Traktorenlexikon: John Deere

Aus Wikibooks
Wechseln zu: Navigation, Suche
Traktorenlexikon GreenButton LeftArrow.svg Hersteller-/Markenübersicht
John-Deere-Vertrieb in Großbritannien

John Deere ist ein US-amerikanischer Landmaschinen-Hersteller. Der Vertrieb erfolgt weltweit in über 160 Länder. Gegründet wurde das Unternehmen 1837 vom Eisenschmied John Deere in Grand Detour (Illinois, USA). Inzwischen befindet sich der Firmensitz in Moline (Illinois,USA). Heute gibt es weltweit etwa 52.000 Mitarbeiter in 18 Ländern.

Neben Landmaschinen wie Traktoren, Erntemaschinen, Bodenbearbeitungsmaschinen, Pflanzenschutzgeräten werden auch Baumaschinen, Forstmaschinen und Kommunaltechnik gefertigt. Der größte Produktionsstandort außerhalb der USA liegt in der deutschen Stadt Mannheim. Weitere Werke in Europa befinden sich in Zweibrücken, Bruchsal, Gummersbach, Stadtlohn (Fa. Kemper) und in Horst aan de Maas (Niederlande). Der Start in Europa fiel dem amerikanischen Konzern schwer. Nach mehreren vergeblichen Anläufen gelang dieser im Jahr 1956 durch die Übernahme des deutschen Traktorenherstellers Heinrich Lanz in Mannheim. Lanz war bekannt geworden durch seine legendären Lanz Bulldog Traktoren.

Die Firmenfarben von John Deere sind dunkelgrün und gelb. Das heute bekannte Firmenlogo, der Hirsch (engl. deer), wurde erstmals im Jahr 1876 benutzt. Die größte Änderung des Logos erfolgte 2001. Der Hirsch, bislang immer als landener Hirsch dargestellt, wurde nun beim Start des Sprunges ins Logo gebracht. Dieses sollte eine größere Dynamik darstellen.

In der Schweiz ist die "Matra" der Generalimporteur von John Deere-Produkten. In Österreich ist die Firma LTC (Lagerhaus Technik-Center GmbH & Co. KG) in Korneuburg der Generalimporteur für die Landmaschinensparte.

Geschichte[Bearbeiten]

Unternehmensgründer John Deere (1804–1886)

John Deere ist die bekannteste und wichtigste Marke der Firma Deere & Company. Der Name geht auf den Gründer des Unternehmens, den Schmied John Deere, zurück, ‎der am 7. Februar 1804 in Rutland, Vermont geboren wurde.‎

Die Geschichte des Unternehmens John Deere beginnt im Jahre 1837. Damals fertigte John Deere den ersten ‎wirtschaftlich erfolgreichen selbstreinigenden Stahlpflug, der die Bearbeitung des schweren ‎lehmigen Präriebodens ermöglichte.‎

Die Idee, Stahl anstelle des bis dahin üblichen Gusseisens für das Streichblech zu verwenden, ‎soll ihm der Überlieferung zufolge gekommen sein, als er seine Mutter stricken sah, und ‎feststellte, dass polierte Stahlstricknadeln sich nicht in der Wolle verfingen. Für seinen ersten ‎Pflug soll er ein altes Sägeblatt verwendet haben.‎

Im Jahre 1848 verlegt John Deere den Sitz seiner Firma in die am Mississippi gelegene Stadt Moline, Illinois. Dort befindet sich auch heute noch die Zentrale der Firma Deere & Company.

Die Gründung der Aktiengesellschaft Deere & Company erfolgte 1868, das Grundkapital ‎betrug 150.000 US-$, das von vier Anteilseigner stammte. Damit gehört das Unternehmen zu ‎den ältesten Aktiengesellschaften der USA, die noch unter ihrem Gründungsnamen firmieren.‎

Den Vorwurf einer der Aktionäre, das Unternehmen investiere zu viel in die Entwicklung ‎neuer Produkte, soll John Deere erwidert haben, „entweder wir verbessern unsere Produkte, ‎oder jemand anderes tut es“.‎

Das Markenlogo der „springende Hirsch“ taucht 1876 zum ersten Mal auf. Damals zeigte das ‎‎Logo den Hirsch noch mit vier Beinen und einem nach hinten ausgerichteten Geweih sowie ‎‎einem Baumstamm unter dem Hirschen. ‎‎

Als der Firmengründer John Deere 1886 stirbt, werden bereits über 90.000 Pflüge verkauft.

1902/1909: Deere & Co. gerät mehrfach mit dem Firmenzusammenschluss International Harvester Company aneinander.

1912: Deere & Co. betreibt mit 1500 Mitarbeitern bereits 20 Filialen.

1918: Deere übernimmt die Waterloo Gasoline Engine Company und steigt damit in die Traktorenproduktion ein.

1925: Die Produktion von Mähdreschern startet mit dem Bau einer neuen Fabrik nach 15 Jahren Erfahrung bei Mähbindern.

1926: Caterpillar verkauft die Mähdreschersparte an Deere & Co. Zwischen den beiden Unternehmen wird eine Vertriebskooperation vereinbart. Caterpillar verzichtet auf den Bau von Landmaschinen und Radschleppern.

John Deere A-Series

1931-1933: Durch Schonung in der Weltwirtschaftkrise zahlungsunfähig gewordener Landwirte, gewinnt die Firma treue Kunden. Durch Umsatzrückgang von 63.000.000 auf 8.700.000 US-$ wird die Mitarbeiterzahl fast geviertelt. Verkauf von 8.200 Traktoren in die Sowjetunion von 1927 bis 1932.

1937: Das hunderte Firmenjubiläum wird gefeiert. Der Jahresumsatz liegt bei 100.000.000 US-$.

1953: Verhandlungen mit Massey-Ferguson scheitern an getrennten Meinungen und der amerikanischen Antitrust-Behörde.

1956: Deere & Company setzt durch die Übernahme der Heinrich Lanz AG in Mannheim und eine Beteiligung in Mexiko den Grundstock für eine weltweite Produktion.

1958: Gründung der Baumaschinensparte.

1959: Deere steigt in den australischen Markt ein. In Frankreich wird die CCM mit John Deere Beteiligung als Herstellerverbund für Erntemaschinen gegründet.

1960: Zur Einführung einer neuen Schlepperbaureihe werden 6.000 Händler aus aller Welt in die USA eingeflogen.

1963: John Deere erweitert seine Produktpalette um Maschinen zur Rasen- und Grundstückspflege. Der Erzrivale IHC wird als weltgrößter Landmaschinenhersteller verdrängt.

1966: John Deere erzielt erstmals einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde US Dollar

1970/1971: Verhandlungen mit den europäischen Landtechnikgrößen Deutz und Fiat scheitern.

1970er: Die Umsatzzahlen explodieren. 1970: 1.158.100 auf 1980: 5.562.700 US-$

1979: Die höchste Mitarbeiterzahl von 65.392 wird ereicht. Von nun an sinkt die Zahl.

1980er: Aus der schweren Rezession in der Landwirtschaft geht John Deere als einziger unabhängiger Global Player hervor.

1990er: John Deere expandiert weiter durch Zukäufe, Kooperationen und Programmerweiterungen und baut seine Marktanteile kontinuierlich aus.

1991: Übernahme des deutschen Rasenmäherherstellers SABO.

1995: Übernahme der Maschinenfabrik Kemper. Kemper stellt Miststreuer und Erntevorsätze für Mähdrescher und Feldhäcksler her.

1999: Übernahme des Forstmaschinenherstellers Timberjack.

2006: Die Produktion der John Deere Teleskopladern in Zweibrücken wird eingestellt. ( Ende des Jahres )

2008: Im September wird der "GreenPower" John Deere 6930 FlexFuel, eine Konzeptstudie des EU Forschungsprojektes „2nd VegOil“, in München vorgestellt.

2008: Am 4. November übergibt die Mannheimer John Deere Traktorenfabrik ihren 1,5 millionsten Schlepper an einen Kunden aus England.

2008: Im November wird die Baureihe 5 R / 5 RN vorgestellt und die 7030 E Premium Microhybrid Traktoren werden angeboten.

2009: Ab September werden die Traktoren der 8 R / 8 RT Serie die 8030er Serie ersetzen.

2009: Der im November angekündigte JD 6534 wird ab Februar 2010 den JD 6530 ablösen.

2010: John Deere Traktoren sind seit 10 Jahren in Folge Marktführer auf dem deutschen Traktorenmarkt.

2010: im November ist die Präsentation der neuen 8R-Baureihe mit leichtem Facelift. Die neuen 8R erfüllen die Abgasnorm Euro IIIB und sind mit sparsameren 9,0 Liter PowerTech PSX 6-Zylinder-Motoren ausgerüstet.

Typen[Bearbeiten]

Weblinks: Homepage von John Deere Deutschland, Detaillierte Informationen zu den einzelnen Traktorentypen

Es wurden Schlepper mit den folgenden Typenbezeichnungen vertrieben:

Die Anfänge[Bearbeiten]

"Letter Series" (Buchstaben Modelle)[Bearbeiten]

"10er Modelle"[Bearbeiten]

"20er Modelle"[Bearbeiten]

"30er Modelle"[Bearbeiten]

100er Serie[Bearbeiten]

Bauzeit 1960 bis 1968

Die 100er Serie waren die erste in Mannheim gefertigten John Deere Traktoren, nach dem Deere & Company die Heinrich Lanz AG 1956 übernommen hatte. Vorgestellt wurden diese Modelle, die die Ära der Bulldogs mit Einzylindermotor beendeten auf der DLG-Ausstellung, dem Vorläufer der Agritechnica, in Köln 1960. Sie wurden zwischen 1960 und 1965 gebaut, das Modell 200 blieb noch bis 1968 in Produktion. die Modelle 303 und 505 waren in den Werken Saran, Frankreich und Getafe, Spanien für den jeweils lokalen Markt gefertigte Varianten der Modelle 300 und 500. In der 100er Serie wurden die folgenden Modelle angeboten.

10er Serie[Bearbeiten]

gebaut: 1960–1969

In Nordamerika wurde die 10er Serie im Jahre 1960 auf einer Händlerveranstaltung in Dallas, Texas präsentiert. Die neue Baureihe wurde als New Generation (Neue Generation) bezeichnet, diese Bezeichnung wurde auch noch für die Traktoren der 20er Serie verwendet. Mit den Traktoren der 10er Serie endete nach über 40 Jahren die Ära der John-Deere-Traktoren mit liegendem 2-Zylinder-Motor, die in den USA und Kanada den Spitznamen Poppin' Johnnies (Knatter Johnnies) trugen.

Mit den Modellen 310, 510 und 710 präsentierten die John Deere-Lanz Werke in Mannheim 1965 eine neue Traktorenbaureihe. Im Gegensatz zu den Modellen der 100er Serie aus Mannheim waren diese Traktoren in Blockbauweise konstruiert. Die Motoren saßen nicht mehr in einem Tragrahmen, sondern waren tragende Elemente des Traktors. Entwickelt wurden diese neuen Motoren im John Deere Werk in Dubuque, Iowa, wo auch die ersten Motoren (bis ca. Ende 1965) hergestellt wurden. Danach erfolgte die Fertigung im Werk Saran in Frankreich. Unter den Typenbezeichnungen 515, 717 und 818 bot auch das John Deere Werk in Getafe bei Madrid Traktoren dieser Baureihe an.

Dreizylinder Vierzylinder Sechszylinder Knicklenker

20er Serie[Bearbeiten]

gebaut: 1964–1975

Mit der 20er Serie setzte John Deere die New-Generation-Serie fort. Im Mannheimer John-Deere-Werk löste die 20er Serie im Jahr 1967 die 10er Baureihe ab; diese Traktoren trugen keinen LANZ-Schriftzug mehr.

Dreizylinder Vierzylinder Sechszylinder Knicklenker

WA-Serie[Bearbeiten]

Nach dem der Absatz der ersten Knicklenkermodelle von John Deere – 8010 und 8020 – nur schleppend anlief, entwickelte das Unternehmen zusammen mit der Firma Wagner in Portland, Oregon, die WA-Serie, um der Nachfrage nach größeren Traktoren mit mehr Leistung gerecht zu werden. Die Modelle WA-14 und WA-17 wurden von Wagner in Portland gefertigt.

Knicklenker

30er Serie[Bearbeiten]

gebaut: 1971–1979

Mit der 30er Serie stellte John Deere die Traktoren der „Generation II“ mit neuem Design vor. Neu war auch, dass die meisten Traktoren mit Fahrersicherheits- oder Soundgard-Kabine angeboten wurden.

Dreizylinder Vierzylinder Sechszylinder Knicklenker

40er Serie[Bearbeiten]

John Deere 1840

gebaut: 1979–1985

Dreizylinder Vierzylinder Sechszylinder Knicklenker

50er Serie[Bearbeiten]

gebaut: ca. 1983–1994

Dreizylinder Vierzylinder Sechszylinder Knicklenker

55er Serie[Bearbeiten]

Sechszylinder

60er Serie[Bearbeiten]

Sechszylinder Knicklenker

70er Serie[Bearbeiten]

Knicklenker

2000er Serie[Bearbeiten]

Die Traktoren der Serie 2000 wurden von Zetor in Brno, Tschechien, im Auftrag von John Deere gefertigt.

3000er Serie[Bearbeiten]

5000er Serie[Bearbeiten]

5003er Serie[Bearbeiten]

Diese Traktoren werden in Europa nicht angeboten.

6000er Serie[Bearbeiten]

gebaut: 1992–1997

Im Rahmen einer großen Maschinenpräsentation für Händler und Mitarbeiter stellte John Deere im Herbst 1991 die Vierzylinder-Modelle der 6000er Serie vor. Der durchgehende Brückenstahlrahmen als Chassis und die Modulbauweise stellten ein grundlegend neues Konstruktionsprinzip im Traktorenbau dar.

Vierzylinder Sechszylinder

6003er Serie[Bearbeiten]

7000er Serie[Bearbeiten]

8000er Serie[Bearbeiten]

9000er Serie[Bearbeiten]

3010er Serie ca. 1998-2002[Bearbeiten]

5010er Serie ca. 2000-2003[Bearbeiten]

6010er Serie ca. 1997-2003[Bearbeiten]

Vierzylinder Sechszylinder

7010er Serie ca. 1997-2003[Bearbeiten]

8010er Serie[Bearbeiten]

5015 (F/V/HC) Serie ab 2006[Bearbeiten]

Normalversion F/V (Frucht-/Weinbau) HC (Sonderkulturen)

5020er Serie ab 2003[Bearbeiten]

Weblinks: Datenblatt 5020er Serie

5025er Serie[Bearbeiten]

Diese Traktoren werden in Europa nicht angeboten.

6020er Serie ca. 2002-2007[Bearbeiten]

Vierzylinder Sechszylinder

Weblinks: Datenblatt 6020er Serie 4-Zylinder, Datenblatt 6020er Serie 6-Zylinder

7020er Serie[Bearbeiten]

Weblink: Datenblatt 7020er Serie

8020er Serie[Bearbeiten]

Weblink: Datenblatt 8020er Serie

9020er Serie[Bearbeiten]

Weblink: Datenblatt 9020er Serie

6030 (Premium) 2006-2012 / USA: 7030 (Premium)[Bearbeiten]

Mit der 6030er Serie präsentierte John Deere auf der Agritechnica im November 2007 eine neue Traktorbaureihe der Mittelklasse. Sämtliche Sechszylindermodelle (6630, 6830, 6930) werden in Nordamerika als Serie 7030 verkauft, sind aber weitestgehend baugleich und werden auch als Premiummodelle vermarktet.

Normalversion Premiummodelle US-Bezeichung US-Bezeichung Premium
  • 7130 (anlegen) (kurzes Chassis, kann als 4- oder 6-Zylinder geordert werden, entspricht 6430/6530)
  • 7230 (anlegen) (kurzes Chassis, entspricht 6630)
  • 7330 (anlegen) (kurzes Chassis, entspricht 6830)
  • 7630 (langes Chassis, entspricht 6930)
  • 7130 Premium (kann als 4- oder 6-Zylinder geordert werden, nicht in Europa, entspricht 6430P/6530P)
  • 7230 Premium (nicht in Europa, entspricht 6630P)
  • 7330 Premium (nicht in Europa, entspricht 6830P)

7030er (Premium) Serie (2006-2011)[Bearbeiten]

John Deere 7130

In den USA noch weitere Typen, siehe die 6030 (Premium) Serie.

Normalversion Premiummodelle

8030er Serie[Bearbeiten]

2005-2009

Radtraktoren T (Raupentraktoren)

9030er Serie[Bearbeiten]

ab 2007

Radtraktoren T (Raupentraktoren)

4 M Serie (ab 2014)[Bearbeiten]

ab 2014


5 M Serie[Bearbeiten]

Die Serie 5M wird seit 2008 in Nordamerika und einigen anderen Märkten angeboten, seit 2009 sind diese Traktoren auch in Westeuropa erhältlich. die Kabinenschlepper für Europa werden in Mannheim montiert, das Getriebe stammt aus dem John Deere Werk Tianjin in China. Die Traktoren mit offener Fahrerplattform werden in Augusta, Georgia gefertigt.

5 G Serie[Bearbeiten]

Die Serie 5G stammt von Carraro aus Rovigo, Italien.

5 D / 5 E Serie (ab 2008, USA)[Bearbeiten]

ab 2008

5 R / 5 RN Serie (ab 2008)[Bearbeiten]

ab 2008

6 D Serie (ab 2009, USA)[Bearbeiten]

ab 2009

6 MC / 6 RC Serie[Bearbeiten]

Die 6 MC und RC sind die (c)ompakten Varianten der grossen 6 M und 6 R Baureihe. Wobei die MC etwas einfacher gehalten sind als die RC Varianten mit mehr Elektronik und Komfort.

2014 2017

6 R Serie[Bearbeiten]

1. Serie 2. Serie

6 M Serie[Bearbeiten]

1. Serie ab 2016 (tier 4 final)

7 R Serie[Bearbeiten]

Modelle 2011 Modelle 2014

8 R / 8 RT Serie[Bearbeiten]

R (Radtraktoren) RT (Raupentraktoren)

9 R / 9 RT / 9 RX[Bearbeiten]

Bei diesen Großtraktoren steht das R im Modell für Radtraktoren, das RT für Raupentraktoren. RX sind eine Variante der Raupentraktoren mit vier statt zwei Laufketten

R - 1. Serie R - 2. Serie RT - 1. Serie RT - 2. Serie RX

Kabinen[Bearbeiten]

1967 - auf Wunsch gibt es einen 4-Pfosten Sicherheitsrahmen ( Überrollschutzrahmen ) aus Rundstahlrohr mit oder ohne Sonnendach. ( mit Sonnendach auch " offene Sicherheitskabine " genannt ). Es gibt auch wahlweise einen 2-Pfosten Überschlagschutzbügel " Roll Guard " aus 4-Kant-Stahlrohr.

1974 - die Johnnys der 30er und später der 40er Serie werden mit der FSC-Fahrer-Sicherheitskabine ( Fahrer-Sicherheits-Cab ) auf Wunsch ausgestattet. Diese Kabine hat einen Geräuschpegel von 86 dB(A).

1976 - die 6-Zylinder der 30er Serie werden mit der Sound Guard Kabine " SGB " ( Sound-Guard-Body ), mit einem Geräuschpegel von 83 dB(A), ausgestattet.

1977 - die 6-Zylinder der 40er Serie erhalten die Sound Guard Komfort-Kabine " Sound Cab " mit einem Geräuschpegel von 80 dB(A).

1981 - in Bruchsal wird die neue SG2-Kabine für die 4- und 6-Zylinder der 40er und 50er Serie hergestellt. Der Geräuschpegel liegt bei 79 dB(A).

1985 - für die 3-Zylinder und kleineren 4-Zylinder der 40er und 50er wird die MC1-Kabine hergestellt. Der Geräuschpegel ist 85 dB(A).

1990 - es gibt die CC2-Kabine für die 3- und 4-Zylinder zur Auswahl.

1992 - die TechCenter-Kabine wird bei John Deere eingeführt. Diese Kabine entspricht der neuen Technologie und der Geräuschpegel liegt bei 73,5 dB(A).

2003 - die Johnnys der 6020er Serie erhalten auf Wunsch die TechCenter Premium Kabine. Die Kabine der 7020er,8020er und 9020er Serie ist die CommandView-Kabine.

2006 - die 6030er Serie der John Deere Traktoren erhält die TechCenter Kabine. Die 6030er Premium und 7030er Premium Serie werden auf Wunsch mit der TechCenter Kabine mit CommandCenter ausgestattet. Die 7030er, 8030er und 9030er Serie erhalten die CommandView-Kabine.

2008 - die 5R Serie wird mit der neu gestylten TechCenter Kabine ausgestattet.

2009 - die neue 8R / 8RT Serie erhält die CommandView-II Kabine. Der Innenraum und die Glasflächen sind vergrößert worden. Sitz und CommandArm wurden überarbeitet.

2013 - für das Modelljahr 2014 wird für die Modellreihe 7R die neue CommandView-III Kabine vorgestellt. Der CommandArm sowie das CommandCenter wurden komplett überarbeitet. Ausserdem ist nun ein um 40° schwenkbarer Sitz verbaut.

Frontlader[Bearbeiten]

Siehe: John-Deere-Frontlader

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: John-Deere-Traktoren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikipedia: John Deere – enzyklopädische Informationen
Traktorenlexikon GreenButton LeftArrow.svg Hersteller-/Markenübersicht