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Traktorenlexikon: Deutz-Fahr

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Deutz-Fahr ist eine seit 1981 bestehende deutsche Landmaschinen- und Traktorenmarke, die aus dem Agrartechnikbereich der Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) mit den Marken Deutz und Fahr hervorging. Seit 1995 gehört Deutz-Fahr zur SAME-Deutz-Fahr-Gruppe (seit Dezember 2015 SDF-Group).

Geschichte

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Historischer Ursprung von KHD bzw. Deutz ist die 1864 gegründete Motorenfabrik N.A. Otto & Cie., die acht Jahre später in Gasmotoren-Fabrik Deutz AG umbenannt wurde. Firmensitz war die damalige Stadt Deutz, heute Köln-Deutz. 1927 wurde in Köln die Serienfertigung dieselbetriebener Traktoren aufgenommen. Aus der Gasmotoren-Fabrik Deutz war 1938 nach mehreren Übernahmen und Zusammenschlüssen die Klöckner-Humboldt-Deutz AG geworden, die in den 1960er Jahren auch Aktien des deutschen Landmaschinen- und Traktorenherstellers Fahr erwarb und diesen erst mehrheitlich, dann 1975 komplett übernahm. In den Folgejahren vermarktete KHD verschiedene Maschinen noch getrennt unter den beiden Markennamen Deutz und Fahr. 1981 begann die Produktion unter der neugebildeten Marke Deutz-Fahr.

1995 veräußerte KHD die Landtechniksparte an die italienische SLH-Gruppe (SAME-Lamborghini-Hürlimann) und konzentrierte sich wieder stärker auf die Motorenproduktion. Seitdem gehört Deutz-Fahr zur neugebildeten SAME-Deutz-Fahr-Gruppe (SDF). Die Deutz-Fahr-Traktorenwerke wurden anschließend 1996 von Köln nach Lauingen im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau verlegt, wo bis heute produziert wird.

1997 wurde der Name von KHD in Deutz AG geändert. Ab 2003 erwarb SDF wiederum Aktienpakete der Deutz AG und war zwischenzeitlich mit 45 Prozent größter Einzelaktionär. Inzwischen ist Volvo der größte Einzelaktionär.

Die meisten Deutz-Fahr-Traktoren sind mit Deutz-Motoren ausgestattet. Davon abweichend sind die Serien 5, 6C und 6.4, die mit den SDF-eigenen FARMOTION 4-Zylinder-Motoren angetrieben werden. Die auf der Agritechnica 2025 vorgestellte neue Serie 8 nutzt erstmals Motoren des Herstellers FPT (N67) mit bis zu 340PS Nennleistung. Neben Traktoren wurden und werden unter dem Namen Deutz-Fahr weitere Landmaschinen vermarktet, zum Beispiel Mähdrescher (Produktion 2025 eingestellt), Mähwerke, Heuwender, Schwader, Ladewagen, Ballenpressen und Teleskoplader.

Seit 2017 wird am früheren Fahr-Standort in Lauingen an der Donau das aktuell modernste Traktorenwerk Europas von SDF betrieben. Dort werden Traktoren der SDF-Gruppe mit mehr als 100 kW gefertigt. Das bedeutet z.Z. kommen die Deutz-Fahr Serien 6, 7, 8 und 9 für die SDF-Gruppe aus Lauingen.

Typen

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Unter dem Markennamen Deutz-Fahr wurden und werden Traktoren mit folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

INTRAC / IN-trac

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Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
INTRAC 2003 A (1. Generation)
IN-trac 6.60 (2. Generation)

Die INTRAC-Baureihe von Deutz (später IN-trac bei Deutz-Fahr) stellt ein wegweisendes Systemschlepper-Konzept dar, das ab 1972 als Antwort auf den MB-trac entwickelt wurde. Das markanteste Merkmal ist die weit nach vorne gerückte Kabine über dem Motor, wodurch eine große Aufbauplattform im Heck und ein vollwertiger Frontanbauraum entstanden. Man unterscheidet im Wesentlichen zwischen der ersten Generation (Intrac 2000er-Serie) und der zweiten, leistungsstärkeren Generation (Intrac 6.00er-Serie).

Die frühen Modelle wie der Intrac 2002, 2003 und 2005 basierten technisch auf der bewährten 06er-Serie und nutzten luftgekühlte Drei-, Vier- und Fünfzylindermotoren. Sie waren als echte Geräteträger konzipiert, die durch drei Anbauräume (Front, Aufbau, Heck) eine enorme Schlagkraft bei kombinierten Arbeitsgängen boten. Mit der Einführung der großen Baureihe Ende der 1980er-Jahre, insbesondere dem IN-trac 6.30 und 6.60, erreichte das Konzept seinen technologischen Höhepunkt. Diese Maschinen leisteten bis zu 150 PS, verfügten über die moderne Hochraum-Komfortkabine und waren für schwerste Systemarbeiten ausgelegt.

Trotz der überlegenen Übersicht und der vielseitigen Einsatzmöglichkeiten blieb der Intrac aufgrund der höheren Anschaffungskosten und der komplexeren Wartung durch die verbaute Kabine ein Nischenprodukt. Historisch gesehen ist der Intrac jedoch von großer Bedeutung, da er die Vision eines universellen Systemfahrzeugs verkörperte und als letzter großer Systemschlepper aus Köln gilt, bevor das Konzept zugunsten der Standardtraktoren aufgegeben wurde. Heute haben gut erhaltene Intrac-Modelle absoluten Sammlerstatus und gelten als Ikonen der deutschen Landtechnik-Geschichte.

1. Generation (1981–1989) 2. Generation (1987–1990)
Deutz-Fahr D7807

1980 kam die letzte Entwicklungsstufe der Deutz-Baureihe D-06 unter der Bezeichnung D-07 auf den Markt. Die wesentlichen Veränderungen betrafen die verstärkten Dreipunktgestänge, die geänderte Motorhaube mit abnehmbarem Grill nach Art der DX-Traktoren sowie die für DX-Gewichte geeigneten Frontballastträger. Dazu kam wahlweise eine Halbkabine mit hinten angeschlagenden Türen. Das D-07-Program bestand zunächst aus folgenden Familien:
1. Kleine Baureihe D 4007 bis D 6207 (entsprechend D 4006 bis D 6206), ab D 4507 auch mit Allradantrieb.
2. Mittlere Baureihe D 6807, D 7207 und D 7807, natürlich auch mit Allrad. Die beiden ersteren entsprachen den Vorgängern D 6806 und D 7206.
3. Neu war der D 7807 mit F4L913-Motor und 75 PS.

Die D-07er Modelle sind durch vierstellige Nummern gekennzeichnet, die jeweils auf „07“ enden. Traktoren dieser Serie wurden bis 1990 von Deutz-Fahr – bis 1981 noch unter dem Markennamen Deutz – gefertigt. Modelle mit dem Zusatz „C“ sind Ausführungen mit Kabine, Modelle mit dem Zusatz „A“ sind Allradausführungen. Der Zusatz „P“ kennzeichnet Schmalspurversionen (hier noch nicht aufgeführt).

Der Einfachheit halber werden im Traktorenlexikon alle D-07-Modelle unter „Deutz-Fahr“ geführt.

D-07 (1980–1990)
Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
Deutz DX 90 (1. Generation)
Deutz-Fahr DX 6.50 (2. Generation)

Die DX-Serie von Deutz-Fahr, eingeführt im Jahr 1978 (noch unter dem Namen Deutz), markierte den entscheidenden technologischen Sprung in die Ära der modernen Komfortschlepper und löste die 6-Zylinder-Traktoren der erfolgreichen Serie 06 ab. Man unterscheidet dabei zwischen der ersten Generation (1978–1983) und der darauffolgenden, strukturell neu geordneten DX-Generation ab 1984.

Die frühen DX-Modelle, wie der DX 85 bis DX 160, zeichneten sich durch ihre kantige Bauweise und die Einführung großräumiger Kabinen aus. Die Modellbezeichnung entsprach dabei grob der maximalen Leistung. Technisch setzten sie konsequent auf die bewährten luftgekühlten Motoren der Baureihe 912/913. Eine Besonderheit stellten die Modelle DX85 und DX90 dar, da sie mit einem luftgekühlten 5-Zylinder-Motor (F5L912) ausgestattet waren. Während die erste Generation teilweise noch mit seitlichen Kardanwellen für den Allradantrieb ausgestattet war, brachte die überarbeitete Serie ab 1984 – unterteilt in die Klassen DX 3, 4, 6, 7 und 8 – den zentralen Allradabtrieb und damit eine deutlich verbesserte Wendigkeit. Die neue Serie wurde mit einer vorangestellten Zahl, die die Leistungsklasse angab und meist der Zylinderzahl entsprach, bezeichnet. Nach der ersten Ziffer folgte nach einem Punkt eine zweistellige Ziffer, die die Position innerhalb der Leistungsklasse angab. An ihr konnte die Motorleistung nicht direkt abgelesen werden.

In dieser zweiten Phase hielt zudem die Elektronik in Form der Agrotronic Einzug, was die Präzision der Hubwerksregelung und die Überwachung der Maschinenfunktionen revolutionierte. Vom kompakten DX 3 als wendigem Hofschlepper bis zum DX 8.30 für schwerste Ackerarbeiten deckte die Serie das gesamte landwirtschaftliche Spektrum ab. Aufgrund ihrer mechanischen Robustheit und der wartungsfreundlichen Kühltechnik gilt die DX-Reihe heute als das Fundament für den Erfolg von Deutz-Fahr in den 80er-Jahren und ist auf dem Gebrauchtmarkt für ihre außergewöhnliche Langlebigkeit bekannt.

Daneben gab es auch noch den Deutz-Fahr DX3.500, der von Agritalia gefertigt wurde und baugleich als Renault gebaut wurde.

Der Einfachheit halber werden im Traktorenlexikon alle DX-Modelle unter „Deutz-Fahr“ geführt.

Erste DX-Reihe ab 1978 (Deutz) bzw. 1981 (Deutz-Fahr)
Standardtraktoren Schmalspurtraktoren
DX 8.30
Zweite DX-Reihe (1983–1995)
DX 3 DX 4 DX 6 DX 7/8

AgroPrima

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AgroPrima 4.51

Die AgroPrima-Reihe von Deutz-Fahr besetzte als wirtschaftliche Mittelklasse das strategische Kernsegment für Familienbetriebe und Gemischtbetriebe. Mit einem Leistungsspektrum von 70 bis 115 PS fungierte sie als robustes Bindeglied zwischen der einfacheren AgroXtra-Serie und den technologisch gehobenen AgroStar-Modellen.

Das Image der Serie ist bis heute durch ihre außergewöhnliche Zuverlässigkeit geprägt, was sie zu einem gefragten Allrounder auf dem Gebrauchtmarkt macht. Diese Marktposition verdankt sie der Kombination aus bewährter, mechanischer Technik – insbesondere den langlebigen luftgekühlten Motoren – und einem für damalige Verhältnisse hohen Komfort durch die StarCab-Kabine. Damit gilt die AgroPrima als das letzte klassische „Arbeitstier“ von Deutz-Fahr vor dem Einzug umfassender Elektronikkomponenten in die Landtechnik.

1989-1995

AgroXtra

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Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:
AgroXtra 4.17

Die AgroXtra-Reihe von Deutz-Fahr war als spezialisierter Allrounder im Leistungsbereich von 60 bis 100 PS positioniert und ergänzte die klassische AgroPrima-Serie. Ihr zentrales Alleinstellungsmerkmal war das innovative Freisicht-Konzept mit einer stark abgeschrägten Motorhaube, das in Verbindung mit der StarCab-Kabine eine für die damalige Zeit überragende Übersicht auf Frontanbaugeräte ermöglichte.

Technisch setzte die Baureihe auf die bewährte Kombination aus robusten, luftgekühlten Motoren (Reihe 912 und 913) und unkomplizierter Mechanik, was ihr bis heute ein Image höchster Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit verleiht. In der Marktpositionierung richtete sie sich vor allem an Betriebe mit intensivem Frontlader- und Pflegeeinsatz. Aufgrund dieser funktionalen Spezialisierung bei gleichzeitig hoher Wertstabilität gilt die AgroXtra-Serie heute als gesuchter Klassiker des modernen, mechanischen Schlepperbaus. Die Bezeichnung der Traktoren der AgroXtra-Serie setzen sich aus einer Zahl vor dem Punkt zusammen, die die Zylinderzhal des Motors angibt. Die erste Ziffer nach dem Punkt beschreibt grob die Leistungsstufe innerhalb der Serie, die zweite Ziffer ist immer eine 7.

1990-1995

AgroStar

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AgroStar 6.61 (Normalhaube)
AgroStar 6.38 (Freisichthaube)

Die AgroStar-Baureihe markierte in den 1990er Jahren als technologisches Flaggschiff das obere Leistungssegment von 80 bis 190 PS und definierte den Standard für Großbetriebe und Lohnunternehmen. Ein zentrales Merkmal war die EuroCab, die mit einem Lärmpegel von nur 72 dB(A) zu den leisesten Kabinen ihrer Zeit gehörte und durch das Agrotronic-System eine präzise elektronische Überwachung sowie Hubwerksregelung ermöglichte. Während der Großteil der Serie auf die bewährte luftgekühlte Motorentechnik der Serie 913 von DEUTZ vertraute, bildeten die Spitzenmodelle 6.71 und 6.81 eine Zäsur, da sie mit wassergekühlten MWM-Motoren und einem Full-Powershift-Getriebe von Same ausgestattet waren. Diese beiden Topmodelle waren das Ergebnis der Zusammenarbeit innerhalb der neuen Konzerngruppe, kämpften jedoch mit technischen Herausforderungen, insbesondere einer für die hohe Motorleistung teilweise unterdimensionierten Vorderachse und Abstimmungsschwierigkeiten im Triebwerk, die bei einer Überarbeitung behoben wurde (Vorderachse ersetzt druch SIGE-Achse). Historisch ist die Serie zudem von besonderer Bedeutung, da sie die letzte große Traktoren-Baureihe darstellt, die im Stammwerk in Köln vom Band lief, bevor die Produktion im Zuge der Einführung der Agrotron-Serie und struktureller Veränderungen nach Lauingen verlagert wurde. Durch diese Kombination aus maximalem Komfort der leisen Kabine und der Rolle als letzter „echter Kölner“ nimmt der AgroStar heute eine Sonderstellung in der Markenhistorie ein.

1990-1997
Normalhaube (ab 1990) Freisichthaube (ab 1993)

Vierzylinder:


Sechszylinder:

Vierzylinder:


Sechszylinder:

Sonderform (1993–1995)

AgroStar 8.31

Eine Ausnahme im AgroStar-Programm bildete der AgroStar 8.31 mit 230 PS als absolute Leistungsspitze des Deutz-Fahr-Programms und war als schwerer Ackerschlepper für den Weltmarkt konzipiert. Er basierte auf einer Kooperation mit dem US-Hersteller Allis-Gleaner Corporation (AGCO) und entsprach baugleich dem White 6215. Technisch unterschied er sich radikal von den kleineren Modellen: Er verfügte über einen luftgekühlten Deutz BF6L 513 FR Motor und ein Full-Powershift-Getriebe von Funk. Trotz seiner enormen Zugkraft blieb er mit nur geringen Stückzahlen ein Exot im Portfolio, der den Versuch markierte, im Segment der Knicklenker und Großtraktoren gegen US-Konkurrenz zu bestehen.

Agrosun

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Agrosun 140

Die Agrosun-Serie von Deutz-Fahr ist eine eher seltene Baureihe, die ab Ende der 1990er Jahre primär für Exportmärkte (unter anderem Osteuropa und Südamerika) produziert wurde.Sie kombinieren die robuste SAME-Laser-Reihe (aus dem Konzernverbund) mit den bewährten, luftgekühlten Deutz-Motoren der Baureihe 913 (BF6L).

1995-2004

Agrotron

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Wikipedia hat einen Artikel zum Thema:

Die Agrotron-Baureihe markiert im Jahr 1995 die radikalste technische und optische Zäsur in der Geschichte von Deutz-Fahr. Mit dem Ende der klassischen DX-Abstammung führte diese Serie die flächendeckende Wasserkühlung sowie das markante Design mit einer extrem flach abfallenden Motorhaube und einer rundum verglasten Panorama-Kabine ein, was eine bis dahin unerreichte Rundumsicht ermöglichte. Wurde die Reihe noch in Köln entwickelt, wanderte die Fertigung 1996 mit der Übernahme von Deutz-Fahr durch die SLH- bzw. SDF-Gruppe nach Lauingen, wo bis dato nur Mähdrescher und die größten Traktorenmodelle von KHD gefertigt wurden. Modelle unter dem Namen Agrotron werden bis heute (2026) produziert. Aus diesem Anlass bot Deutz-Fahr 2025 eine spezielle "30 Jahre Agrotron" -Edition an.

Agrotron (MK1–MK3)

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Agrotron 6.15 MK1

Die erste Generation, der Agrotron MK1 (1995–1997), setzte konsequent auf moderne wassergekühlte Motoren und elektronisch gesteuerte Lastschaltgetriebe (ZF). Trotz des revolutionären Konzepts litt diese frühe Phase unter erheblichen Qualitätsproblemen, insbesondere in der Elektronik und der Verarbeitung, was den Ruf der Marke zeitweise belastete. Mit der Überarbeitung zum Agrotron MK2 (1997–2000) wurden viele dieser Kinderkrankheiten durch verbesserte Komponenten und eine stabilere Software behoben, was die Zuverlässigkeit deutlich steigerte.

Die finale Stufe dieser Ära bildete der Agrotron MK3 (2000–2003), der durch die Einführung der B-Serie der wassergekühlten Motoren und eine weiter optimierte Kabinenausstattung als technisch ausgereift galt. In dieser Phase wurde auch die Bedienung durch das neue PowerCom-S-Bedienkonzept ergonomisch verfeinert. Die Agrotron-Modelle MK1 bis MK3 legten damit den Grundstein für die heutige Traktorengeneration von Deutz-Fahr, indem sie den Fokus endgültig von rein mechanischer Robustheit hin zu einer Kombination aus High-Tech-Elektronik, hoher Hydraulikleistung und maximalem Fahrkomfort verschoben.

Die Typenbezeichnungen der Agrotrons aus den Jahren 1995 bis etwa 2008 sind dank diverser Varianten und mehrfacher Modellüberholungen vielfältig.

  • Modelle der ersten Baureihe (MK1) tragen einen Punkt in der Modellbezeichnung; die Nummer davor entspricht der Zylinderzahl.
  • Modelle der zweiten Baureihe (MK2) tragen einfache zwei- oder dreistellige Nummern, die sich an der Motorleistung in PS orientieren.
  • Modelle der dritten Baureihe (MK3) setzen das Nummerierungsschema der zweiten Reihe fort, tragen jedoch den Zusatz „MK3“ im Namen. Das steht für engl. mark 3 (sinngemäß „3. erreichte Qualitätsstufe“).
Agrotron MK1-Reihe
(1995–1997)
Agrotron MK2-Reihe
(1997–2000)
Agrotron MK3-Reihe
(2000–2003)

Agrotron (Serie 4 / New Generation)

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Agrotron 130

Die Agrotron-Serie 4 (oft als New Generation oder MK4 bezeichnet), produziert zwischen 2003 und 2007, stellte die finale Reifestufe des ursprünglichen Agrotron-Konzepts dar. Sie löste die MK3-Reihe ab und gilt unter Praktikern heute als eine der stabilsten und ausgereiftesten Baureihen, da sie die moderne Technik der Vorgänger mit einer deutlich höheren Fertigungsqualität und Standfestigkeit kombinierte.

Technisch basierte die „New Generation“ auf den wassergekühlten Deutz-Motoren der Baureihe 2012, die nun flächendeckend die Euro-II-Abgasnorm erfüllten und für ihre Spritzigkeit sowie ihre effiziente Kraftentfaltung bekannt waren. Ein wesentliches Merkmal war die Einführung des vierstufigen Lastschaltgetriebes von ZF (7200er Serie), das in Verbindung mit der bewährten elektronischen Hubwerksregelung und einer leistungsstarken Axialkolbenpumpe für die Hydraulik eine hohe Arbeitsleistung garantierte.

Optisch blieb das markante Freisicht-Design erhalten, wurde jedoch im Detail verfeinert. Die Kabine profitierte von einer nochmals verbesserten Schalldämmung und einer intuitiveren Anordnung der Bedienelemente, wie dem ergonomischen Multifunktionsgriff PowerCom-S. Mit dem MK4 schaffte Deutz-Fahr endgültig den Turnaround nach den schwierigen MK1-Jahren: Die Maschinen dieser Ära gelten als äußerst wertstabil und markieren den Übergang zu den späteren Baureihen (wie dem Agrotron K, M und TTV), indem sie bewiesen, dass das Agrotron-Konzept im harten Alltagseinsatz vollends zuverlässig sein kann.

Die Typenbezeichnungen der Agrotrons aus den Jahren 1995 bis etwa 2008 sind dank diverser Varianten und mehrfacher Modellüberholungen vielfältig.

  • Bei der MK4-serie wurden überholte/weiterentwickelte „Nachfolgemodelle“ auf den Markt gebracht, die entweder vorher noch nicht benutzte Nummern tragen (teilweise mit Zusatz) oder aber Nummern der MK2- oder MK3-Reihe weiterverwenden (ohne Zusatz).

Wir versuchen, hier etwas Ordnung ins Modell-Wirrwar zu bringen. Korrekturhinweise bitte auf der Diskussionsseite anbringen. Danke!

Agrotron (MK4, „New“)
(2003–2008, z.T. bis 2010)

Agrotron TTV

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Agrotron TTV 630

Die Agrotron TTV-Baureihe, eingeführt ab dem Jahr 2001 (mit dem TTV 1160), markierte den Einstieg von Deutz-Fahr in die Ära der stufenlosen Antriebstechnik. Während die Standard-Agrotrons auf Lastschaltgetriebe setzten, verfügten die TTV-Modelle über das leistungsverzweigte S-Matic-Getriebe von ZF, das eine stufenlose Beschleunigung von 0 bis 50 km/h ohne Zugkraftunterbrechung ermöglichte.

Technisch kombinierten diese Schlepper die bewährte Freisicht-Philosophie und die wassergekühlten Deutz-Motoren mit einem völlig neuen Bedienkonzept. Ein zentrales Element war der PowerCom-S-Multifunktionsgriff, über den der Fahrer die gesamte Geschwindigkeit, Fahrtrichtung und die Hydraulikfunktionen mit einer Hand steuern konnte. In den Folgejahren wurde die Serie stetig erweitert, wobei die Generationen analog zur Entwicklung der M- und L-Serie (ca. 2007 bis 2013) durch modernere Deutz-Common-Rail-Motoren (DCR) und eine leistungsfähigere Elektronik mit iMonitor-Schnittstelle ergänzt wurden.

Der Agrotron TTV positionierte sich als technologisches Aushängeschild der Marke für anspruchsvolle Ackerbau- und Transportbetriebe, die maximale Effizienz bei reduziertem Kraftstoffverbrauch suchten. Er bewies, dass das ursprüngliche Agrotron-Konzept auch in der Oberklasse der stufenlosen Getriebetechnik voll konkurrenzfähig war und legte den Grundstein für die heutige 6er, 7er und 8er TTV-Großtraktorenfamilie.

erste TTV-Reihe (2001-2007) zweite TTV-Reihe (2008-2012) TTV 400 (2011-2013)

Agrotron K

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Agrotron K100

Die Agrotron K-Baureihe, produziert zwischen 2005 und 2013, wurde als kompakter und wendiger Allrounder unterhalb der größeren M-Serie positioniert. Sie löste die kleineren Agrotron-Modelle (wie den 80 bis 105) ab und war speziell für gemischte Betriebe, Grünlandwirtschaft und den Frontladereinsatz konzipiert. Die Serie umfasste Modelle wie den K 90, 100, 110 und später die stärkeren K 410, 420 und 430.

Technisch setzten die K-Modelle auf die wassergekühlten Deutz-Vierzylindermotoren der Baureihe 2012 (später 2013), die sich durch ein kompaktes Maß und eine hohe Drehmomentreserve auszeichneten. Ein wesentliches Merkmal war das bewährte ZF-Getriebe mit dreifacher Lastschaltung, das eine feine Abstufung für die tägliche Arbeit bot. Trotz ihrer kompakteren Abmessungen verfügten die Schlepper über die vollwertige Agrotron-Kabine, die eine exzellente Rundumsicht bot und in der „Profiline“-Ausstattung sogar über eine elektronische Steuergerätebedienung am Multifunktionsgriff verfügte.

1. K-Reihe (2005–2009) 2. K-Reihe (2008–2013)

Agrotron M

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Agrotron M620

Die Agrotron M-Baureihe, produziert zwischen 2007 und 2013, war das Herzstück des Deutz-Fahr-Programms im mittleren und gehobenen Leistungssegment von ca. 110 bis 190 PS. Sie löste die erfolgreichen Modelle der Agrotron 100er-Serie sowie die „New Generation“ (MK4) ab und basierte auf einem technisch ausgereiften Konzept, das Zuverlässigkeit mit moderner Common-Rail-Technologie verband.

Technisch setzten die M-Modelle (wie der M 600, 620 oder 650) flächendeckend auf die Deutz-Sechszylindermotoren (TCD 2012 L06) mit dem DCR-System (Deutz Common Rail). Diese Motoren zeichneten sich durch eine effiziente Verbrennung und eine hohe Drehmomentreserve aus. Kraftübertragungstechnisch kam das bewährte ZF-Triebwerk (7200er Serie) mit vierfacher Lastschaltung zum Einsatz, das für seine Langlebigkeit und den hohen Wirkungsgrad bekannt war. Ein besonderes Merkmal war die Wahlmöglichkeit bei der Ausstattung: Während die Basismodelle mechanische Steuergeräte besaßen, bot die Profiline-Ausstattung eine voll-elektronische Bedienung über den PowerCom-S-Multifunktionsgriff.

Die Agrotron M haben Schwestermodelle im SDF-Konzern mit der Motorhaube in silber die Lamborghini R6, mit orange-roten Motorhauben die SAME Iron und die Hürlimann XL.

2008-2013
NaturalPower (Rapsölbetrieb)
  • Agrotron M 600 NaturalPower (anlegen)
  • Agrotron M 610 NaturalPower (anlegen)
  • Agrotron M 620 NaturalPower (anlegen)
  • Agrotron M 640 NaturalPower (anlegen)
  • Agrotron M 650 NaturalPower (anlegen)
2010-2013
4 Zylinder 6 Zylinder

Agrotron L

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Agrotron L 720

Die Agrotron L-Baureihe, produziert zwischen 2007 und 2013, war als großvolumige Ergänzung zur M-Serie konzipiert und deckte das obere Segment der Sechszylinder-Traktoren bis etwa 210 PS ab. Im Gegensatz zu den kleineren Modellen, die primär auf ZF-Komponenten setzten, markierte die L-Serie eine engere technische Verflechtung innerhalb des SDF-Konzerns (Same Deutz-Fahr).

Technisch basierte die Baureihe zwar auf den bewährten Deutz-Motoren (TCD 2012 L06) mit Common-Rail-Einspritzung, griff jedoch bei der Kraftübertragung auf eine Same-Basis zurück. Das verbaute Triebwerk stammte aus der Entwicklung von Same und kam baugleich auch in Modellen wie dem Same Iron Continuity oder dem Lamborghini R7 zum Einsatz. Dieses Getriebe verfügte über eine 9-stufige Lastschaltung (insgesamt 27 Vorwärts- und 27 Rückwärtsgänge), was dem Fahrer eine extrem feine Abstufung im Hauptarbeitsbereich ermöglichte, jedoch in der Bedienung eine Umstellung zu den ZF-basierten Modellen darstellte.

Die Agrotron L-Modelle, wie der L 710, 720 und 730, waren für schwere Zugarbeiten optimiert und verfügten über eine massivere Hinterachse sowie eine enorme Hubkraft. Trotz der hohen Leistungsfähigkeit blieb die Serie ein Nischenmodell, da die Kooperation mit der Same-Getriebetechnik in der 200-PS-Klasse bei klassischen Deutz-Kunden auf ein geteiltes Echo stieß. Dennoch gilt die L-Serie heute als robuste Maschine für Betriebe, die eine schwere Lastschaltmaschine mit dem Komfort der Panorama-Kabine suchten, bevor sie durch die Serie 7 abgelöst wurde.

2008-2013

Agrotron X

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Agrotron X720

Die Agrotron X-Baureihe, produziert zwischen 2007 und 2013, bildete die absolute Leistungsspitze von Deutz-Fahr im Bereich der schweren Ackerschlepper. Im Gegensatz zur L-Serie, die auf SDF-Komponenten basierte, griff man bei den Flaggschiffen wieder auf eine bewährte Kombination aus deutschen Kernkomponenten zurück, um maximale Zuverlässigkeit bei Leistungen bis zu 275 PS zu garantieren.

Das Herzstück der Kraftübertragung bildete das ZF-Powershift-Getriebe (Typ T 7300) mit 40 Vorwärts- und 40 Rückwärtsgängen. Die technische Besonderheit, die den Agrotron X von vielen Wettbewerbern abhob, war der Einsatz einer Voith-Strömungskupplung (Turbokupplung). Diese ermöglichte ein extrem verschleißfreies und sanftes Anfahren selbst unter schwerster Last und schützte den Motor sowie das Getriebe vor Drehmomentspitzen – ein Merkmal, das besonders bei schweren Zugarbeiten und Transporten mit hohen Lasten geschätzt wurde.

Unter der Haube arbeiteten die großvolumigen 7,1-Liter-Deutz-Motoren (TCD 2013 L06 4V), die dank Common-Rail-Technik und elektronischer Motorregelung (DPC) enorme Kraftreserven mobilisierten. Die Kombination aus dem ZF-Triebwerk, der Voith-Kupplung und der bewährten Panorama-Kabine machte den Agrotron X zu einem hocheffizienten Traktor. Er war die letzte große Lastschalt-Bastion der Marke in dieser Leistungsklasse, bevor die Entwicklung mit der Serie 9 vollständig auf stufenlose Antriebe umgestellt wurde.

2007-2013

Agrotron Serie 5

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Deutz-Fahr Agrotron 5120C

Die Serie 5, eingeführt im Jahr 2013, gliederte das Segment zwischen 70 und 130 PS in vier spezialisierte Unterbaureihen, um unterschiedliche Anforderungsprofile abzudecken. Während die Standard-Serie 5 als High-Tech-Flaggschiff mit Deutz-Motoren (TCD 3.6) und optionalem stufenlosem TTV-Getriebe den oberen Bereich markierte, bot die Serie 5C einen kompakten, gehobenen Allrounder mit Fokus auf Frontladerarbeiten. Im preisbewussten Mittelfeld positionierte sich die Serie 5G, die modular aufgebaut war und verstärkt auf die konzerneigenen SDF-FARMotion-Motoren setzte, gefolgt von der Serie 5D als schmalerem Nachfolger des Agroplus für Hof- und Kommunaleinsätze. Allen Modellen gemeinsam war das moderne Design sowie technische Features wie das SenseClutch-System, womit Deutz-Fahr die Flexibilität in der Kompaktklasse massiv steigerte. Ab 2013.

Serie 5 Serie 5C Serie 5D Serie 5G

Ab 2014.

Serie 5D Serie 5G

Stand 2017: Der Name Agrotron ist bei der Serie 5 im Netz nicht mehr zu finden, deshalb siehe Serie 5 als Nachfolger oder Fortführung der hier beschriebenen Modelle.

Agrotron Serie 6

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Agrotron 6180 TTV

Die Serie 6, eingeführt im Jahr 2013, löste die Agrotron M-Baureihe ab und bildete das technologische Rückgrat von Deutz-Fahr im Leistungsbereich von ca. 120 bis 210 PS. Diese Generation markierte den Übergang zur Abgasstufe 3b (Tier 4i), was den Einsatz von SCR-Technologie (AdBlue) bei den bewährten Deutz-TCD-Motoren (4,1 und 6,1 Liter) erforderlich machte.

Ein zentrales Merkmal dieser Serie war die konsequente Trennung der Getriebekonzepte bei weitgehend identischer Optik: Die Powershift-Modelle setzten weiterhin auf die robusten ZF-Lastschaltgetriebe (7200er-Serie), während die TTV-Modelle mit dem stufenlosen S-Matic-Getriebe ausgestattet waren. Neu eingeführt wurde zudem die CShift-Variante, die ein elektrohydraulisches Schalten der sechs Gänge per Joystick ermöglichte, ohne die Kupplung oder den Schalthebel zu betätigen.

Optisch wurde das Design durch die Zusammenarbeit mit Giugiaro Design modernisiert, wobei die markante Panorama-Kabine in der MaxiVision-Ausführung ihren Standard definierte – inklusive einer verbesserten Geräuschdämmung und des iMonitor 2.0. Durch die enorme Modellvielfalt, die vom kompakten Vierzylinder bis zum schweren Sechszylinder reichte, festigte die Serie 6 die Marktposition von Deutz-Fahr als Anbieter hochmoderner, effizienter Allround- und Ackerschlepper.

2013-2016/2017
4 Zylinder 6 Zylinder


Die Serie 6 wurde 2016/2017 überarbeitet und bekam neue Typennummern, siehe auch die Schwestermodelle von Lamborghini.Die Lamborghini-Modelle haben einen 3,8 l FARMotion-Motor und die Deutz-Fahr-Modelle den Deutz 3,6 l Motor!

Die "kleine" Serie 6 der 2. Generation:

Die "große" Serie 6 der 2. Generation:

4 Zylinder 6 Zylinder
  • Agrotron 6155 (anlegen) (149 PS)
  • Agrotron 6165 (anlegen) (157 PS)
  • Agrotron 6175 (anlegen) (169 PS)
  • Agrotron 6185 (anlegen) (181 PS)
  • Agrotron 6205 (anlegen) (196 PS)
  • Agrotron 6215 (anlegen) (201 PS) EU 2015/96: 214 PS

Agrotron Serie 7

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Agrotron 7250 TTV

Die Serie 7, eingeführt im Jahr 2013, positionierte sich als leistungsstarke, ausschließlich stufenlose Baureihe zwischen der Serie 6 und den Großtraktoren. Die Premierengeneration (7210 bis 7250 TTV) nutzte 6,1-Liter-Deutz-Motoren und das bewährte ZF-S-Matic-Getriebe, ergänzt durch technische Besonderheiten wie externe Scheibenbremsen an der Vorderachse. Mit den Überarbeitungen ab 2016 (Stage IV) und 2021 (Stage V) hielten die MaxiVision-II-Kabine, eine leistungsstärkere Hydraulik sowie das neue SDF-Hinterwagenkonzept Einzug. Dank des markanten Giugiaro-Designs und der konsequenten Ausrichtung auf Effizienz etablierte sich die Serie als Standardmaschine für Lohnunternehmer und anspruchsvolle Ackerbaubetriebe im Bereich bis 250 PS.

Leistungsangaben sind hier wahrscheinlich die max. mit Boost oder ähnlichem!

Serie 7
2013-2016
2016-2021

Agrokid

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Deutz-Fahr AgroKid

Der Agrokid, produziert von 1996 bis 2020, war der kompakteste Schlepper im Portfolio von Deutz-Fahr und als wendiger Kleintraktor für den Garten- und Landschaftsbau, Kommunaleinsätze sowie als Hofschlepper konzipiert. Er deckte einen Leistungsbereich von etwa 30 bis 50 PS ab.

Technisch basierte der Agrokid auf einer engen Zusammenarbeit innerhalb des SDF-Konzerns und nutzte japanische Mitsubishi-Vierzylindermotoren. Diese galten als extrem zuverlässig, laufruhig und sparsam. Das Getriebe verfügte in der Regel über 12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgänge mit synchronisierter Wendeschaltung, was zusammen mit dem hohen Lenkeinschlag für eine überragende Manövrierfähigkeit auf engstem Raum sorgte.

Ein wesentliches Merkmal war die für diese Größenklasse sehr geräumige und komfortable Kabine (oder optional eine offene Plattform), die eine gute Rundumsicht bot. Trotz seiner geringen Abmessungen verfügte der Agrokid über eine vollwertige Heckhydraulik und Zapfwellenausstattung, ergänzt durch optionale Frontkraftheber und Zwischenachszapfwellen für Mäharbeiten. Nach über zwei Jahrzehnten am Markt wurde der Agrokid schließlich durch die neue Serie 3 abgelöst, bleibt aber aufgr

ab 1996 bis 2020

Agroplus

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Agroplus 67
Agroplus 70
Deutz-Fahr Agroplus 410

Der Agroplus, eingeführt im Jahr 1996, wurde als kompakte und vielseitige Ergänzung zum Agrotron konzipiert, um das Segment der Standard-Kompaktschlepper zwischen 60 und 95 PS abzudecken. Er war die Antwort auf die Nachfrage nach einer wendigen Maschine für Grünlandbetriebe, Sonderkulturen und den Frontladereinsatz.

Technisch markierte der Agroplus eine Besonderheit im Deutz-Fahr-Programm: Da er eine Gemeinschaftsentwicklung innerhalb des SDF-Konzerns war, kam hier eine Mischung aus deutscher und italienischer Technik zum Einsatz. Während die ersten Modelle (wie der Agroplus 70, 80 und 100) noch mit wassergekühlten Deutz-Motoren der Serie 1012 ausgestattet waren, verfügte das Getriebe über eine Same-Basis. Dieses bot meist 15 Vorwärts- und 15 Rückwärtsgänge sowie eine dreistufige Lastschaltung (Powershift), was für diese Klasse damals ein hohes Maß an Komfort darstellte.

Charakteristisch für den Agroplus war die flache Bauweise und die gute Übersichtlichkeit, kombiniert mit einer für damalige Verhältnisse modernen Kabine, die jedoch kompakter ausfiel als die des Agrotrons. Über die Jahre wurde die Serie mehrfach überarbeitet, wobei später auch die luftgekühlten Motoren der Serie 913 (in den Modellen 60 bis 80) oder die SDF-1000er-Motoren Einzug hielten. Der Agroplus etablierte sich als robuster Allrounder und bildete die Grundlage für die spätere Serie 5D, indem er die Brücke zwischen dem kleinen Agrokid und den großen Agrotrons schlug.

Standardtraktoren (ab 1996) Schmalspurtraktoren




Die Agroplusreihen weisen wahrscheinlich noch Lücken auf.

Agroplus F Keyline

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Deutz-Fahr Agroplus 15 F tractor at IndAgra Farm Romexpo 2010

Die Agroplus F Keyline-Serie ist als kosteneffiziente, mechanische Lösung für den Obst- und Weinbau sowie kommunale Einsätze konzipiert. Angetrieben von kompakten SDF FARMotion-Dreizylindermotoren, setzt die Baureihe auf einfache Robustheit ohne komplexe Elektronik. Das voll synchronisierte Wendegetriebe und das serienmäßige Vierrad-Bremssystem gewährleisten sicheres Arbeiten in Hanglagen, während die schmale Bauweise und der hohe Lenkeinschlag maximale Wendigkeit in engen Kulturen ermöglichen. Als primär offener Plattformschlepper bietet er eine niedrige Bauhöhe und reduziert die Technik auf das wesentliche Fundament für Wartungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Modelle:

Die Schwestermodelle von Lamborghini sind die RF Trend-Serie und bei SAME die Frutteto-Serie.

bis ~ 2018 ab ~ 2018
SDF-Motor FARMotion Motor

Agrocompact

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Agrocompact 70F

Die Agrocompact-Baureihe, produziert zwischen 1996 und ca. 2004, war die spezialisierte Antwort von Deutz-Fahr auf die Anforderungen im Wein- und Obstbau. Sie basierte technisch weitgehend auf der Agroplus-Plattform, wurde jedoch durch extrem schmale Spurweiten und kompakte Abmessungen für den Einsatz in engen Plantagen optimiert.

Als Antrieb dienten die luftgekühlten Deutz-Motoren der Serie 913 (3- und 4-Zylinder), die für ihre Robustheit und einfache Wartung bekannt waren, sowie teils wassergekühlte Motoren in den stärkeren Modellen (z. B. Agrocompact 90). Die Kraftübertragung erfolgte über ein Same-basiertes Getriebe, das mit einer dreistufigen Lastschaltung ausgestattet werden konnte und dem Fahrer hohe Flexibilität bei wechselnden Bodenverhältnissen bot.

Besonderes Merkmal war die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Breiten (F für Obstbau und V für den schmalen Weinbau) sowie die Integration eines leistungsstarken Hydrauliksystems für Spezialgeräte. Mit seiner Kombination aus bewährter Motorentechnik und kompaktester Bauweise setzte der Agrocompact den Standard für Spezialschlepper der Marke, bevor er durch die spezialisierten Agroplus-Varianten und die spätere Serie 5 DF/DS/DV abgelöst wurde.

ab 1992
ab 1998/99 bis 2007

Agrolux

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Agrolux Export-Modell

Die Agrolux-Baureihe wurde als unkomplizierte, robuste Einstiegsserie für kleinere Betriebe, Nebenerwerbslandwirte und den Einsatz als Zweitschlepper konzipiert. Sie deckte primär den Leistungsbereich von 55 bis ca. 100 PS ab und legte den Fokus auf maximale Wirtschaftlichkeit und rein mechanische Bedienung.

Technisch basiert der Agrolux auf einer bewährten Same-Basis innerhalb des SDF-Konzerns. Als Antrieb dienten überwiegend die konzerneigenen SDF-1000er-Motoren (3- oder 4-Zylinder), die entweder luft- oder wassergekühlt ausgeführt waren und für ihre Wartungsfreundlichkeit bekannt sind. Das Getriebe ist einfach aufgebaut: Ein voll synchronisiertes Wendegetriebe mit meist 12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen verzichtet auf Lastschaltstufen und Elektronik, was die Störanfälligkeit minimiert.

Der Agrolux wurde häufig als Plattformschlepper mit Überrollbügel (ROPS) oder mit einer einfachen Kabine ausgeliefert, um die Bauhöhe für niedrige Stalleinfahrten gering zu halten. Trotz der nüchternen Ausstattung bietet er mit einer soliden Hubkraft und einer unabhängigen Zapfwelle alle nötigen Funktionen für klassische Hof- und Feldarbeiten. Inzwischen wurde die Serie weitgehend durch die Keyline-Modelle der Serie 5D und 5G abgelöst, gilt aber weiterhin als Inbegriff des funktionalen, rein mechanischen Nutztraktors. Die Same-Reihe Argon war technisch bei mehreren Modellen baugleich. Die Agrolux aus Indien waren mit dem Same-Reihe Tiger ab 2009 baugleich.


ab 1999/2000?
2000-2005
Auf Exportmärkten war Deutz-Fahr mit diesen Modellen auf dem Markt
2006-2008
der Agrolux bekamen statt der luftgekühlten Deutz-Motoren nun wassergekühlte Same-Antriebe
2008-20??
diese Agrolux wurden mit wassergekühlten Same-Motoren und einfachen 8v + 2r Getrieben in Indien gefertigt
Auf Exportmärkten war Deutz-Fahr mit diesen Modellen auf dem Markt
2009-201?
vorerst letzte Generation der Agrolux ?
2018 neue Modelle für den indischen Markt
diese Agrolux wurden mit wassergekühlten Motoren und einfachen 8v + 2r oder 12v + 3r Getrieben in Indien gefertigt

Zur Agritechnica 2017 wurden als Nachfolgemodelle für den europäische Markt die Serie 4E vorgestellt.

Agromax

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Die Agromax-Baureihe ist eine spezialisierte Traktorenserie von Deutz-Fahr, die primär für globale Märkte mit Fokus auf mechanische Einfachheit und extreme Robustheit entwickelt wurde. Sie ist eng mit der technologischen Plattform der SDF-Konzernmutter verwandt und deckt den mittleren Leistungsbereich von etwa 45 bis 100 PS ab.

Angetrieben werden die Maschinen von den bewährten SDF-1000er-Motoren (wahlweise als 3- oder 4-Zylinder), die für ihre Langlebigkeit und hohe Drehmomentreserve bei geringem Kraftstoffverbrauch bekannt sind. Die Kraftübertragung erfolgt über ein rein mechanisches Synchrongetriebe, das meist mit 8x8 oder 12x12 Gängen ausgestattet ist. Durch den bewussten Verzicht auf komplexe Elektronik und Lastschaltstufen ist der Agromax besonders wartungsfreundlich und für Regionen mit einfacher Infrastruktur optimiert.

Das Design ist funktional und auf maximale Übersichtlichkeit ausgelegt, wobei die Serie häufig als Plattformschlepper mit Überrollbügel (ROPS) zum Einsatz kommt. Mit einer soliden Hydraulikleistung und einer robusten Hinterachskonstruktion ist der Agromax als klassischer Arbeitsschlepper für die Bodenbearbeitung und Transportaufgaben in der Landwirtschaft positioniert, wo Zuverlässigkeit unter harten Bedingungen oberste Priorität hat.

ab 2018

Agrofarm

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Agrofarm 420

Die Agrofarm-Baureihe, produziert zwischen 2007 und 2014, wurde als kompakter Allrounder im Leistungsbereich von ca. 85 bis 115 PS eingeführt. Sie füllte die Lücke zwischen den kleinen Agroplus-Modellen und der größeren Agrotron-Serie und war besonders als Frontlader- und Grünlandschlepper erfolgreich.

Technisch basierte die Serie auf einer starken Synergie innerhalb des SDF-Konzerns: Während als Antrieb die bewährten 4-Liter-Deutz-Motoren (TCD 2012 L04) zum Einsatz kamen, stammte das Getriebe und die Hinterachskonstruktion von Same. Die Getriebevarianten reichten von einer einfachen mechanischen Synchronisierung bis hin zur Profiline-Ausstattung mit zweistufiger Lastschaltung und elektrohydraulischem PowerShuttle (SenseClutch).

Ein besonderes Merkmal war die kompakte Bauweise kombiniert mit einer geräumigen Freisichtkabine, die speziell für Frontladerarbeiten optimiert war. Neben der Standardversion bot Deutz-Fahr mit dem Agrofarm TTV zudem einen der ersten Traktoren dieser Leistungsklasse mit einem stufenlosen Getriebe an. Die Serie wurde später durch die Serie 5 abgelöst, gilt aber aufgrund der Kombination aus spritzigem Deutz-Motor und robuster Same-Mechanik bis heute als sehr wertstabiler und beliebter Universalschlepper. Die einfachen Agrofarm sind baugleich mit Hürlimann XB MAX, Lamborghini R3.evo und Same Explorer3. Wird in Italien produziert. Die Profiline und TTV-Modelle entsprechen dem Same Silver³.

ab 2006?

Nach einer Info [1] von SDF waren folgende Modelle 2015 im Angebot:

ab 2015?

Agroclimber

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Die Agroclimber-Baureihe stellt die spezialisierte Raupenschlepper-Linie von Deutz-Fahr dar, die für extreme Hanglagen, weiche Böden und den Einsatz in Sonderkulturen (Obst- und Weinbau) konzipiert wurde. Da Raupenfahrwerke eine deutlich größere Aufstandsfläche als Räder bieten, zeichnet sich diese Serie durch maximale Traktion bei gleichzeitig geringem Bodendruck aus.

Technisch basiert der Agroclimber auf der bewährten Same-Raupentechnik innerhalb des Konzerns. Als Antrieb dienen die robusten SDF-1000er-Motoren (3- oder 4-Zylinder), die für ihre Zuverlässigkeit unter Dauerlast bekannt sind. Das Getriebe ist als rein mechanisches, voll synchronisiertes Schaltgetriebe ausgelegt, um die enormen Zugkräfte verlustarm auf die Kettenlaufwerke zu übertragen. Die Steuerung erfolgt klassisch über Lenkhebel und eine Bandbremseinrichtung, was ein Wenden auf der Stelle ermöglicht.

Die Serie umfasst verschiedene Varianten, wie den schmalen Agroclimber V für den Weinbau oder den breiteren Agroclimber F für den Obstbau. Mit ihrer niedrigen Bauweise, dem tiefen Schwerpunkt und der enormen Steigfähigkeit ist sie die spezialisierte Lösung für Geländeformen, an denen Standard-Radtraktoren an ihre physikalischen Grenzen stoßen.

Raupenschlepper (ab 2007/08)

Agrotrac

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Agrotrac 110

Die Agrotrac-Baureihe ist eine auf maximale Robustheit und mechanische Einfachheit ausgelegte Serie, die von Deutz-Fahr primär für Exportmärkte außerhalb Europas (z. B. Afrika, Türkei oder Südostasien) entwickelt wurde. Sie deckt einen Leistungsbereich von etwa 100 bis 170 PS ab.

Technisch basieren die Schlepper auf bewährten SDF-Komponenten und nutzen überwiegend flüssigkeitsgekühlte 6-Zylinder-Motoren (Typ Lamborghini/SDF 1000.6), die für ihre hohe Zugkraft und Langlebigkeit unter harten Bedingungen bekannt sind. Das Getriebe ist konsequent rein mechanisch aufgebaut (meist 15/15 oder 24/12 Gänge mit Kriechgruppe), was den Agrotrac besonders wartungsfreundlich macht, da er weitgehend ohne komplexe Elektronik auskommt. Er wird sowohl als offener Plattformschlepper als auch mit einer funktionalen Kabine angeboten. Damit ist er die ideale Maschine für Regionen, in denen einfache Instandsetzung und Zuverlässigkeit wichtiger sind als modernste High-Tech-Assistenzsysteme.

2004-2010 2010-2017 2014-2017

Serie 2E

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Die Serie 2E wurde ab ca. 2017/2018 als preiswertes Einstiegsmodell im Kompaktsegment (ca. 25 bis 40 PS) eingeführt und ab 2021/2022 auf die Abgasstufe Stage V aktualisiert. Basierend auf einer Kooperation mit Sonalika, verzichtet der Schlepper auf komplexe Elektronik und setzt stattdessen auf einfache Dreizylindermotoren sowie rein mechanische Getriebe. Primär als offener Plattformschlepper konzipiert, bietet die Serie 2E maximale Wartungsfreundlichkeit und ist für einfache Hofarbeiten, den privaten Gartenbau oder Einsätze in Gewächshäusern optimiert, bei denen ein funktionales Fundament ohne technisches Zusatzgewicht im Vordergrund steht. Sie ist in Deutschland nicht verfügbar.

ab 2017
Serie 2E

Serie 3E

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Die Serie 3E wurde ab ca. 2017/2018 als leistungsstärkere Ergänzung zur Serie 2E eingeführt und ab 2021 durch die Serie 3 abgelöst. Sie deckt den Bereich von ca. 30 bis 40 PS ab und basiert ebenfalls auf der bewährten, rein mechanischen Kooperation mit Sonalika. Ausgestattet mit einem Dreizylinder-Saugmotor und einem synchronisierten 8x2- oder 12x12-Wendegetriebe, bietet sie mehr Hubkraft und Einsatzflexibilität als das kleinere Schwestermodell. Als robuster Plattformschlepper ist die Serie 3E gezielt für Hobby-Landwirte und Gartenbaubetriebe konzipiert, die eine unkomplizierte, wartungsarme Maschine für schwerere Anbaugeräte suchen.

2017-2021
Serie 3E

Serie 3

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Die Deutz-Fahr Serie 3 umfasst kompakte Universaltraktoren, die speziell für den Einsatz im Garten- und Landschaftsbau, in Baumschulen sowie für kommunale Dienstleistungen konzipiert sind und in ihrer aktuellen Generation mit Stage-V-konformen Motoren seit dem Jahr 2021 am Markt bestehen. Die Baureihe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und eine hohe Wendigkeit aus, wobei sie sich primär in die Standardmodelle 3050 und 3060 sowie die besonders schmale Variante 3050 Basso gliedert. Während die Standardmodelle wahlweise mit einer verglasten Komfortkabine oder als offene Plattformversion mit klappbarem Überrollbügel erhältlich sind, ist die Basso-Ausführung konsequent auf extrem beengte Platzverhältnisse optimiert. Technisch setzen die Traktoren auf 4-Zylinder-Motoren in einem Leistungsspektrum von etwa 51 bis 60 PS und verfügen über ein synchronisiertes Wendeschaltgetriebe mit 12 Vorwärts- und 12 Rückwärtsgängen. Trotz der kompakten Abmessungen bietet die Serie vollwertige Merkmale wie einen zuschaltbaren Allradantrieb, eine Heckhydraulik mit bis zu 1.200 kg Hubkraft sowie optionale Frontkraftheber und Frontzapfwellen, wodurch die Maschinen für den ganzjährigen Einsatz vom Mähbetrieb bis zum Winterdienst flexibel einsetzbar sind.

ab 2021
Serie 3

Serie 4E

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Deutz-Fahr 4090E

Die Serie 4E, eingeführt im Jahr 2014 als Nachfolger der Agrolux-Reihe und ab 2021 in der Stage V-Version verfügbar, bildet die robuste Mittelklasse der Kompaktschlepper im Bereich von 65 bis 100 PS.

Technisch setzt die Serie auf die konzerneigenen SDF FARMotion-Motoren (3- oder 4-Zylinder), die speziell für hohe Drehmomentreserven bei kompakter Bauweise entwickelt wurden. Das Getriebe ist konsequent mechanisch ausgelegt, wobei Käufer zwischen verschiedenen Konfigurationen von 12x12 bis zu 30x15 Gängen mit Kriechganggruppe wählen können. Ein zentrales Merkmal ist die Vielseitigkeit: Die Serie 4E ist sowohl als Plattformschlepper als auch mit einer modernen Kabine erhältlich und verfügt über ein echtes Vierrad-Bremssystem im Ölbad. Damit ist sie die ideale Lösung für Gemischtbetriebe und Kommunen, die einen wendigen Allrounder für Frontladerarbeiten, Grünlandpflege und leichte Ackerarbeiten suchen, ohne auf computergesteuerte Komplexität angewiesen zu sein.

ab 2014
Serie 4E

Für D sind andere Daten [2] angekündigt:

Motorleistungen[3] des 3 Zylinder-FARMotion Motors mit 2,9 l:

ab 2018
Serie 4E in Deutschland

Raupentraktoren

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Die aktuellen Raupentraktoren von Deutz-Fahr, primär unter der Bezeichnung Serie 5K zusammengefasst, bilden eine hochspezialisierte Baureihe für extreme Hanglagen und schwierige Bodenverhältnisse, die in ihrer aktuellen Generation mit Stage-V-Motoren seit dem Jahr 2021 stetig erweitert wurde. Das Programm unterteilt sich funktional in die drei Varianten 5KF für schmale Obstbauanlagen, 5KM für den gemischten Einsatz in weiten Reihen sowie die breite Serie 5K für den schweren Ackerbau auf offenem Feld. Während die KF-Modelle durch eine niedrige Bauweise für das Unterfahren von Kulturen optimiert sind, bietet die Standard-Serie 5K durch einen ebenen Plattformboden und eine größere Spurbreite maximale Standfestigkeit bei Zugarbeiten an Steilhängen. Technisch kommen moderne 4-Zylinder-FARMotion-Motoren zum Einsatz, die ihre Kraft über mechanische Getriebe mit bis zu 16 Vorwärts- und Rückwärtsgängen auf die Laufwerke übertragen. Die Maschinen sind wahlweise mit klassischen Stahlketten für höchste Traktion oder mit bodenschonenden ComfortTrack-Gummiketten ausgestattet, wobei die Steuerung über servogesteuerte Hebel eine präzise Manövrierbarkeit sicherstellt. Mit einer Hubkraft von bis zu 3.170 kg im Heck und einer leistungsstarken Hydraulikanlage erfüllen diese Raupenschlepper die Anforderungen professioneller Betriebe, die in Gebieten arbeiten, in denen herkömmliche Radtraktoren an ihre Grenzen stoßen. Die Bezeichnungen bei den Raupentraktoren von Deutz-Fahr dienen der Kennzeichnung des jeweiligen Einsatzgebiets und der damit verbundenen Fahrzeugbreite. Das K steht hierbei grundsätzlich für das italienische Wort „Cingolato“ (Raupe), während die Zusatzbuchstaben die spezifische Konfiguration definieren.

  • KF (Frutteto): Das „F“ steht für Frutteto (Obstgarten). Diese Modelle sind schmal gebaut und speziell für den Einsatz in schmalen Reihenkulturen und Obstplantagen konzipiert. Sie besitzen oft eine kompakte Bauweise, um das Unterfahren von Baumkronen zu erleichtern.
  • KM (Montagna): Das „M“ steht für Montagna (Berg). Diese Variante ist als mittelschwere und mittelbreite Raupe für den gemischten Einsatz ausgelegt. Sie bietet eine höhere Standfestigkeit als die F-Variante und ist für die Arbeit in hügeligem Gelände oder in weiten Reihenkulturen (z. B. Weinbau am Steilhang) optimiert.
  • K (Standard/Campo Aperto): Das reine „K“ ohne Zusatzbuchstaben bezeichnet die breiteste Ausführung für das offene Feld (Campo Aperto). Diese Maschinen sind für den schweren Ackerbau und großflächige Zugarbeiten in extremen Steillagen konzipiert, bei denen maximale Spurbreite für die Kippsicherheit und eine breite Aufstandsfläche für höchste Traktion erforderlich sind.
Serie 5 K Serie 5 KM Serie 5 KF

Serie 5 (Spezialtraktoren)

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Deutz-Fahr 5105 DF TTV

Die Deutz-Fahr Serie 5 Spezialtraktoren bilden seit ihrer Einführung im Jahr 2017 ein modulares Programm von Schmalspur- und Kompaktschleppern, die primär für den Einsatz im Weinbau (V = Vino), Obstbau (F = Fruit/Frutetto) sowie in der Kommunalpflege entwickelt wurden. Die Baureihe nutzt effiziente FARMotion-Motoren und bietet durch verschiedene Fahrzeugbreiten – von extrem schmalen Modellen (S/V) für den Weinbau bis hin zu breiteren Varianten für den Obstbau (F) – Lösungen für räumlich begrenzte Arbeitsumgebungen. Die Serie differenziert sich in mehrere spezialisierte Untergruppen:

  • Serie 5DF Keyline & Ecoline: Diese Baureihen stellen die Einstiegssegmente dar und konzentrieren sich auf mechanische Robustheit sowie einfache Bedienung bei hoher Wirtschaftlichkeit.
  • Serie 5DF (Platform): Diese Variante verzichtet auf eine geschlossene Kabine zugunsten eines klappbaren Überrollbügels, um maximale Durchfahrtshöhen in niedrigen Kulturen oder Gewächshäusern zu erreichen.
  • Serie 5 DF/DS/DV & PRO: Die Standardserie bietet eine breite Auswahl an Getrieben und Hydraulikleistungen, wobei die PRO-Modelle durch gesteigerte Hydraulikkapazitäten und höheren Bedienkomfort für den professionellen Dauereinsatz optimiert sind.
  • Serie 5DF/DS/DV TTV: Als technologische Oberklasse verfügt diese Serie über ein stufenloses Getriebe (TTV), das eine präzise Geschwindigkeitsanpassung ermöglicht und die Effizienz bei spezialisierten Arbeitsprozessen maximiert.
  • Serie 5TB: Sie zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Schwerpunkt und eine geringe Bauhöhe aus, was sie ideal für die Arbeit in Hanglagen sowie in Oliven- oder Nussplantagen macht.

Die gesamte Serie nutzt moderne FARMotion-Motoren (3- oder 4-Zylinder), die speziell für die Landwirtschaft entwickelt wurden und die geltenden Abgasnormen erfüllen. Ein zentrales Merkmal der Baureihe ist die Vielseitigkeit der Getriebeoptionen, die von vollsynchronisierten mechanischen Getrieben über Lastschaltstufen (Powershift) bis hin zur stufenlosen Technologie reichen. Je nach Modell kommen unterschiedliche Vorderachskonzepte zum Einsatz. Die TTV-Modelle verfügen häufig über eine Einzelradaufhängung mit aktiver Federung, um Fahrstabilität und Komfort bei Straßenfahrten und Feldarbeit zu erhöhen. Die Hydraulikanlagen sind modular aufgebaut und bieten je nach Konfiguration bis zu fünf doppeltwirkende Steuergeräte im Heck sowie zusätzliche Anschlüsse im Zwischenachsbereich.

Serie 5DF/DS/DV Ecoline (ab 2017) Serie 5DF Keyline (ab 2021) Serie 5DF (Platform) (ab 2021) Serie 5 DF/DS/DV / PRO (ab 2025) Serie 5DF/DS/DV TTV / DF TTV 4 WHEEL STEERING (ab 2018) Serie 5TB (ab 2023)
  • 5080 DF/DS/DV Ecoline (anlegen) 56kW (76PS)
  • 5070 DF Keyline (anlegen) 49kW (66PS)
  • 5080 DF Keyline (anlegen) 59kW (76PS)
  • 5090 DF Plattform (anlegen) 67kW (91PS)
  • 5095 DF Plattform (anlegen) 70kW (95PS)
  • 5100 DF Plattform (anlegen) 75kW (102PS)
  • 5105 DF Plattform (anlegen) 78kW (106PS)
  • 5115 DF Plattform (anlegen) 85kW (116PS)
  • 5090 DF/DS/DV Kabine / PRO (anlegen) 67kW (91PS)
  • 5095 DF/DS/DV Kabine / PRO (anlegen) 70kW (95PS)
  • 5100 DF/DS/DV Kabine / PRO (anlegen) 75kW (102PS)
  • 5105 DF/DS/DV Kabine / PRO (anlegen) 78kW (106PS)
  • 5115 DF/DS/DV Kabine / PRO (anlegen) 85kW (116PS)
  • 5090 DF/DS/DV TTV (anlegen) 67kW (91PS)
  • 5095 DF/DS/DV TTV (anlegen) 70kW (95PS)
  • 5100 DF/DS/DV TTV (anlegen) 75kW (102PS)
  • 5105 DF/DS/DV TTV (anlegen) 78kW (106PS)
  • 5115 DF/DS/DV TTV (anlegen) 85kW (116PS)

Serie 5 (Standardtraktoren)

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Die Serie 5 für Standardtraktoren umfasst aktuell (2026) 5 Ausbaustufen: 5D Keyline, 5D, 5D TTV, 5 Keyline, 5.

Serie 5D Keyline

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Deutz-Fahr 5080 D Keyline

Die Serie 5D Keyline, eingeführt um 2019 und seit 2021 als Stage V-Version verfügbar, ist die konsequente Weiterentwicklung des Agrolux-Konzepts für das moderne Segment der 65 bis 100 PS. Ausgestattet mit effizienten SDF FARMotion-Dreizylindermotoren, konzentriert sich diese Baureihe auf das Wesentliche: mechanische Zuverlässigkeit ohne elektronischen Ballast. Mit einem synchronisierten Wendegetriebe (wahlweise 15+15 oder 30+15 Gänge), einer mechanischen Hubwerksregelung und dem serienmäßigen Vierrad-Bremssystem bietet sie solide Technik für Nebenerwerbslandwirte und kleine Hofstellen. Sie fungiert als wirtschaftlicher Allrounder, der die Brücke zwischen der einfachen Serie 4E und der technologisch gehobenen Serie 5D schlägt, wobei der Fokus klar auf geringen Betriebskosten und intuitiver Bedienung liegt.

Die Schwestermodelle aus dem SDF-Konzern sind der Lamborghini Spire Trend und der SAME Dorado Natural.

Serie 5D

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Deutz-Fahr 5105 D

Die Serie 5D von Deutz-Fahr stellt die aktuelle Baureihe im Segment der Kompakt- und Allroundtraktoren dar, die speziell für Viehhaltungsbetriebe, Hofarbeiten und die Bewirtschaftung von Sonderkulturen konzipiert wurde. Technisch zeichnet sich die Serie durch eine hohe Wendigkeit und eine kompakte Bauweise aus, wobei moderne FARMotion-Motoren (3- oder 4-Zylinder) zum Einsatz kommen, die aktuelle Abgasnormen erfüllen.

Das Leistungsspektrum der Serie 5D deckt den Bereich von 65 PS bis 106 PS ab, was in etwa 48 kW bis 78 kW entspricht. Ein zentrales technisches Merkmal ist die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Getriebevarianten, die vom einfachen mechanischen Wendegetriebe bis hin zum PowerShuttle mit Lastschaltung und der „Stop&Go“-Funktion reichen, welche das Anhalten und Anfahren allein über das Bremspedal ermöglicht. Ergänzt wird die technische Ausstattung durch eine leistungsstarke Hydraulikanlage mit bis zu 54 Litern Förderleistung pro Minute und eine komfortable Vier-Pfosten-Kabine, die eine optimierte Rundumsicht für Frontladerarbeiten bietet.

ab 2014

Serie 5D TTV

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Mit der Einführung der Serie 5D TTV im Jahr 2021 übertrug Deutz-Fahr die Technologie stufenloser Antriebe erstmals in das Segment der kompakten Allround-Traktoren. Diese Baureihe kombiniert die Abmessungen eines Kompakt-Schleppers mit der High-End-Technik der größeren Serien, wobei das Herzstück das eigenentwickelte TTV-Getriebe ist, das ein stufenloses Beschleunigen von 0 bis 40 km/h bei reduzierter Motordrehzahl ermöglicht. Angetrieben werden die Maschinen von FARMotion-Motoren mit drei oder vier Zylindern, die ein Leistungsspektrum von 88 PS (65 kW) im Modell 5090 D TTV bis zu 126 PS (92,6 kW) im Topmodell 5115 D TTV abdecken.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Hydraulikleistung und der Bedienung: Die Serie verfügt serienmäßig über eine Load-Sensing-Pumpe mit bis zu 100 l/min Förderleistung und die ergonomische MaxCom-Armlehne, über die sämtliche Funktionen per Joystick gesteuert werden. Dank der gefederten Vorderachse, einer modernen Vier-Pfosten-Kabine mit flachem Boden und der Integration von Precision-Farming-Systemen (wie iMonitor und GPS) ist der 5D TTV als professionelle Arbeitsmaschine für Kommunalbetriebe, Hofwirtschaften und den Einsatz in Sonderkulturen positioniert. Die Produktion erfolgt im Werk in Triviglio, Italien, wobei die Modelle seit ihrem Erscheinen kontinuierlich an die aktuellsten Abgasnormen der Stufe V angepasst wurden.

ab 2021

Serie 5 Keyline

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Deutz-Fahr 5125 Keyline

Die Serie 5 Keyline wurde als robuster und wirtschaftlicher Allrounder konzipiert, der die Lücke zwischen den kompakten Hofschleppern und der gehobenen Mittelklasse schließt. Im Gegensatz zur kleineren D-Variante basiert sie auf einem größeren Chassis und nutzt den hubraumstarken FARMotion 45 Vierzylinder-Motor mit 3,8 Litern Hubraum, der ein Leistungsspektrum von 75 PS (55,2 kW) bis 106 PS (78 kW) abdeckt. Die Serie setzt auf ein rein mechanisches Bedienkonzept mit 5-Gang-Getrieben, bietet jedoch mit einer Heckhubkraft von bis zu 4.525 kg und einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,5 Tonnen deutlich mehr Reserven für die Feldarbeit. Damit ist die Serie 5 Keyline eine zweckmäßige Lösung für Betriebe, die hohe Stabilität und Zugkraft bei gleichzeitig einfacher, wartungsfreundlicher Technik suchen.

ab 2024

Serie 5

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Deutz-Fahr 5125

Die Serie 5 von Deutz-Fahr bildet das technologische Herzstück der Mittelklasse und ist als vielseitiger Premium-Allrounder für Ackerbau, Grünland und Transport konzipiert. Im Gegensatz zu den einfacheren Keyline-Modellen zeichnet sich diese Baureihe durch ein hohes Maß an Komfort und technischer Ausstattung aus, wie etwa das PowerShuttle-Wendegetriebe mit einstellbarem Ansprechverhalten (SenseClutch) und die optionale Zweistufen-Lastschaltung (Hi-Lo) oder Dreistufen-Lastschaltung (HML). Die leistungsstarken FARMotion-Motoren decken dabei einen Bereich von 95 PS bis 126 PS ab und erfüllen dank modernster Abgasreinigung die Stufe V.

Besonderes Merkmal der Serie 5 ist die hochwertige TopVision-Kabine, die durch das innovative „Hydro Silent-Block“-Lagersystem Schwingungen um bis zu 40 % reduziert und eine erstklassige Rundumsicht bietet. Die hydraulische Ausstattung ist mit einer Förderleistung von bis zu 90 l/min (im „On-Demand“-System) und einer Heckhubkraft von bis zu 5.410 kg deutlich leistungsstärker ausgelegt als bei den Einstiegsmodellen. Mit Features wie der „Stop&Go“-Funktion für kupplungsfreies Anhalten und modernen Precision-Farming-Optionen ist die Serie 5 darauf ausgelegt, maximale Produktivität bei gleichzeitig hohem Bedienkomfort für professionelle landwirtschaftliche Betriebe zu liefern.

ab 2021

Serie 6

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Serie 6C

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Deutz-Fahr 6115 C

Die im Februar 2022 vorgestellte und im italienischen Werk Treviglio produzierte Serie 6C bildet das fundamentale Bindeglied zwischen kompakten Hofschleppern und leistungsstarken Ackerschleppern. Als Antrieb fungiert der flüssigkeitsgekühlte Deutz TCD 3.6 Vierzylindermotor, der ein breites Leistungsspektrum von 114 bis 143 PS (inklusive Boost) abdeckt. Die Serie zeichnet sich durch eine am Markt einzigartige Getriebevielfalt auf einer Plattform aus: Kunden können zwischen dem klassischen PowerShift-Getriebe (3 Lastschaltstufen), dem automatisierten RVShift-Getriebe und dem stufenlosen TTV-Antrieb wählen. Technische Besonderheiten sind die TopVision-Kabine mit optionalem Freisichtdach für optimierte Frontladerarbeiten sowie das „SDF Smart Farming Solutions“-Paket für den Einstieg in die präzise Landwirtschaft. Mit einem Radstand von 2.480 mm und einer hohen Wendigkeit ist die Serie 6C primär für Gemischt- und Grünlandbetriebe sowie als wendiger Pflegeschlepper in Ackerbaubetrieben optimiert.

ab 2022

Serie 6.4

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Deutz-Fahr 6140.4 RVshift

Die seit 2023 im bayerischen „Deutz-Fahr Land“ in Lauingen gefertigte Serie 6.4 erweitert das Portfolio um einen leistungsstarken Vierzyinder-Schlepper im Premiumsegment. Technisches Herzstück ist der FARMotion 45 Motor mit 4,5 Litern Hubraum, elektronisch gesteuerter Common-Rail-Einspritzung und VTG-Turbolader, der auf ein hohes Drehmoment bei niedrigen Betriebsdrehzahlen optimiert ist. Die Baureihe verzichtet auf ein klassisches Lastschaltgetriebe und wird ausschließlich mit dem voll-lastschaltbaren RVShift-Getriebe oder dem stufenlosen TTV-Getriebe angeboten. Zu den technischen Besonderheiten gehört die Verwendung der MaxiVision-Kabine, die eine physische Entkopplung vom Motorraum aufweist und somit den Komfortstandard der größeren Sechszylindermodelle in die 130- bis 150-PS-Klasse überträgt. Mit einer Hydraulikleistung von bis zu 120 l/min (Load-Sensing) und einer zulässigen Gesamtmasse von 10,5 Tonnen ist die Serie 6.4 für den kombinierten Einsatz in Ackerbau und Transport sowie für anspruchsvolle Frontladerarbeiten konzipiert.

ab 2023

Serie 6

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Deutz-Fahr 6180 TTV "30 Jahre Agrotron"

Die seit 2021 im bayerischen Lauingen gefertigte Deutz-Fahr Serie 6 bildet als „Made in Germany“-Plattform das technologische Rückgrat für den professionellen Ackerbau und schwere Transportlogistik. Angetrieben von flüssigkeitsgekühlten Deutz TCD 6.1 L6 Sechszylindermotoren mit Turbo-Intercooler und Common-Rail-Technologie, bietet die Baureihe eine hohe Leistungsdichte bei optimierter Kraftstoffeffizienz gemäß Abgasstufe V. Die technische Flexibilität wird durch drei Getriebekonzepte sichergestellt: das mechanisch-hydraulische Powershift-Getriebe mit sechs Lastschaltstufen, das vollautomatisierte RCshift-Getriebe sowie das stufenlose TTV-Getriebe für einen unterbrechungsfreien Kraftfluss. Zu den technischen Besonderheiten zählen die MaxiVision-Kabine in verschiedenen Ausbaustufen, eine leistungsstarke Load-Sensing-Hydraulik mit bis zu 160 l/min Förderleistung sowie die vollständige Integration von SDF Smart Farming Solutions zur präzisen Steuerung von ISOBUS-Komponenten und satellitengestützter Spurführung.

ab 2021

Serie 7

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Deutz-Fahr 7250 TTV Warrior

Die seit 2021 im bayerischen „Deutz-Fahr Land“ in Lauingen produzierte Serie 7 repräsentiert die Hochleistungs-Klasse für großflächige Ackerbaubetriebe und Lohnunternehmen. Herzstück dieser Baureihe ist der Deutz TCD 6.1 L6 Sechszylindermotor, der durch ein elektronisch gesteuertes Twin-Turbo-System und Common-Rail-Einspritzung eine Maximalleistung von bis zu 247 PS (Modell 7250 TTV) bei optimierten Wartungsintervallen von 1.000 Stunden bereitstellt. Im Gegensatz zu den kleineren Serien wird die Serie 7 ausschließlich mit dem stufenlosen TTV-Getriebe ausgestattet, das eine präzise Geschwindigkeitssteuerung von 0 bis 60 km/h (bei reduzierter Motordrehzahl) ohne Zugkraftunterbrechung ermöglicht. Zu den technischen Besonderheiten gehören die MaxiVisionPro-Kabine mit der ergonomischen MaxCom-Armlehne, eine verstärkte Hinterachse mit integrierten Scheibenbremsen im Ölbad sowie eine High-End-Hydraulikanlage mit einer Load-Sensing-Pumpe von bis zu 210 l/min. Dank der serienmäßigen Integration des iMonitor3 und umfangreicher SDF Smart Farming Solutions ist das Fahrzeug für hochpräzise Anwendungen wie Section Control und Variable Rate Control im Precision Farming optimiert.

ab 2021
  • 7250 TTV (anlegen) 182 kW (247 PS)

Serie 8

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Deutz-Fahr 8280 TTV

Die im Jahr 2020 eingeführte und im bayerischen Lauingen gefertigte Serie 8 TTV (primär repräsentiert durch das Modell 8280 TTV) bildet die technologische Brücke zwischen den Baureihen 7 und 9. Technisches Kernstück ist der flüssigkeitsgekühlte Deutz TTCD 6.1 L6 Sechszylindermotor mit zweistufiger Turboaufladung und Common-Rail-Einspritzung (2.000 bar), der eine Maximalleistung von 287 PS generiert. Die Kraftübertragung erfolgt über das stufenlose TTV-Getriebe (SDF T7780), welches die Motorleistung über vier mechanische Fahrbereiche verzweigt und eine Endgeschwindigkeit von bis zu 60 km/h bei reduzierter Drehzahl ermöglicht. Zu den spezifischen Merkmalen zählen die MaxiVisionPro-Kabine, eine Load-Sensing-Hydraulik mit bis zu 210 l/min sowie ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen. Die Baureihe ist vollständig für SDF Smart Farming Solutions (iMonitor3, ISOBUS) integriert.

ab 2020

Serie 8 (2025)

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Deutz-Fahr 8310 TTV

Die im November 2025 auf der Agritechnica präsentierte neue Generation der Serie 8 umfasst die Modelle 8310 TTV und 8340 TTV mit einer Maximalleistung von bis zu 340 PS. Wesentliche technische Neuerung ist der Wechsel auf den FPT N67 Sechszylindermotor mit 6,7 Litern Hubraum, der vollständig HVO-kompatibel ist. Die Kraftübertragung erfolgt über ein verstärktes stufenloses TTV-Getriebe, das speziell für die erhöhten Drehmomentanforderungen der 340-PS-Klasse ausgelegt wurde. Ein zentrales Merkmal ist die neu entwickelte SigmaVision-Kabine im 4-Säulen-Design, die über die innovative iControl-Armlehne bedient wird. Zu den technischen Highlights gehören eine Hydraulikförderleistung von 220 l/min, ein Heckhubwerk mit 12.000 kg Hubkraft sowie das TAGS-System (Tractor Assisted Guidance System), welches mittels 3D-Hinderniserkennung und KI-basierter Sensorik teilautonome Fahrfunktionen ermöglicht. Die Markteinführung und Auslieferung der in Lauingen produzierten Maschinen ist für Mai 2026 vorgesehen.

ab 2026
  • 8310 TTV (anlegen) 228 kW (310 PS)
  • 8340 TTV (anlegen) 250 kW (340 PS)

Serie 9

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Deutz-Fahr 9340 TTV Warrior

Die seit 2015 im bayerischen Lauingen gefertigte und zuletzt 2021 technisch aktualisierte Serie 9 TTV stellt das Flaggschiff der Standardtraktoren von Deutz-Fahr dar. Technisches Kernstück dieser Baureihe ist der flüssigkeitsgekühlte Deutz TTCD 7.8 L6 Sechszylindermotor mit 7,8 Litern Hubraum, zweistufiger Turboaufladung und Ladeluftkühlung, der eine Maximalleistung von bis zu 336 PS (Modell 9340 TTV) generiert. Die Kraftübertragung wird exklusiv über das stufenlose TTV-Getriebe der Baureihe ZF TMT 32 realisiert, welches durch vier mechanische Fahrbereiche einen hohen Wirkungsgrad über das gesamte Geschwindigkeitsspektrum von 0,2 bis 60 km/h sicherstellt. Zu den markanten Merkmalen gehören die von der Motorhaube entkoppelte MaxiVisionPro-Kabine für minimale Vibrationswerte und einen Geräuschpegel von nur 69 dB(A), eine gefederte Vorderachse mit trockenen Scheibenbremsen sowie eine Load-Sensing-Hydraulikanlage mit einer Förderleistung von bis zu 210 l/min. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 18 Tonnen und einer Heckhubkraft von 12.000 kg ist die Serie 9 für schwerste Bodenbearbeitung und anspruchsvolle Systemtechnik im Rahmen der SDF Smart Farming Solutions optimiert. Angekündigt wurde zudem als viertes (und kleinstes) Modell der 9270 TTV. Die Serienproduktion wurde allerdings nicht aufgenommen.[4]

ab 2015
  • 9290 TTV (anlegen) 217 kW (295 PS)
  • 9310 TTV (anlegen) 229 kW (312 PS)
  • 9340 TTV (anlegen) 247 kW (336 PS)

Serie 11

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Deutz Fahr 11440 TTV

Die Serie 11 war als Vorstoß von Deutz-Fahr in das Segment der Großtraktoren über 400 PS geplant, wurde jedoch nie in Serie produziert. Trotz der offiziellen Vorstellung von Prototypen (insbesondere des Modells 11440 TTV) wurde das Projekt vor dem geplanten Verkaufsstart aus strategischen Gründen innerhalb der SDF-Gruppe eingestellt.

2013 vorgestellt

Prototypen/Kleinserien

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  • D5505 Tandemschlepper[5]
  • Agro XXL 440kW (600 PS) - 2009

Deutz D5505 Tandem

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Deutz D 5505 Tandem Nachbau

Der Deutz D 5505 Tandemschlepper (oft auch als „Deutz-Gigant“ bezeichnet) war ein spektakulärer Prototyp bzw. Eigenbau aus dem Jahr 1965, der die Antwort auf den steigenden Leistungsbedarf in der Landwirtschaft vor der Ära der echten Großschlepper darstellte.

Technisch bestand das Gespann aus zwei gekoppelten D 5505, bei denen der vordere Schlepper seiner Hinterachse beraubt und fest mit der Vorderachse des hinteren Schleppers verbunden wurde. Angetrieben wurde die Einheit von zwei luftgekühlten Vierzylinder-Motoren (Typ F4L 812), was eine Gesamtleistung von 104 PS ergab. Da es noch keine ausgereiften Knicklenker-Systeme von der Stange gab, wurden die beiden Motoren und Getriebe über ein komplexes Gestänge synchronisiert und vom hinteren Fahrersitz aus gesteuert. Trotz der enormen Zugkraft und der beeindruckenden Optik blieb der Tandemschlepper ein Einzelstück, da die Konstruktion für die Serienreife zu aufwendig war und Deutz kurz darauf mit der Entwicklung leistungsstarker Einzelschlepper wie dem D 9005 begann.

Deutz-Fahr Agro XXL

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Deutz-Fahr Agro XXL

Der Deutz-Fahr AgroXXL 1630 wurde auf der Agritechnica 2009 als Prototyp eines 600 PS starken Großschleppers vorgestellt, der in Kooperation mit der DTU (Deutsche Traktoren Union) entstand. Das Herzstück des Giganten war ein 16-Liter-V8-Motor von Deutz, dessen Kraft über acht Räder auf zwei Tandemachsen auf den Boden übertragen wurde. Technisch war das Fahrzeug als Knicklenker mit einem hydraulischen Knickwinkel von ca. 40° konstruiert, was trotz der enormen Abmessungen einen inneren Wenderadius von nur 5,50 Metern ermöglichte. Ziel war es, die Zugkraft eines schweren Knicklenkers mit der Bodenschonung und Straßentauglichkeit eines Acht-Rad-Konzepts zu vereinen; das Projekt ging jedoch aufgrund hoher Komplexität nie in Serienfertigung.

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 Commons: Deutz-Fahr-Traktoren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikipedia: Deutz-Fahr – enzyklopädische Informationen

Die Listen folgender Websites sind in Teilen unstimmig, zur groben Orientierung jedoch brauchbar:

Die folgende Seite wird wahrscheinlich weiter bearbeitet und ist deshalb nur zeitlich begrenzt in dieser Variante verfügbar?

Quellen

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  1. https://issuu.com/deutz-fahr/docs/308.8174.2.4-1_fr
  2. http://www.deutz-fahr.com/de-de/produkte/traktoren/6236-serie-4e
  3. https://www.landtechnikmagazin.de/Traktoren-Bild-Die-neue-Deutz-Fahr-Serie-4E-mit-den-vier-Modellen-4070E-4080E-4090E-4100E-loest-Baureihe-Agrolux-ab-34884-7559.php
  4. http://zugtier.info/deutz-fahr-serie-9/
  5. http://www.oldtimerplus.de/blog/deutz-d5505-tandem-schlepper/
Traktorenlexikon Hersteller-/Markenübersicht