrohr - kommt beim "Bund" höchst selten vor.
  22. Pudding auf den Kinositzen - bringt die Reinmachfrau ins Schwitzen.
  23. Pudding auf der Kirchturmspitze - bröckelt ab bei grosser Hitze.
  24. Pudding auf der Kirchturmspitze - sieht schlecht aus und stinkt bei Hitze.
  25. Pudding auf der Kirchturmspitze - fällt dem Pfarrer auf die Mütze.
  26. Pudding auf der Kirchturmspitze - gibt der Luft besondre Würze.
  27. Pudding in der Knickerbocker - macht die Knie weich und locker.
  28. Pudding in der Kuchenform - ändert den Geschmack enorm.
  29. Pudding in der Kuckucksuhr fördert stündlich Luftzufuhr.
  30. Pudding auf den Kühlerhauben - stammt wenn nicht von dir von Tauben
  31. Pudding in der Lampenschale - gibt gedämpftes Licht im Saale.
  32. Pudding in der Leberwurscht - löscht auf keinen Fall den Durscht.
  33. Pudding in die Luft geschossen - gibt bei Regen Sommersprossen.
  34. Pudding in der Manteltasche - ist die neue Modemasche.
  35. Pudding auf dem Mädchenbusen - hält die Jungens ab vom Schmusen.
  36. Pudding in der Morgenzeitung - bringt die weiteste Verbreitung.
  37. Pudding aus erwachsnen Mündern - hört man wieder von den Kindern.
  38. Pudding im Musikverein - spielt die Tuba wirklich fein.
  39. Pudding auf dem Nummernschild - macht die Polizei ganz wild.
  40. Pudding im Primatenzoo - macht nicht nur die Affen froh.
  41. Pudding in der Puddingform - verändert den Geschmack enorm.
  42. Pudding unterm Schuhabsatz - schafft dir in der S-Bahn Platz.
  43. Pudding durch ein Sieb geschossen - gibt die schönsten Sommersprossen.
  44. Pudding unterm Sofakissen - wird man wohl entfernen müssen
  45. Pudding auf dem Sofakissen - hält das Pärchen ab von küssen
  46. Pudding auf dem Sofakissen - lässt Gemütlichkeit vermissen.
  47. Pudding auf dem Sportabzeichen - läßt den Sportler gar erbleichen.
  48. Wenn Pudding in der Suppe schwimmt, dann ist der Gast mit Recht verstimmt.
  49. Pudding auf dem Suppenteller - wird beim Löffeln immer heller.
  50. Pudding in der Tageszeitung - sorgt für weiteste Verbreitung.
  51. Pudding auf dem Tellerrand - wird als Senf nicht anerkannt.
  52. Pudding auf dem Tennisschläger - macht den Gegner gleich zum Neger.
  53. Pudding auf des Kollegen Tisch - hält seine Aggressionen frisch.
  54. Pudding an der Treppenkante - so empfängt man hier Verwandte.
  55. Pudding im Trompetenrohr - gibt Sommersprossen für den Chor.
  56. Pudding im Trompetenrohr - kommt auch nur ganz selten vor.
  57. Pudding am Verkäuferkittel - ist kein gutes Werbemittel.
  58. Pudding in der Waschmaschine - ist ein Fall für Klementine.
  59. Pudding in der Wasserleitung - stört die Essenzubereitung.
  60. Pudding auf dem Zwetschgenbaum - reicht für Marmelade kaum.

Hörbeispiel[Bearbeiten]

Pudding auf dem Autodach.mid (info) mit leicht verzögertem Griffwechsel (mitten im Takt, nicht am Taktbeginn). Man kann aber auch einfach am Taktbeginn wechseln.


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One wikibook.svg Lagerfeuerdiplom und Folkdiplom Wikibooks buchseite.svg 4/4-SchlagWikibooks buchseite.svg D-AWikibooks buchseite.svg H7-Akkord


Gospel (erste Hälfte 19.Jh.) bearbeitet von Mjchael 

Der Schoß Abrahams spielt auf "Das Gleichnis vom reichen Mann und vom armen Lazarus" an; eine biblische Erzählung aus dem neuen Testament. (siehe Lukas 16,19-31 (GNB)) Auf den Schoß eines Großvaters (sinnbildlich für den Stammvater Abrahams) dürfen eigentlich nur Kinder. Und dann sind es meist die Enkel und die nahe Verwandtschaft, die ein inniges Vertrauensverhältnis genießen. So drückt das Lied den tiefen Wunsch aus, eine solches Gottvertrauen auch selbst zu erleben.

Es gibt kaum einen Gospel-Chor, der nicht dieses Lied im Repertoire hätte. Der Text ist so leicht, dass er unmittelbar vom Publikum mitgesungen werden kann. Dieser Gospel wurde sehr gerne gecovert. Um nur einige zu nennen: Golden Gate Quartet (1938), Les Humphries Singers, Peter, Paul & Mary, Louis Armstrong , Nana Mouskouri, Elvis Presley u.v.a.m.

Gitarre Westernschlag Ukulele (gcea)

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D A
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Rock my Soul (in D-Dur)[Bearbeiten]

Verse 1
D Rock my soul in the bosom of Abraham, A Rock my soul in the bosom of Abraham,
D Rock my soul in the bosom of Abraham, A oh rock my D soul.
Verse 2
So D high, you can't get over it, so A low, you can't get under it,
so D wide, you can't get round of it, A oh rock my D soul.
Verse 3

D Rock - my - soul - A Rock - my - soul D Rock - my - soul - A oh rock my D soul.

Hörbeispiel für Gitarrenspieler (einmal mit 4/4-Schlag und einmal mit Westernschlag) (info)



Rock my Soul (in E-Dur)[Bearbeiten]

Gitarre 4/4-Variante Ukulele (adf#h)

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E H7
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Rock my Soul[Bearbeiten]

Verse 1
E Rock my soul in the bosom of Abraham, B7 Rock my soul in the bosom of Abraham,
E Rock my soul in the bosom of Abraham, B7 oh rock my E soul.
Verse 2
So E high, you can't get over it, so B7 low, you can't get under it,
so E wide, you can't get round of it, B7 oh rock my E soul.
Verse 3

E Rock - my - soul - B7 Rock - my - soul E Rock - my - soul - B7 oh rock my E soul.


Beachte: Im Englischen wird unser deutsches H7 als B7 geschrieben.

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Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Weblinks[Bearbeiten]

Eingefügt aus: Liederbuch/ Rock My Soul
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deutsches Kinderlied Alternativtitel: Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald  •  Text und Melodie: anonym - Volksweise 19. Jahrh., aufgezeichnet im Pestalozzi-Fröbel-Haus in Lieder- und Bewegungsspiele (1922) (Nach einem Märchen der Gebrüder Grimm von 1810) bearbeitet von Mjchael und Paniolo 

Gitarre   Ukulele (gcea)   Ukulele (adf#h)
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D A
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D A
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Dieses Lied hat nichts mit der gleichnamigen Oper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck (um 1891) zu tun, obwohl es durchaus Aufführungen geben mag, welche dieses Lied in der Einleitung als "Vorausschau" spielen.

Hänsel und Gretel[Bearbeiten]

1. Strophe
D Hänsel und ' Gretel ver- A irrten sich im D Wald
D Es war so ' finster und A auch so bitter- D kalt
Sie A kamen an ein ' Häuschen von D Pfefferkuchen ' fein
D Wer mag der ' Herr wohl von A diesem Häuschen D sein? '
2. Strophe
D Huhu, da schaut eine A alte Hexe D raus
D Sie lockt die Kinder ins A Pfefferkuchen- D haus
Die A Hexe tat sehr freundlich, oh D Hänsel welche Not
D Sie will ihn braten im A Ofen braun wie D Brot
3. Strophe
D Doch als die Hexe zum A Ofen schaut hin- D ein
D wird sie gestoßen von A Hans und Grete- D lein
Die A Hexe muss verbrennen, die D Kinder gehn nach Haus
D Nun ist das Märchen von A Hans und Gretel D aus



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< Liederbuch

One wikibook.svg Gitarre Wikibooks buchseite.svg D-A


Weihnachtslied Text: Hermann Kletke (um 1841) Melodie: anonym (vor 1866) bearbeitet von Mjchael und Bjs 

Gitarre   Ukulele (gcea)   Ukulele (adf#h)
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D A
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D A
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Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen[Bearbeiten]

1. Strophe
Am Weihnachts- D baum die Lichter ' brennen, wie glänzt er A festlich, lieb und D mild,
als spräch er: A Wollt in mir er- D kennen getreu-er A Hoffnung stilles D Bild!.
2. Strophe
Die Kinder D stehen mit hellen ' Blicken, das Au-ge A lacht, es lacht das D Herz.
O fröhlich A seliges Ent- D zücken! Die Alten A schauen himmel- D wärts.
3. Strophe
Zwei Engel D sind herein ge- ' treten, kein Auge A hat sie kommen D sehn.
Sie gehn zum A Weihnachtstisch und D beten und wenden A wieder sich und D gehn.
4. Strophe
"Gesegnet D seid ihr alten ' Leute, gesegnet A sei du kleine D Schar!
Wir bringen A Gottes Gaben D heute dem braunen A wie dem weißen D Haar.
5. Strophe
"Zu guten D Menschen, die sich ' lieben, schickt uns der A Herr als Boten D aus,
und seid ihr A treu und fromm ge- D blieben, wir treten A wieder in dies D Haus.
6. Strophe
Kein Ohr hat D ihren Spruch ver- ' nommen, unsicht-bar A jedes Menschen D Blick,
sind sie ge- A gangen wie sie ge- D kommen doch Got-tes A Segen bleibt zu- D rück.

Version 2[Bearbeiten]

Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen 1.svg

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Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.


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Kinderlied Alternativtitel: Cowboy Bill  •  Text: mündl. überliefert Melodie: anonym bearbeitet von Mjchael 

Gitarre   Ukulele (gcea)   Ukulele (adf#h)
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D A
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D A
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Ich kenne einen Cowboy[Bearbeiten]

1. Strophe
Ich ' kenne einen ' Cowboy, der ' Cowboy, der heißt A Bill
und ' wenn der Cowboy ' reiten will, dann ' steht sein Pferd nicht D still.
Und ' so reit der ' Cowboy, der ' Cowboy, der reit A so,
und ' so reit der ' Cowboy, der ' Cowboy, der reit D so.
2. Strophe
Ich ' kenne einen ' Cowboy, der ' Cowboy, der heißt A Bill
und ' wenn der Cowboy ' Lasso wirft, dann ' steht sein Pferd nicht D still.
Und ' so wirft er ' Lasso, das ' Lasso wirft er A so,
und ' so wirft er ' Lasso, das ' Lasso wirft er D so.


3. Strophe
Ich ' kenne einen ' Cowboy, der ' Cowboy, der heißt A Bill
und ' wenn der Cowboy ' schießen will, dann ' steht mein Herz ganz D still.
Und ' so schießt der ' Cowboy, der ' Cowboy, der schießt A so,
und ' so schießt der ' Cowboy, der ' Cowboy, der schießt D so.


4. Strophe
Ich ' kenne einen ' Cowboy, der ' Cowboy, der heißt A Bill
und ' wenn der Cowboy ' trinken will, dann ' steht sein Pferd ganz D still.
Und ' so trinkt der ' Cowboy, der ' Cowboy, der trinkt A so,
und ' so trinkt der ' Cowboy, der ' Cowboy, der trinkt D so.


5. Strophe
Ich ' kenne einen ' Cowboy, der ' Cowboy, der heißt A Bill
und ' wenn der Cowboy ' schlafen will, dann ' steht sein Pferd ganz D still.
Und ' so schläft der ' Cowboy, der ' Cowboy, der schläft A so,
und ' so schläft der ' Cowboy, der ' Cowboy, der schläft D so.
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Kinderlied Text: mündl. überliefert Melodie: anonym bearbeitet von Mjchael 

Gitarre   Ukulele (gcea)   Ukulele (adf#h)
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D A
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D A
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Jetzt fahrn wir übern See[Bearbeiten]

1. Strophe
Jetzt D fahrn wir übern ' See übern See, jetzt A fahrn wir übern D ....[1].
Jetzt D fahrn wir übern ' See übern See, jetzt A fahrn wir übern D See.
Mit D einer hölzern A Wurzel, ' Wurzel, Wurzel, D Wurzel. Mit ' einer hölzern A Wurzel, ein ' Ruder war nicht ' ....
Mit D einer hölzern A Wurzel, ' Wurzel, Wurzel, D Wurzel. Mit ' einer hölzern A Wurzel, ein ' Ruder war nicht D dran.
2. Strophe
Und D als wir drüben ' warn, drüben warn, und A als wir drüben D ....
Und D als wir drüben ' warn, drüben warn, und A als wir drüben D warn.
Da D sangen alle A Vöglein, ' Vöglein, Vöglein, ' Vögelein.Da D sangen alle A Vöglein, ein ' neuer Tag brach ' ....
Da D sangen alle A Vöglein, ' Vöglein, Vöglein, ' Vögelein.Da D sangen alle A Vöglein, ein ' neuer Tag brach D an..


3. Strophe
Ein D Jäger blies ins ' Horn, blies ins Horn, Ein A Jäger blies ins D ....
Ein D Jäger blies ins ' Horn, blies ins Horn, Ein A Jäger blies ins D Horn.
Da ' bliesen alle A Jäger, ' Jäger, Jäger, D Jäger. Da ' bliesen alle A Jäger, ein jeder in sein D ....
Da ' bliesen alle A Jäger, ' Jäger, Jäger, D Jäger. Da ' bliesen alle A Jäger, ein jeder in sein D Horn. .


4. Strophe
Das D Liedlein, ist nun ' aus, ist nun aus, das A Liedlein ist nun D ....
Das D Liedlein, ist nun ' aus, ist nun aus, das A Liedlein ist nun D aus.
Und D wer das Lied nicht A singen kann, ' singen, singen, D singen kann, Und ' wer das Lied nicht A singen kann, der ' fängt von vorne ' ....
Und D wer das Lied nicht A singen kann, ' singen, singen, D singen kann, Und ' wer das Lied nicht A singen kann, der ' fängt von vorne D an.

  1. Manche Gruppen machen sich einen Spaß daraus, das letzte Wort in der ersten Widerholung auszulassen. Wer es dennoch singt, hat verloren, und muss sich setzen. Wer zuletzt übrig bleibt hat gewonnen.
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Lektion 2[Bearbeiten]

Akkordwechsel G-D • Dur-Kadenz • Westernschlag


Lektion 2a
Der Griffwechsel zwischen D-Dur und G-Dur
[Bearbeiten]

von D-Dur nach G-Dur[Bearbeiten]

02.01.G.gif MR Durstellung.gif 02.01.D.gif
Wenn du dir den D-Dur-Akkord und den G-Dur-Akkord anschaust, entdeckst du eine Fingerstellung wieder, auf die schon in Lektion 1.3 aufmerksam gemacht wurdest. Wie du siehst, ist die Stellung zwischen Mittelfinger und Ringfinger in beiden Griffen gleich, nur dass sie ein paar Saiten höher bzw. tiefer ist. Also wäre es doch das Beste, diese Stellung bliebe auch den gesamten Wechsel über in derselben Position.
Chord D.jpg Chord D to boddy.jpg Chord D to neck.jpg
02.01.D.gif Wieder derselbe Akkord, den wir schon hatten.

Dieses Mal achte besonders auf die Stellung von Ring- und Mittelfinger.

02.01.DG1.gif zuerst: Zeigefinger weg!
02.01.DG2.gif Mittel- und Ringfinger werden gleichzeitig nach oben verschoben. Der Mittelfinger bleibt im zweiten Bund und der Ringfinger im dritten. Die Stellung zueinander wird beim Verschieben nicht verändert. Konzentriere dich auf den Ringfinger! Der kommt ganz nach oben.

Wechsle die beiden Finger gleichzeitig!

Ich wiederhole noch einmal: Die Finger werden nicht nacheinander sondern gleichzeitig verschoben und aufgesetzt! (Fast so, als ob sie festgeklebt seien.)
02.01.DG3.gif Der kleine Finger "rollt" sich jetzt auf seinen Platz. Ungewohnt ist es vielleicht, die runde Saite mit der Fingerspitze runterzudrücken, aber er wird genauso aufgesetzt wie die anderen Finger. Er wird auf keinen Fall abgeknickt. Erinnere dich an die "Hämmerchen-Stellung".

Das ist am Anfang ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Wenn die untere Saite sich etwas dumpf anhört oder schnarrt, weil man noch nicht den richtigen Dreh raus hat, dann darf man das ruhig mal überhören. So nach dem zwanzigsten bis zweihundertsten Mal gewöhnt man sich daran, gerade genug Druck mit dem kleinen Finger auszuüben, dass der Ton richtig klingt.

02.01.G.gif Fertig ist der Griffwechsel.
Auch hier dient das eingezeichnete "G” (auf dem Kopf) als Merkhilfe.

Eine weitere kleine Merkhilfe:

G (-Dur): Ganz oben (Ringfinger) Ganz unten (kleiner Finger)

Chord G.jpg Chord G to boddy.jpg Chord G to neck.jpg

Hörbeispiel:

Stützfinger[Bearbeiten]

Attention green.svg

Anmerkung

Später einmal kann man den kleinen Finger auch etwas früher aufsetzen und ihn als Stützfinger zur Orientierung benutzen. Doch gerade am Anfang ist es nicht zu empfehlen. Der kleine Finger lernt es irgendwann, seinen Platz zu finden. Ring- und Mittelfinger müssen aber unbedingt zusammenbleiben. Wenn man sie trennt, verschwendet man wertvolle Zeit, die man braucht, um die Finger nacheinander aufzusetzen und dabei den Platz zu suchen. Solange man den G-Dur-Akkord noch nicht richtig in den Fingern hat, ist es erfahrungsgemäß wirklich einfacher, zuerst Ring- und Mittelfinger in der richtigen Position aufzusetzen und den kleinen Finger einzurollen. Wenn das sicher klappt, dann darf man den kleinen Finger als Stützfinger etwas früher aufsetzen. Ich habe meinen Schülern öfter mal angedroht, die beiden Finger mit einem Gummiband zusammenzubinden, so dass man sie gleichzeitig wechseln muss. Doch es ist immer nur bei einer Drohung geblieben.


Von G-Dur nach D-Dur[Bearbeiten]

Jetzt geht das ganze wieder rückwärts:

02.01.G.gif Der Akkord G-Dur
Zuerst:
Der kleine Finger kommt weg.
02.01.DG2.gif Jetzt wechsle die beiden Finger wieder von oben nach unten.
Und ich wiederhole mich noch einmal:
Die Finger wechseln gleichzeitig, ohne dabei die Stellung zueinander zu wechseln.
Konzentriere dich hier auf den Mittelfinger! Der kommt ganz nach unten.
02.01.DG1.gif Der Zeigefinger kam beim Wechsel von A-Dur nach D-Dur zuerst auf seinen Platz. Hier jedoch kommt er zum Schluss auf seinen Platz.
02.01.D.gif Fertig ist der Griffwechsel.

Hörbeispiel:

Auch hier sei nochmal gesagt:

Attention green.svg

Merke
Übe keine Griffe, sondern übe Griffwechsel.

Der D-Dur-Akkord baut sich von A nach D anders auf als von G nach D.


02.01.G Schluessel.png Wenn du später immer noch große Schwierigkeiten mit dem kleinen Finger hast, dann ist es vielleicht eine Hilfe sich vorzustellen, man würde mit diesem etwas festhalten (wie hier den Schlüsselbund). Der kleine Finger muss sich erst einmal daran gewöhnen, dass er sich vollwertig, wie die anderen Finger bewegen kann. Und dieses kostet bei Leuten, die das nicht gewohnt sind, einiges an Übung und Gewohnheit. Vor dem gleichen Problem steht man übrigens auch, wenn man versucht, das 10-Finger-Blind-System für Schreibmaschine zu erlernen. Zum einen muss sich der kleine Finger an den Bewegungsablauf gewöhnen, und dann muss er sich noch an den Druck mit der Fingerkuppe gewöhnen, was er vorher vielleicht noch gar nicht in dem Maße getan hat.

Gib nicht gleich auf, wenn es nicht auf Anhieb gelingt. Es ist tatsächlich nur Gewöhnungssache, und kann manchmal etwas Zeit brauchen (ein bis zwei Wochen sind gar nicht mal ungewöhnlich). Wenn die unterste Saite bei G-Dur mal nicht so voll klingt, darf man das fürs Erste ruhig mal überhören. Das gibt sich! Wirklich!

Es ist schwierig. Für die einen mehr für die anderen weniger. Es liegt daran, dass sich der kleine Finger und der Ringfinger nicht völlig unabhängig voneinander bewegen können. Aber sie können es doch in so weit, dass man tatsächlich sowohl die obere als auch die untere E-Saite erreicht. Der Handteller sollte das Griffbrett möglichst nicht berühren, damit die Finger genügend Luft haben. Auch die Leute, denen es noch sehr schwer fällt, lernen es. Es dauert vielleicht ein wenig länger. Da helfen dann Fingergymnastik und Dehnungsübungen (unter Zuhilfenahme der Zupfhand). Der Griff mit dem kleinen Finger bringt tatsächlich viele Vorteile mit sich, so dass sich die Mühe lohnt. (siehe:G ohne kl. Finger)
Tipp:

Info bulb.png

(nicht nur) für den Gitarrenlehrer

Zu Anfang übt man am besten nur Lieder mit den gelernten Griffwechseln.

D-G-D und D-A-D

Der Sprung von G-Dur nach A-Dur sollte erst etwas später drankommen.

Tipp:

Info bulb.png

DGA animiert.gif

Es kann eine gute Hilfe sein, sich Mittel- und Ringfinger als den "Schwerpunkt" des Akkordes vorzustellen. Dann kann man sich die Position der Akkorde räumlich vorstellen. Man braucht dann als Gitarrenlehrer einen Akkord nicht mehr anzusagen, sondern kann ihn anzeigen, während man gleichzeitig z.B. das dazugehörige Lied singt.

Man nutzt dann die räumliche Vorstellungskraft für die Akkorde bzw. für eine Akkordfolge. Oft zeichnet man mit solch einer Bewegungsfolge eine kleine Figur, die viel einfacher zu merken ist als eine Buchstabenfolge. Die rein semantische Fähigkeit, Buchstaben zu lesen und zuzuordnen, hebt man sich dann für den Liedtext auf.


Mit welchem Kniff bzw. mit welcher Lernhilfe man letztendlich am besten zurecht kommt, hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. Doch es lohnt sich, alle zu Gebote stehenden Hilfsmittel zu nutzen, die geeignet sind, sich eine Akkordfolge einzuprägen oder anderen zu vermitteln. Dabei nutzt man das lernpsychologische Phänomen: je mehr Sinne angesprochen werden, desto einfacher wird das Lernen.

Liedvorschläge[Bearbeiten]

Achte auf den Auftakt[Bearbeiten]

Achte auch hier darauf, welches Wort als erstes etwas stärker betont wird. Da erst beginnt der eigentliche Takt (also die "1" des Schlagmusters).

Ja wenn der D Herr einst wiederkommt...
Jeder D Eseltreiber hat ein Kugelschreiber...
We D come on the sloop John B. ...
Da hat das D Hottepferd sich einfach...

Griffwechsel D-G und Western-Schlag[Bearbeiten]

Siehe auch: Durkadenz

  1. Ja wenn der Herr (Volkslied)
  2. Bergvagabunden (Wenn wir erklimmen) (Volkslied)
  3. Jeder Eseltreiber mündlich überliefert (nur D+G) (Achtung 3/4-Takt)
  4. Sloop John B.
  5. Da hat das Hottepferd
  6. YT   Follow Me (Uncle Kracker) D (G A) D (G D)
  7. YT   Der Nippel (Mike Krüger) //: D G A D ://
  8. YT   Rock Around the Clock (Bill Haley) Intro:D - - - Verse; D - - - G - D - A G D - (Blues-Schema in D)
  9. YT   Still Haven't Found What I'm looking for (U2) //: D - - - G - D - :// //: A G D - :// (3/4-Takt)
  10. YT   This Land Is Your Land (D) G - D -, A - D -, G - D -, A - D -
  11. YT   Walk of Life (Dire Straits) (Original: Capo 2. Bund)
  12. YT   Hound Dog (Elvis Presley / Big Mama Thornton) D - - - G - D - A G D - (Blues-Schema in D)
Der Griffwechsel G-A bzw. A-G kann evtl. noch ein wenig warten (bis Lektion 7).


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Lektion 2b
Die erste Dur-Kadenz oder "Das große Dreigestirn"
[Bearbeiten]

Spacer.gif Kreisxx.svg Kreisxx.svg KreisG.svg Spacer.gif
KreisX2.svg

Tonart D-Dur
im Quintenzirkel

KreisD.svg
KreisX2.svg KreisA.svg
KreisX2.svg Kreisxx.svg
Spacer.gif KreisX2.svg KreisX2.svg Kreisxx.svg Spacer.gif


Einleitung: ein wenig Harmonielehre[Bearbeiten]

Du hast jetzt drei Akkorde gelernt: D-Dur, A-Dur und G-Dur. Und ob du es glaubst oder nicht, mit nur diesen drei Akkorden kann man schon hunderte Lieder begleiten.

Viele Lieder werden mit nur drei Dur-Akkorden gespielt. Die Reihenfolge der Akkorde kann recht unterschiedlich sein, aber innerhalb einer Tonart sind es immer die selben drei Akkorde, die man zusammen antrifft. Andere Dur-Akkorde kommen in der Tonart D-Dur nur sehr selten vor.

Spiele mal die Akkordfolge D G A D genau in dieser Reihenfolge! Diese Akkordfolge wird D-Dur-Kadenz genannt. Sie wird häufig zum Üben der D-Dur-Tonart gebraucht. Sie ist aber auch so etwas wie eine Formel. Sie steht stellvertretend für alle Lieder in D-Dur, die nur mit den drei Akkorden D G und A begleitet werden. Eine Kadenz ist so etwas wie eine Standard-Akkordfolge. Die D-Dur-Kadenz wird entweder für Beschreibungen in der Harmonielehre und auch für reine "Trockenübungen" verwendet.

Wenn du mehrere Lieder kennen lernst, dann wirst du wahrscheinlich irgendwann feststellen, dass bestimmte Dur-Akkorde meist zusammen auftauchen und andere Dur-Akkorde nur selten oder sogar fast nie zusammen anzutreffen sind. Im Quintenzirkel, den man früher oder später noch genauer kennenlernen wird, sind die Dur-Akkorde, die man häufig zusammen antrifft, als Nachbarn nebeneinander angeordnet (wie oben im Diagramm gezeigt). [1]

Selbst wenn später noch ein paar Mollakkorde dazukommen, bleibt das Dreigestirn der Dur-Kadenz meist erhalten.

Natürlich gibt es auch einige Ausnahmen, trotzdem halten sich die meisten Lieder, die wir hier im westeuropäisch geprägten Abendland kennen, an diese einfache 3er-Teilung.

Die drei Hauptstufen[Bearbeiten]

Die Akkordfunktionen der Dur-Akkorde

Die Tonika[Bearbeiten]

auch Grundakkord genannt, gibt als einer der drei Akkorde (oder wie viele sonst in einem Lied vorhanden sind) gleichzeitig auch die Tonart des ganzen Musikstückes an. Zwar kann man sich nicht 100%ig darauf verlassen, aber meist beginnt und endet ein Stück mit diesem Grundakkord. Merke dir als Eselsbrücke: "Die Tonika gibt den Ton (genauer die Tonart) an."

Als Faustformel kann man sich merken, dass ein Lied zumindest ganz am Schluss mit der Tonika enden sollte.

Hier zu diesem Zeitpunkt und mit den drei Akkorden, die du bis jetzt gelernt hast, ist die Tonika immer D-Dur. Beginne und beende deine "Trockenübungen" also immer mit D-Dur.

Der Grundakkord ist immer eine Art Ruhepol im Musikstück. Wie du zwischendrin wechselst, ist eigentlich egal. Hauptsache, du kommst wieder auf den Grundakkord D-Dur zurück.

Die drei Akkorde D, A und G gehören zu der D-Dur-Tonleiter.

Töne der D-Dur-Tonleiter
D=1; E=2; F#=3; G=4; A=5; H=6; C#=7; D=8=1

D ist die erste Note in der D-Dur-Tonleiter, und daher sagt man, dass der D-Dur-Akkord genau wie die Note D auf der ersten Stufe der Tonleiter steht.

Die Dominante[Bearbeiten]

Ganz typisch bei einer Kadenz (formelhafte Akkordfolge) ist, dass einer der drei Akkorde für die Spannung zuständig ist. Hier in der D-Dur-Tonart ist es der A-Dur-Akkord.

Wenn du mal beim Singen darauf achtest, dann merkst du, dass der Melodieverlauf bei der Dominante häufig etwas spannungsreicher ist als bei den anderen beiden Akkorden. Das hilft dir vielleicht dabei, wenn du deine Lieder auswendig lernen möchtest. Die Spannung der Dominante kann noch gesteigert werden, wenn er als 7er-Akkord gespielt wird. Also als A7.

Zwar ist der A7 recht einfach zu greifen (du brauchst nur den Mittelfinger anzuheben), aber bis wir den A7 lernen und anwenden, merke dir Folgendes:

Attention green.svg

Merke
Ziffern bei Akkorden können meist ohne Probleme weggelassen werden!

Wenn also in deinem Liederbuch ein A7 vorkommt, dann suche nicht lange in einer Grifftabelle herum, sondern spiele einfach ein A-Dur. Ob sich das Stück mit A7 besser anhören würde, sei mal dahingestellt. Fürs Erste reicht es, die Zahlen einfach wegzulassen (dadurch findest du auf Anhieb einige Lieder mehr in deinem Liederbuch). Aber keine Angst, die 7er-Akkorde wirst du noch alle kennen lernen. Sie werden nur etwas nach hinten verschoben.

Eine Dominante oder ein Dominant-Sept-Akkord (7er-Akkord) löst einen spannungsreichen Höreindruck aus, von dem wir gewohnt sind, dass er sich wieder zum Grundakkord, also zur Tonika hin auflöst.

A ist die fünfte Note in der D-Dur-Tonleiter (D E Fis G A), und daher sagt man, dass der A-Dur-Akkord genau wie die Note A auf der fünften Stufe der D-Dur-Tonleiter steht.

Die Subdominante[Bearbeiten]

G-Dur ist bei unserer kleinen Akkordfolge der Dritte im Bunde. Er verbindet den ruhigen Grundakkord mit der spannungsgeladenen Dominante. Dabei ist es egal, ob das G von D-Dur nach A-Dur weiterleitet, oder ob G von A-Dur zurück zu D-Dur leitet (vergleiche die Hörbeispiele!). Die Subdominante (G-Dur) ist nicht so spannungsreich wie die Dominante (A-Dur), aber auch nicht ganz so ruhig wie die Tonika (D-Dur). Sie will normalerweise nicht aufgelöst werden, sondern nur weiterleiten. Dieser Akkord hat etwas Schwebendes, Vorantreibendes an sich.

G ist die vierte Note in der D-Dur-Tonleiter (D E Fis G), und daher sagt man, dass der G-Dur-Akkord genau wie die Note G auf der vierten Stufe der D-Dur-Tonleiter steht.

Typische Akkordfolge (Kadenz in D-Dur)[Bearbeiten]

D - G - A(7) - D

  • D-Dur ist der Start.
  • G-Dur verbindet den Vorgänger mit dem Nachfolger.
  • A(7) baut die Spannung auf, die sich aber wieder nach
  • D-Dur als Schluss-Akkord auflösen möchte.

Attention green.svg

Merke
Tonika = Ruhe
Subdominante = Weiterleitung
Dominante = Spannung


Noch eine Übung[Bearbeiten]

Die reinen Vokabeln schrecken oftmals sogar erfahrene langjährige Gitarristen ab. Dabei sind diese Vokabeln auch nicht viel schwerer, als bei der Mathematik die Vokabeln "Addition, Subtraktion, Division, Multiplikation" oder in der Grammatik "Nomen, Verb, Adjektiv". Es steckt eigentlich gar nicht so viel dahinter. Man muss nur dafür sorgen, dass es keine trockenen Vokabeln bleiben, sondern dass man mit den Vokabeln gleichzeitig einen Höreindruck verbindet. Und dazu musst du unbedingt mal die folgenden erklärenden Beispiele nachspielen. Dann hörst du einfach, wovon hier nur geredet wird. (pro Akkord ein Takt)

Wenn in der Tonart D-Dur der Akkord G-Dur (Subdominante) erklingt, dann kann man auch problemlos wieder zurück zum Grundakkord D-Dur (Tonika) wandern. Der Subdominante ist es eigentlich egal, ob es zurück geht, oder doch weiter zu A-Dur. Vielleicht kannst du dir als Eselsbrücke merken, dass sich die Subdominante den anderen beiden Akkorden "unter"-ordnet. "Sub" bedeutet unterhalb - eigentlich aber die "untere Dominante", weil sie eine Stufe unter der Dominante ist - oder auch weil sie im Quintenzirkel (den du später mal kennenlernst) vor und nicht nach der Tonika kommt.

    D             G             D
||-----2-----2--|----3-----3--|----2-----2--|-2--||
||o----3-----3--|----0-----0--|----3-----3--|-3-o||
||--2--2--2--2--|----0-----0--|-2--2--2--2--|-2--||
||--0-----0-----|-0-----0-----|-0-----0-----|-0--||
||o-0-----0-----|-2-----2-----|-0-----0-----|-0-o||
||--------------|-3-----3-----|-------------|----||

Du musst noch keine Tabulatur lesen können (kommt etwas später)[2]. Dieses ist einfach die Akkordfolge D-Dur, G-Dur und wieder D-Dur, wobei jeder Akkord genau einen Takt mit dem 4/4-Schlag begleitet wird. Es entspricht also genau dem folgenden Schlagmuster.

Hörbeispiel:

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg



Die beiden Akkorde könnten auch eine Weile hintereinander gespielt werden...

D - G - D - G - D - G - D - G - D - G - D - G - D

    D             G          6x
||-----2-----2--|----3-----3---||
||o----3-----3--|----0-----0--o||
||--2--2--2--2--|----0-----0---||
||--0-----0-----|-0-----0------||
||o-0-----0-----|-2-----2-----o||
||--------------|-3-----3------||

Sobald dann aber A-Dur (Dominante) auftaucht, hat man den Eindruck, jetzt muss ein Schluss kommen (oder wenigstens ein Zwischenstopp). Vielleicht kannst du dir als Eselsbrücke merken, dass die Dominante das Geschehen dominiert. Die Dominante sagt: "Jetzt ist aber Schluss!"

D - G - D - G - A - D

   D          G         D         G         A         D
||----2---2-|---3---3-|---2---2-|---3---3-|---0---0-|---2-2--|-(2)--||
||o---3---3-|---0---0-|---3---3-|---0---0-|---2---2-|---3-3--|-(3)-o||
||--2-2-2-2-|---0---0-|-2-2-2-2-|---0---0-|---2---2-|-2-2-2--|-(2)--||
||--0---0---|-0---0---|-0---0---|-0---0---|-2---2---|-0---0--|-(0)--||
||o-0---0---|-2---2---|-0---0---|-2---2---|-0---0---|-0---0--|-(0)-o||
||----------|-3---3---|---------|-3---3---|-0---0---|--------|------||

Sobald A-Dur (die Dominante) erklingt, erwartet man den Schluss.
Dabei ist es egal, ob noch ein G-Dur dazwischengeschaltet ist.
G-Dur (die Subdominante) kann diesen Schluss zwar noch etwas herauszögern,
aber da man vorher einmal die Dominante A-Dur gehört hat,
will man unbedingt wieder zum Grundakkord.

D - G - D - G - A - G - D

   D          G         D         G         A         G         D
||----2---2-|---3---3-|---2---2-|---3---3-|---0---0-|---3---3-|---2-2--|-(2)--||
||o---3---3-|---0---0-|---3---3-|---0---0-|---2---2-|---0---0-|---3-3--|-(3)-o||
||--2-2-2-2-|---0---0-|-2-2-2-2-|---0---0-|---2---2-|---0---0-|-2-2-2--|-(2)--||
||--0---0---|-0---0---|-0---0---|-0---0---|-2---2---|-0---0---|-0---0--|-(0)--||
||o-0---0---|-2---2---|-0---0---|-2---2---|-0---0---|-2---2---|-0---0--|-(0)-o||
||----------|-3---3---|---------|-3---3---|-0---0---|-3---3---|--------|------||

Man ist dann doch endlich froh, wieder bei D-Dur angelangt zu sein.

Die Dominante als Zwischenstopp[Bearbeiten]

Es kommt öfter vor, dass ein Vers mit der spannungsgeladenen Dominante (A-Dur) aufhört.

Der Schluss wird vorenthalten, obwohl wir ihn erwarten.

Der Abschnitt endet zwar, doch man hat den Höreindruck, dass es noch irgendwie weitergehen muss.

So ein unvollständiger Teil klingt dann vergleichsweise wie ein "Ja, aber" -

D - G - D - G - A - A (unvollständig)
D - G - D - G - A - D (Schluss)

Der nächste Vers, die nächste Strophe oder der Refrain wird mit der Dominante als unvollständigem Schluss schon vorbereitet. Die Auflösung der Dominante (A-Dur) geschieht also mit dem ersten Takt (Tonika D-Dur) der nächsten Strophe.

Der eigentliche Schluss kommt dann etwas später. Entweder schon in dem nächsten Vers oder aber, wenn man Pech hat, kommt der eigentliche Schluss-Akkord erst ganz am Ende des Liedes.

    D             G             D
||-----2-----2--|----3-----3--|----2-----2--|
||o----3-----3--|----0-----0--|----3-----3--|
||--2--2--2--2--|----0-----0--|-2--2--2--2--|
||--0-----0-----|-0-----0-----|-0-----0-----|
||o-0-----0-----|-2-----2-----|-0-----0-----|
||--------------|-3-----3-----|-------------|

  G             A
|----3-----3--|----0-----0--|-^0----|
|----0-----0--|----2-----2--|-^2----|
|----0-----0--|----2-----2--|-^2----|
|-0-----0-----|-2-----2-----|-^2----|
|-2-----2-----|-0-----0-----|-^0----|
|-3-----3-----|-0-----0-----|-^0----|

  D             G             D
|----2-----2--|----3-----3--|----2-----2--|
|----3-----3--|----0-----0--|----3-----3--|
|-2--2--2--2--|----0-----0--|-2--2--2--2--|
|-0-----0-----|-0-----0-----|-0-----0-----|
|-0-----0-----|-2-----2-----|-0-----0-----|
|-------------|-3-----3-----|-------------|

  G             A              D
|----3-----3--|----0-----0--|-^2-----||
|----0-----0--|----2-----2--|-^3----o||
|----0-----0--|----2-----2--|-^2-----||
|-0-----0-----|-2-----2-----|-^0-----||
|-2-----2-----|-0-----0-----|-^0----o||
|-3-----3-----|-0-----0-----|--------||

Die Kadenz als Lernhilfe[Bearbeiten]

Viele Verse und Strophen eines Liedes werden durch die Dreiteilung Tonika-Subdominante-Dominante in überschaubare Sinnabschnitte eingeteilt. Auch wenn du es nicht gleich von Anfang an hören solltest, empfiehlt es sich auf diese "Funktionen" der Akkorde zu achten. Der Melodieverlauf wird spannungsgeladener: aha, eine Dominante kommt. Der Melodieverlauf ist fortlaufend, schwebend: aha, die Subdominante. Wir sind beim Melodieverlauf an einem Start oder Landepunkt angekommen (und machen kurz Rast): aha, die Tonika.

Übung[Bearbeiten]

  • Versuche darauf zu achten, wo der Grundakkord so einen richtigen Halt macht.
  • Horche mal, ob bei A-Dur die Melodieführung ein wenig spannungsgeladener ist als bei den übrigen Akkorden.
  • Schaffst du es, eine Schlusswendung A-D herauszuhören?
  • Klingt die Melodie bei G-Dur tatsächlich ein wenig weicher als bei A-Dur?

Man vertut sich besonders am Anfang sehr oft damit, das ist ganz normal. Aber bei den einfachen Liedern mit 3 Akkorden gibt es eigentlich immer nur 2 Möglichkeiten wie es weitergehen kann. Man probiert einfach mal einen Akkord aus, und wenn er nicht passt, dann nimmt man halt den anderen.

Du wirst bald merken, dass du dich immer weniger vertust. Und nach mehr oder weniger Zeit hört man dann einfach, was kommen muss (zumindest bei den einfachen Liedern mit 3 Akkorden).

Auch wenn es nicht immer auf Anhieb klappt, ist es trotzdem erstaunlich, dass Gitarrenschüler mit 10 bis 13 Jahren das oft schon nach der vierten oder fünften Unterrichtsstunde konnten. Sie hörten bei einfachen Liedern, was für ein Akkord folgen muss. Zugegeben, die Trefferquote lag eher zwischen 80% bis 90%. Aber bei einer 50/50-Chance ist das immerhin schon ein gutes Ergebnis! Damit übertrumpfen die Schüler sogar einige Gitarrenspieler mit mehrjähriger Spielerfahrung, die aber noch nie etwas von den "Funktionen" der Akkorde gehört haben. Man muss eben nur wissen, worauf man achten muss.

Oder wie meine Lehrerin zu sagen pflegte: Man sieht (bzw. hört) nur das, was man kennt.


  1. Die Kreise hier im Quintenzirkel entsprechen je einem Ton. Es wird ein langfristiges Ziel sein, zu jedem Ton des Quintenzirkels je einen Dur-, einen Moll- und einen 7er-Akkord spielen zu können.
    Ein mittelfristiges Ziel (Lagerfeuer- und Folkdiplom) ist es, zu jedem Ton entweder einen Dur-Akkord oder zumindest einen Dur7-Akkord greifen zu können, soweit dazu keine Barré-Akkorde nötig sind. Da Töne mit Vorzeichen fast ausnahmslos Barré-Akkorde ergeben, müssen diese zu einem späteren Zeitpunkt (ab Rockdiplom) gelernt werden. Damit das mittelfristige Ziel besser vor Augen ist, sind die "Barré-Akkorde" vorerst durchgestrichen.
    Da es nur wenige Moll-Akkorde gibt, die man ohne Barré greifen kann, werden diese für den Quintenzirkel nur am Rande beachtet.
  2. Wenn es dich aber jetzt schon interessiert, wie man eine Tabulatur liest dann schaue dir noch einmal das Kapitel Lesen von Diagrammen, Tabulaturen und Noten in der Einleitung genauer an. Da wird es beschrieben.
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Das Achtel-Feeling[Bearbeiten]

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab end.svg
Die meisten Schlagmuster leiten sich aus dem Wechselschlag ab. "Wechselschlag" bedeutet zu erst mal nichts anderes, als dass du deinen Arm gleichmäßig auf und ab bewegst. Wie das Pendel einer Uhr schlägt der rechte Arm gleichmäßig auf und ab.

Alle Rhythmen entstehen dadurch, dass die Saiten der Gitarre mal berührt werden und mal nicht. Wenn die Saiten nicht berührt werden, wird der Wechselschlag des Armes nicht unterbrochen. In den folgenden Diagrammen werden die so genannten Luftschläge durch ausgegraute und gestrichelte Pfeile dargestellt. Wichtig ist, dass pro Takt jeweils 8 Schläge ausgeführt werden. Mal als Auf- oder Abschlag, mal als Luftschlag, aber insgesamt sind es immer 8 Schläge in einem 4/4-Takt. Man zählt übrigens nicht bis "8", auch wenn es 8 Schläge sind, sondern nur bis "4" und fügt nach jeder Zahl ein "und" ein:

  • 1 und 2 und 3 und 4 und

Ein Takt wird in 8 gleiche Teile geteilt, daher fasst man die Schläge, die wir hier beim Lagerfeuer- und später beim Folkdiplom lernen, als Achtel-Feeling zusammen.


Attention green.svg

Merke
JEDER Abschlag ist eine Zahl. JEDER Aufschlag ist ein "und"!

Up stroke 1.jpg Spacer.gif Up stroke 2.jpg

Der Daumen wird beim Aufschlag einfach mit dem Daumennagel über die Saiten geführt. Man sollte es vermeiden, die Hand oder den Unterarm dabei besonders stark zu verdrehen. Das ist gar nicht nötig. Wenn man sich vorstellt, man würde ein Knetkügelchen oder dergleichen zwischen den Fingern drehen, dann kommt man der Bewegung am nächsten, die zum Schlagen nötig ist. Der Daumen sollte auch ein wenig in Richtung des Gitarrenhalses zeigen (damit er nicht mit den anderen Fingern ins Gehege kommt). Es sieht ein kleines bisschen wie beim Trampen aus.

Der Eisenbahnschlag[Bearbeiten]

Diese Lektion dient eigentlich nur als Vorübung für den "Westernschlag" und ist nicht das primäre Lernziel dieser zweiten Lektion. Der Grund: Der Eisenbahnschlag selbst eignet sich nicht besonders gut, um viele Lieder zu begleiten. Er wirkt schnell eintönig, und wird daher viel häufiger nur als Übergang oder für kurze Passagen (wie z.B. den Refrain) verwendet.

Tab spacer.svgTab 1.svgTab plus.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab plus.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact dae.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact dae.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg
Viel interessanter wird der 8/8-Schlag, wenn man auch hier genau wie oben beim 4/4-Schlag zwischen Bass-Saiten (die oberen drei) und Diskant-Saiten (die unteren drei) abwechselt.
Bei "1-und" werden die oberen Saiten auf- und abgeschlagen,
bei "2-und" die unteren Saiten;

bei "3-und" wieder die oberen, und
bei "4-und" wieder die unteren.
Gezählt wird "ober-halb, unter-halb, ober-halb, unter-halb"
bzw. "1-und, 2-und, 3-und, 4-und".

Der Schlag kann zwar das ganze Lied über beibehalten werden (z.B. "Let's Twist Again"), aber er wird eher nur bei einem einzelnen Vers oder für eine Überleitung eingesetzt.

Wenn du den Schlag recht schnell ausführst, wirst du wahrscheinlich hören, wie er zu seinem Namen kam.

Übungsvorschlag 
Eine Insel mit zwei Bergen (das Lummerlandlied) © D D A A - A A D D [Melodie+Text]


Das Lied muss nicht die ganze Zeit über im Eisenbahnschlag gespielt werden, aber bei einer Wiederholung darf er ruhig mal auftauchen. Eine witzige Einleitung wäre es, das Lied mit einem ganz langsamen Eisenbahnschlag anzufangen und dabei "tsch-tsch" zu singen. Diesen Schlag dann schrittweise schneller werden lassen, bis man das richtige Singtempo hat, und dann mit der ersten Strophe einsetzen. Ebenso kann das Lied so ausgeleitet werden, jedoch wird man immer schneller und leiser und imitiert so einen wegfahrenden Zug.

---

Wie ich oben schon sagte, dient der "Eisenbahnschlag" im Moment nur dazu, den Aufbau des folgenden Schlages zu erklären. Es reicht also, den "Eisenbahnschlag" mal kurz auszuprobieren.

Der Westernschlag[Bearbeiten]

Dieser Schlag ist schon ganz gut geeignet, um Lieder zu begleiten. Er passt nicht nur zu Cowboy-Liedern, sondern auch zu vielen anderen Volksliedern und Folk-Songs.

Du zählst "1 - 2 und 3 - 4 und" Höre dir am besten ein Musikbeispiel an, und versuche dabei mitzuzählen. Anfangs noch ohne Schlagmuster, so dass du erst mal ein Gefühl für den Rhythmus bekommst. Wenn das Zählen halbwegs klappt, dann versuche den Schlag mitzumachen.

Hörbeispiel: Je zwei Takte D-Dur und zwei Takte A-Dur; Die "1" wurde stärker betont, und die "3" weniger stark. (info)

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 dae.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 dae.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg
Du siehst die hellen Pfeile, die nach oben gehen? Übersieh sie einfach! Das sind so genannte "Luftschläge". Sie zeigen dir bloß an, dass dein Arm ja irgendwie wieder nach oben muss. Wenn dein Arm eine gleichmäßige Auf- und Abbewegung macht, ergibt sich ganz automatisch eine kleine Pause, um die du dich nicht besonders bemühen musst. Achte auf die Hörbeispiele und versuche laut mitzuzählen.

Häufiger Anfangsfehler: Man unterbricht den Wechselschlag. Der Arm wartet nach der "1" unten und macht unnötigerweise eine Pause und kommt nicht mehr rechtzeitig zur "2" nach oben. Du brauchst aber die Bewegung des Arms gar nicht zu unterbrechen. Die eigentliche Pause zwischen der "1" und "2" entsteht ganz automatisch, einfach dadurch, dass du die Saite nicht berührst.

Du musst dich aber hüten, "eins-zwei-und, drei-vier-und" zu zählen. Also ganz ohne Pause zwischen der 1 und der 2. Sonst hast du hinterher einen 3/4-Takt. Zähle besser:

"Eins-ssa, Zwei-und, Drei-ja, Vier-und".

Dabei soll das -ssa und das -ja die Pause für dem Luftschlag akustisch untermalen. Das -ssa gibt deinem Arm die Zeit gemütlich nach oben zu kommen.

Wenn dein Arm eine gleichmäßige Pendelbewegung macht, dann wird alles viel leichter.

Der Tipp mit dem Tapp[Bearbeiten]

Tappe mit dem Fuß! Ganz gleichmäßig, und ohne Unterbrechung. Zähle dabei 1 2 3 4. Jedes Mal, wenn der Fuß auftappt, hast du eine Zahl. Jedes Mal, wenn der Fuß angehoben wird, hast du ein "und". Die Schlaghand bewegt sich parallel zum Fuß mit auf und ab. Stell es dir wie bei einer Marionette vor. Du sprichst bei einem Schlagmuster nur die Zahlen und die "und" laut aus, die du auch tatsächlich als Schläge ausführst. Dabei achtest du einfach auf die Bewegung deines Fußes, ohne dass sich das Tempo der Tapser irgendwie ändert. Die Luftschläge (also die Bewegungen, wo die Hand keinen Schlag ausführt) werden einfach nicht mitgezählt. Die Bewegung von Fuß und Arm bleibt jedoch gleichmäßig wie bei einem Uhrwerk.

 1  .  2   +   3  .  4   +
tap - tab heb tab - tab heb
Ab  - Ab  Auf Ab  - Ab  Auf

Dass der Fuß sich auch zwischen der 1 und 2 hebt, sowie zwischen der 3 und 4 beachtest du einfach nicht. Achte nur auf die Bewegungen, die du laut zählst, bzw. die du mit der Hand machen möchtest.

Zwei Akkorde pro Takt[Bearbeiten]

Der Westernschlag eignet sich übrigens gut dafür, wenn man zwei Akkorde in einem Takt spielen möchte. Obwohl es kein Standard in Liederbüchern ist, habe ich dort, wo zwei Akkorde in einem Takt vorkommen, diese einfach in Klammern gesetzt. Diese Klammern werden dir die erste Zeit helfen, bis du von alleine heraushörst, wann ein Akkord gewechselt werden muss, und wann dieses innerhalb eines Taktes geschieht.

Beispiel
D Follow me and every- (G thing is all- A) right
D I'll be the one to tuck you (G in at D) night
Rhythmusbeispiel

Rhythmusbeispiel Westernschlag mit 2 Akkorden in einem Takt (info)

Wann nimmt man welchen Schlag?[Bearbeiten]

Der 4/4-Schlag ist ein sehr einfacher Schlag, der an ein einfaches Marschtempo erinnert. Der Westernschlag kann fast immer dort eingesetzt werden, wo auch der 4/4-Schlag oder später der Lagerfeuerschlag passt. Er erinnert sehr an Country- und Westernlieder (daher der Spitzname). Wenn man Lieder hat, bei denen Akkorde oft und schnell hintereinander gewechselt werden, dann haben Anfänger etwas weniger Probleme, mitten im Takt den Akkord zu wechseln, als beim Lagerfeuerschlag, den wir als nächstes lernen. Man wechselt hier bei der "1" und bei der "3".

Jetzt, zum Üben, musst du die Lieder mit den hier vorgeschlagenen Schlägen üben. Später wird dein eigener Geschmack entscheiden, welchen Schlag du bevorzugst. Im Augenblick kennst du zwar nur drei Schlagmuster, aber das wird sich früher oder später ändern.

Es gibt keine feste Regel, welchen Schlag man nimmt, solange nur der Takt stimmt. Es gibt eine Reihe von Schlagmustern, die sich für bestimmte Musikstile eignen. Und von jedem Schlagmuster gibt es zig Varianten. Es kommt sogar recht häufig vor, dass man in ein und demselben Lied gleich mehrere Schlagmuster oder Variationen eines Grundmusters verwendet. Du kannst dich bei der Wahl des Schlagmusters an dem Original orientieren, aber du musst es nicht. Es reicht wenn das Schlagmuster nur halbwegs zum Stück passt. Selbst die Original-Interpreten variieren von Auftritt zu Auftritt ihre Schlagmuster.

Du solltest dir mit der Zeit eine Handvoll Schlagmuster aneignen, und lernen wie man diese ein wenig variieren kann, bis man eine Version gefunden hat, die eurem Geschmack, oder sogar dem Original sehr nahe kommt. Du solltest später mal in der Lage sein, ein Lied mit ganz unterschiedlichen Schlägen zu begleiten, sofern der Takt stimmt. Man probiert einfach mal aus, welcher Schlag einem gefällt. Dabei hängt es manchmal von der eigenen Stimmung ab, was man spielt. Wie schon gesagt, gibt es für die Auswahl eines Schlagmusters keine festgesetzten Regeln. Und es muss nicht immer ganz exakt wie das Original klingen!

Gleichmäßig wie ein Uhrwerk[Bearbeiten]

Unverzichtbar ist aber, dass der Rhythmus (welchen du auch immer wählst) gleichmäßig ist. Bei jedem 4/4-Takt, den du übst, und bei jeder Pause, die du machst (wo du nicht singst, aber weiterhin das Schlagmuster ausführst), muss man immer genau bis 4 zählen können.

Du führst (solange du im 1/8-Feeling spielst) immer 4 Abschläge und 4 Aufschläge aus. Mal berührst du dabei die Saiten, mal nicht (Luftschläge). Es sind also insgesamt 8 Schläge. Keinen Schlag mehr und keinen weniger.[1]

Wenn man auch mal über anfängliche Griffunsauberkeiten hinweghören kann, so darf ein fehlender Schlag oder ein Schlag zu viel auf gar keinen Fall toleriert werden. Man darf nur bei denjenigen Pausen ein Auge zudrücken, die entstehen, weil man den neuen Griffwechsel noch nicht sicher beherrscht...

Attention green.svg

Merke
Ein falscher Ton zur richtigen Zeit ist nur halb verkehrt.

Ein richtiger Ton zur falschen Zeit ist absolut verkehrt.

Nichts haut eine Gruppe von Sängern oder Musikern mehr raus, als wenn der Takt nicht stimmt. Falsche Akkorde, unsaubere Griffe, schiefe Töne, ja selbst ein falscher Rhythmus (z.B. Samba anstelle von Rumba), all das wird oft gar nicht bemerkt. Das kann man immer wieder gerade biegen und man kann sich immer wieder reinfuchsen.

Also bloß kein Stoppen oder ein "Entschuldigung, ich wollte..." . Einfach weiterspielen. Oder wenn du am Üben bist, bringe wenigstens den Takt oder den Vers, den du singst, zu Ende. Dann lieber nochmal langsam ganz von vorne. Oder die schwierige Passage isoliert üben. Einen vergangenen Schlag zu berichtigen, bringt gar nichts. Das kannst du also auch beim nächsten Vers üben. Und Fehler gehören zum Lernen einfach dazu!

Glasbutton Tipp.svg

Über einige Unsauberkeiten wird der Lehrer einfach hinweghören (oder er sollte es zumindest).
Beim nächsten, übernächsten oder überüberüberüberübernächsten Mal wird es besser.


Wenn jedoch der Takt durch einen Schlag oder eine Pause zu viel oder zu wenig kaputt gemacht wird, dann bekommt das jeder mit. Man gerät einfach aus dem Tritt. Du kannst von Glück sagen, wenn die anderen es auf ihre eigene Unfähigkeit schieben. Wir wollen aber nicht so "taktlos" sein, und jedermann solche Peinlichkeiten ersparen.

Ein Tipp für die erste Liederauswahl[Bearbeiten]

Glasbutton Tipp.svg

Suche am Anfang immer Lieder aus, bei denen ein Akkord mindestens zwei Takte lang ausgehalten werden muss.

Neue Akkorde bzw. Akkordwechsel sind für den Anfänger nicht einfach, und bis man sie richtig beherrscht, kommt es automatisch zu Pausen. Das ist nicht weiter dramatisch. Jedoch muss man es irgendwie schaffen, dass man sich die Pausen nicht zu einer Gewohnheit macht, die man nachher wieder abtrainieren muss. Daher sollten die Akkorde immer zwei Takte ausgehalten werden. Denn wenigstens beim zweiten Takt braucht man keinen Griffwechsel und daher sollte da keine "Anfängerpause" nötig sein. Achte also darauf, dass die Takte nahtlos aneinander gespielt werden; wenigstens solange es zu keinem Akkordwechsel kommt.

Für den Westernschlag

Beim Westernschlag darf man nicht nach der "4-und" aufhören zu spielen, sondern muss gleich mit der "1" weitermachen. Sonst hoppelt der Rhythmus.

Also nicht

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab bar.svgTab.svgTab.svgTab.svgTab.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab bar.svgTab.svgTab.svgTab.svgTab.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg

Sondern zähle am besten

"Vier'uuuun -dEin ssa"

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab bar.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab bar.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg


Hörbeispiel in der nächsten Lektion.

  1. Es gibt zwar einige wenige Lieder, die ihren besonderen Reiz erst durch eine Unregelmäßigkeit im Takt erhalten (zu denken wäre da unter anderem an einige Kirchenlieder), aber die kann man sich wirklich aufheben, bis ein gleichmäßiger und regelmäßiger Takt und Rhythmus gar kein Problem mehr darstellt. Solche Lieder, die mitten drin von einem 4/4-Takt abweichen (egal ob es innerhalb eines Verses oder während einer Pause ist), sollte man zumindest am Anfang erst gar nicht lernen. Man darf den Rhythmus selbst variieren (mehr oder weniger Luftschläge, Lautstärke, Anzahl der Saiten, Gesamttempo...), jedoch muss bei einem 4/4-Takt ohne Ausnahme immer bis 4 gezählt werden können. Das muss einfach in Fleisch und Blut übergehen. Und bis es so weit ist: Zählen, zählen, zählen...
    ps.
    Beim 3/4-Takt, den wir um einiges später üben, wird natürlich bis 3 gezählt, beim 6/8-Takt bis 6, und so weiter ...
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Gospel Alternativtitel: "(Oh) When The Saints (Go Marching In)"  •  bearbeitet von Mjchael 

Crd A ZMR.svg Crd D.svg Crd G.svg

Das Lied ist eine freie Übersetzung des Gospels "When The Saints Go Marching In". Der Text bezieht sich auf einen Text des neuen Testamentes ("Die Offenbarung des Johannes") und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass am Ende aller Tage die Gläubigen in den Himmel kommen werden.

Ja wenn der Herr.svg

1)
Ja, wenn der D Herr einst wieder kommt,
ja, wenn der Herr einst wieder A kommt,
ja, dann D lass mich auch da- G bei sein,
ja, wenn der D Herr einst A wieder D kommt.
2)
Und wenn die D Heil'gen aufersteh'n,
und wenn die Heil'gen aufer- A steh'n,
ja, dann D lass mich auch da- G bei sein,
wenn die D Heil'gen A aufer- D steh'n,


3)   Und wenn sie steh'n um deinen Thron, ...
4)   Und wenn das Buch geöffnet wird, ...
5)   Und wenn man singt: "Halleluja", ...
6)   Und wenn die Welt wird wieder neu, ...

PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

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Liedvorschlag für: Gitarre: Der Griffwechsel von D-Dur nach G-Dur

Volkslied Bearbeitet von Mjchael

Crd A ZMR.svg Crd D.svg Crd G.svg

Attention green.svg

Merke
Ziffern bei Akkorden können meist ohne Probleme weggelassen werden!


Melodie
Melodie+Begleitung

Bergvagabunden[Bearbeiten]

1. Strophe D Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen, A7 steigen dem Gipfelkreuz D zu, In unser'm Herzen   brennt eine Sehnsucht, A7 die läßt uns nimmer in D Ruh.

Refrain:
G Strahlende Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D wir, ja wir.
G Herrliche Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden D sind wir.

2. Strophe D Mit Seil und Haken, alles zu wagen, A7 Hängen wir in steiler D Wand. Herzen erglühen, Edelweiß blühen, A7 Vorwärts mit sicherer D Hand.

3. Strophe D Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen, A7 Ach, wie so schön ist die D Welt! Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen, A7 Alles auf's beste be- D stellt.

4. Strophe D Im Alpenglühen heimwärts wir ziehen, A7 Berge, sie leuchten so D rot. Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder, A7 Brüder auf Leben und D Tod.

5. Strophe D Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D treu, ja treu. Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D treu.

Refrain:
G Strahlende Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D wir, ja wir.
G Herrliche Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden D sind wir.
alternativer Refrain:
G Lebt wohl, ihr Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D treu, ja treu.
G Lebt wohl, ihr Berge, D sonnige Höhen, A7 Bergvagabunden sind D treu.
Begleitvorschlag

Rhythmus AA; der 4/4-Schlag
Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg

             

Rhythmus BB; der Westernschlag
Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg

Weblinks[Bearbeiten]


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Volkslied Text und Melodie: trad. bearbeitet von Mjchael 

Crd D.svg Crd G.svg

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab 0.svgTab 3.svgTab 0.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg

Jeder Eseltreiber[Bearbeiten]

1. Strophe
Jeder G Eseltreiber hat an ' Kugelschreiber, aber
D unsereiner, der hat ' nix, aber
D7 unsereiner, der hat ' nix, aber
G unsereiner, der hat nix.
Jeder G Eseltreiber hat an ' Kugelschreiber, aber
D unsereiner, der hat ' nix, aber
D7 unsereiner, der hat ' nix, ja der hat
G nix.


  • Jeder Eseltreiber hat an Kugelschreiber, ...
  • Jeder Südfranzose hat a Lederhose, ...
  • Jeder Menschenfresser hat sein Taschenmesser, ...
  • Jeder Zuluneger hat sein Bettvorleger, ...
  • Jeder Beduine hat sei Waschmaschine, ...
  • Jeder Bauernlackl hat ein Anorakl, ...
  • Jeder Amiknacker hat ein Cadilacer, ...
  • Jeder Hinterinder der hat zwanzig Kinder, ...
  • Jeder Egerländer hat sein Fahrradständer, ...
  • Jeder Weichensteller hat sein Most im Keller, ...
  • Jeder Bauernlackl hat sein Geld im Sack'l, ...
  • Jeder Indianer hat sein Persianer, ...
  • Jeder Automat der hat sein Nußschoklad, ...
  • Jede Frau vom Fabrikanten hat ihre Diamanten, ...
  • Jedes Amihürel hat a Armbandührel, ...
  • Jeder Asiate hat a Schnellkochplatte, ...
  • Jeder Neuseeländer hat an Regnschirmständer, ...
  • Jeder Kongoneger hat sein Hosenträger,...
  • jeder Leichtmatrose hat was in der Hose, ...
  • Jeder Bürokrat, der hat sein Deputat, ...
  • Leute, die was waren, schreiben Memoiren, ...
  • jedes Eskimoler hat sei Wasserkloler, ...


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Volkslied aus dem kolonialen Westindien Alternativtitel: John B. Sails  •  Text und Melodie: anonym: wird erstmals 1917 in einem Roman erwähnt.[1] bearbeitet von Mjchael 

Der Originaltext handelt von zwei sich streitenden angetrunkenen Passagieren, die den Hafen herbeisehnen. Der Schiffsname des Kutters "John B." bezieht sich vermutlich auf den Kapitän John Bethel, einem der ersten walisischen Siedler auf Eleuthera-Bahamas.

Neben Cover des Kingston Trio, Johnny Cash und vielen anderen wurde vor allem die Version der Beach Boys sehr populär.

Sloop John B.[Bearbeiten]

1
We D came on the Sloop D4 John D B., D4-3
My D grandfather D4 and D me. D4
A- D round Nas- D4 sau D town we did A roam, A4-3
Drinking all D night, D4-3 - Got into a G fight, G4-3
Well I D feel so break up, A I wanta go D home. D4-3
Chorus
So D hoist up the John D4 B. D sail, D4-3
D See how the main- D4 -s'l D sets, D4-3
D Call for the captain D4 a- D shore,let me go A home, A4-3
Let me go D home, D4-3 - I wanta go G home, G4-3
Well, I D feel so break up, - A I wanta go D home. D4-3
2
D First Mate, he D4 got D drunk, D4-3
D Broke up the peo- D4 ple's D trunk, D4
D Constable D4 had to D4 come and take him a- A way. A4-3
Sheriff John- D stone, D4-3 Why don't you leave me a- G lone? G4-3
Well I D feel so break up, A I wanta go D home. D4-3
3
The D poor cook D4 he caught the D fits, D4-3
D Threw away all D4 my D grits,
D Then he took D4 and D ate up all of my A corn. A4-3
Let me go D home, D4-3 I wanta go G home, G4-3
This D is the worst trip A I've ever been D on. D4-3

Begleitmuster(-vorschlag)[Bearbeiten]

Ohne den D4-Akkord lässt sich das Lied auch für das Lagerfeuerdiplom nutzen.
Die Bezeichnung D4-3 ist eine Kurzschreibweise für D4 - D . Der Sus4-Akkord erfolgt jeweils auf der "4" des Lagerfeuerschlages.

Crd Dsus4 x00233.svg

KreisD.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgKreis4.svgTab spacer.svgKreis3.svgTab spacer.svgTab spacer.svgTab spacer.svgKreis4.svg
Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact ebg.svgTab break.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab bar.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact ebg.svgTab break.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg

PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Weblinks[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

  1. Pieces of Eight von Richard Le Gallienne (Kapitel 4 Seite 6 ": „Ihr Jungs, könnt Ihr nicht einen Song singen? Wie wär’s mit John B. Sails?“")
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Kinderlied Alternativtitel: kurz "Hottepferd" oder als Partysong "Da hat das Rote Pferd"  •  Text: mündlich überliefert Melodie: nach dem Lied "Milord" von Edith Piaf bearbeitet von Mjchael 

Gitarre   Ukulele (gcea)   Ukulele (adf#h)
Crd G.svg Crd D.svg Crd A.svg
 
G D
Uke0232.svg Uke2220.svg
 
G D
Uke2010.svg Uke0003.svg

Dieses Kinderlied ist ein beliebtes Bewegungsspiel im Kindergarten oder in der Kinderarbeit. Der Verfasser des Liedes lässt sich nicht mehr ermitteln. Die Melodie geht auf das Lied "Milord" von Komponistin Marguerite Monnot (*1903-†1961) zurück. Die bekannteste Interpretin des originalen Liedes war Edith Piaf. Unter dem Titel "Da hat das rote Pferd" erlangte dieses Kinderlied als "Ballermann-Hit" wieder neue Popularität.

Da hat das Hottepferd[Bearbeiten]

Da hat das D Hottepferd
(mit den Händen auf die Oberschenkel hauen)
sich einfach G umgekehrt
(Hände dabei überkreuzen)
Und hat mit D seinem Schweif (plattdeutsch: Stert)
(Linke Arm vor dem Bauch; rechter Ellenbogen in die linke Hand; Mit dem Zeigefinger nach oben zeigen und kreisen lassen)
die A Fliege weggeweht (oder: abgewehrt)
(einmal in die Hände klatschen)
Die Fliege D war nicht dumm
(einen "Vogel" zeigen)
sie machte G summ summ summ
(mit angewinkelten Armen mit den Flügeln schlagen)
Und flog mit D viel Gebrumm
(Zeigefinger einmal im Kreis um den um den Kopf bewegen)
ums A Hottepferd herum


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Lektion 3[Bearbeiten]

Akkordwechsel G-C-D • Regeln zum Fingersatz • Lagerfeuerschlag


Lektion 3a: C-Dur-Akkord bzw. die G-Dur-Kadenz[Bearbeiten]

Wir brauchen tatsächlich nur einen neuen Akkord, und schon haben wir eine neue Tonart gelernt. Diesmal ist es die Tonart G-Dur. Für diese Tonart lassen wir den A-Dur-Akkord hinter uns. A-Dur gehört nicht zur Tonart G-Dur und kommt dort höchstens mal als eine Ausnahme vor. Dafür gehört der Akkord C-Dur regelmäßig zur Tonart G-Dur. Die drei Dur-Akkorde der G-Dur-Tonart sind G C und D.

Vergleich am Quintenzirkel[1]

Spacer.gif Kreisxx.svg KreisX2.svg KreisG.svg Spacer.gif
Kreisxx.svg Tonart D-Dur
im Quintenzirkel
KreisD.svg
Kreisxx.svg KreisA.svg
Kreisxx.svg Kreisxx.svg
Spacer.gif Kreisxx.svg Kreisxx.svg Kreisxx.svg Spacer.gif
Spacer.gif Kreisxx.svg KreisC.svg KreisG.svg Spacer.gif
Kreisxx.svg Tonart G-Dur
im Quintenzirkel
KreisD.svg
Kreisxx.svg KreisX2.svg
Kreisxx.svg Kreisxx.svg
Spacer.gif Kreisxx.svg Kreisxx.svg Kreisxx.svg Spacer.gif

In der neuen Tonart G-Dur ist nun G die ruhige Tonika, C ist die verbindende Subdominante und D die spannungsreiche Dominante. In der Tonart G-Dur kommt die Dominante häufig als D7 vor, wobei wir jedoch am Anfang die 7 einfach ignorieren können. Gehe noch einmal die Übung mit der Durkadenz durch, und ersetze dort die Tonika D-Dur durch die neue Tonika G-Dur. Die alte Subdominante G wird durch C ersetzt, und die Dominante A durch D. So geht man auch vor, wenn man ein Lied in eine höhere oder tiefere Tonart umsetzen will.

Von G-Dur nach C-Dur und wieder zurück[Bearbeiten]

Auch wenn es für das momentane Spielen noch nicht notwendig ist, möchte ich schon einmal auf die "schwarzen" Töne hinweisen. Diese Töne heißen genauso wie der Akkord. Es sind die Grundtöne des Akkordes. Später einmal werden wir diese Töne für das Zupfen gebrauchen und für besondere Anschlagübungen, bei denen man den Basston hervorheben soll. Im Moment braucht man sich aber noch nicht damit zu befassen. Die römische 3 (III) weist nur auf den 3. Bund hin. Da man bei Akkorden gerne mit Zahlen arbeitet, vermeidet man einige Verwechslungen, indem man die Bünde mit römischen Ziffern angibt.

Pfeil OS.svg Crd G.svg Chord G.jpg Pfeil SW.svg
Von G-Dur nach C-Dur
  1. Kleiner Finger weg
  2. Ring- und Mittelfinger gleichzeitig
    eine Saitenlage tiefer.
    Der Ringfinger kommt auf die
    "Z"weite Saite von oben
  3. Zeigefinger erster Bund
    "Z"weite Saite von unten
03.01.G C.png Von C-Dur nach G-Dur
  1. Zeigefinger weg
  2. Ring- und Mittelfinger gleichzeitig
    eine Saitenlage höher
    "G"anz nach oben
  3. Kleiner Finger “rollt” sich
    "G"anz nach unten
    auf seinen Platz


Ja ich weiß, ich wiederhole mich:
Die Finger werden nicht nacheinander,
sondern gleichzeitig verschoben.

Pfeil NO.svg Crd C.svg Chord C.jpg Pfeil WN.svg

Leider gibt es keine so einprägsame visuelle Merkhilfe für C-Dur, außer dass der Akkord irgendwo in der Mitte liegt.

Aber vielleicht hilft dir der (gesprochene) Satz:

"C": (ausgesprochen: Zeh!)
Zweiter von oben (Ringfinger)
Zweiter von unten (Zeigefinger)

Neben der visuellen Lernhilfe (dem "G" auf dem Kopf) gibt es auch einen gesprochenen Merksatz:

G (-Dur):
Ganz oben (Ringfinger)
Ganz unten (kleiner Finger)

Den Griffwechsel übt man am besten einige Male hintereinander.

Hörbeispiel:

Stützfinger: JA! Zeigefinger zuerst: NEIN![Bearbeiten]

Auch hier sei nochmal gesagt: der kleine Finger darf ruhig ein wenig zögern, bevor er seinen Platz verlässt. Er bleibt so lange als Stützfinger (zur Orientierung), bis Mittel- und Ringfinger ihren Platz erreicht haben. Aber noch bevor die beiden Finger dann richtig aufsetzen, verschwindet der kleine Finger.

Es ist absolut wichtig, dass der Mittel- und Ringfinger gleichzeitig aufsetzen, und das muss unbedingt noch geschehen, bevor der Zeigefinger aufsetzt!

Die Gefahr ist nämlich, dass der Zeigefinger zuerst aufgesetzt wird.
Das hört sich im ersten Moment gar nicht so schlimm an, doch man erlebt es gerade bei Anfängern immer wieder, dass dabei die gemeinsame Stellung von Mittel- und Ringfinger auseinander gerissen wird.

Der Zeigefinger hat zwar seinen Platz relativ schnell gefunden, aber der Mittelfinger sucht seinen Platz, und dann sucht der Ringfinger seinen Platz.

Das sind drei einzelne Bewegungen, die viel Zeit kosten.

Wenn man es einmal geschafft hat, Ring- und Mittelfinger als eine Einheit zu sehen, und sie in ihrer Position, die ja schon richtig ist, einfach beibehält, und sie immer gleichzeitig bewegt, geht alles ganz fix, da es dann nur zwei einfache Bewegungen sind.

Es ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, dass der Ringfinger jetzt eine so wichtige "Zeige-" Funktion hat. Doch er muss unbedingt zuerst aufgesetzt werden. Die Bass-Saiten werden zuerst angeschlagen. Der Zeigefinger hat also ein bis zwei Schläge Zeit, bevor er drankommt. Aber da der Zeigefinger das Zeigen gewohnt ist, findet er auch etwas später sehr schnell seinen Platz.

Also konzentriere dich auf den Ringfinger und bau den C-Dur Akkord nicht von hinten auf!

Von C-Dur nach D-Dur und zurück[Bearbeiten]

Auch den folgenden Griffwechsel sollte man einige Male alleine üben. Aber im Prinzip dürfte man damit keine größeren Schwierigkeiten haben.

Pfeil OS.svg Crd C.svg Chord C.jpg Pfeil SW.svg
von C-Dur nach D-Dur
  1. Zeigefinger weg
  2. Wie bei G-Dur wechseln
    die beiden Finger wieder gleichzeitig
    von oben nach unten.
    Konzentriere dich hier aber auf den
    Mittelfinger! Der kommt ganz nach unten.
  3. Und genau wie beim G-D-Wechsel
    kommt zum Schluss der
    Zeigefinger auf seinen Platz.
Kreis1.svg 03.01.D C.gif Kreis2.svg

Kreis2.svg 02.01.DG1.gif Kreis1.svg

 

Von D-Dur nach C-Dur
  1. Zeigefinger weg
  2. Ring- und Mittelfinger gleichzeitig auf die
    "z"weite von oben.
  3. Zeigefinger auf die
    "z"weite von unten

Natürlich muss man die Bilder in

umgekehrter Reihenfolge lesen.
Pfeil NO.svg Crd D.svg Chord D.jpg Pfeil WN.svg
Hörbeispiel:

Animierter Griffwechsel[Bearbeiten]

C G D animiert.gif

Der Griffwechsel verläuft wie ein Fahrstuhl immer oben (G-Dur) mitte (C-Dur) unten (D-Dur) mitte (C-Dur) oben (G-Dur).

Hörbeispiel[Bearbeiten]

Einfache Akkordprogressionen[Bearbeiten]

Eine "Akkordprogression" ist eigentlich nichts weiter als eine mehr oder weniger kurze "Akkordfolge". Nur hat man bei einer Akkordprogression eher den Eindruck, dass die Abfolge der einzelnen Akkorde genau so und nicht anders verlaufen muss. Es handelt sich meist um ein Klischee (anderes Wort für "Standard-Akkordfolge"), das man schon bei hunderten, wenn nicht tausenden von Liedern gehört hat. Um stets die richtigen "Grooves" auf Lager zu haben, empfiehlt es sich, möglichst viele dieser Akkordfolgen zu verinnerlichen. Noch besser ist es, wenn man gleich Lieder findet, welche die ganze Zeit nur mit solch einer Akkordfolge begleitet werden. Auch wenn man unbedingt ein besonderes Lied von der Gruppe XYZ spielen will, empfiehlt es sich doch, zuerst die einfachen Akkordfolgen zu üben, bevor man die etwas schwereren Akkordfolgen trainiert. Sobald man das Einfache beherrscht, fällt einem das gezielte Nachspielen von Liedern viel leichter; daher ist kaum eine andere Lernmethode sinnvoller.

einfache Akkordkombination:
Zählweise: Eins - Zwei und - Drei - Vier und ...
Akkordkombination G C D G mit Westernschlag (info)

Progression Nr. 1 (G-Dur)

So sieht der Westernschlag in einer Tabulatur aus. Wie diese gelesen wird, das wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Aber achte mal auf die Noten. Jede Note, die nur einen Schlag hat (wenn man also eine Ziffer ohne ein nachfolgendes "und" zählt), hat auch nur einen Notenhals. Da ist kein weiteres Fähnchen oder kein weiterer Balken mit dabei. Wenn ein Doppelschlag ab- und aufwärts geschlagen wird, dann sind die Notenhälse meist durch einen Balken miteinander verbunden. Die erste Note ist meist der Abschlag, und die zweite, die mit dem Balken verbunden ist, das ist der Aufschlag, bzw. das "und".

Was ist eine Kadenz?[Bearbeiten]

Eine besondere Akkordprogression ist die Akkordfolge G C D G. Also Tonika, Subdominante, Dominante, Tonika. Spiele diese Akkordfolge einmal nach. Start, Weiterleitung, Spannung, Auflösung.

Diese Akkordfolge wird genutzt, um eine Tonart (hier G-Dur) für Übungszwecke oder für Demonstrationszwecke zu definieren. Will man die Dur-Akkorde, die man für eine Tonart üblicherweise benötigt, einmal anspielen, so verwendet man meist genau diese Akkordfolge. Sie wird "Dur-Kadenz" genannt. Die Akkordfolge hilft einem geschulten Gehör, sich in einer Tonart zurechtzufinden. Bei vielen einfachen Liedern ist oftmals noch die Tonika dazwischen gesetzt. Also "G C G D G". Doch für die Definition einer Tonart reichen die vier Akkorde "G C D G" völlig aus. Also eine Dur-Kadenz ist eine Akkordfolge, welche formelhaft eine Tonart näher definiert.

Namen der Saiten[Bearbeiten]

Falls du es nicht schon weißt oder noch nicht wo anders gelesen hast:

Um sich die Reihenfolge der Saiten von oben nach unten einzuprägen, merke man sich entweder folgenden Spruch:

Eine Alte Dame Ging Heringe Essen. (der Klassiker)

oder den näherliegenden

Ein Anfänger der Gitarre hat Eifer

Liedervorschläge[Bearbeiten]

Griffwechsel G-C-D und Lagerfeuerschlag[Bearbeiten]

Tipp

Schaue auch mal bei den Liedern in A-Dur nach! Alle Lieder in A-Dur mit den Akkorden A,D,E(7) können auch einen Ton tiefer in G-Dur mit den Akkorden G,C,D(7) gesungen werden.

  1. Hab ne Tante aus Marokko
  2. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad
  3. oh, Susanna / Oh, Susanne
  4. Ihr Kinderlein Kommet
  5. Banana Boat Song (Day-O)
  6. Oh, Mary, don't you weep
  7. Down by the riverside
  8. In einen Harung
  9. Banks of the Ohio
  10. Oh My Darling Clementine
  11. YT   Der Gammler (Arno & Andreas) © G - C G / D- C- (2x) G C G C für die Pause (Original in D-Dur)
  12. YT   Down on the Corner (CCR) © //:(G - D G)2x (C G D G)2x://
  13. YT   Hörst du die Regenwürmer husten (Kinderlied) © //:G(9x) D(7x) G - C - G - A - D -://
  14. YT   Hotel Yorba (White Stripes) © G C D G
  15. YT   Ich und ein Fass voller Wein (Versengold) © //:G - D - C D7 G D (4x) G - C - G - D - (2x) C D G -:// 3/4-Takt
  16. YT   Leaving On A Jet Plane (John Denver) (!!!) © //: G C G C - G C D D :// (D D C D)
  17. YT   Lord I Lift Your name On High (Rick Founds) © G C D C (6x) G / C D Em C/ D G C G




  1. Der Quintenzirkel ist ein nützliches "Werkzeug" um sich Akkorde, die üblicherweise zusammen gehören einzuprägen.
    Daneben kann man noch viele Informationen viel leichter aus dem Quintenzirkel ableiten (weil die zusammengehörenden Töne meist nebeneinander stehen), als sie mühsam an der (chromatischen) Tonleiter abzuzählen. Dennoch muss er zu diesem Zeitpunkt weder verstanden noch gelernt werden. Da aber Lagerfeuer-, Folk-, Rock- und später noch das Rockballadendiplom sich in ihrem Aufbau sehr eng am Quintenzirkel orientieren, wird sich hoffentlich bald auch so intuitiv ein "wähnendes Erahnen" einstellen. Die eigentliche Systematik, die hinter dem Ganzen steht, kann dann später durch die richtigen Fakten ergänzt werden.
    Im Gitarrenunterricht fließen solche Bruchstücke evtl. durch Randbemerkungen wie "E-Dur hat - (Geh Du Alter Esel) - vier Kreuze, D-Dur hat - (Geh Du) - zwei Kreuze" ein und ergeben erst nach und nach für den Schüler einen Sinn.
    Jetzt zu diesem Zeitpunkt hat der Quintenzirkel eher die Funktion eines Adventskalenders, bei dem jeder neue Akkord so etwas wie ein neues Türchen im Quintenzirkel-Kalender darstellt.
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Lektion 3b: Die allgemeinen Fingersatzregeln[Bearbeiten]

Die Fingersätze, die hier für die einzelnen Akkorde vermittelt werden, sind nicht durch Zufall entstanden. Ein Akkord sollte immer so gegriffen werden, dass sich die Finger beim Griffwechsel so wenig wie möglich bewegen müssen.

Wo es möglich ist
  1. Zeigefinger erster Bund
  2. Mittelfinger zweiter Bund
  3. Ringfinger dritter Bund
  4. Kleiner Finger vierter Bund
Müssen zwei oder mehrere Finger in einen Bund
  • Zeigefinger kommt über den Mittelfinger
  • Mittelfinger kommt über den Ringfinger
  • Ringfinger kommt über den kleinen Finger

Vorteile des Standard-Fingersatz[Bearbeiten]

  1. Bei dem Wechseln der 9 Akkorde C-, F-, G-, G7-, D-, E- und A-Dur sowie E- und A-Moll hat man immer die gleichen Fingersätze. Die Griffwechsel werden daher alle nach demselben Schema ablaufen.
  2. Der Grundton ist fast immer da, wo der Ringfinger ist. Später beim Folkdiplom, wenn man die ersten Zupfmuster lernt, weiß man immer, wo der Basston ist.
  3. Hat man erst mal einen Basslauf oder eine Picking-Figur gelernt (kommt im Folkdiplom), dann kann man diesen sehr einfach auf andere ähnlich gegriffene Akkorde übertragen.
  4. Griffwechsel werden in der Regel einfacher und schneller.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber die können getrost warten, bis man alle Standard-Akkorde mit den Standard-Fingersätzen kann und alle Lernvorteile der Standard-Griffweise mitgenommen hat.

Und wenn du es jetzt auch noch nicht glauben magst: mit nur wenigen "Eselsbrücken" findet man alle Töne der C-Dur Tonleiter in den ersten Bünden. Und du wirst nicht länger als eine Unterrichtsstunde brauchen, um das zu lernen.

Bevorzugte Positionen[Bearbeiten]

Aus den allgemeinen Fingersatz-Regeln kann man für die einfachen Akkorde eine "Lieblingsposition" der Finger ableiten. Sollte ein Finger für einen bestimmten Akkord nicht gebraucht werden, so kann er sich aber schon einmal in der Schwebe über seiner Lieblingsposition auf die Lauer legen. Wahrscheinlich wird er dort schon bald wieder gebraucht.

Lieblingspositionen:

Zeigefinger        Mittelfinger        Ringfinger        kleiner Finger 
||-Z-|---|---|     ||---|---|---|      ||---|---|---|    ||---|---|<K>|   
||<Z>|---|---|     ||---|---|---|      ||---|---|---|    ||---|---|-K-|  
||-Z-|---|---|     ||---|-M-|---|      ||---|---|---|    ||---|---|-K-|  
||---|---|---|     ||---|<M>|---|      ||---|---|-R-|    ||---|---|---|  
||---|---|---|     ||---|-M-|---|      ||---|---|<R>|    ||---|---|---|  
||---|---|---|     ||---|---|---|      ||---|---|-R-|    ||---|---|---|   

Ebenso empfiehlt es sich, Ring- und Mittelfinger immer dicht beieinander zu halten (wie schon angesprochen), da sie höchstwahrscheinlich in einer dieser beiden Positionen gegriffen werden:

MR Durstellung.gif - MR Mollstellung.gif

Tipp[Bearbeiten]

Sollte man vorher schon einen Griff anders gelernt haben, dann sollte man den Standard-Fingersatz einfach wie einen neuen Akkord lernen und diesen für neue Lieder einsetzen. Sobald man gemerkt hat, welche Vorteile die Standard-Fingersätze mit sich bringen, wird man den "neuen" Griff auch bei den alten Liedern einsetzen.


Für diejenigen, die den G-Dur-Akkord vielleicht anders gelernt haben

G ohne kleinen Finger?

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Lektion 3c: Der Lagerfeuerschlag[Bearbeiten]

Mit dem „Westernschlag“ hatten wir eine gute Vorübung für den „Lagerfeuerschlag“, denn die erste Hälfte des „Westernschlags“ entspricht der ersten Hälfte des „Lagerfeuerschlags“:

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTab end.svg

Tab spacer.svgTab 1.svgTab plus.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 0.svgTab 0.svgTab 0.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact0 u.svgTact0.svgTact0 u.svgTab end.svg

Die zweite Takthälfte des Lagerfeuerschlags ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die "3" wird nicht durchgeführt! Statt dessen wird ein Luftschlag ausgeführt (als würde man bei der 3 ganz bewusst daneben schlagen). Dadurch folgen also zwei „und“ bzw. zwei Aufschläge aufeinander:

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0 gbe.svgTact ebg.svgTact gbe.svgTact0 ebg.svgTab end.svg

Es ist absolut wichtig, dass die Auf- und Abschläge der Hand gleichmäßig ausgeführt werden. Denn die beiden hintereinander folgenden Aufschläge verleiten erfahrungsgemäß dazu, diese beiden Schläge zu schnell auszuführen.

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab 4.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact gbe.svgTab.svgTact ebg.svgTact ebg.svgTab.svgTact gbe.svgTab end.svg


Dieses führt zu einem unsauberen Rhythmus und einem falschen Takt. Diesen Fehler gilt es, unter allen Umständen zu vermeiden. Unsauber gegriffene Akkorde, nicht sauber ausgeführte Abschläge, ja sogar falsche Akkorde, alles kann man anfangs tolerieren, und auch mal drüber hinweg hören, denn das gibt sich alles mit genügender Übung. Wenn aber ein Takt nicht stimmt, also wenn er etwas kürzer oder länger ist, als er sein darf, dann bringt man alle, die mitsingen aus dem Takt.

Tipp

Man kann der unerwünschten "Taktverkürzung" am ehesten dadurch entgegenwirken, dass man die Armbewegungen recht weit ausführt. Es hilft die Hand beim Anschlag wenigstens so weit anzuheben und zu senken, wie die Gitarre breit ist. Wenn man es schafft, diese etwas übertrieben weite Bewegung halbwegs gleichmäßig auszuführen, wird man recht schnell den richtigen Rhythmus raus haben. Sobald der Rhythmus stimmt, kann man wieder etwas dezentere Schlagbewegungen ausführen.

Es lohnt sich, zuerst eine Weile die zweite Hälfte des Lagerfeuerschlags isoliert zu üben. Die erste Hälfte des Schlags hat man ja schon mit dem Westernschlag geübt.

| - u 4 - | - u 4 - | - u 4 - | - u 4 - |

Der Tipp mit dem Tapp[Bearbeiten]

Nimm den Fuß zu Hilfe und tappe mit diesem den Takt. Die Schlaghand und der Fuß bewegen sich parallel. Stelle dir einfach vor, die Hand sei mit deinem Fuß mit einem Faden (wie bei einer Marionette) verbunden. Jeder Tapp ist eine Zahl und jedes Anheben des Fußes fällt auf ein „und“. Der Arm schlägt parallel mit jedem Tapp nach unten, bei jedem Anheben des Fußes geht auch der Arm nach oben. Der Rhythmus entsteht dabei, dass bei dem Auf- und Abschlag mal die Saiten berührt werden, und mal nicht. Selbst der Kopf kann diese Bewegung leicht mitmachen.

Und es wird zumindest beim Üben des Rhythmus laut und deutlich gezählt.

„Eins – Zwei und – und Vier“ – „Eins – Zwei und – und Vier“
Beim Lagerfeuerschlag sieht es wie folgt aus

Lagerfeuerschlag 2Takte.png

Tipp

Wenn man eine Gruppe mit der Gitarre begleitet, dann kann der Schlagarm mitunter auch den Taktstock eines Dirigenten ersetzen. Daher braucht man keine Angst zu haben, wenn die Bewegungen anfangs etwas übertrieben deutlich ausführt. Stelle dir einfach vor, du dirigierst mit der Schlaghand gleichzeitig einen Chor.

Hörbeispiel

Lagerfeuerschlag mit GG CC DD CC und G C D C (info)

Interessantes am Rande[Bearbeiten]

Eine Besonderheit gibt es über den Lagerfeuerschlag noch zu sagen. Bei kaum einem anderen Schlagmuster wird die „1“ so gut hervorgehoben wie bei diesem Schlagmuster. Selbst wenn der Sänger mal den Faden verloren hat, findet er beim Lagerfeuerschlag schnell die „1“ wieder. Bei anderen Schlagmustern fällt das nicht so leicht.

Schaue dir das Schlagmuster einmal ohne Taktstriche an. Du findest die alleinstehende „1“ relativ einfach heraus. So ähnlich geht es auch deinem Gehör, wenn es den Lagerfeuerschlag hört. Auch das Ohr hört recht schnell die alleinstehende „1“ heraus. Daher ist der Lagerfeuerschlag sehr gut geeignet, um eine Gruppe beim Singen zu begleiten.

Tact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTab.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab.svgTact ebgdae.svgTact eadgbe.svgTab.svg


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Text: mündlich überliefert       Bearbeitet von Mjchael

Crd D.svg Crd G.svg Crd C.svg

Hab ne Tante aus Marokko[Bearbeiten]

1. Hab’ 'ne G Tante aus Marokko und die | kommt… HIPP HOPP

Hab’ 'ne | Tante aus Marokko und die D kommt… HIPP HOPP

Hab’ 'ne G Tante aus Marokko,

Hab’ 'ne C Tante aus Marokko,

Hab’ 'ne D Tante aus Marokko und die G kommt… HIPP HOPP


Singen: G Ja- Ja- Jippi Jippi | Yeah … HIPP HOPP
Singen: | Ja- Ja- Jippi Jippi Yeah … D HIPP HOPP
Singen: G Ja- Ja- Jippi C Singen Ja- Ja- Jippi Singen
D Ja- Ja- Jippi Jippi G Yeah … HIPP HOPP


2. Und sie G kommt auf zwei Kamelen,

wenn sie | kommt… HOPPEL-DI-HOPP

Und sie | kommt auf zwei Kamelen,

wenn sie D kommt… HOPPEL-DI-HOPP

Und sie G kommt auf zwei Kamelen,

Und sie C kommt auf zwei Kamelen,

Und sie D kommt auf zwei Kamelen,

wenn sie G kommt * HOPPEL-DI-Hopp


Singen: G Ja- Ja- Jippi Jippi | Yeah… HIPP HOPP HOPPEL-DI-HOPP
Singen: G Ja- Ja- Jippi Jippi D Yeah… HIPP HOPP HOPPEL-DI-HOPP
Singen: G Ja- Ja- Jippi… Singen

C Ja- Ja- Jippi …

Singen: D Ja- Ja- Jippi Jippi G Yeah… HIPP HOPP HOPPEL-DI-HOPP


  • 3. Und sie schießt auf zwei Pistolen, wenn sie kommt… PIFF-PAFF
  • 4. Und dann trinken wir 'ne Cola, wenn sie kommt… GLUCK-GLUCK…..
  • 5. Und dann braten wir ein Ferkel, wenn sie kommt… OINK-OINK
  • 6. Und dann kriegen wir 'nen Brief, dass sie nicht kommt… OOoohhhhhh……

Singen: | Ja- Ja- Jippi Jippi | Jä … HIPP, HOPP; - HOPPEL-POPPEL; - PIFF-PAFF; - GLUCK-GLUCK; - OINK-OINK…OOooooooooooooooooooooooohhhhhhhhhhhh

Anfangstöne                                           
------------------------------------------------------
------------------------------------------------------
---------0--0--0--0---------------0-------------------
---0-0----------------2-0-----0-----------------------
----------------------------2-------------------------
------------------------------------------------------

Ein | dient als Platzhalter für den Akkord. Es ist als Anfang eine Hilfe wie lange ein Akkord ausgehalten werden muss, und lehnt sich an die Taktstriche der Noten an. Der Refrain wächst mit jeder Strophe um einen Ausdruck! Wenn man will auch die letzte Zeile jeder Strophe….


Begleitvorschlag
Lagerfeuerschlag

Tab spacer.svgTab 1.svgTab plus.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab plus.svgTab 4.svgTab plus.svg Tab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact ebg.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg


Eingefügt aus: Hab ne Tante aus Marokko
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Melodie: Robert Steidl (*1865 †1927); Text:(ursprünglich) Robert Steidl (*1865 †1927) [1]

diverse Strophen anonym bzw. mündlich überliefert       Bearbeitet von Mjchael

Crd D.svg Crd G.svg Crd C.svg

Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad[Bearbeiten]

1. Strophe

Meine G Oma fährt im C Hühnerstall Mo-

G tooooor- rad Mo- D toooooor- rad, Mo- G tooooor- rad,

Meine G Oma fährt im C Hühnerstall Mo- G toooooooor- rad

meine C Oma ist ’ne D ganz patente G Frau


  1. Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad …
  2. Meine Oma hat im Backenzahn ein Radio …
  3. Meine Oma hat ’nen Bandwurm, der gibt Pfötchen …
  4. Meine Oma hat ’ne Brille mit Gardinen …
  5. Meine Oma hat ’ne Glatze mit Geländer …

  6. Meine Oma hat ’nen Goldfisch, der raucht Pfeife …
  7. Meine Oma hat ein Himmelbett mit Brause …
  8. Meine Oma spielt in Hollywood nen Cowboy …
  9. Meine Oma hat Klosettpapier mit Blümchen …
  10. Meine Oma hat ’nen Kochtopf mit ’nem Lenkrad …

  11. Meine Oma hat ’nen Krückstock mit ’nem Rücklicht …
  12. Meine Oma bäckt im Kühlschrank eine Torte …
  13. Meine Oma hat ’nen Löffel mit Propeller …
  14. Meine Oma hat ’nen Nachttopf mit Beleuchtung …
  15. Meine Oma fährt im Panzer zum Finanzamt …

  16. Meine Oma hat ’nen Petticoat aus Wellblech …
  17. Meine Oma fährt im Suppenteller U-Boot …
  18. Meine Oma hat im Strumpfband ’nen Revolver …
  19. Meine Oma hat nen Sturzhelm mit Antenne …
  20. Meine Oma hat ein Waschbecken mit Sprungbrett …

  21. Meine Oma geht mit Taucherbrille duschen …
  22. Meine Oma schießt beim Fussball den Elfmeter …
  23. Meine Oma lernt im Gurkenglas schwimmen …
  24. Meine Oma hat ’nen Papagei mit Bluejeans …
  25. Meine Oma hat ein Smartphone mit ’nem Couchtisch …

  26. Meine Oma hat ’nen Dackel, der trägt Höschen …
  27. Meine Oma guckt die Tagesschau mit ’m Fernrohr …
  28. Meine Oma fährt auf Opas Glatze Schlittschuh


Begleitvorschlag

Tab spacer.svgTab 1.svgTab plus.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 3.svgTab plus.svgTab 4.svgTab plus.svg Tab spacer.svg
Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact ebg.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg

PD-icon.svg

Dieses Werk (Bild, Ton, Film, Text...)

  • wurde von seinem Urheber zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben,
  • erreicht nicht die nötige Schöpfungshöhe, um geschützt zu sein,
  • hat ein abgelaufenes Copyright in den Vereinigten Staaten und den Ländern mit einem Urheberrecht über die Lebenszeit des Autors plus 70 Jahren oder weniger oder
  • hat einen Urheber, der anonym ist und das Werk wurde erstmalig vor 70 oder mehr Jahren veröffentlicht.

Das Werk ist damit gemeinfrei („public domain“).

Noten[Bearbeiten]

Meine Oma fährt.jpg


  1. Der Schlager hatte ursprünglich. den Titel „Wir versaufen unsrer Oma ihr klein Häuschen“; Die Veröffentlichungsjahr und Autoren der umgedichteten Version sind nicht mehr feststellbar. Die Schutzdauer endet bei anonymen Werken 70 Jahre nach der ersten Veröffentlichung.
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< Liederbuch

One wikibook.svg Gitarre Wikibooks buchseite.svg Griffwechsel G-C-D


amerikanischer Folksong Alternativtitel: With My Banjo On My Knee  •  Text und Melodie: Stepen Foster (1848 publ.) bearbeitet von Mjchael 

Stephen Collins Foster (*1826 - †1864) war seinerzeit der bekannteste Songwriter in den USA. Viele seiner Lieder, sind 150 Jahre nach ihrer Entstehung immer noch bekannt. Das Lied „Oh Susanna“ ist Stephen Foster's größter Hit.

Gitarre Ukulele (gcea) Ukulele (adf#h)
Crd G.svg Crd C.svg Crd D.svg
G C D
Uke0232.svg Uke0003.svg Uke2220.svg
G C D
Uke2010.svg Uke3211.svg Uke0003.svg

Oh! Susanna[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
Stephen Foster
Strophe 1
I G came from Alabama, with my banjo on my D knee,
I'm G going to Louisiana, my D true love ' for to G see;
It G rain'd all night the day I left, the weather it was D dry,
The G sun so hot, I froze to death, Su- D sanna ' don't you G cry.
Ref.
O- C -oh! Susanna, oh G don't you cry for D me,
I've G come from Alabama with my D banjo ' on my G knee.
Strophe 2
I G had a dream the other night when every thing was D still,
I G thought I saw Susanna a D coming ' down the G hill;
The G buck-wheat cake was in her mouth, the tear was in her D eye;
Says G I, "I'm coming from the South. Oh, Su- D sanna ' don't you G cry."
Strophe 3
I G soon will be in New Orleans, and then I'll look D around,
And G when I find Susanna, I will D fall up- ' on the G ground.
And G if I do not find her, this darkey'll surely D die,
And G when I'm dead and buried. Oh, Su- D sanna, ' don't you G cry.

Oh Susanne[Bearbeiten]

Deutsche Nachdichtung von Bernd Hannemann, Januar 2009
Strophe 1
Ich G kam aus Alabama mit dem Banjo auf dem D Knie.
Ich G wollt' nach Louisiana, um die D Liebste ' dort zu G seh'n.
Im G Regen ließ ich sie zurück, bei größter Trocken- D heit.
Fror G mich zu Tod' im Sonnenlicht. Su- D sanne, ' wein doch G nicht!
Ref.
O- C -oh! Susanne oh G bitte weine D nie,
ich G komm' aus Alabama mit dem D Banjo ' auf dem G Knie.
Strophe 2
In G einer leisen, dunklen Nacht, da träumte ich von D ihr,
wie G sie die Berge runterjagd. Sie D kam di- ' rekt zu G mir.
Sie G aß ein Keks und sprach kein Wort, eine Träne glänzte D feucht.
Sag G ich zu ihr: "Ich geh nach Nord. Oh, Su- D sanne ' wein doch G nicht."
Strophe 3
Nun G bin ich bald in New Orleans und wage einen D Blick.
Viel- G leicht seh' ich Susanne dort und D find bei ' ihr mein G Glück.
Lebt G sie in einer andern Stadt, dann tröstet mich das D nicht.
Ich G fiel glatt um und bliebe tot. Oh, Su- D sanne ' wein doch G nicht.
    by-sa Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de Version 2.0] siehe auch Hinweis auf der Benutzerseite

Begleitvorschlag
(Bearbeitet von Mjchael)

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg

Tab start.svgTact ead.svgTact0 u.svgTact gbe.svgTact ebg.svgTact0.svgTact ebg.svgTact gbe.svgTact0 u.svgTab end.svg

Diese Akkorde bzw. der Rhythmus wurden für Anfänger vereinfacht. Der D-Dur-Akkord wird in der vereinfachten Version etwas früher als nötig gespielt, was die Begleitung vereinfacht.

Besser hört sich das Lied (meines Erachtens) an, wenn D-Dur einen halben Takt später spielst. Dafür benötigt man einen schnellen Griffwechsel welcher in der Lektion 5 des Lagerfeuerdiploms beschrieben wird. Die "spätere" Version des D-Dur-Akkords ist durch einen Hochkomma gekennzeichen.

Eingefügt aus: Liederbuch/ Oh Susanna
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Text: volkstümliches Weihnachtslied       Bearbeitet von Mjchael

Crd D.svg Crd G.svg Crd C.svg

Ihr Kinderlein kommet[Bearbeiten]

T.:Christoph von Schmid - M.: J. P. A. Schulz, (1794)

Strophe 1[1]
Ihr G Kinderlein ' kommet, o D kommet doch G all,
zur ' Krippe her ' kommet in D Bethlehems G Stall,
und D seht, was in D7 [2] dieser hoch- G heiligen C Nacht
der G Vater im ' Himmel für (D Freu- D7) [3] de uns G macht.


Strophe 2
O G seht in der Krippe im D nächtlichen G Stall,
seht hier bei des Lichtleins hell- D glänzendem G Strahl
den D lieblichen D7 Knaben, das G himmlische C Kind,
viel G schöner und holder als D Eng- 7 [4] elein G sind.


Strophe 3
Da G liegt es, ihr Kinder, auf D Heu und auf G Stroh, Ma-
ria und Joseph be- D trachten es G froh;
die D redlichen 7 Hirten knien G betend C davor,
hoch G oben schwebt jubelnd der D himm- 7 lische G Chor.


Strophe 4
O G beugt wie die Hirten an- D betend die G Knie, er-
hebet die Händlein und D danket wie G sie,
stimm D freudig, ihr 7 Kinder, wer G wollt sich nicht C freu'n,
stimmt G freudig zum Jubel der D Eng- 7 el mit G ein!

Fußnoten
  1. Die erste Strophe enthält als zusätzliche Hilfe noch Hochkomma um einen neuen Takt anzudeuten.
  2. D7 kann durch ein einfaches D ausgetauscht werden
  3. Anstelle (D-D7) mit schnellem Griffwechsel kann auch ein einfaches D7 oder nur ein D gespielt werden.
  4. D ... 7 ist eine Kurzschreibweise für den Wechsel D ... D7. Es ist zwar kein Standard, aber doch oft anzutreffen.


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Jamaikanisches Volkslied Alternativtitel: Day-O  •  bearbeitet von Mjchael 

Der Banana Boat Song ("Bananenboot-Lied") ist ein Calypso, dessen bekannteste Version von Harry Belafonte gesungen wurde.

Gitarre Ukulele (gcea)
Crd C.svg Crd G7.svg
C G7
Uke0003.svg Uke0212.svg

Banana Boat Song (Day-O)[Bearbeiten]

Chorus
C Day-O! G7 Day- C O!
Daylight come, and I G7 wanna go C home
C Day-O! G7 Day- C O!
Daylight come, and I G7 wanna go C home
1st Verse
C Come, Mr. Tallyman, G7 tally me banana
C Daylight come, and I G7 wanna go C home
C Come, Mr. Tallyman, G7 tally me banana
C Daylight come, and I G7 wanna go C home
2nd Verse
Heave C six foot, seven foot, eight foot bunch
C Daylight come, and I G7 wanna go C home
Heave C six foot, seven foot, eight foot bunch
C Daylight come, and I G7 wanna go C home
3rd Verse
A C clerk man a check but him check with caution
C Daylight come, and I G7 wanna go C home
A C clerk man a check but him check with caution
C Daylight come, and I G7 wanna go C home

Begleitvorschlag[Bearbeiten]

Der Westernschlag

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab break.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTact eadgbe.svgTact ebgdae.svgTab end.svg
einfacher Calypsoschlag

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab plus.svgTab spacer.svgTab 3.svgTab 0.svgTab 4.svgTab plus.svgTab spacer.svg
Tab start.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTactx.svgTact ebgdae.svgTab break.svgTact eadgbe.svgTact0 u.svgTactx.svgTact ebgdae.svgTab end.svg
PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

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Crd G.svg Crd C.svgCrd D.svg

Oh, Mary, don't you weep[Bearbeiten]

CHORUS
G Oh, Mary, don't you D weep, don't mourn;
D7 Oh, Mary, don't you G weep, don't mourn;
C Pharaoh's army got G drowned,
Oh, D Mary, don't you G weep.


Strophe 1
G Well if I could I surely D would,
D7 Stand on the rock where G Moses stood.
C Pharaoh's army got G drowned,
Oh, D Mary, don't you G weep.
Strophe 2
G One of these morns about D twelve o' clock
D7 This old world is going to G reel and rock
C Pharaoh's army got G drowned,
Oh, D Mary, don't you G weep.

Weblinks[Bearbeiten]


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Gospel (USA) Text und Melodie: trad. (vor 182O) bearbeitet von Mjchael 


X:1
T:Down By The Riverside (Gospel)
C:trad.
O:USA
R:Spiritual
M:2/4
L:1/8
Q:1/4=74
K:Gmaj
z/2 B/2B/2^A/2|"G"BD2E|G<A B2|z B B>^A|B<A G2|
w:I'm gon- na lay down my sword and shield down by the riv- er- side,
"D7"z A A>G|A<G F2|"G"z B B>^A|B<A G/2 B/2B/2^A/2|
w:down by the riv- er- side, down by the riv- er- side. I'm gon- na
BD2E|G<A B2|z B B>^A|B<A G B/2B/2|
w:lay down my sword and shield down by the riv- er- side, gonna
"D7"B<A- Ac|B2A2|"G"G4-|"G7"G G AB/2B/2|
w:stu- dy** war no more.* I ain't gon-na
|:"C"c<c cc|cc GA/2A/2|"G"B<B BB|BB BB/2B/2|
w:stu-dy war no more, I ain't gon-na stu-dy war no more, I ain't gon-na
"D7"B<A- Ac|B2A2 |1 "G"B4-|"G7"B G AB/2B/2:|2 "G"G4-|"G7"G2|]
w:stu- dy** war no more.* I ain't gon-na more.

Down by the riverside[Bearbeiten]

G Gonna lay down my sword and shield
Down by the riverside
D Down by the riverside
G Down by the riverside
Gonna lay down my sword and shield
Down by the riverside
D Down by the D7 river- G side
refrain
G7 I ain't gonna C study war no more,
I ain't gonna G study war no more,
I ain't gonna D study D7 war no G more.
G7 I ain't gonna C study war no more,
I ain't gonna G study war no more,
I ain't gonna D study D7 war no G more.
G Gonna walk with the Prince of Peace
Down by the riverside
D Down by the riverside
G Down by the riverside
Gonna walk with the Prince of Peace
Down by the riverside
D Down by the D7 river- G side
refrain...
G Gonna put on my long white robe;
Down by the riverside
D Down by the riverside
G Down by the riverside
Gonna put on my long white robe;
Down by the riverside
D Down by the D7 river- G side
refrain...
G Gonna lay down my sword and shield
Down by the riverside
D Down by the riverside
G Down by the riverside
Gonna lay down my sword and shield
Down by the riverside
D Down by the D7 river- G side
refrain...

Weblinks[Bearbeiten]

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Volkslied Bearbeitet von Mjchael
Crd G.svg Crd D.svg Crd D7.svgCrd C.svg

In einen Harung[Bearbeiten]

1.
In einen G Harung, jung und D schlank, - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Der auf dem Meeresgrunde D schwamm - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Ver- C liebte sich, o G Wunder, ´ne olle D7 Flunder, ´ne olle G Flunder
Ver- C liebte sich, o G Wunder, ´ne olle D Flu- D7 (hu-) n- G der.
2.
Der Harung G sprach: "Du bist ver- D rück! - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Du bist mir viel zu platt ge- D drückt. - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Rutsch C mir den Buckel G runter, du olle (D Flunder, D7) du olle G Flunder!
Rutsch C mir den Buckel G runter, du olle (D Flu- D7) (hu-) n- G der.!"
3.
Da stieß die G Flunder auf den D Sand, - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Wo sie 'nen goldnen Rubel D fand. - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Ein C Goldstück von zehn G Rubel, o welch ein (D Jubel, D7) oh welch ein G Jubel.
Ein C Goldstück von zehn G Rubel, o welch ein (D Ju- D7) (hu-) G bel.
4.
Da war die G olle Schrulle D reich. - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Da nimmt der Harung sie so- D gleich. - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Denn C so ein alter G Harung, der hat Er- (D fahrung, D7) der hat Er- G fahrung
Denn C so ein alter G Harung, der hat Er- (D fah- D7) (ha-) G rung.
5.
Und die Mo- G ral von der Ge- D schicht? - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Verlieb dich in nen Harung D nicht! - zwo, drei, vier, D7 ß-ta-ta, ti G ral-la-la,
Denn C so ein alter G Harung, der hat Er- (D fahrung, D7) der hat Er- G fahrung
Denn C so ein alter G Harung, der hat Er- (D fah- D7) (ha-) G rung.

Bevor das Lied gespielt wird, sollte der Griffwechsel zwischen D-Dur und D7 einzeln und mit dem schnellen Griffwechsel geübt werden. Zur Not kann man den schnellen Griffwechsel auch umgehen, indem man nur den D7-Akkord spielt.


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amerik. Mörder-Ballade (19. Jahrh.) Text und Melodie: anonym bearbeitet von Mjchael 

Crd G.svg Crd C.svg Crd D.svg Crd D7.svg

Banks of the Ohio[Bearbeiten]

Verse 1
I asked my G love to take a D walk
Just to D7 walk a little G way
As we walked along we C talked
All about G our D wedding G day
Chorus
And only G say that you'll be D mine
And our D7 home will happy G be
Down beside where the waters C flow
Down on the G banks of the D Ohio G
Verse 2
I took her G by her lily white D hand
Led her D7 down where the waters G stand
There I pushed her in to C drown
And watched G as she D floated G down
Verse 3
I started G home tween twelve and D one
I cried, "My D7 God, what have I G done."
I murdered the only woman I C loved
Because she G would not D marry G me.
Verse 4
The very next G morning about half-past D four
the sheriff came knocking on my G door
He said, "Young man, come with me and C go
Down to the G banks of the D Ohio. G "
PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Weblinks[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:


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Western-/Folk-Ballade Alternativtitel: "Oh my Darling" / "Clementine"  •  Text: Percy Montrose (publ. 1884) zugeschrieben; manchmal auch Barker Bradford Melodie: geht vermutlich auf das Lied "Down by the River Liv'd a Maiden" von H. S. Thompson (publ. 1863) zurück. bearbeitet von Mjchael 

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
Gitarre Ukulele (gcea)
Crd C.svg Crd G.svg Crd G7.svg
C G G7
Uke0003.svg Uke0232.svg Uke0212.svg

Oh My Darling Clementine[Bearbeiten]

1.)
In a C cavern, in a canyon, - Excavating for a G mine
Dwelt a G7 miner forty C niner, - And his G daughter Clemen- C tine
Chorus
Oh my C darling, oh my darling, - Oh my darling, Clemen- G tine!
Thou art G7 lost and gone for- C ever - Dreadful G sorry, Clemen- C tine.
2.)
Light she C was and like a fairy, - And her shoes were number G nine,
Herring G7 boxes, without C topses, - Sandals G were for Clemen- C tine.
3.)
Drove she C ducklings to the water - Ev'ry morning just at G nine,
Hit her G7 foot against a C splinter, - Fell in- G to the foaming C brine.
4.)
Ruby C lips above the water, - Blowing bubbles, soft and G fine,
But, alas, I G7 was no C swimmer, - So I G lost my Clemen- C tine.
5.)
How I C missed her! How I missed her, - How I missed my Clemen- G tine,
But I kissed her G7 little C sister, - I for- G got my Clemen- C tine.
PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Bearbeitungen[Bearbeiten]

zu diesem Lied gibt es eine Gitarrentabulatur

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Lektion 4[Bearbeiten]

Akkordwechsel G-Em-C-D • über das Singen


Lektion 4: Griffwechsel G-Em-C-D[Bearbeiten]

Die Mollparallele[Bearbeiten]

Der Wechsel von G-Dur nach E-moll (und umgekehrt) ist besonders einfach. Mit dieser Lektion präge man sich gleichzeitig ein, dass E-Moll (kurz "Em" geschrieben) die Mollparallele von G-Dur ist.

In vielen Liedern muss man nicht unbedingt zur Mollparallele wechseln, sondern man kann auch den Dur-Akkord einfach weiterspielen. Der etwas weicher klingende Moll-Akkord kann aber auch den Dur-Akkord ersetzen. Moll-Akkorde dienen häufig dazu, bestimmte Takte etwas weicher klingen zu lassen. Landläufig sagt man, dass ein Moll-Akkord traurig klingt. Es stimmt zwar, dass man mit Moll-Akkorden relativ leicht traurig klingende Lieder schreiben kann, aber es gibt auch traurig klingende Lieder die überwiegend aus Dur-Akkorden bestehen. Hier bei den meisten unserer Liedbeispiele dient der Moll-Akkord vielmehr dazu, Schwung zu holen, für den nächsten Dur-Akkord. Dadurch kann das Lied viel temperamentvoller gestaltet werden. Später im Folkdiplom wirst du noch Lieder kennenlernen, die ganz in Moll geschrieben sind. Merke dir aber, dass Em die Mollparallele von G-Dur ist.

Spacer.gif Kreisxx.svg KreisC.svg KreisG.svg Spacer.gif
Kreisxx.svg Tonart G-Dur
mit Mollparallele
KreisD.svg
Kreisxx.svg KreisX2.svg
Kreisxx.svg KreisEm.svg
Spacer.gif Kreisxx.svg Kreisxx.svg KreisX2.svg Spacer.gif

Griffwechsel G - Em - G und Em - C - Em im Schaubild[Bearbeiten]

Auch wenn hier die einzelnen Griffwechsel recht dicht beieinander stehen, sollte man immer zuerst nur den Wechsel zwischen zwei Akkorden üben. Sobald die obere Hälfte des Schaubildes funktioniert, kann man sich an den unteren Wechsel begeben. Die Pfeile zeichnen also zwei Kreisläufe vor, die zuerst getrennt, dann später hintereinander geübt werden.

Pfeil OS.svg Crd G.svg Chord G.jpg Pfeil SW.svg
von G-Dur nach E-Moll
  1. Mittelfinger bleibt an seinem Platz
  2. Kleiner Finger weg
  3. Ringfinger unter den Mittelfinger
Fertig!
G Em G.svg Von E-Moll nach G-Dur
  1. Mittelfinger bleibt am Platz
  2. Ringfinger schräg nach oben
  3. Kleiner Finger “rollt” sich auf seinen Platz
Pfeil NO.svg Crd Em.svg Chord Em.jpg Pfeil WN.svg
von E-Moll nach C-Dur: von C-Dur nach E-Moll:
Pfeil OS.svg Pfeil SW.svg
  1. Ring- und Mittelfinger anheben
  2. Mittelfinger geht eine Seite nach
    unten und nimmt den Ringfinger mit.
    Dieser wartet aber hier in
    Lauerstellung, bis...
  3. ...der Ringfinger (wie vorher bei G-Dur)
    auf seinen Platz geht.
  4. Zeigefinger auf seinen Platz
Konzentriere dich hier auf den Mittelfinger
C Em C.svg
  1. Zeigefinger weg
  2. Ring- und Mittelfinger anheben
  3. Mittelfinger eins höher
  4. Ringfinger unter den Mittelfinger
Konzentriere dich auch hier auf den Mittelfinger
Pfeil NO.svg Crd C.svg Chord C.jpg Pfeil WN.svg

Erläuterungen[Bearbeiten]

Dieses ist keine richtige Übung, sondern es dient nur der Veranschaulichung.

Es dient also nicht dem Nachspielen, sondern einzig dem Verständnis, welches gedruckt leider nicht so leicht aufzuschreiben ist, als wenn ein Gitarrenlehrer dem Schüler gegenüber sitzt und es mal eben vormacht. Trotz der "umständlichen" Zeichnung bleibt zu hoffen, dass dadurch der Bewegungsablauf deutlicher wird, und die Gemeinsamkeiten der Griffwechsel zwischen G-Dur und E-Moll sowie C-Dur und E-Moll deutlicher hervorgehoben werden.

Wenn man den Wechsel zwischen E-Moll und C-Dur mit dem Wechsel von E-Moll nach G-Dur vergleicht, stellt man vielleicht fest, dass beide Fingerwechsel sehr ähnlich ablaufen.
Eigentlich muss man dafür den Mittelfinger (nebst Ringfinger) zuerst nur eine Saitenlage tiefer verschieben.

Um von E-Moll nach C-Dur zu wechseln, verschiebt man zuerst den Mittelfinger (nebst Ringfinger) eine Saitenlage tiefer (dass dabei schon etwas vom Wechsel zum Akkord A-Moll vorweggenommen wird, interessiert nur am Rande). Daraufhin wird der Ringfinger (wie vorher bei G-Dur geübt) schräg nach oben gebracht.

Crd Em.svg 1.)Em-Am-Em-MR.svg 2.)C-Am-C-MR.svg 3.)Crd C.svg

Um wieder zurück nach E-Moll zu wechseln, verschiebt man Mittel- und Ringfinger gleichzeitig nach oben, um dann wie von G-Dur nach Em den Ringfinger unter den Mittelfinger zu bringen.

Crd C.svg 1.)C-G-C MR.svg 2.)G-Em-G MR.svg 3.)Crd Em.svg

Rein theoretisch könnte man also zuerst nach G-Dur wechseln (sei es auch nur mit Ring- und Mittelfinger) und erst dann nach E-Moll. In der Praxis kürzt man das natürlich etwas ab, wie oben gezeigt.

Wichtig bei dieser Darstellung ist, dass man beim ganzen Wechsel auf die Stellung von Mittel- und Ringfinger achtet und sich darauf konzentriert. Durch die vielen Gemeinsamkeiten werden hinterher die Griffwechsel wesentlich flüssiger und "automatisieren" sich.

Auch wenn die Bezeichnung nicht ganz korrekt ist, kann man folgende Fingerstellung die Dur-Stellung nennen.

MR Durstellung.gif

Und diese Stellung ist die Moll-Stellung.[1]

MR Mollstellung.gif

Akkordwechsel G-Em-C-D[Bearbeiten]

Ein richtiger Schu-bi-du-ba

Akkordfolge G-Em-C-D ist ein "16-45er" in G-Dur. Um die Akkordstufen in einer Tonart zu bezeichnen zählt man einfach die Töne der entsprechenden Tonleiter durch.

  • G=1, Am=2, Hm=3, C=4, D=5, Em=6, (F#m7/b5=7)

Die Akkordfolge wird auch "50s Progression" oder "Ice Cream Changes" genannt.

Es empfiehlt sich, den Wechsel G - Em - G getrennt zu üben, bis dieser flüssig klappt. Erst etwas später übt man C - Em - C, bis auch dieser fehlerlos klappt. Und erst wenn beide Griffwechsel einwandfrei klappen, übt man die Kombination G-Em-C-D (jedoch braucht man für alle drei Übungen inkl. ein oder zwei Übungslieder erfahrungsgemäß nur eine Unterrichtsstunde).

Crd G.svgCrd Em.svgCrd C.svgCrd D.svg
Chord G.jpg Chord Em.jpg Chord C.jpg Chord D.jpg

Auch hier ist es wieder sinnvoll, sich Ring- und Mittelfinger als "Schwerpunkt" des Akkords vorzustellen. Somit hat der Lehrer keine Probleme, die Akkorde einfach anzuzeigen, ohne sie extra ansagen zu müssen (da bleibt mehr Zeit für das Singen oder andere Korrekturen). G ist oben, D ist unten, Em ist rechts oben (vom Spieler aus gesehen) und C ist irgendwo in der Mitte (da es für C mal sinnvoll ist, etwas links oder etwas rechts von der Mitte angezeigt zu werden; vgl. D C G).

Die Akkordkombination ist ein regelrechter Kreislauf, der sehr leicht einzuprägen und damit sehr leicht zu lernen ist.

GEmCDanimiert.gif

Hörbeispiel:

Liedervorschläge[Bearbeiten]

Es empfiehlt sich, anfangs hauptsächlich Lieder mit der Akkordkombination G-Em-C-D zu üben. Bei den ersten Liedern sollte jeder Akkord zwei Takte lang ausgehalten werden. Nach sehr kurzer Zeit automatisiert sich der Wechsel und man kann sich mehr dem Singen zuwenden. Die Grifffolge G-Em-C-D erleichtert die folgende Lektion mit dem schnellen Griffwechsels. Die anderen Lieder dienen später zur Wiederholung.


Griffwechsel G Em C D[Bearbeiten]

Qsicon inArbeit.png
To-Do:

Mehr gemeinfreie Lieder mit den Akkorden G Em C D (ohne schnellen Griffwechsel) finden.

  1. Spanish Lady (irisches Volkslied / Irish Folk)
  2. YT   Spanish Lady
  3. Whiskey in the Jar
    YT   Whiskey in the Jar
  4. YT   Laudato Si o mio signore (!!!) © G G Em Em; C C D D (christliches Liedgut) Noten
  5. YT   Love the Lord © G G Em Em; C C D D (christliches Liedgut)
    Reihenfolge der Akkorde bleibt gleich, aber die Dauer variiert.
  6. YT   Stand By Me (Ben E. King) © //: G G Em Em; C D G G ://
  7. YT   Let's Twist again (Chubby Checker) © //: G G Em Em; C C D D; G G Em Em; C D(7) G G; C C G G; C C D D(7) ://
  8. YT   Hey Hey Baby (Refrain) © G G Em Em; C D G G
    Die Popformel G D Em C oder Em C G D
  9. YT   Someone Like You (Adele)(Original In A = Capo 2. Bund)
  10. YT   Superman (Boyce Avenue)
  11. YT   Under The Bridge (Red Hot Chili Peppers)
  12. YT   When I Come Around (Green Day)
  13. YT   80 Millionen(Max Giesinger) C G D Em
  14. YT   Flash Mich (Mark Forster) einfach: Em C G D oder (Em G) C G D (original)
  15. YT   Geiles Leben (Glasperlenspiel) Em C G D (Capo = 1)
  16. YT   Namika Lieblingsmensch (Namika) Em C G D
    Zusammengesetzte Akkordfolgen mit G Em C D und/oder G D Em C
  17. YT   Father and Son (Cat Stevens) © //G D Em C; G Em C D// nur am ende vom "Sohn" (C D) G C G C
  18. YT   Let it Be (Beatles) © G D Em C; G D C G // Em D C G; D D C G
  19. YT   Country Roads (John Denver) © //: G G Em Em; D D C G ;// G G D D; Em Em C C; G G D D; C C G G
    andere mit Em
  20. YT   Das Ist Dein Leben (Philipp Dittberner)
  21. YT   Wir sind groß (Mark Forster) © Em G D C
  22. YT   99 Luftballons (Nena) © D Em G A (Evtl. mit Capo im 2. Bund; evtl. zwischen den Strophen ein zusätzliches A)
  23. YT   Lady in Black (Uriah Heep) © Em---; D D Em Em
  24. YT   Dieser Weg (Xavier Naidoo) © G D Em Em (Original ist einen Halbton tiefer)
  25. YT   Walking in Memphis (Marc Cohn/Cher) C C D D; G G Em Em (deutlich höher als das Original gesetzt)
  26. YT   Viva La Vida (Coldplay) © (!!!) //: C C D D; G G Em Em :// (statt Bm im Original einfach G spielen)
    Begleitvorschlag: 4/4- + Lagerfeuerschlag
1 . 2 . 3 . 4 . | 1 . 2 + . + 4 .
A - A - A - A - | A - A V - V A -
Original
1 . 2 . 3 . 4 + | . + . + 3 . 4 .
A - A - A - A V | - V - V A - A -
Tipp:

Glasbutton Tipp.svg

Nicht alle Lieder können in einer Unterrichtseinheit angespielt werden. Der Rest dient für spätere Wiederholungen des Lehrstoffs; für Nachzügler die eine Lektion versäumt haben, damit es den anderen nicht zu langweilig wird, sowie als Pausenfüller, wenn einige der kommenden Lektionen zu anstrengend werden, und man mal wieder was spielen will, das dann einfach sein wird.




  1. Die Bezeichnung leitet sich von der Dur- und der Moll-Terz ab. Leider taucht diese Fingerstellung aber auch beim A-Dur-Akkord auf. Um diese Ungenauigkeit zu verstehen, müsste man sich mit der Stimmung der Gitarre befassen. Zwischen der G- und der H-Saite ist das Intervall um einen Halbton kleiner als bei allen anderen Saitennachbarn. Dennoch reicht es fürs Erste sich zu merken, dass die Durstellung meist bei Dur-Akkorden auftaucht und die Mollstellung meist bei Moll-Akkorden. Die Fingerstellungen werden einem später einmal das Lernen und Begreifen der Intervalle erleichtern. Die Ausnahme beim A-Dur-Akkord (bzw. die Besonderheit des Intervalls zwischen der G- und H-Saite) lassen wir vorerst einfach unter den Tisch fallen.
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< Liederbuch

One wikibook.svg Gitarre Wikibooks buchseite.svg Griffwechsel G Em C D


Irish-Folk Text und Melodie: trad. seit 17. Jh. in England / seit 1883 in den USA publiziert bearbeitet von Mjchael 

In der 4. Strophe des Original-Textes dieses alten Folksongs wird auf historische Orte und Figuren Bezug genommen, die Ende des 18. Jahrhunderts lebten und zur ersten revolutionären Bewegung in der Geschichte Irlands gehörten. Das Lied hat rein gar nichts mit der ebenfalls als "Spanische Lady" bezeichneten Grippewelle von 1918/20 zu tun, die in 17 Monaten 25 Millionen Menschen tötete.

Gitarre Ukulele (gcea)
Crd G.svg Crd Em.svg Crd C.svg Crd D.svg
G Em C D
Uke0232.svg Uke0432.svg Uke0003.svg Uke2220.svg

Spanish Lady[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
1st Verse
As G I came down through Em Dublin City C at the hour of D twelve at night
G Who should I see but a Em Spanish lady C washing her feet by D candle light
G First she washed them, Em then she dried them G over a fire of D amber coal
In G all my life I Em never did see a C maid so sweet a- D bout the sole
Chorus
G Whack for the toora Em loora laddy, C whack for the toora D loora lay
G Whack for the toora Em loora laddy, C whack for the toora D loora lay
2nd Verse
As G I came back through Em Dublin city C at the hour of D half past eight
G Who should I spy but the Em Spanish lady C brushing her hair in D broad daylight
G First she tossed it, Em then she brushed it G on her lap was a D silver comb
In G all my life I Em never did see a C maid so fair since D I did roam   (Chorus)
3rd Verse
As G I went back through Em Dublin city C as the sun be- D gan to set
G Who should I spy but the Em Spanish lady C catching a moth in a D golden net
G When she saw me Em then she fled me G lifting her petticoat D over her knee
In G all my life I Em never did see a C maid so shy as the D Spanish lady   (Chorus)
4th Verse
I’ve G wandered north and I’ve Em wandered south through C Stonybatter and D Patrick’s Close
G Up and around the Em Glouster diamond and C back by Napper D Tandy’s house
G Old age has her Em hand laid on me, G cold as a fire of D ashy coals
But in G all my life I Em never did see a C maid so sweet as the D Spanish lady   (Chorus)

Spanische Lady[Bearbeiten]

Deutsche Nachdichtung von Bernd Hannemann, 2006
Strophe 1
Ich G kam zurück nach Em Dublin City,
C Mitternacht war D schon in Sicht.
G Nichts gab’s zu seh’n, doch 'ne Em spanische Lady
C wusch sich die Füße im D Kerzenlicht.
G Erst gewaschen, Em dann getrocknet
G über glüh'nden Kohlen, D warm und schön.
Mein G ganzes Leben lang Em hab ich noch nie
C solch eine süße D Maid geseh’n.
Refrain
G Whack for the toora Em loora laddy
C whack for the toora D looralay. (2x)
Strophe 2
G Ich kam wieder nach Em Dublin City,
der C Tag versank im D Abendlicht.
Von G Weitem sah ich die Em spanische Lady,
sie C pflegt ihr Haar, dass das D Licht sich bricht.
Sie G wirft es hoch und Em bürstet es,
ein G Kamm aus Silber liegt D ihr im Schoß.
Mein G ganzes Leben lang Em frag ich seit- C dem:
"Wie machte D sie das bloß?"
Refrain
Strophe 3
G Wieder kam ich nach Em Dublin City.
Die C Sonne grüßt den D neuen Tag.
Mit G goldenem Netz macht die Em spanische Lady
C auf einen Nacht- D falter Jagd.
G Sie sieht mich und Em nimmt gleich Reißaus,
G rafft den Rock bis D übers Knie.
Noch G nie zuvor hab Em ich gesehen
C eine Frau so D scheu wie sie.
Refrain
Strophe 4
Ich G ging nach Norden Em und nach Süden,
C hab die ganze D Welt geseh’n.
Im G Herzen trag ich Em viele Namen
von C Frauen, jung und D wunderschön.
Die G Jahre zogen Em ihre Spur.
Meiner G Jugend Feuer ist D lange her.
Ich G sah mein ganzes Em Leben lang
die C spanische Lady nie D wieder mehr.
Refrain
    by-sa Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen [http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de Version 2.0] siehe auch Hinweis auf der Benutzerseite

Hinweise zum Üben und Vortragen[Bearbeiten]

Dieses Lied wird am besten sehr schwungvoll wie zu einer Polka vorgetragen. Die "1" bei jedem Takt wird sowohl beim Anschlag als auch beim Singen deutlich betont. Leider wird die Akkordfolge G-Em-C-D nicht durchgehend eingehalten, so dass man immer ein wenig aufpassen muss, wo man anstelle des C der Standard-Akkordkombination ein G gespielt werden muss. Aber sollte man dieses einmal vergessen, wird es kaum jemanden auffallen.

Da die Ortschaften der vierten Strophe außerhalb von Irland nicht so bekannt sind, und auch der Text nicht leicht zu deuten ist (erinnert sich ein alter Mann an eine hübsche Spanische Frau, hat er sie geheiratet, oder ist seine einst heiße Glut inzwischen erloschen?) lässt man diese gerne weg.

Vorsicht bei Pausen

Das D in dieser Zeile hat auch eine kleine Tücke. Das Ende dieses vorletzten Durchgangs verleitet dazu, ein wenig länger auszuhalten. Sollte man das vorhaben, dann spiele man an dieser Stelle am besten einen vollständigen Takt. Gefährlicher wird es, wenn man eine so genannte Fermate einfügt (ein Ausdehnen eines Tones oder Pause über die normale Länge eines Schlages hinaus) muss man sehr genau wissen, wann der Einsatz wieder kommen soll. Dieses gelingt nur bei einem Solovortrag. Andernfalls kommen die Leute mit Sicherheit aus dem Tritt (Takt).

Weblinks[Bearbeiten]

Eingefügt aus: Liederbuch/ Spanish Lady
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< Liederbuch

One wikibook.svg Gitarre Wikibooks buchseite.svg Griffwechsel G Em C D


Irish-Folk Text und Melodie: Anonym aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. bearbeitet von Mjchael 

Gitarre   Ukulele (gcea)
Crd G.svg Crd Em.svg Crd C.svg Crd D.svg  
G Em C D
Uke0232.svg Uke0432.svg Uke0003.svg Uke2220.svg

"Whiskey in the Jar" ist ein berühmtes, traditionelles irisches Volkslied, das von einem Strauchdieb aus den Cork oder Kerry Bergen erzählt, welcher von seiner Frau oder seiner Geliebten verraten wurde. Wie in den meisten irischen Trinkliedern gibt es bei dem Liedtext keinen einheitlichen Standard. Die bekanntesten Covers dieses Liedes dürften von den Rockgruppen Thin Lizzy und Metallica sein.

Whiskey In The Jar[Bearbeiten]

Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:


1st Verse
As G I was going over the Em far famed Kerry mountains
I C met with captain Farrell and his G money he was Em counting.
I G first produced my pistol, and Em then produced my rapier.
C Said stand and deliver, for I G am a bold Em deceiver,
Chorus
//: musha D ring dumma do damma da
G whack for the daddy 'ol
C whack for the daddy 'ol
(G there's whiskey D) in the G jar ://
2nd Verse
I G counted out his money, and it Em made a pretty penny.
I C put it in my pocket and I G took it home to Em Jenny.
She G said and she swore, that she Em never would deceive me,
but the C devil take the women, for they G never can be Em easy
3rd Verse
I G went into my chamber, Em all for to take a slumber,
I C dreamt of gold and jewels and for G sure it was no Em wonder.
But G Jenny took my charges and she Em filled them up with water,
Then C sent for captain Farrel to be G ready for the Em slaughter.
4th Verse
It was G early in the morning, as Em I rose up for travel,
The C guards were all around me and like- G wise captain Em Farrel.
I G first produced my pistol, for she Em stole away my rapier,
But I C couldn't shoot the water so a G prisoner I was Em taken.
5th Verse
If G anyone can aid me, it's my Em brother in the army,
If C I can find his station down in G Cork or in Kil- Em -larney.
And G if he'll come and save me, we'll go Em roving near Kilkenny,
And I C swear he'll treat me better than me G darling sportling Em Jenny
6th Verse
Now G some men take delight in the Em drinking and the roving,
But C others take delight in the G gambling and the Em smoking.
But G I take delight in the Em juice of the barley,
And C courting pretty fair maids in the G morning bright and Em early
PD-icon.svg

Der Autor ist vor über siebzig Jahren verstorben. Daher bestehen keine Urheberrechtsansprüche mehr an diesem Werk.

Weblinks[Bearbeiten]


Hinweise zum Üben[Bearbeiten]

  • Die zwei Schrägstriche mit dem Doppelpunkt //: vor dem Refrain sagen, dass der folgende Abschnitt wiederholt werden soll. Die Wiederholung endet mit ://. Es heißt also nichts weiter, als den Refrain zweimal hintereinander zu singen.
  • Die eingeklammerten Akkorde (G...D) bedeuten, dass innerhalb eines Taktes gewechselt werden muss. Wie man dieses macht, ohne den Lagerfeuerschlag zu unterbrechen wird der Stoff der nächsten Lektion sein. Jedoch kann man sich auch hier behelfen, indem man den Westernschlag spielt.
G       D 
1 . 2 + 3 . 4 + 
A - A V A - A V
A = Abschlag, V = Aufschlag
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Singen kann jeder[Bearbeiten]

Ich weiß nicht, wie gut du schon singen kannst. Es mag sein, dass es für dich das natürlichste der Welt ist. Vielleicht hat schon eure Mutter mit euch gesungen, oder ihr hattet einen guten Musiklehrer oder singt sogar in einem Chor mit.

Euch brauche ich nicht viel zum Singen zu sagen. Man kann zwar immer noch irgendetwas besser machen, aber darum soll es hier nicht gehen. Hier geht es mehr um die grundsätzlichen Tipps für den Anfänger. Man kann seine Stimme auch richtig schulen lassen (was allerdings nicht in jedem Fall notwendig ist), aber das Thema Gesangsausbildung bietet Stoff genug für ein eigenes Buch.[1] Jedoch will nicht jeder ein Popstar werden. Vielen genügt es, wenn sie für sich selbst nur so mit Spaß an der Freude singen.

Niemand soll sich zu schnell einreden lassen, er könne nicht singen. Solange er sprechen kann, kann er auch singen.[2] Es fehlt höchstens die Übung. Am besten lernt man das Singen, indem man es immer und immer wieder übt, und sich auch einmal mit den Themen wie Tonhöhe, Intervalle und Rhythmus zu beschäftigen. Manchmal liegt es einfach daran, dass die Leute zwar gut singen KÖNNEN wollen, aber nicht singen LERNEN wollen. (Das gilt übrigens auch fürs Gitarrespielen.)

Wie kann man zur Gitarre singen?[Bearbeiten]

Wer gleichzeitig singt und Gitarre spielt, kommt am Anfang schnell durcheinander. Was kann man da tun?

Bekannte einfache Lieder[Bearbeiten]

Es empfiehlt sich, mit einfachen und bekannten Liedern zu beginnen. Lieder, bei denen man nicht über Worte und Melodie nachdenken muss. Lieder, die so einfach sind, dass man sie auch ohne Konzentration noch singen kann. Vielleicht findet man auch Lieder, in denen immer bei einem bestimmten Wort ein Akkordwechsel vorkommt, so dass man sich nicht sehr darauf konzentrieren muss. Oder Lieder, die man so in- und auswendig kennt, dass man sie automatisch abspulen kann. Einfache Lieder, die man aber nicht auswendig kann, sind weniger zu empfehlen. Doch sie sind allemal besser, als sich gleichzeitig mit einem schweren Text, mit der Akkordfolge und dem Rhythmus zu beschäftigen. Man sollte für das Üben auch Kinderlieder und Volks- oder Weihnachtslieder nicht verachten, wenn man diese auswendig kann. Sie mögen vielleicht nicht die angestrebte Musikrichtung sein, aber für das Erlernen der Spieltechnik sind sie anfangs eine gute Möglichkeit, überhaupt das Singen zur Gitarre zu üben.

Mitsummen[Bearbeiten]

Selbst das bloße Mitsummen der Melodie bringt einen näher dazu, sich selbst mit der Gitarre zu begleiten. Und selbst dann, wenn man den Eindruck hat, die eigene Stimme eigne sich nicht für die Bühne, sollte man dennoch üben, zur Gitarre zu singen. Man entwickelt viel eher ein natürliches Gefühl für Melodie, Rhythmus, Dynamik und Geschwindigkeit. Und man kann sich leichter in den Sänger hineindenken, den man begleiten möchte.

Einfache Akkordfolge[Bearbeiten]

Eine andere Methode ist, nur Lieder auszuwählen, die eine gleichbleibende Akkordfolge haben. Diese Akkordfolge übt man zuerst so lange, bis man sie in- und auswendig kann. Wenn diese Akkordfolge dann fast von alleine abläuft, bleibt genug Konzentration für den Gesang übrig. Natürlich sollte man keine Akkorde wählen, die zu schwer sind. Lieber mit etwas Leichtem anfangen.

Einfache Schlagmuster[Bearbeiten]

Man beginnt mit einfachen Begleitmustern. Bei einem einfachen Schlagmuster bewegt sich der Arm so gleichmäßig auf und ab, dass der Rhythmus vorgegeben wird, ähnlich einem Dirigenten, der beim Chor den Taktstock schwingt. Erst wenn man mit den einfachen Schlagmustern klarkommt und damit Erfahrung hat, geht man daran, auch zu schwierigeren Gitarrenbegleitungen zu singen.

Rhythmus sprechen[Bearbeiten]

Wenn du ein neues Lied lernst, dann hilft es den Text vorher im richtigen Rhythmus mitzusprechen. Gute Chorleiter lassen alle Sänger den Text im richtigen Rhythmus sprechen. Klappt das gut, fällt das Singen viel leichter, da man sich nur noch auf die Musik konzentrieren muss, weil der Rest schon sitzt. Da nicht jeder einen Chorleiter zur Hand hat, kann man sich auch mit einer CD oder MP3 behelfen.

Musik mitlaufen lassen[Bearbeiten]

Wenn man Probleme hat, sich an den Text, den Rhythmus, die Melodie und die Akkordfolge zu erinnern, dann hilft es, einfach das Lied im Hintergrund mitlaufen zu lassen. Dadurch wird das Gehirn entlastet, wenn es mal den Faden verliert.

Allerdings müssen diese Lieder auch in der Tonlage sein, in der man sie spielen möchte; sie dürfen nicht zu schnell sein. Dazu einige Tipps:

  • Viele Gitarrenlehrbücher haben CDs mit Übungsbeispielen.
  • Einige Musikprogramme können Originalstücke langsamer abspielen lassen und sogar in der Tonart verändern.
  • Midi-Files gibt es oft auch als Karaoke-Version, bei denen man sich mit einem geeigneten Programm auch den Text anzeigen lassen kann. Daneben kann man oftmals auch die Geschwindigkeit und die Tonhöhe anpassen. Hier lohnt sich ein Blick in die Freeware für Gitarristen.

Musik hören[Bearbeiten]

Es lohnt sich, die Lieder, die man für ein bestimmtes Gitarrenlevel gebrauchen kann, als Hörbeispiele zu sammeln und bei jeder sich bietenden Gelegenheit anzuhören. Dafür kann man Liedersammlungen erstellen und diese auf CD brennen oder auf einem MP3-Player speichern. Allerdings ist man als Anfänger für die Auswahl dieser Lieder auf die Empfehlung eines Gitarrenlehrers angewiesen, der weiß, welche Lieder für welches Level geeignet sind. Ein paar Vorschläge findest Du bei den Liedbeispielen.

Sollte dieses nicht gleich klappen, gilt:

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Das sollst du nicht können, das sollst du lernen!


Allgemeine Tipps zum Singen[Bearbeiten]

Summe bei jeder sich bietenden Gelegenheit[Bearbeiten]

Man sollte es sich zu einer Angewohnheit machen, regelmäßig eine Melodie zu summen. Gerade wenn man allein ist, kann man die Zeit gut dafür nutzen. Selbst ein leises Mitsummen, wenn das Radio im Hintergrund läuft, bringt einiges.

Die Stimmbänder hängen an Muskeln, und diese können und müssen trainiert werden.

Nimm die Zähne auseinander[Bearbeiten]

Der Ton bildet sich an den Stimmbändern. Aber der Ton muss auch irgendwie raus. Wenn man die Zähne, Lippen und Zunge nicht auseinander bekommt, bleibt jeder Ton im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken.

Knödel nicht[Bearbeiten]

Viele Anfänger füllen mit ihrer Zunge fast den ganzen Mund aus. Es klingt dann alles sehr gepresst. Die Zunge sollte bei den Vokalen A, O und U ganz locker im Mund liegen, der Kiefer sollte ebenfalls locker sein, so dass die Luft und damit der Ton ungehindert nach außen entweichen kann. Beim I und Ü, etwas weniger beim Ä und Ö, wird die Zunge etwas angehoben. Aber sie muss bei den Vokalen A, O und U wieder locker werden. Der Kiefer soll immer regelrecht nach unten fallen.

Versuche nicht, englisch zu klingen[Bearbeiten]

Verfremde deine Stimme nicht. Das hört sich meist lächerlich und gekünstelt an. Sing mit deiner normalen Stimme. Wenn du bei deinem normalen Englisch keinen Akzent hast, dann verwende beim Singen keinen künstlichen Akzent, nur um wie ein bestimmter Sänger zu klingen. Mach niemand nach, du bist selbst ein Original!

Hole Luft[Bearbeiten]

Ohne Luft bekommst du keinen Ton heraus. Gerade am Ende einer längeren Zeile muss man noch genug Luft haben, dass auch noch die letzte Silbe voll und rund klingt. Am einfachsten gelingt es mit der Bauchatmung. Das Zwerchfell sackt nach unten und man hat genug Luft für ein paar Sätze. Achte auf Gesangspausen und nutze sie zum Luftholen.

Viele Anfänger verstümmeln die letzten Silben bei einem Vers oder schaffen die höheren Töne nicht, weil sie einfach nicht genug Luft haben, um bis zum Schluss den Gesangsdruck aufrecht zu erhalten. Es muss nichts gepresst werden, aber es darf auch nicht wie ein schlaffer Luftballon sein, dem die Luft ausgeht. A propos Luftballon: Wenn man den piepsen lässt, hat man einen guten Vergleich. Mann muss den Luftballon nicht bis zum Bersten aufpusten, aber wenn zu wenig Luft drin ist, klingt das zu dünn.

Eine Übung

Um die Bauchatmung zu üben, atmet man langsam und tief ein, wobei sich die Bauchdecke deutlich nach außen wölben sollte. Die Schultern sind nicht angehoben, und der Brustkorb ist nicht extra angehoben. Zwar würde man dadurch etwas mehr Luft in die Lungen bekommen, aber dieses Mehr an Luft lässt sich für das Singen nicht nutzen.[3] Wichtig ist, dies langsam zu üben. Es kann hilfreich sein, anfangs beim Einatmen bis 3 zu zählen, später bis 5. Dann die Luft für einen Moment anhalten, schließlich langsam und gleichmäßig ausatmen. Man bekommt ein besseres Gefühl für das Ausatmen, wenn man auf ein "f", "s" oder "sch" ausatmet. Später lässt sich das auch mit Vokalen praktizieren. Du wirst feststellen, dass du mit einigen Vokalen besser zurechtkommst als mit anderen. Die Bauchdecke geht während des Ausatmens automatisch wieder zurück und wird wieder flach. Das Zwerchfell muss sich dafür nicht anstrengen. Wichtig ist, sich bei dieser Übung zu entspannen. Die Übung ist prinzipiell in jeder Lage machbar, aber auf dem Rücken liegend mit leicht angewinkelten Beinen fällt das Entspannen erfahrungsgemäß am leichtesten. Auf diese Weise schafft man es, die Zeit für das Ausatmen auf einem Zischlaut oder einem Ton immer weiter zu verlängern. Manche schaffen es nach einigen Wochen und Monaten, über 1 Minute langsam und gleichmäßig auszuatmen. Irgendwann hört man dann auf, auf die Uhr zu schauen. Da diese Übung gleichzeitig die Atmung und die Sauerstoffversorgung des Körpers (und nicht zuletzt auch des Gehirns) verbessert, kann man dies einfach weiter üben, nur so aus Spaß.

Sing laut[Bearbeiten]

Aus voller Kehle oder aus dem Bauch heraus. Sei mutig und denk nicht immer darüber nach, was die anderen wohl denken. Wenn es zu Hause nicht gelingt, dann such dir Freiräume, wo du nach Herzenslust singen kannst.

Sing dynamisch[Bearbeiten]

Wenn du es schaffst laut zu singen, kannst du als Nächstes üben, mit der Lautstärke zu spielen. Das Ziel sollte sein, dass du sowohl leise als auch bei normaler Lautstärke und bei vollem Stimmeinsatz einen guten Ton herausbekommst.

Achte auf deine Aussprache[Bearbeiten]

Der Text soll verstanden werden. Auch bei einem Rocksong, bei Punk und Heavy-Metal hat es noch keiner Band geschadet, wenn man verstehen kann, was sie singen. Dazu gehört auch ein bisschen Training der Aussprache.

Tipp
Es gibt eine einfache Übung, welche die Aussprache enorm verbessern kann. Dazu nimmt man einen Weinkorken oder etwas, das dieser Größe entspricht, und steckt es zwischen die Zähne. Nun spricht oder singt man einen Text und versucht, immer noch deutlich zu sprechen und nicht zu nuscheln. Dadurch werden Zunge und Kiefer sowie der gesamte Mund-Rachen-Raum beweglicher, und die Aussprache wird deutlich besser.

Singe auf einem Gesangston[Bearbeiten]

Bei Anfängern reißt der Ton oft zu früh ab und ist auch im Einzelnen zu kurz. Versuch dir vorzustellen, du singst ganze Sätze (bis zum Ende des Taktes) mit nur einem Ton auf den Vokalen, der nur durch ein paar Konsonanten modelliert wird. Wenn du mal einen Dudelsack gehört hast, dann bekommst du eine Vorstellung von so einem Ton, der nicht abreißt. Gerade gegen Ende der Verse muss der Ton oft länger gehalten werden und immer noch klar klingen.

Achte auf den Takt[Bearbeiten]

4/4-Takt dirigieren
3/4-Takt dirigieren

Gitarrespielen hilft dir, einen gescheiten 4/4- oder 3/4-Takt zu spielen und diesen beizubehalten. Die Schlagmuster kannst du überall auch ohne Gitarre (z.B. an der Naht deiner Hose) üben, um den Takt zu halten. Du kannst aber auch lernen, einen 4/4-Takt zu dirigieren, so dass du auch dann einen 4/4-Takt halten kannst, wenn du keine Gitarre zur Hand hast. Kleine Ungenauigkeiten kann man verzeihen, aber die 1 muss schon auf der 1 kommen - nicht früher und nicht später. Ein 4/4-Takt muss unter allen Umständen ein 4/4-Takt bleiben. Bau keine Pausen ein, die nicht da sind, und kürze nicht einfach die Notenwerte.

Achte auf die Pausen[Bearbeiten]

Pausen gehören zum Lied wie die Noten. Einzelne Verse haben oft eine 4er-Einteilung. Ist der Satz früher zu Ende, muss manchmal ein ganzer Takt Pause eingehalten werden. Anfänger neigen dazu, einen ganzen Takt wegzulassen. Orientiere dich an den Taktstrichen im Notenheft (auch wenn du NOCH keine Noten lesen kannst).

Beispiel

Refrain: "When you say nothing at all" von Ronan Keating (Auszug)

  • " C Catch me wherever I D fall (C (Pause) D) (Pause) C You say it best (Pause) D when..."

"Über den Wolken" von Reinhard Mey (Auszug)

  • G Wind Nord- G ost Startbahn 0- Am 3 (Pause) Am (Pause) D - bis hier hin D hör ich die Mo- G toren (Pause) G (Pause)

G Wie ein G Pfeil zieht sie vor- Am bei (Pause) Am (Pause) D und es D dröhnt in meinen G Ohren (Pause) G ...

Finde deine Stimmlage[Bearbeiten]

Jeder Mensch hat eine Stimmlage, bei der er mit minimalem Aufwand die maximale Lautstärke herausbringt. Meist ist dies die Tonlage, in der er auch spricht. Von dieser mittleren Tonlage aus singt man immer tiefer und versucht den Bereich zu ermitteln, bei dem sich die Stimme gerade noch gut anhört. Dasselbe versucht man dann für die Höhen. In diesem Spektrum gibt es einen Bereich der Stimme, in dem es leicht fällt, leise zu singen, aber immer noch wohlklingend. Und es gibt einen Bereich, in dem man besonders laut und immer noch klar und deutlich singen kann. Diese Bereiche sind von Mensch zu Mensch verschieden. Das kann dir helfen, die richtigen Lieder in den richtigen Tonarten für dich herauszufinden.

Finde deine Registergrenzen[Bearbeiten]

Wenn du recht tief singst, vibriert dein Brustkorb. Das kannst du mit der Hand auf der Brust herausfinden. In der mittleren Tonlage vibriert der Hals und bei hohen Tönen der Kopf. Auch dies lässt sich mit einer Hand an Hals und am Kopf nachvollziehen. Bei den Übergangen der hohen Stimmlage zur mittleren und zur tiefen ändert sich meist der Stimmansatz. Wenn man lernt, diese Übergänge in jedem Register zu erweitern, schafft man einen fließenden Übergang zwischen Brust-, Hals- und Kopfregister. Weiterhin gelingt es mit einiger Übung, die Resonanzräume des eigenen Körpers besser zu nutzen, so dass die eigene Stimme voller klingt.

Achte auf Resonanzen[Bearbeiten]

Einige Räume hallen besser als andere. Das gekachelte Badezimmer hat z.B. meist eine gute Resonanz. Hier lassen sich Tonleitern gut üben. In einem bestimmten Frequenzspektrum klingen alle Töne einer Tonleiter durch die Resonanz des Raumes auch mit wenig Stimme laut und klar. Der Ton wird weiter getragen. Wenn man den Ton nicht triftt, versackt er, und das kann man selbst gut hören. So bekommt man ein Gefühl für Intervalle und Tonleitern.

Lerne Tonleitern und Intervalle[Bearbeiten]

Mach dich mit Tonabständen einer Tonleiter vertraut und übe diese. Ein wenig Harmonielehre schadet auch nicht, es hilft dir bei jedem Lied. Je besser du dich damit auskennst, desto einfacher wird dir das Singen fallen. Um die Töne zu treffen hilft es, auf einer Gitarre oder einem Klavier einen Ton zu spielen und diesen Ton in der gleichen Höhe nachzusingen. Ob du den Ton triffst, kannst du mit ein bisschen Übung selbst hören. Wenn du jemand mit einem guten Gehör kennst, kann er dabei helfen.

Sing in einem Chor mit[Bearbeiten]

Wenn du die Möglichkeit hast, dann sing in einem Chor mit. Oft gibt es Projektchöre, die für einen bestimmten Anlass gegründet werden, bei denen man aber hinterher keine weiteren Verpflichtungen hat. Wenn der Chorleiter einigermaßen gut ist, wird er dir einiges beibringen können.



  1. Siehe beispielsweise das Buch Gesang, das gerade bei den Wikibooks entsteht.
  2. Nur wirklich sehr wenige Menschen sind nicht in der Lage zu singen. Dieses könnte krankheitsbedingt sein, oder man steht sich mit seinen eigenen Komplexen im Weg.
  3. Als reine Atemübung für die Lungen darf man auch mal mit der zusätzlichen Rippenatmung und Anheben der Schultern die Lungen größtmöglich füllen, aber solch eine Atmung ist beim Singen eher hinderlich, da man das Ausatmen dann nicht mehr so gut steuern kann.
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Lektion 5[Bearbeiten]

Schneller Griffwechsel • Tipps zum Repertoire erweitern


Lektion 5: Schneller Griffwechsel[Bearbeiten]

In manchen Liedern muss man innerhalb eines Taktes den Akkord wechseln. Dies erkennt man bei Liedern mit Noten daran, dass mehr als ein Akkord zwischen zwei Taktstrichen steht.



X:1
M:C
L:1/8
Q:120
K:G
"G"G4 "C"E3 F-|"D"FD z2 z4 | "G"B4 "C"G3 A-|"D"AA z2 z4 |
w: La- la bam-ba la- la bam-ba

Auch wenn man (noch) keine Noten lesen kann, empfiehlt es sich auch Liederbücher mit Noten zu kaufen. Man kann sich bei den Noten immer an den Taktstrichen orientieren. Man sieht an den Taktstrichen, wie lange ein Akkord ausgehalten werden muss, und wo die "1" für den nächsten Schlag (bzw. Takt) beginnt. Man erkennt Pausen, die der Anfänger gerne auslässt, oder man sieht wie hier im oberen Beispiel, dass im ersten und im dritten Takt die Akkorde G-Dur und C-Dur innerhalb eines Taktes gewechselt werden.

Wie es funktioniert, zwei Akkorde in einem Takt zu spielen, ohne dass der gleichmäßige Rhythmus verloren geht oder man auf ein anderes Schlagmuster (z.B. Westernschlag) zurückgreifen muss, ist Thema dieser Lektion.

Beachte: Beim "Lagerfeuerschlag" wechselt man nicht genau in der Mitte des Taktes, also nicht auf der "drei", wie man es in der Regel bei dem “Eisenbahn-”, dem “Western-” oder bei dem “4/4 Schlag” tun würde; sondern man wechselt schon eine Achtelnote früher, also auf dem "und" bei dem Aufschlag.

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Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
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  • Man zählt " 1, 2 " ... - und noch bevor man den nächsten Aufschlag tätigt,

wird der Akkord gewechselt.

  • Beim nächsten "und", also gleich nach der "2", sollte schon der neue Akkord erklingen.

Dieser "schnelle Griffwechsel" sollte am Anfang sehr langsam geübt werden. Das "schnell" bezieht sich nur auf die Anzahl der Akkordwechsel während eines Taktes, nicht aber auf die Schnelligkeit des Taktes selbst. Nur weil man schneller[1] wechseln muss, braucht man im Tempo nicht schneller zu werden.

Man sollte nur allmählich das Tempo steigern.

Und das Zählen nicht vergessen!!!!!!!!!!!!!

Laut und deutlich: "Eins --- Zwei und --- und Vier ---"!

Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg-Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg


Vielleicht möchte man auch folgendermaßen zählen:

1 - 2 “Wechsel” u 4 , 1 - 2 “Wechsel” u 4 .....

Übung 1[Bearbeiten]

Hörbeispiel in der Mididatei weiter unten
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Tab spacer.svgTab 1.svgTab 0.svgTab 2.svgTab spacer.svgTab plus.svgTab 0.svgTab plus.svgTab 4.svgTab 0.svgTab spacer.svg
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Übung 2[Bearbeiten]

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Übung 3[Bearbeiten]

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Übung 4[Bearbeiten]

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Akkordfolge G-Em-C-D mit schnellem Griffwechsel[Bearbeiten]

Wenn man alle oberen Beispiele sicher beherrscht, dann kann man die Beispiele 1 und 3 direkt hintereinander spielen. Die Akkordfolge dürfte noch aus der letzten Lektion bekannt sein.

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